Nur YelloStrom ?

fishmac

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Bei meinem X201T sind die Power- und eine USB-Buchse gelb - Brauche ich zum korrekten Betrieb YelloStrom ?
 
Was spricht dagegen, wie in dem DLR-Link beschrieben, innerhalb der nächsten 10 Jahre aus der Kernkraft auszusteigen und danach langfristig auch Kohle und Gas durch Erneuerbare zu ersetzen?

Man kann beruhigt sagen: hier in Deutschland sind wir sicher. Zumindest wenn man die Norm nach vielen anderen Staaten richtet.
Nein! Du kannst höchstens sagen: "Hier in Deutschland sind wir sicherer." Wenn wir sicher wären (und die Endlagerung im Griff hätten), müssten wir nicht aussteigen. Und ich wäre der Erste, der für 100% Atomstrom ist...
 
Was spricht dagegen, wie in dem DLR-Link beschrieben, innerhalb der nächsten 10 Jahre aus der Kernkraft auszusteigen und danach langfristig auch Kohle und Gas durch Erneuerbare zu ersetzen?
Der DLR Artikel geht davon aus, dass alle zusammenarbeiten. Ergo kann man das vergessen. Und wie gesagt, man müsste neue Kohle/Gaskraftwerke bauen oder uralte wieder in Betrieb nehmen.
Edit: Die Kraftwerke braucht man dann übrigens als Stütze, weil in den ersten Betriebsjahren ansonsten keine zuverlässige Energieversorgung gewährleistet wird.


Nein! Du kannst höchstens sagen: "Hier in Deutschland sind wir sicherer." Wenn wir sicher wären (und die Endlagerung im Griff hätten), müssten wir nicht aussteigen. Und ich wäre der Erste, der für 100% Atomstrom ist...
Ich sagte doch, wenn man die Norm nach anderen Staaten richtet. Das war eine relative Aussage :) Sicher ist man ja nirgends.. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind wir hier aber mit am Sichersten ;) Zumindest bzgl. unserer eigenen AKW.
 
Zuletzt bearbeitet:
schön wie sich ein aprilscherz in eine atomkraftdiskussion entwickelt

was die sicherheit angeht, behaupte ich, daß unsere werke das japanische niveau haben aber egal

was mich schockiert hat war die doku über atomkraftwerke in der zufällig gefilmt wurde wie akw mitarbeiter bei einem störfall reageren, alleine schon diese 2 minuten reichen für mich aus atomkraftwerke definitiv abzulehnen, ganz zu schweigen von dem dreck der uns noch jahrmillionen erhalten bleibt.

ich habe innnerhalb "kürzester" zeit 3 havarien, die laut statistik gar nicht hätten passieren dürfen erlebt und jedesmal hat sich außer großen herumgerede nichts geändert, obwohl die möglichkeiten zum ausstieg vorhanden gwesen wären wenn man die havarien zum umdenken benutzt hätte.
nein es wurde weitergewurschtelt wie bisher, weil sofort mit der strompreisverteuerungskeule geschwungen wurde. es wurde definitiv versäumt energiesparen zu fördern und weiterzuentwickeln,, statt ende der 70er jahre, als sich das dilemma schon abzeichnete die fördertöpfe in alternative energiekonzepte zu stecken wurde das geld in so zweifelhafte projekte wie das milliardengrab in kalkar gepulvert und was man zudem nicht vergessen darf warum meiner meinung nach krampfhaft an dieser technologie festgehalten wird, ist die waffenproduktion, meiner meinung nach ein nicht zu unterschätzender faktor.
ich frag mich wieviele kraftwerke noch in die luft fliegen müssen, bis diese für uns in meinen augen nicht beherrschbare technologie endgültig auf eis gelegt wird.
mein fazit
weg mit dem zeug so schnell wie möglich.
 
was heißt hier denn sicher?
seit 2000 hatten wir in deutschland 1166 gemeldete störfälle in deutschen akw, die nicht gemeldeten möchte ich auch gerne noch wissen. bei einer technik die, wie im falle einer schweren störung wie zur zeit in japan beobachtet, nicht beherrschbar ist, ist das schon eine menge.
keine 35 kilometer von mir gibt es das akw lingen, ich wäre also gerade in dem bereich (nach japan), der nicht geräumt würde, obwohl die radioaktivität auch hier sehr sein müsste.
dazu wären im umkreis von 250 kilometer alle städte gefährdet, wie bremen, hamburg, das ruhrgebiet, düsseldorf, köln und bonn. wir kämen zwar nicht auf 35 millionen menschen, aber ein paar millionen sind es auch.
dass der strahlende müll dann auch noch "irgendwie" entsorgt werden muss, vergessen die befürworter der atomkraft immer wieder. der müll strahlt ja lediglich für 34.000 generationen weiter:facepalm:

gruß in't huus

gatasa
 
was heißt hier denn sicher?
seit 2000 hatten wir in deutschland 1166 gemeldete störfälle in deutschen akw,
1. Nicht überbewerten! Oftmals sind das auch wirklich unbedeutende Sachen.
2. Nicht unterschätzen! Kann schwerwiegender sein, als man weiß.

[...]bei einer technik die, wie im falle einer schweren störung [...] nicht beherrschbar ist[...]
Die Technik ist beherrschbarer, als die meisten wissen/denken. Nur das kostet. Tepco ist ja auch schon pleite.
Wenn man keine Kosten scheut, ist die Unfallwahrscheinlichkeit nicht höher als die für einen Meteroideneinschlag.

dass der strahlende müll dann auch noch "irgendwie" entsorgt werden muss, vergessen die befürworter der atomkraft immer wieder.
Nein, das wird nicht vergessen. Es gibt lediglich auch Konzepte, die ich schon angesprochen habe, welche den "Müll" wieder als kostbaren Brennstoff verfügbar machen würden. Daher meine Vermutung, dass eine Endlagerung auch vom Staat nicht angestrebt wird.

der müll strahlt ja lediglich für 34.000 generationen weiter:facepalm:
Du wirst dich wundern, was alles radioaktiv ist in deiner Umgebung. Ohne Radioaktivität gäbe es nicht einmal Leben. Sie ist eine große Ursache für genetische Mutationen (was natürlich zu Krebs führen kann), welche Leben überhaupt erst möglich gemacht haben.

Nicht destotrotz: wie immer. Die Dosis macht das Gift!

Und das Uran ist eh vorhanden. Und hat sogar eine erheblich höhere Halbwertszeit als das Plutonium. Von daher: lasst euch nicht täuschen, das Zeug lungert eh auf der Erde rum. Wenn es aber einmal abgebaut und verwendet wurde, muss es idealerweise wieder weg. Und da ist es richtig: das ist ein Problem. Außer man kann es weiter spalten in ungefährlichere Stoffe.
 
Was ich mich frage, wenn bei Brennstäben nur ein geringer Teil "verbraucht" wird, weil sie die falschen Isotope besitzen, wieso bereitet man die nicht im größeren Ausmaß auf?
Ist das eine Kostenfrage, Lagerung/Neubestellung vs. Aufbereitung?
 
Was ich mich frage, wenn bei Brennstäben nur ein geringer Teil "verbraucht" wird, weil sie die falschen Isotope besitzen, wieso bereitet man die nicht im größeren Ausmaß auf?
Ist das eine Kostenfrage, Lagerung/Neubestellung vs. Aufbereitung?
Da gibt es mehrere Faktoren. Man will sich z.B. weit von der kritischen bzw. überkritischen Masse fernhalten, sonst gibt es eine unkontrollierbare Kettenreaktion.

Aufbereiten heißt auch nur, dass verwertbares Material wieder angereichert wird von Nichtverwertbarem getrennt wird. Ja, das ist aufwändig.

Und daher ist es auch oftmals billiger, einfach neues Material zu nehmen. Ist ja noch genug da... :/

Übrigens: http://www.welt.de/wirtschaft/article13049402/Das-gruene-Jobwunder-ist-nur-ein-Maerchen.html Bin gespannt, wie sich das in der Zukunft darstellt. Genau solche Sachen würde man besser vermeiden..
 
Die Technik ist beherrschbarer, als die meisten wissen/denken. Nur das kostet. Tepco ist ja auch schon pleite.
Wenn man keine Kosten scheut, ist die Unfallwahrscheinlichkeit nicht höher als die für einen Meteroideneinschlag.
*klugscheiss*
Die Dinger heißen Meteoriten.

Nein, das wird nicht vergessen. Es gibt lediglich auch Konzepte, die ich schon angesprochen habe, welche den "Müll" wieder als kostbaren Brennstoff verfügbar machen würden. Daher meine Vermutung, dass eine Endlagerung auch vom Staat nicht angestrebt wird.
Transmutation ist Jahrzehnte von der technischen Realisierung entfernt.

Du wirst dich wundern, was alles radioaktiv ist in deiner Umgebung. Ohne Radioaktivität gäbe es nicht einmal Leben. Sie ist eine große Ursache für genetische Mutationen (was natürlich zu Krebs führen kann), welche Leben überhaupt erst möglich gemacht haben.

Nicht destotrotz: wie immer. Die Dosis macht das Gift!
Das ist doch kein Argument für die industrielle Nutzung der Kernkraft.

Und das Uran ist eh vorhanden. Und hat sogar eine erheblich höhere Halbwertszeit als das Plutonium. Von daher: lasst euch nicht täuschen, das Zeug lungert eh auf der Erde rum. Wenn es aber einmal abgebaut und verwendet wurde, muss es idealerweise wieder weg. Und da ist es richtig: das ist ein Problem. Außer man kann es weiter spalten in ungefährlichere Stoffe.
Du relativierst immer in die gleiche Richtung. Du sagst selber, dass Du angeblich für den Ausstieg bist. Aber die daraus resultierenden Konsequenzen willst Du nicht?

Um nochmal ein paar deiner geliebten Fakten zu bringen:

Anzahl der in Betrieb befindlichen Reaktoren (laut IAEA): 442
Wahrscheinlichkeit für einen Unfall mit Kernschmelze ( laut Gesellschaft für Reaktorsicherheit): pro Reaktor 1x alle 33000 Betriebsjahre (in der ersten Studie alle 10000 Jahre)
33000/442= ~75 -> Also alle 75 Jahre eine Kernschmelze
Mit dem "veralteten" Wert (1x alle 10000 Jahre) kommt man sogar auf ~23 Jahre, was empirisch gar nicht schlecht passt.

Und btw, Anzahl der aktuell mit Core Catcher ausgestatteten Reaktoren: 2
 
*klugscheiss*
Die Dinger heißen Meteoriten.
Ja, da war ich gerade angetrunken.. *pfeiff*


Transmutation ist Jahrzehnte von der technischen Realisierung entfernt.
Äh, definitiv nicht? Sogar Gold kann man mittlerweile herstellen. Lohnt sich nur nicht.
Was du wohl meinst, ist ein Verfahren, um den radioaktiven Abfall in was Ungefährlicheres umzuwandeln.
Eine Anlage dazu ist auch gerade im Bau. Mal abwarten, was das wird.


Das ist doch kein Argument für die industrielle Nutzung der Kernkraft.
War es auch nicht? Du solltest bitte wirklich mal lesen.. Das war nur eine kleine Gedankenexkursion. Was töten kann, bringt auch Leben hervor.


Du relativierst immer in die gleiche Richtung. Du sagst selber, dass Du angeblich für den Ausstieg bist. Aber die daraus resultierenden Konsequenzen willst Du nicht?
Weißt du, wie lange schon Kernkraft genutzt wird? auf 5-10 Jahre mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an. Gerade was den Abfall betrifft. Der Schritt wieder zur Kohle wäre auf jeden Fall auch kein Fortschritt.


Anzahl der in Betrieb befindlichen Reaktoren (laut IAEA): 442
Wahrscheinlichkeit für einen Unfall mit Kernschmelze ( laut Gesellschaft für Reaktorsicherheit): pro Reaktor 1x alle 33000 Betriebsjahre (in der ersten Studie alle 10000 Jahre)
33000/442= ~75 -> Also alle 75 Jahre eine Kernschmelze
Mit dem "veralteten" Wert (1x alle 10000 Jahre) kommt man sogar auf ~23 Jahre, was empirisch gar nicht schlecht passt.
Du schreibst pro Reaktor, aber teilst dann nochmals durch die Reaktorenzahl? Das ist so falsch ;)


Ich kenne auch eine Studie, die besagt, dass alle 100 Jahre ein Unfall/Reaktor passiert. Das ist offensichtlich nicht unwahrscheinlich und kommt wohl hin.

Und btw, Anzahl der aktuell mit Core Catcher ausgestatteten Reaktoren: 2
Das ist doch einer meiner Punkte: sehr schlecht!
 
Äh, definitiv nicht? Sogar Gold kann man mittlerweile herstellen. Lohnt sich nur nicht.
Was du wohl meinst, ist ein Verfahren, um den radioaktiven Abfall in was Ungefährlicheres umzuwandeln.
Eine Anlage dazu ist auch gerade im Bau. Mal abwarten, was das wird.
Das ist 'ne Pilotanlage, die voraussichtlich ab 2024 einsatzbereit ist. Ehe das im großen Rahmen und wirtschaftlich genutzt werden kann, dürften die von mir angesprochenen Jahrzehnte verstreichen. Hier schreibt einer vom DLR was darüber.

Du schreibst pro Reaktor, aber teilst dann nochmals durch die Reaktorenzahl? Das ist so falsch ;)
Wenn eine Kernschmelze bei 1 Reaktor ein Mal alle 10000 Jahre vorkommt, kommt sie wie häufig bei 400 gleichzeitig laufenden Reaktoren vor? Richtig, einmal alle 25 Jahre! Das nennt man Statistik.

Edith hat den Link verbessert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist 'ne Pilotanlage, die voraussichtlich ab 2024 einsatzbereit ist. Ehe das im großen Rahmen und wirtschaftlich genutzt werden kann, dürften die von mir angesprochenen Jahrzehnte verstreichen. Hier schreibt einer vom DLR was darüber.
Das ist interessant, ich dachte bei Transmutation erst an Neutronenbeschuss, Spallation ist aber auch gute Sache (bzw. eine Verbesserung).
Man beachte, dass auch solche Anlagen am kritischen Punkt arbeiten, sprich: ein verheerender Unfall ist nicht ausgeschlossen.
Die Transmutation ist dabei auch nicht das Problem, sondern die Reinheit der Stoffe: man müsste vor allem die schwer greifbaren Aktinide trennen und dann auch transmutieren.

Wenn eine Kernschmelze bei 1 Reaktor ein Mal alle 10000 Jahre vorkommt, kommt sie wie häufig bei 400 gleichzeitig laufenden Reaktoren vor? Richtig, einmal alle 25 Jahre! Das nennt man Statistik.
So ist das eben nicht. Prinzipiell sind nämlich die Unfälle unabhängig voneinander, daher sollte man keine Wahrscheinlichkeiten verketten.

Meiner Meinung nach sollte man auch keine Reaktorunfallstatistik blind über alle Reaktoren erheben, sondern _für jeden einzelnen_ die Wahrscheinlichkeit für diverse Unfälle/Katastrophen bestimmen. Jeder Reaktor ist anders, jeder Landfleck ist anders, alle Mitarbeiter sind unterschiedlich etc.


Übrigens: Ich frage ja schon die ganze Zeit nach Alternativen. Nennst du mir mal welche?

Bei Wasserkraftwerken werden unzählige Lebewesen im Wasser getötet. Wenn mal wieder einer der gigantischen Staudämme bricht (passier häufiger, zusätzlich keinerlei Schutz gegen Angriffe), sind wieder zigtausend Leute tot.
Bei Kohlekraftwerken ist eben die Kohle das Problem: riesige Landstriche werden einfach platt gemacht und abgetragen. Komplette Vernichtung der Vegetation und aller Dörfer in dem Gebiet. Über die Verbrennung/das CO2 Problem brauchen wir dabei garnicht erst zu reden.
Gas ist ein Nebenprodukt der Ölförderung. Wohin uns das bringt, weiß ja mittlerweile hoffentlich jeder. So viel Umwelt auf einmal hat noch niemand vernichtet. Naja, war ja zum Glück im Meer, weit weit weg. *scnr
Öl.. s.o.
Solarthermie: Das wäre sinnvoll zur Beheizung der Häuser/bzw. des Brauchwassers. Nicht sehr aufwändig herzustellen und effektiv.
Solarzellen sind bei dem Wirkungsgrad von 12% (oder wo wir gerade sind) und bei der Gefahr der starken Bewölkung noch keine Alternative. Vorteil: Spitzenlast ist mittags, da ist die Strahlungsintensität auch am Höchsten. Das Ozonloch wird dann eh bald für nen Leistungsschub sorgen :D
Windkraft hat einen riesigen Nachteil: man braucht viele, viele Anlagen, die alle geregelt werden müssen und die extrem stark vom Wind abhängig sind, der sich ständig ändert, zusätzlich ändert sich ständig die Netzlast etc. Aufwand, Aufwand, Aufwand. Hochkomplex. Ein Fehler und es passieren böse Sache, sobald wir mehr Energie durch Windkraft beziehen.
Geothermie ist keine Alternative. Hier gibt es keine Gutachten, die 100% Sicherheit garantieren können. Gerade weil man von dort unten nicht viel weiß. In vulkanisch aktiven Gebieten wie Island würde ich aber sagen: hier gibts genug Ventile, da ist das unerheblich.
Kernkraft.. Genauer: Kernspaltungskraft. Nachteil: Radioaktiver Müll (warum verbuddelt man den nicht wieder dort, wo er her kommt? Da hats ja auch niemanden gestört :D ;), Gefahr eines Unfalls. Vorteil: sehr stabile Leistung, leicht regelbar, sehr große Energiemenge. Wenig Brennstoff bzw. Spaltungsmaterial wird benötigt.
Osmosekraftwerke sind auch ein interessanter Ansatz, da sie auch emmissionsfrei arbeiten.
Gezeitenkraftwerke? Nee danke. Auch wieder Zerstörung der Fauna/Flora, viele geeignete Orte gibt es eh nicht.

Mehr fällt mir grad nicht ein (zumindest nichts, was bisher in Betrieb ist).
 
@buddabrod Also dein Argument mit Fischsterben zieht ja mal grade gar nicht. Weißt du vie viele Tonnen Fisch jährlich aus den Ozeanen gefischt wird? Das bisschen was da noch stirbt/gestört wird durch Energiegewinnung macht keinen Unterschied mehr. Hoffe du bist jetzt fleißiger Fischesser, sonst ist mein Argument grade für die Tonne^^
 
ich würde dann noch die möglichkeit des energiesparens in betracht ziehen, sparsamere elektrogeräte, konsequenter ausbau von niedrig - nullenergiehäusern, einsatz von dezentralen blockheizkraftwerken, die wie auch immer betrieben werden, einsatz von wärmepumpen, hauser und siedlungen nicht mehr nach reißbrett planen sondern nach energetisch sinnvollen aspekten, warum müssen z.b. kaufhäuser, welche nicht geöffnet sind die ganze nacht durch beleuchtet sein? möglicherweise auch rationierung von strom, ich will jetzt nicht die steinzeit heraufbeschwören, aber ich denke so wie bisher geht es nicht weiter und darauf müssen wir uns auf kurz oder lang einstellen, ob wir wollen oder nicht.

eventuell die abwärme des radioaktiven mülls als enrgiequelle für wärmepumpen benutzen
inzwischen gibt es schon funktionierende spiegelsolaranlagen, die die überschüssige energie in ein salz speichern ähnlich der wirkungsweise der wärmeknickkissen, um sie zu einem dunklen zeitpunkt wieder abrufen zu können.

aufhören mit der jammer und störtmichmentalität, mir persönlich ist ein solar oder windpark 1000mal lieber als ein atomkraftwerk.
ökologie und ökölogische ökonomie passen leider nicht immer zusammen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich würde dann noch die möglichkeit des energiesparens in betracht ziehen
Ganz wichtiger Punkt. Mein Mini braucht 10 Watt im Idle, der Desktop geschätze 60. In Büros laufen Rechner aus Bequemlichkeit durch, weil das Neustarten am Morgen zu aufwändig ist...

Rationierung ist aber evtl. etwas übertrieben.
 
Für die Büros gibts doch die Intelmainboards mit Fernwartungsfunktionen wo die Rechner automatisch bei Arbeitsbeginn hochgefahren sind. Aber naja, nutzt wohl keiner aus Bequemlichkeit^^

Aber optimieren kann man da in fast allen Bereichen: Brauchen wir jeden tag 50000000 Flüge z.B. die das Kerosin verplempern und die Umwelt schädigen? Überall wird einer aufschreien und dagegen sein.
 
gut, das mit der rationierung war etwas weit gegriffen, ich wollte nur mögliches in betracht ziehen.


was mir aber noch einfällt zu dem gejammere

ich würde sagen das wohl der allgemeinheit ( also von vielen ) liegt doch über dem wohl des einzelnen ( mich stört die solaranlage )

das dieses verfahren angewendet wird sieht man ja an den besagten braunkohlegruben.

wobei ich dazu noch schreiben muß, gut auf der einen seite werden riesenlöcher in die landschaft geschaufelt, aber auf der anderen seite wird wieder renaturiert und da wächst und gedeiht durchaus auch seltenes.

ich sehe es bei mir: ums eck rum sind steinbrüche, riesige löcher in erdreich und boden, aber auf der anderen seite wird der abraum wieder aufgeschüttet und die natur erobert sich die gebiete zurück, und es wachst dort seltenes und geschützte pflanzen, die man schon aufgegeben hatte, mit der fauna verhält es sich ähnlich.
hat also auch positive seiten so ein loch.
 
Wir brauchen das hier. Aber in den nächsten Jahrzehnten ist damit wohl noch nicht zu rechnen.
 
@buddabrod Also dein Argument mit Fischsterben zieht ja mal grade gar nicht. Weißt du vie viele Tonnen Fisch jährlich aus den Ozeanen gefischt wird? Das bisschen was da noch stirbt/gestört wird durch Energiegewinnung macht keinen Unterschied mehr. Hoffe du bist jetzt fleißiger Fischesser, sonst ist mein Argument grade für die Tonne^^
Ich rede weder von Fisch noch vom Ozean ;) Es geht um Binnengewässer, und dort sind so manche Ungleichgewichte schonmal fatal.. Bin übrigens _kein_ Fischesser. Nur ab und an bei Gelegenheit :P

ich würde dann noch die möglichkeit des energiesparens in betracht ziehen
Das ist wohl der wichtigste Punkt. Aber jeder will/muss ja ständig irgendwohin fliegen, TV muss noch größer sein etc. Ein Großteil des Energieverbrauchs geht aber auch auf die Kappe der Industrie.. Dort wird sparen schwierig.
In Büros ist das ja wieder was anderes.. elektrisch beheizt? Tag und Nacht? Das ist normal. Sowas ist krank.. Nur damit es morgens schon warm ist, und nicht erst 5min. später.

Wir brauchen das hier. Aber in den nächsten Jahrzehnten ist damit wohl noch nicht zu rechnen.
Wenns kein Geld mehr gibt, wird der auch eingestampft. Traurige Wahrheit.

Edit: Was mir noch zur Solarenergie eingefallen ist: bei einem Hausbrand löscht die Feuerwehr grundsätzlich mal nicht, die Gefahr ist viel zu hoch. Zusätzlich kann es gerade durch einen lokalen Netzausfall durch die Dinger zum Brand kommen, welcher ja dann nicht gelöscht wird. Juhay!
 
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