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Nein! Du kannst höchstens sagen: "Hier in Deutschland sind wir sicherer." Wenn wir sicher wären (und die Endlagerung im Griff hätten), müssten wir nicht aussteigen. Und ich wäre der Erste, der für 100% Atomstrom ist...Man kann beruhigt sagen: hier in Deutschland sind wir sicher. Zumindest wenn man die Norm nach vielen anderen Staaten richtet.
Der DLR Artikel geht davon aus, dass alle zusammenarbeiten. Ergo kann man das vergessen. Und wie gesagt, man müsste neue Kohle/Gaskraftwerke bauen oder uralte wieder in Betrieb nehmen.Was spricht dagegen, wie in dem DLR-Link beschrieben, innerhalb der nächsten 10 Jahre aus der Kernkraft auszusteigen und danach langfristig auch Kohle und Gas durch Erneuerbare zu ersetzen?
Ich sagte doch, wenn man die Norm nach anderen Staaten richtet. Das war eine relative AussageNein! Du kannst höchstens sagen: "Hier in Deutschland sind wir sicherer." Wenn wir sicher wären (und die Endlagerung im Griff hätten), müssten wir nicht aussteigen. Und ich wäre der Erste, der für 100% Atomstrom ist...
1. Nicht überbewerten! Oftmals sind das auch wirklich unbedeutende Sachen.was heißt hier denn sicher?
seit 2000 hatten wir in deutschland 1166 gemeldete störfälle in deutschen akw,
Die Technik ist beherrschbarer, als die meisten wissen/denken. Nur das kostet. Tepco ist ja auch schon pleite.[...]bei einer technik die, wie im falle einer schweren störung [...] nicht beherrschbar ist[...]
Nein, das wird nicht vergessen. Es gibt lediglich auch Konzepte, die ich schon angesprochen habe, welche den "Müll" wieder als kostbaren Brennstoff verfügbar machen würden. Daher meine Vermutung, dass eine Endlagerung auch vom Staat nicht angestrebt wird.dass der strahlende müll dann auch noch "irgendwie" entsorgt werden muss, vergessen die befürworter der atomkraft immer wieder.
Du wirst dich wundern, was alles radioaktiv ist in deiner Umgebung. Ohne Radioaktivität gäbe es nicht einmal Leben. Sie ist eine große Ursache für genetische Mutationen (was natürlich zu Krebs führen kann), welche Leben überhaupt erst möglich gemacht haben.der müll strahlt ja lediglich für 34.000 generationen weiter:facepalm:
Da gibt es mehrere Faktoren. Man will sich z.B. weit von der kritischen bzw. überkritischen Masse fernhalten, sonst gibt es eine unkontrollierbare Kettenreaktion.Was ich mich frage, wenn bei Brennstäben nur ein geringer Teil "verbraucht" wird, weil sie die falschen Isotope besitzen, wieso bereitet man die nicht im größeren Ausmaß auf?
Ist das eine Kostenfrage, Lagerung/Neubestellung vs. Aufbereitung?
*klugscheiss*Die Technik ist beherrschbarer, als die meisten wissen/denken. Nur das kostet. Tepco ist ja auch schon pleite.
Wenn man keine Kosten scheut, ist die Unfallwahrscheinlichkeit nicht höher als die für einen Meteroideneinschlag.
Transmutation ist Jahrzehnte von der technischen Realisierung entfernt.Nein, das wird nicht vergessen. Es gibt lediglich auch Konzepte, die ich schon angesprochen habe, welche den "Müll" wieder als kostbaren Brennstoff verfügbar machen würden. Daher meine Vermutung, dass eine Endlagerung auch vom Staat nicht angestrebt wird.
Das ist doch kein Argument für die industrielle Nutzung der Kernkraft.Du wirst dich wundern, was alles radioaktiv ist in deiner Umgebung. Ohne Radioaktivität gäbe es nicht einmal Leben. Sie ist eine große Ursache für genetische Mutationen (was natürlich zu Krebs führen kann), welche Leben überhaupt erst möglich gemacht haben.
Nicht destotrotz: wie immer. Die Dosis macht das Gift!
Du relativierst immer in die gleiche Richtung. Du sagst selber, dass Du angeblich für den Ausstieg bist. Aber die daraus resultierenden Konsequenzen willst Du nicht?Und das Uran ist eh vorhanden. Und hat sogar eine erheblich höhere Halbwertszeit als das Plutonium. Von daher: lasst euch nicht täuschen, das Zeug lungert eh auf der Erde rum. Wenn es aber einmal abgebaut und verwendet wurde, muss es idealerweise wieder weg. Und da ist es richtig: das ist ein Problem. Außer man kann es weiter spalten in ungefährlichere Stoffe.
Ja, da war ich gerade angetrunken.. *pfeiff**klugscheiss*
Die Dinger heißen Meteoriten.
Äh, definitiv nicht? Sogar Gold kann man mittlerweile herstellen. Lohnt sich nur nicht.Transmutation ist Jahrzehnte von der technischen Realisierung entfernt.
War es auch nicht? Du solltest bitte wirklich mal lesen.. Das war nur eine kleine Gedankenexkursion. Was töten kann, bringt auch Leben hervor.Das ist doch kein Argument für die industrielle Nutzung der Kernkraft.
Weißt du, wie lange schon Kernkraft genutzt wird? auf 5-10 Jahre mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an. Gerade was den Abfall betrifft. Der Schritt wieder zur Kohle wäre auf jeden Fall auch kein Fortschritt.Du relativierst immer in die gleiche Richtung. Du sagst selber, dass Du angeblich für den Ausstieg bist. Aber die daraus resultierenden Konsequenzen willst Du nicht?
Du schreibst pro Reaktor, aber teilst dann nochmals durch die Reaktorenzahl? Das ist so falschAnzahl der in Betrieb befindlichen Reaktoren (laut IAEA): 442
Wahrscheinlichkeit für einen Unfall mit Kernschmelze ( laut Gesellschaft für Reaktorsicherheit): pro Reaktor 1x alle 33000 Betriebsjahre (in der ersten Studie alle 10000 Jahre)
33000/442= ~75 -> Also alle 75 Jahre eine Kernschmelze
Mit dem "veralteten" Wert (1x alle 10000 Jahre) kommt man sogar auf ~23 Jahre, was empirisch gar nicht schlecht passt.
Das ist doch einer meiner Punkte: sehr schlecht!Und btw, Anzahl der aktuell mit Core Catcher ausgestatteten Reaktoren: 2
Das ist 'ne Pilotanlage, die voraussichtlich ab 2024 einsatzbereit ist. Ehe das im großen Rahmen und wirtschaftlich genutzt werden kann, dürften die von mir angesprochenen Jahrzehnte verstreichen. Hier schreibt einer vom DLR was darüber.Äh, definitiv nicht? Sogar Gold kann man mittlerweile herstellen. Lohnt sich nur nicht.
Was du wohl meinst, ist ein Verfahren, um den radioaktiven Abfall in was Ungefährlicheres umzuwandeln.
Eine Anlage dazu ist auch gerade im Bau. Mal abwarten, was das wird.
Wenn eine Kernschmelze bei 1 Reaktor ein Mal alle 10000 Jahre vorkommt, kommt sie wie häufig bei 400 gleichzeitig laufenden Reaktoren vor? Richtig, einmal alle 25 Jahre! Das nennt man Statistik.Du schreibst pro Reaktor, aber teilst dann nochmals durch die Reaktorenzahl? Das ist so falsch![]()
Das ist interessant, ich dachte bei Transmutation erst an Neutronenbeschuss, Spallation ist aber auch gute Sache (bzw. eine Verbesserung).Das ist 'ne Pilotanlage, die voraussichtlich ab 2024 einsatzbereit ist. Ehe das im großen Rahmen und wirtschaftlich genutzt werden kann, dürften die von mir angesprochenen Jahrzehnte verstreichen. Hier schreibt einer vom DLR was darüber.
So ist das eben nicht. Prinzipiell sind nämlich die Unfälle unabhängig voneinander, daher sollte man keine Wahrscheinlichkeiten verketten.Wenn eine Kernschmelze bei 1 Reaktor ein Mal alle 10000 Jahre vorkommt, kommt sie wie häufig bei 400 gleichzeitig laufenden Reaktoren vor? Richtig, einmal alle 25 Jahre! Das nennt man Statistik.
Ganz wichtiger Punkt. Mein Mini braucht 10 Watt im Idle, der Desktop geschätze 60. In Büros laufen Rechner aus Bequemlichkeit durch, weil das Neustarten am Morgen zu aufwändig ist...ich würde dann noch die möglichkeit des energiesparens in betracht ziehen
Ich rede weder von Fisch noch vom Ozean@buddabrod Also dein Argument mit Fischsterben zieht ja mal grade gar nicht. Weißt du vie viele Tonnen Fisch jährlich aus den Ozeanen gefischt wird? Das bisschen was da noch stirbt/gestört wird durch Energiegewinnung macht keinen Unterschied mehr. Hoffe du bist jetzt fleißiger Fischesser, sonst ist mein Argument grade für die Tonne^^
Das ist wohl der wichtigste Punkt. Aber jeder will/muss ja ständig irgendwohin fliegen, TV muss noch größer sein etc. Ein Großteil des Energieverbrauchs geht aber auch auf die Kappe der Industrie.. Dort wird sparen schwierig.ich würde dann noch die möglichkeit des energiesparens in betracht ziehen
Wenns kein Geld mehr gibt, wird der auch eingestampft. Traurige Wahrheit.Wir brauchen das hier. Aber in den nächsten Jahrzehnten ist damit wohl noch nicht zu rechnen.
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