NEIN!
gibt es meines wissens nach nicht.
mfg, scherbe
edit: @elarei: napster als alternative? drm und eine beschissene audioqualitaet..nein danke!
Falsch - es gibt eine superbekannte Seite, die sogar besser ist als kino.to. Hatte sie in einem beitrag auch gepostet, mußte aber rausgenommen werden. Mit ein wenig googeln findet man sofort duetschsprachige Streamseiten.
Wer das Geld hat, hat die Macht... und wer die Macht hat, macht die Gesetze...
Wir weden nicht von Politikern regiert, sondern von Unternehmen.
Geld (Unternehmen) und Macht (Politiker) sind halt die stärksten Mittel, mit denen man Dinge durchsetzen kann - wer beides nicht hat, dem bleibt nur die Moral (Volk).
Zum Kino: Kino ist ab und zu mal echt lässig, aber wenn ich dann 12 € bezahle für 20 Minuten (total beschränkte!) Werbung + 10 Minuten Trailer + 90 Minuten Film + Überteurtes Popcorn + Überteuertes Getränk (und ja das gehört dazu) + nervenden kichernde Gören neben,vor,hinter mir (und nein, ich war nicht in einem entspr. Film), dann brauch ich das nicht allzu oft. Das reicht dann alle 4,5 Monate - meist entspr. dass auch dem Zyklus in dem gute Filme rauskommen.
Seh ich auch so, im Kino hat man ja auch keinen reinen Kinogenuß an sich... sondern wird auch erstmal mit Werbung zuegdröhnt ob man will oder oder nicht. Billig ist es meist auch nicht der komplette Besuch, wenn man sich was zu trinken und essen dazu holt, dann zahlt man meist ganz ordentlich drauf auf das reine Kinovergnügen. Wenn man das zuhause billiger haben kann und nicht das große geld hat, dann wählt man halt die Variante.
Offen gesagt: Wir wählen den Gesetzgeber, der Gesetzgeber macht die Gesetze = Spielregeln. Wer sich nicht daran hält, geht ein Risiko ein, erwischt zu werden und muss dann auch die Konsequenzen tragen. Es ist vergleichbar mit dem zu schnellen Autofahren. Die Motive spielen da eine untergeordnete Rolle.
Dass die "Bestrafung" in Einzelfällen einen seltsamen Beigeschmack haben mag, ist menschlich, aber nicht zu ändern. Die Justiz sorgt in der Regel schon dafür, dass die Gesetze nicht unfair ausgelegt werden. Man muss sich nur an die Spielregeln halten.
Dass die Betreiber von kino.to nun offenbar erwischt wurden, war doch nur eine Frage der Zeit.
Um dem ganzen Kopierschutzwahnsinn ein Ende zu setzen, müssen wir, die Wähler und Verbraucher, Zeichen setzen - im rechtlich zulässigen Rahmen selbstverständlich. Das heißt: Boikott/anders zu wählen. Wenn unsere "Lobby" da nicht groß genug ist, sprich: die großen, konservativen Parteien dennoch an der Macht bleiben, dann ist das - ja - Demokratie. Pech gehabt!
So einfach - wenn auch unter vielen Aspekten hirnrissig - ist das.
Komplett falsche Sicht auf die Dinge - daß Menschen alle vier Jahre wählen dürfen, hat sich ja jemand vorher ausgedacht. Definitiv wählst du nicht frei, onst würdest du ja nicht nur alle vier jahre wählen dürfen. Die Spielregeln wurden schon von anderen vorher festgelegt, damit hast du als Wähler null zu tun gehabt (...). Wie ich schon in einem anderen Beitrag von mir schrieb, hat man sich auf kino.to eingeschossen, weil es die bekannteste Seiet ist. Wenn du nur ein bisschen suchst im Internet, dann wirst du sofort über zehn deutsprachige Streamseiten finden. Es war somit keine Frage der zeit, daß kino.to runtergefahren wird, sondern nichts anderes als ein politisches Signal (Botschaft: Wer Filme im Internet schaut, macht sich strafbar). Man hängt einen öffentlich und hofft auf einen Abschreckungseffekt. Wird aber nichts bringen, weil kino.to ja nur ein Tool für die Suche war, die Anbieter sind doch ganz andere. Auch ist es nicht richtig, wenn du schreibst, daß der Wähler sich gegen den Kopierschutz wehren soll, es liegt schlichtweg nicht in siener hand, er kann rein gar nichts beeinflussen. Fernsehgebühren werden auch nicht vom Volk gemacht, sondern von einer kleinen hand von Politikern und Unternehmern. Mit Pech/Glück hat das nichts zu tun, sondern sclichtweg einzig und alleine damit, ob man Geld und Macht hat. Verfügst du über diese Dinge nicht in ausreichendem Maße, bist du nicht in der Lage Dinge zu deinen Gunsten zu beeinflussen. So einfach wie du die Dinge siehst, sind sie eben nicht. Du simplifizierst diese nur, ohne substantiellen Inhalt.
Es gibt aber anscheinend in Deutschland sowieso noch genügend Leute die sich die ganzen Medien für einen Schweinepreis kaufen.
Beispiel: PS3 Spiele. Kosten in Deutschland bei Release gerne mal bis zu 65 Euro. In England sinds meist 38 Pfund ~ 43 Euro. Das ist schonmal ein Unterschied von 22 Euro. Dafür zahle ich lieber 10 Euro im Jahr für meine Kreditkarte und lasse mir alles von der Insel liefern, fahre seit Jahren einwandfrei damit und lache über die vielen Trottel die diese Unsummen bezahlen. Ein paar Monate nach Release wirds einem dann für 20 Pfund hinterhergeschmissen, wenn überhaupt.
Die Preise richten sich immer ungefähr nach der Wirtschaftskraft des jeweiligen Landes - deshalb kostet es halt hier mehr und woanders ist es dann billiger. Der Grund, warum Leute solche Dinge kaufen, liegt daran weil sie das Geld haben bzw. es sich vom Munde abgespart haben, um in den Genuß dieser waren zu kommen. Klar wissen die auch, daß die preise wahrscheinlich zu hoch sind und wenn sie ein bisschen warten würden, diese auch sinken würden oder eine Reise ins Ausland viel geld beim produkteinkauf sparen würde, doch sind diese Leute halt bereit dafür zu zahlen. In der regel, weil sie es haben und wenn man das nötige Kleingeld besitzt, dann kauft man sich auch überteuerte Artikel. Hast du ein Einkommen von brutto durchschnittlich 40.642 Euro, so die Werte für das jahr 2009, dann bist du in der Lage diese preise zu zahlen. Hat meiner Meinung nur was mit der wirtschaftlichen Situation des einzelnen zu tun, ob er sich sachen leisten kann.
D.h., die grundsätzliche Entscheidung, wie viel oder ob man überhaupt etwas für ein Produkt/Inhalt bezahlt, sollte vom Konsumenten festgelegt werden? Wenn ich der Meinung bin, eine Photoshop CD hat einen Warenwert von ca. 30 cent, bezahle ich eben 30cent statt 500€? Beim Schreiner rechne ich einfach mal selbst Arbeitskosten + Materialkosten, dazu packe ich nochmal gönnerhaft 10% Gewinn darauf, und dann bezahle ich den von mir berechneten Betrag X?
Ist ein Ferrari vom Wert her gesehen wirklich 300.000 Euro wert, oder bezahle ich das Image mit? Darf ein Apple wirklich 800€ kosten, oder ist im Preis auch noch die Steve-Jobs-Steuer entahlten?
Vielleicht würde es Apple noch geben, wenn 50% der Käufer den vollen Preis zahlen und 50% nur Arbeits+Materialkosten (wahrscheinlich). Vielleicht macht es Adobe nichts aus, wenn 90% der Käufer für Photoshop nur 30cent Materialkosten zahlen, weil sich diese 90% Photoshop für den vollen Preis sowieso nicht gekauft hätten.
Aber ist das sinnvoll? Es gibt ein Angebot - der MP3-Download einer CD kostet so und so viel bei Amazon. Wer es kaufen will kauft es, wer nicht, der nicht. Aber illegal runterladen und jammern... ist Adobe eigentlich auch in der Content Mafia?
Der Konsument legt gar nichts fest - man redet ihm das zwar immer wieder ein, aber in Wahrheit haben andere seine Position vorher schon festgelegt. Er kann das produkt kaufen, tut er es nicht (Auto), bietet man ihm ein anderes produkt (Bahnfahren/Busfahren) an und selbst wenn er das nicht kaufen will, dann sorgt man dafür, daß alle anderen Varianten (Fahrrad, Zufußgehen) ausscheiden, indem man die Struktur ändert bzw. nicht bedient (ländliche Gegend, keine Anbindung). In der Hand des Konsumenten liegt rein gar nichts, er findet eine Struktur vor und muß - ob er will oder nicht - irgendetwas konsumieren. Er bestimmt defintiv nicht über den preis, einzig und alleine bei einer Auktion, was wiederum ein bestimmtes Angebot/Nachfrage voraussetzt. Nur da kann man den preis bestimmen, sonst nicht. Man sieht es doch beim benzin, beim Bahnfahren, beim Strom, Gas... die Kunden haben null Einfluß auf die preisgestaltung, diese ist vorher schon festgelegt und man kann nur noch ein produkt aus der Palette auswählen, aber nicht den preis bestimmen.