Endlich ist kino.to offline

chris1308

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Hallo,

endlich ist kino.to offline:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,767375,00.html

Ich hasse Portale wie kino.to, die offensichtlich Material verbreiten, dass gegen das Urheberrecht verstößt. Ich hoffe die Polizei wird weitere Seiten untersuchen und wenigstens etwas gegen Raubkopierer(was aber hier nicht das richtige Wort ist) vorgehen.

Mich stört es sehr, dass leider auch in meinem Bekanntenkreis oder an der Hochschule sich niemand für Urheberrechte interessiert. Programme wie Catia oder Labview, aber auch Serien und Filme werden einfach über externe Festplatten verbreitet.
Wirklich schade so etwas, die Urheber haben ja viel Mühe und Aufwand in die Entwicklung ihrer Produkte gesteckt.


Wie seht ihr das eigentlich?

Gruß
Christopher
 
Geht mir persönlich am Arsch vorbei. Hab da noch nie was angeschaut.

Am Rande:
So lange das useNet so bleibt, wie es ist, ist alles ROGER! ^____^
 
Wow, du hast es fast geschafft einen Post ohne Stammtischniveau zu posten, im zweiten Absatz dann leider doch wieder ganz stark im Niveau abgetriftet.

na ja es tut mir leid deswegen schreib ich auch einige und nicht alle man erinnere sich an den Thread wo einer hier sein Studentenmodell zum vollen Preis verscherbeln wollte - ist halt meine Erfahrung die gebe ich wieder lasse mich aber gerne eines Besseren belehren

aber wie hier schon ein paar sagten eigentlich ist der thread zwecklos ich war fan von kino.to
 
Ja gut, das stimmt schon - aber derjenige hat hier doch nichtmal den Moralapostel gespielt oder? Naja ist ja auch egal.

Hab ich gerade zufällig gesehen, keine Ahnung ob da was dran ist, bin kein Jurist: http://blog.delegibus.com/2010/10/10/raubkopieren-ist-doch-gar-nicht-strafbar/

Vllt. ist hier ja jemand, der darin bewandert ist.

@EthanHunt Mich wundert, dass sie die Usenet Anbieter nicht mal hochnehmen übrigens. Einige der Zugangsanbieter sind ja auch ziemlich aktiv werbend unterwegs... Bei den KiPo Seiten veranstalten sie komischerweise nie so einen "TammTamm".
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, du hast es fast geschafft einen Post ohne Stammtischniveau zu posten, im zweiten Absatz dann leider doch wieder ganz stark im Niveau abgetriftet.

Exakt das war mein Gedanke. Die haben nämlich nur Austrahlungsrechte von den Urhebern für USA und eben nicht für D. Eigentlich ist das wie kino.to - nur das kino.to eben für gar nirgends Austrahlungsrechte hatte ;) ... Irgendwie muss man ja seinen Blog mit 6 Posts Inhalt ins Gespräch bringen ...

Ich bin nicht so groß befasst mit der Streamingszene, war auch nie auf kino.to (dafür würde mir auch die bandbreite fehlen, youtube ist schon eine Qual teilweise), aber vermutlich ist kino.to so kalter Kaffe in der Szene, wie es damals Emule, Kaaza, Napster waren, als sie hochgenommen wurden, da war das doch längst kalter Kaffee.
Da hab ich ja auch so viel von, wenn Leute mein Blog besuchen! Ich habe das verlinkt, damit ich nicht x-mal das gleiche auf verschiedenen Plattformen posten muss.
Hulu ist etwas komplett anderes als kino.to, da der Content bei hulu von den Rechteinhabern bereitgestellt wird. Zudem schaue ich dort Werbung und trage zur Profitabilität dessen, was ich mir da anschaue bei.
 
NEIN!

gibt es meines wissens nach nicht.

mfg, scherbe

edit: @elarei: napster als alternative? drm und eine beschissene audioqualitaet..nein danke!


Falsch - es gibt eine superbekannte Seite, die sogar besser ist als kino.to. Hatte sie in einem beitrag auch gepostet, mußte aber rausgenommen werden. Mit ein wenig googeln findet man sofort duetschsprachige Streamseiten.


Wer das Geld hat, hat die Macht... und wer die Macht hat, macht die Gesetze...

Wir weden nicht von Politikern regiert, sondern von Unternehmen.


Geld (Unternehmen) und Macht (Politiker) sind halt die stärksten Mittel, mit denen man Dinge durchsetzen kann - wer beides nicht hat, dem bleibt nur die Moral (Volk).

Zum Kino: Kino ist ab und zu mal echt lässig, aber wenn ich dann 12 € bezahle für 20 Minuten (total beschränkte!) Werbung + 10 Minuten Trailer + 90 Minuten Film + Überteurtes Popcorn + Überteuertes Getränk (und ja das gehört dazu) + nervenden kichernde Gören neben,vor,hinter mir (und nein, ich war nicht in einem entspr. Film), dann brauch ich das nicht allzu oft. Das reicht dann alle 4,5 Monate - meist entspr. dass auch dem Zyklus in dem gute Filme rauskommen.

Seh ich auch so, im Kino hat man ja auch keinen reinen Kinogenuß an sich... sondern wird auch erstmal mit Werbung zuegdröhnt ob man will oder oder nicht. Billig ist es meist auch nicht der komplette Besuch, wenn man sich was zu trinken und essen dazu holt, dann zahlt man meist ganz ordentlich drauf auf das reine Kinovergnügen. Wenn man das zuhause billiger haben kann und nicht das große geld hat, dann wählt man halt die Variante.

Offen gesagt: Wir wählen den Gesetzgeber, der Gesetzgeber macht die Gesetze = Spielregeln. Wer sich nicht daran hält, geht ein Risiko ein, erwischt zu werden und muss dann auch die Konsequenzen tragen. Es ist vergleichbar mit dem zu schnellen Autofahren. Die Motive spielen da eine untergeordnete Rolle.

Dass die "Bestrafung" in Einzelfällen einen seltsamen Beigeschmack haben mag, ist menschlich, aber nicht zu ändern. Die Justiz sorgt in der Regel schon dafür, dass die Gesetze nicht unfair ausgelegt werden. Man muss sich nur an die Spielregeln halten.

Dass die Betreiber von kino.to nun offenbar erwischt wurden, war doch nur eine Frage der Zeit.

Um dem ganzen Kopierschutzwahnsinn ein Ende zu setzen, müssen wir, die Wähler und Verbraucher, Zeichen setzen - im rechtlich zulässigen Rahmen selbstverständlich. Das heißt: Boikott/anders zu wählen. Wenn unsere "Lobby" da nicht groß genug ist, sprich: die großen, konservativen Parteien dennoch an der Macht bleiben, dann ist das - ja - Demokratie. Pech gehabt!

So einfach - wenn auch unter vielen Aspekten hirnrissig - ist das.


Komplett falsche Sicht auf die Dinge - daß Menschen alle vier Jahre wählen dürfen, hat sich ja jemand vorher ausgedacht. Definitiv wählst du nicht frei, onst würdest du ja nicht nur alle vier jahre wählen dürfen. Die Spielregeln wurden schon von anderen vorher festgelegt, damit hast du als Wähler null zu tun gehabt (...). Wie ich schon in einem anderen Beitrag von mir schrieb, hat man sich auf kino.to eingeschossen, weil es die bekannteste Seiet ist. Wenn du nur ein bisschen suchst im Internet, dann wirst du sofort über zehn deutsprachige Streamseiten finden. Es war somit keine Frage der zeit, daß kino.to runtergefahren wird, sondern nichts anderes als ein politisches Signal (Botschaft: Wer Filme im Internet schaut, macht sich strafbar). Man hängt einen öffentlich und hofft auf einen Abschreckungseffekt. Wird aber nichts bringen, weil kino.to ja nur ein Tool für die Suche war, die Anbieter sind doch ganz andere. Auch ist es nicht richtig, wenn du schreibst, daß der Wähler sich gegen den Kopierschutz wehren soll, es liegt schlichtweg nicht in siener hand, er kann rein gar nichts beeinflussen. Fernsehgebühren werden auch nicht vom Volk gemacht, sondern von einer kleinen hand von Politikern und Unternehmern. Mit Pech/Glück hat das nichts zu tun, sondern sclichtweg einzig und alleine damit, ob man Geld und Macht hat. Verfügst du über diese Dinge nicht in ausreichendem Maße, bist du nicht in der Lage Dinge zu deinen Gunsten zu beeinflussen. So einfach wie du die Dinge siehst, sind sie eben nicht. Du simplifizierst diese nur, ohne substantiellen Inhalt.

Es gibt aber anscheinend in Deutschland sowieso noch genügend Leute die sich die ganzen Medien für einen Schweinepreis kaufen.

Beispiel: PS3 Spiele. Kosten in Deutschland bei Release gerne mal bis zu 65 Euro. In England sinds meist 38 Pfund ~ 43 Euro. Das ist schonmal ein Unterschied von 22 Euro. Dafür zahle ich lieber 10 Euro im Jahr für meine Kreditkarte und lasse mir alles von der Insel liefern, fahre seit Jahren einwandfrei damit und lache über die vielen Trottel die diese Unsummen bezahlen. Ein paar Monate nach Release wirds einem dann für 20 Pfund hinterhergeschmissen, wenn überhaupt.

Die Preise richten sich immer ungefähr nach der Wirtschaftskraft des jeweiligen Landes - deshalb kostet es halt hier mehr und woanders ist es dann billiger. Der Grund, warum Leute solche Dinge kaufen, liegt daran weil sie das Geld haben bzw. es sich vom Munde abgespart haben, um in den Genuß dieser waren zu kommen. Klar wissen die auch, daß die preise wahrscheinlich zu hoch sind und wenn sie ein bisschen warten würden, diese auch sinken würden oder eine Reise ins Ausland viel geld beim produkteinkauf sparen würde, doch sind diese Leute halt bereit dafür zu zahlen. In der regel, weil sie es haben und wenn man das nötige Kleingeld besitzt, dann kauft man sich auch überteuerte Artikel. Hast du ein Einkommen von brutto durchschnittlich 40.642 Euro, so die Werte für das jahr 2009, dann bist du in der Lage diese preise zu zahlen. Hat meiner Meinung nur was mit der wirtschaftlichen Situation des einzelnen zu tun, ob er sich sachen leisten kann.

D.h., die grundsätzliche Entscheidung, wie viel oder ob man überhaupt etwas für ein Produkt/Inhalt bezahlt, sollte vom Konsumenten festgelegt werden? Wenn ich der Meinung bin, eine Photoshop CD hat einen Warenwert von ca. 30 cent, bezahle ich eben 30cent statt 500€? Beim Schreiner rechne ich einfach mal selbst Arbeitskosten + Materialkosten, dazu packe ich nochmal gönnerhaft 10% Gewinn darauf, und dann bezahle ich den von mir berechneten Betrag X?
Ist ein Ferrari vom Wert her gesehen wirklich 300.000 Euro wert, oder bezahle ich das Image mit? Darf ein Apple wirklich 800€ kosten, oder ist im Preis auch noch die Steve-Jobs-Steuer entahlten?

Vielleicht würde es Apple noch geben, wenn 50% der Käufer den vollen Preis zahlen und 50% nur Arbeits+Materialkosten (wahrscheinlich). Vielleicht macht es Adobe nichts aus, wenn 90% der Käufer für Photoshop nur 30cent Materialkosten zahlen, weil sich diese 90% Photoshop für den vollen Preis sowieso nicht gekauft hätten.

Aber ist das sinnvoll? Es gibt ein Angebot - der MP3-Download einer CD kostet so und so viel bei Amazon. Wer es kaufen will kauft es, wer nicht, der nicht. Aber illegal runterladen und jammern... ist Adobe eigentlich auch in der Content Mafia?


Der Konsument legt gar nichts fest - man redet ihm das zwar immer wieder ein, aber in Wahrheit haben andere seine Position vorher schon festgelegt. Er kann das produkt kaufen, tut er es nicht (Auto), bietet man ihm ein anderes produkt (Bahnfahren/Busfahren) an und selbst wenn er das nicht kaufen will, dann sorgt man dafür, daß alle anderen Varianten (Fahrrad, Zufußgehen) ausscheiden, indem man die Struktur ändert bzw. nicht bedient (ländliche Gegend, keine Anbindung). In der Hand des Konsumenten liegt rein gar nichts, er findet eine Struktur vor und muß - ob er will oder nicht - irgendetwas konsumieren. Er bestimmt defintiv nicht über den preis, einzig und alleine bei einer Auktion, was wiederum ein bestimmtes Angebot/Nachfrage voraussetzt. Nur da kann man den preis bestimmen, sonst nicht. Man sieht es doch beim benzin, beim Bahnfahren, beim Strom, Gas... die Kunden haben null Einfluß auf die preisgestaltung, diese ist vorher schon festgelegt und man kann nur noch ein produkt aus der Palette auswählen, aber nicht den preis bestimmen.
 
Sehe ich gänzlich anders, aber ich will mich hier nicht streiten ;)
Auf jeden Fall echt spannend die Positionen hier. Hat Spaß gemacht mitzulesen und ich hab auch einiges gelernt. Für heute erst einmal gute Nacht ;)
 
und genau diesen anderen Mist will ich ja nicht haben und natürlich auch nicht zahlen. Ich wäre gern bereit Sky nen 5er für jede Spiel welches ich auch gucke zu überweisen.
und exakt dieses modell gibt es hier bei uns in den niederlanden, topp :thumbup: hab ich auch schon mehrmals genutzt.
 
Bei den KiPo Seiten veranstalten sie komischerweise nie so einen "TammTamm".
Da steht ja auch keine zahlende Lobby dahinter... traurig, aber wahr.



Selten so gelacht... :D der Vergleich mitm Sportwagen fetzt
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Scheint hip zu sein dass man zu allem ne Meinung hat...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also meiner Meinung nach sind die Branchen, das beziehe ich jetzt mal auf Film- und Spieleindustrie, selber Schuld! Alles wird nur noch auf Gewinnmaximierung ausgelegt und darunter leidet nunmal die Qualität! Für meine Playstation habe ich mir noch mit Freuden spiele gekauft, die 100 DM gekostet haben! Z.B. Final Fantasy 7. Da hat man MINDESTENS 70 Stunden Spiel!spaß! bekommen. Ich kaufe mir jetzt keine Spiele mehr, weil ich für die <10h-Grafikhuren-bugtriefenden-einfallslosen-spielelemente-Kleister einfach nicht mehr ausgeben will! Das gleiche gilt für Filme. Die meisten Filme sind einfach keine 20€-DVD/Kinobesuch wert. Selten sogar die 1,20€ der Videothek...

Wer das Risiko wöchentlich eingehen will, 20€ aus dem Fenster zu werfen - Bitte - aber beleidigt nicht eure Mitmenschen, die diesem moralischem Epicfail nicht noch in den Arsch kriechen wollen ;)

Mal davon abgesehen frage ich mich, was an der schauspielerischen Leistung jetzt mehrer Milliarden wert ist, sodass sich die Leute hier aufregen, dass für Leistung bezahlt werden müsste... Gebt mal bitte den Arbeitern auf Müllhalden/unter Tage/*setze einen körperlich zermürbenden Beruf deiner Wahl ein* mehr Geld ;)

und nochmal zu dem Vergleichen mit dem Schreiner oder meinetwegen auch Programmierer:

Wenn der Schreiner dir den Schrank verkauft, ohne dir folgendes mitzuteilen: Material, Farbe, Aufbau, Größe, etc., DANN könntet ihr den Vergleich bringen! Ebenso der Programmierer, wenn er dir vorher nicht sagt, was sein Programm kann, inwieweit es für den User effizient ist usw, DANN würde auch der Vergleich passen! Bei beidem sehe ich aber vorher was ich für mein Geld bekomme und kann abschätzen, ob es sich lohnt. Ich sehe aber nicht ein, 15€ für einen Kinofilm auszugeben, bei dem ich vorher NICHT weiß, was mich erwartet! Und leider gab es in den letzten 2 Jahren KEINEN Film, bei dem ich nicht bereut habe, diese mindestens 15€ auszugeben!
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich würden mal die Gesetzesgrundlagen interessieren auf Basis derer man das alles aufgezogen hat... besonders amüsant ist dass man unter Umständen die Nutzer auch belangen will, da das Ablegen des gestreamten Films im Cache des Rechners bereits eine Raubkopie darstellen soll :D wenn ich im Geschäft n Pullover anprobiere hab ich den automatisch auch schon geklaut...

Schon sehr beeindruckend wie sich eine einflußreiche Lobby die Gesetze nach Lust und Laune hinbiegen kann, und dabei in vollem Umfang vom Gesetzgeber unterstützt wird.
 
Mit der Arbeit anderer Geld zu verdienen ist einfach nicht drin. Kommerzielle Angebote in dem Bereich gehören verfolgt, find ich. Aaaaber was ich an dieser ganzen großen Diskussion nicht verstehe ist wie überhaupt etwas, dass in einer Gesellschaft so weit verbreitet ist und von einem Großteil ihrer Mitglieder praktiziert wird, strafbar sein kann. Und mir kann niemand erzählen, dass er oder sie noch NIE von einer "Raub"kopie profitiert hat. Selbst die Oma lässt sich schonmal gern vom Enkelchen ne gebrannte DVD oder CD schenken und nutzt sie dann.
 
Da hab ich ja auch so viel von, wenn Leute mein Blog besuchen! Ich habe das verlinkt, damit ich nicht x-mal das gleiche auf verschiedenen Plattformen posten muss.
Hulu ist etwas komplett anderes als kino.to, da der Content bei hulu von den Rechteinhabern bereitgestellt wird. Zudem schaue ich dort Werbung und trage zur Profitabilität dessen, was ich mir da anschaue bei.

Das ist in etwa so, als wie wenn du den "Sportwagen" in den USA kaufst und ihn mit Glück durch den Zoll geschmuggelt bekommst und dich noch gut fühlst weil du es "legal" gekauft.
Ich habs versucht dir in deiner Welt zu erklären ;) (Ich geb zu, der Vergleich hinkt total, aber das tut seiner ja auch..)
 
Mir pers. ist es egal, ob Kino.to dicht gemacht wurde oder nicht, habe mir auf dieser Seite noch nie einen Film angeschaut. Liegt wahrscheinlich dadran, dass wir Sky haben.

Letztendlich sind es Raubkopien, ich habe jemanden etwas weggenommen, was er produziert und auch bezahlt hat.

Ich erinnere mich, dass hier im Forum mal jemand Bilder für seine Internetauktion missbrauch hat, welch ein Aufschrei hier im Forum, sowas geht mal gar nicht.

Wenn uns das selber betreffen würde, würden wir das auch so locker sehen, wenn jemand anders mit unserem Eigentum Geld verdient.

Nobby
 
Letztendlich sind es Raubkopien, ich habe jemanden etwas weggenommen, was er produziert und auch bezahlt hat.
Nicht ganz richtig: "weggenommen" impliziert, daß der Besitzer es nachher nicht mehr hat. Daß ist bei Kopien eben nicht der Fall.
Die sogenannten "Raubkopierer" (auch dieser Begriff ist falsch und irreführend) bereichern sich durch die unberechtigte Nutzung, aber nach dieser Nutzung hat der Geschädigte nicht weniger als vorher.
 
Mir pers. ist es egal, ob Kino.to dicht gemacht wurde oder nicht, habe mir auf dieser Seite noch nie einen Film angeschaut.

Dem kann ich mich nur anschließen.
Ich habe dort auch noch nicht einen Film gesehen.

Ich bin nicht Heilig ;) ich würde da durchaus Filme gucken, aber nicht bei dieser Qualität.
 
Salut,

meine Haltung:

Eine Erhebung einer Kulturflatrate und freier Zugang zu Medien | die Bezahlung der Kulturschaffenden wird je nach Abruf der Medien errechnet.
Ohne jetzt die ganzen 12 Seiten gelesen zu haben und zu wissen, obs schonmal erwähnt wurde (hab nur die erste(n) Seiten gelesen:
Dann haben wir bald garkeine sinnvollen Medien. Jeder ***(je nach Vorleibe bitte ein positiv oder negativ belastetes Wort einfügen) wird sich Inhalte, wie den Bushido-Film oder den neuesten Hollywood-Kracher ansehen, während Filme wie "Zug des Lebens" o.ä. mit annähernd tiefgreifendem Inhalt in der Masse so stark untergehen, dass die Schaffer dieser Werke nurnoch Pennys verdienen. (Meine 50 Cent dazu)

Ich selbst gehöre zu den Menschen, die keinerlei Nutzen aus Portalen wie kino.to (oder ähneliche für Software) ziehen. Ich steige nicht im privaten Bereich vollständig auf FLOSS um, um dann Unterhaltungsmedien wider das Urheber- und/oder Lizenzrecht zu konsumieren.
Den großteil meiner Musik finde ich im Onlineportal des Händlers, bei dem ich sonst eigentlich garnichts kaufe - 256kBit MP3, kein DRM, kein Wasserzeichen. Bei meinen Lautsprechern langt das - da höre ich keinen Unterschied mehr, ob das jetzt FLAC oder 256kBit/s oder 192kBit/s MP3 sind.
Filme kaufe ich entweder auf BRD/DVD oder nehme sie im Fernsehen auf. Ich habe eh kaum Zeit sie zu schauen und da kommt so viel ausgegebenes Geld nicht bei rum.
Was ich selbst für nicht nachvollziehbar halte ist, wenn Leute Software und/oder Filme kopieren ohne dies rechtlich gesehen zu dürfen und sich damit auch noch im Recht fühlen, weil "bei den Kopierschutzmechanismen/bei dem Schrott, der da an Filmen/Musik/Spielen produziert wird zahl ich nicht noch Geld dafür".
Wenn eh nurnoch Schrott produziert wird, dann konsumiere ich diesen nicht - dazu ist mir meine Zeit dann doch zu schade, wenn ich alternativ dazu was sinnvolles machen kann.
Wenn ich was gegen Kopierschutzmechanismen bei Spielen habe, dann kaufe ich mir wenigstens "die Verpackung" und knacke dann den Kopierschutz. Auch wenn das streng genommen wohl immernoch nicht erlaubt ist dürfte das auch vor Gericht (ums Mal zu überspitzen) für stark mildernde Umstände sorgen.
Am schlimmsten ist es ja egtl. dann nach Filmen bei Windows als Betriebssystem. Nur weil es kostenlos verfügbare Alternativen gibt (OpenSource heißt noch lange nicht kostenlos oder umsonst, sei hier auch noch angemerkt) verlange ich von Microsoft, dass sie mir ihr OS auch kostenfrei zur verfügung stellen (bzw. nehme es als legitim an, wenn ich selbst dafür sorge)?
Nur weil mein Nachbar mir die Mauer vorm Haus kostenlos hochzieht gebe ich dem beauftragten Handwerker doch trotzdem sein Geld. Und wenn der Hersteller meines Vertrauens sein Produkt verschweißt, damit ich es nicht selbst reparieren kann (immerhin: DAS erlaubt Microsoft!) oder eben kopieren kann, dann kaufe ich das Produkt ohne murren. Dass der Kopierschutz in Software schwerer durchzusetzen ist liegt in der Natur der Sache (und ich bin mitnichten kein Fan von aggressiven Kopierschutzmechanismen - ich bin der Meinung, dass ein simples Überprüfen von Start- und Endsektor auf dem Installationsmedium reicht - wer dann noch kopiert begeht den Rechtsbruch wissentlich und bricht auch stärkere Mechanismen; ohne Kopierschutz ist mEn die Aufwands- und Hemmschwelle einfach zu niedrig).

Just my 50cent

EDIT: Ja, ich gebe offen zu, dass ich auch schon von sogenannten "Raubkopien" und widerrechtlich kopierten Inhalten profitiert habe. Das war tatsächlich bevor ich selbst zu einem Menschen der Gruppe wurde, die damit mehr oder weniger Geld verdienen (können), dass Sie anderen eine Anwendung schreiben, die ihnen bestenfalls das Leben erleichtert respektive ihre Produktivität steigert. Allerdings hatte ich mir bis dahin halt auch noch keine Gedanken darüber gemacht, was das eigentlich bedeutet. Ne Mauer (die ich oben selbst erwähne - ich weiß, der Vergleich ist nicht sehr sauber und ich finde trotzdem keinen sinnvolleren Vergleich) kann ich natürlich nicht einfach so kopieren. Ein Markenlogo sehr wohl - und dann nennt man mein Produkt ein Plagiat. Und wie ist der Aufschrei des Konsumenten groß, wenn er auf ein Plagiat reinfällt O.o
 
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  • ok1.de
  • thinkstore24.de
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