Wird Windows 9 kostenlos erhältlich sein? Gefahren für Datenschutz?

Helios

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Microsoft arbeitet derzeit an seinem neuen Betriebssystem. Das für PCs, Tablets und Smartphones ausgelegte Windows 9 soll 2015 erscheinen und könnte für viele Nutzer gratis sein.

Gut möglich, dass bis zum Launch des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 9 keine grossen Verbesserungen mehr für das bestehende Windows 8.1 veröffentlicht werden. Dies berichtet die Microsoft-Beobachterin Mary Jo Foley auf zdnet.com.

Kompletter Artikel:
20min - Wird Windows 9 kostenlos erhältlich sein?

Am 12. August 2014 erscheint zudem das Update 2 für Windows 8.1
 
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Generell war die Aktivierung ab Windows XP erforderlich. Win2k lief noch ohne Aktivierung.
Oder eine VL-Version. Dort war der Aktivierungsprozess nicht enthalten.
Ich glaube was ich da in Erinnerung hatte war ein Mix aus beidem:
Ich kann mich an eine Offline-2k-Installation (ohne VL) erinnern und mein letztes Windows war ein XP mit VL, das ich auf einer Parkbank ohne Internetzugang installiert habe.
Das habe ich dann wohl im Laufe der Jahre in der Erinnerung vermengt.


Und genau das kann ich mir bei Firmen und Behörden mit einem gewissen Sicherheitsdenken nicht vorstellen.
Lass mich darauf mit einem Zitat aus einem aktuellen Heise-Artikel antworten:
Die, die es immer schon wussten, werden sich gelangweilt abwenden: Wie kann man denn so leichtsinnig sein, einem US-Unternehmen sensible Kundendaten oder Geschäftsgeheimnisse anzuvertrauen? Doch diese Haltung geht an den Wirklichkeiten des Marktes vorbei. Im Zeitalter der Cloud haben sich gehostete Dienste gegen selbst gepflegte Anwendungen weitgehend durchgesetzt.
(Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meld...SA-ihre-IT-Wirtschaft-zerstoeren-2283109.html)

Der Zusamenhang des Artikels ist zwar ein anderer, aber der technische Hintergrund ist der selbe. Und wenn man sich dann noch vor Augen führt wie schlecht es gerade im öffentlichen Dienst um die IT-Infrastruktur bzw. deren Wartung bestellt ist denke ich nicht, dass da irgendwelche Sonderlösungen gefahren werden. Wenn Cloud-Dienste erstmal in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind*, wird auch der öD auf diese Lösungen setzen.

Zum Beispiel nutzen die Polizeibehörden in fast allen Bundesländern noch Windows XP und werden Win 7 überspringen, um gleich auf Win 8 (oder den Nachfolger) zu gehen.
...der dann cloudbasiert ist. ;)

Und Cloud bei der Polizei, nee, da möchte ich nicht einmal drüber nachdenken.
Die auch nicht. Die machen es einfach.

Oder bei diversen mir bekannten Softwarefirmen. Die werden sicher kein KB in einer Cloud, die dann noch US-Amerkanischen Recht unterliegen, ihre neuen Gedanken anvertrauen.
Ich habe beruflich am Rande mit Daten zu tun die unter Geheimhaltungsverträgen stehen. Die Kommunikation zu diesen Daten (z.B. wer sendet welche Daten wie an wen) passiert zum Großteil über GMail. :facepalm:


Wollte ich mein legal erworbenes XP noch einmal aufsetzten, und dies wäre die einzige Option, um es zum Laufen zu bringen, wären mir die Lizenzedingungen sowas was von egal, das glaubst du gar nicht.
Nochmal:
Du hast kein "Windows XP" erworben, sondern nur eine Lizenz ("Erlaubnis") eine Kopie davon zu NUTZEN. Das XP auf deiner CD gehört dir nicht. Teil der Lizenzvereinbarung ist, dass du die Kopie "aktivierst" bevor du sie nutzt. Kommst du dieser Vereinbarung nicht nach verfällt deine Lizenz, da du dich nicht an die vereinbarten Bedingungen hältst.
Ob du überhaupt die technische Möglichkeit hast diese Aktivierung durchzuführen ist nicht von Bedeutung.

Dass dir das herzlich egal ist glaube ich dir gern, aber du kannst dich dann eben nicht mehr auf den legalen Rahmen deines Lizenzerwerbs berufen, denn deine Lizenz verfällt ja mit deinem Bruch der Vereinbarung.


*) also bei Oma Erna, die gerade mal weiß wie sie mit ihrem "neuen" iPad 2 (das abgelegte, das ihr der Schwiegersohn nach stundenlanger Erklärung beim letzten Besuch dagelassen hat) die neuen Bilder ihres Enkels per Dropbox o.ä. abrufen kann
 
"All your data are belong to us", urteilt ein US-Gericht Zitat aus dem oben von @hikaru angeführten Link.
Egal wo die Daten liegen, ob in den USA oder Europa, wenn die Daten bei einer US-amerkanischen Firma gespeichert werden, will das Gericht zugang zu allen Daten haben. Das Urteil ist zwar noch nicht rechtskräftig, aber der Schaden ist (hoffentlich) schon da.
:facepalm:
 
will das Gericht zugang zu allen Daten haben.

gatasa, das ist Wasser auf meine Mühlen! Cloud und cloudbasierte Services meide ich wie der Teufel das Weihwasser - gerade im Jahr 1 nach Snowdon sollte doch der Dümmste auf den Trichter gekommen sein, daß dies nicht der Weg des besten Datenschutzes sein kann. Aber die schöne neue Bequemlichkeit..... *seufz*

On Topic: Es kann schon durchaus sein, daß ein Win9 kostenlos zu haben sein wird - aber zu welchen "finalen Preis"?
 
@einposter: Wahrscheinlich, wie bereits mehrfach vermutet, für den Preis, dass sie einem die abobasierten Cloudservices und Office-Services schmackhaft machen wollen. ;)
 
Ja klar - und nicht zu vergessen die Währung des digitalen Zeitalters: Daten, Daten, Daten.
 
@einposter: Wahrscheinlich, wie bereits mehrfach vermutet, für den Preis, dass sie einem die abobasierten Cloudservices und Office-Services schmackhaft machen wollen.
Nicht nur die Cloud genießt diesen zweifelhaften Ruf.

Auch wenn hier eine Straftat aufgedeckt wurde, gibt die Methode zu denken:
http://www.heise.de/newsticker/meld...lizei-auf-die-Spur-eines-Nutzers-2282356.html

...
Dabei ist Google nicht der einzige Anbieter, der auf Nutzermails zugreift: Microsoft sorgte etwa Anfang des Jahres für einen Aufschrei der Empörung, als sich herausstellte, dass Microsoft zur Verfolgung eines Leakers im E-Mail-Bestand von Hotmail schnüffelte – und dies mit den eigenen Nutzungsbedingungen begründete, die dies ganz ohne richterlichen Beschluss zuließen. Auch Apple und Yahoo nehmen sich vergleichbare Rechte heraus.

Vor diesem Hintergrund stellt sich dann auch die Frage, inwieweit MS das neue Lizenzmodell zum Schnüffeln nutzt.
Schon jetzt werden für Windows 8.x zahlreiche Anwendungen in MS-Store unter Verwendung eines Nutzerkontos zur Verfügung gestellt und die Spatzen pfeifen es seit einiger Zeit von den Dächern, dass MS bestrebt ist, weite Teile des OS nur online zur Verfügung stellen zu wollen, was natürlich die User in ländlichen Gebieten vor erhebliche Probleme stellen dürfte und MS viel "Spielwiesen" bescheren dürfte.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ein Windows wäre wohl der Tod des Betriebssystems. Alleine was den Betrieb alter Geräte angeht (u.a. Sequencer u.ä.), die schweineteuer sind (zum Teil mehrere 100 k€ neu ursprünglich) - wo die Hersteller halt nur bis Windows 2000 oder Windows XP Software zu ausliefern. Wenn man für jedes Betriebssystem jedes Jahr Gebühren zahlen müsste wären das absurde Summen für ohne Zusatzleistungen .... Im privaten und beruflichen Bereich würde ich keine Auslagerung von wichtigen Daten dulden --> dann wirds halt Linux o.ä. werden.
 
Vor diesem Hintergrund stellt sich dann auch die Frage, inwieweit MS das neue Lizenzmodell zum Schnüffeln nutzt.
Wobei man sich natürlich auch fragen muss, was speziell bei Privatanwendern da noch Relevantes kommen kann - wenn eh schon mein Bewegungsprofil und meine App-Nutzungsdaten per Smartphone und Handy rausgehen, wenn meine ganzen Webseitenbesuche und Interneteinkäufe sowieso von den jeweiligen Webseitenbetreibern und obendrein von Google und anderen Webefirmen per Werbeframe / Google Analytics etc getrackt wird, wenn mein Leseverhalten ind der Kindle-App von Amazon analysiert, meine Aktivität vom Aktivitätstracker und meine Joggingwege von runtastic + Handy eingefangen und in die Cloud geladen werden, wenn Steam mein Spieleverhalten monitort und meine Email sowieso vom jeweiligen Mailhoster mitgelesen werden kann - welche zusätzlichen Daten kann da das OS bei einem Privatuser noch groß abgreifen? Viel ist da jedenfalls nicht mehr übrig.

Schon jetzt werden für Windows 8.x zahlreiche Anwendungen in MS-Store unter Verwendung eines Nutzerkontos zur Verfügung gestellt und die Spatzen pfeifen es seit einiger Zeit von den Dächern, dass MS bestrebt ist, weite Teile des OS nur online zur Verfügung stellen zu wollen, was natürlich die User in ländlichen Gebieten vor erhebliche Probleme stellen dürfte und MS viel "Spielwiesen" bescheren dürfte.
Wie auch immer das mit der Cloudifizierung kommen wird, ich würde schon fest davon ausgehen, dass es so realisiert wird, dass es auch in ländlichen Gebieten läuft. Würde mal tippen, dass das in eine ähnliche Richtung wie Google Services bei Android gehen könnte. Kann mir nicht vorstellen, dass größere Teile des OS ständig on demand geladen werden, das wäre absoluter Nonsens, nicht nur in ländlichen Gebieten.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ein Windows wäre wohl der Tod des Betriebssystems. Alleine was den Betrieb alter Geräte angeht (u.a. Sequencer u.ä.), die schweineteuer sind (zum Teil mehrere 100 k€ neu ursprünglich) - wo die Hersteller halt nur bis Windows 2000 oder Windows XP Software zu ausliefern.

Sind vermutlich 16-bit Programme, da hilft eine VM, oder mal den Hersteller anschreiben (falls er noch exisitiert) warum er Anno 2000 noch auf 16-bit setzt.
 
Vor diesem Hintergrund stellt sich dann auch die Frage, inwieweit MS das neue Lizenzmodell zum Schnüffeln nutzt.
Warum glaubst du, dass MS ein neues Lizenzmodell zu Schnüffeln bräuchte?
Wenn sie schnüffeln wollten, dann hielte sie auch aktuell nichts davon ab. Es braucht jedenfalls kein Abo-Modell um Backdoors in CSS unterzubringen.
 
Interessant wäre auch die Frage, wie Microsoft das denn umsetzen will, wenn das Gerücht stimmen würde, dass Nutzer von Windows 7 oder höher das System kostenlos bekommen. Das könnte ja nur wieder funktionieren, wenn man von einem installierten, aktivierten System upgradet. Und diese verfluchte Upgraderei ist mit einer der Gründe gewesen, der bei Windows 8 gerade am Anfang für Schwierigkeiten gesorgt hat.

Ich hoffe wirklich, dass Microsoft da aufwacht und die ganze Sache einfacher gestaltet. ISO Images zum freien Download, direkt von der Microsoft Webseite, ohne Umwege oder Einschränkungen. Installation mit passenden Keys ohne Behinderungen (frische Installation geht nicht, weil Upgrade). Und dann entweder wirklich das OS kostenlos oder günstig Keys online direkt bei MS kaufen können, die man im MS Konto sieht und dort auch wieder freigeben kann, wenn man den Rechner wechselt.
 
Das könnte ja nur wieder funktionieren, wenn man von einem installierten, aktivierten System upgradet.

Upgrade bedeutet nicht, daß du das alte System behalten musst. Es reicht, wenn ein updateberechtigtes System vorher installiert war. Dieses System kann bei der Installation aber überschrieben werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder bei der Clean-Install einfach den Win 7-Key mit eingeben, der durch die Online-Aktivierung fest mit dem Upgrade-Lizenzkey verbunden wird. :thumbup:
 
Und die simpelste. Kenne das so halt von StarMoney.
 
Upgrade bedeutet nicht, daß du das alte System behalten musst. Es reicht, wenn ein updateberechtigtes System vorher installiert war. Dieses System kann bei der Installation aber überschrieben werden.

Ja, aber dabei kann z.B. die Partitionierung nicht geändert werden. Das wäre aber teilweise sinnvoll, da die Bootpartition mit 100 MB bei Windows 7 noch deutlich knapper bemessen war.

Und ich empfinde es als erheblichen Unsinn, zuerst auf einem PC ein System installieren zu müssen, was ich dort gar nicht drauf haben will, um dann auf ein System upzugraden, wobei das Upgrade ein Vielfaches der Zeit der Neuinstallation dauert. Das ist gnadenlos umständlich und kundenunfreundlich.
 
Ja, aber dabei kann z.B. die Partitionierung nicht geändert werden. Das wäre aber teilweise sinnvoll, da die Bootpartition mit 100 MB bei Windows 7 noch deutlich knapper bemessen war.
Geht nicht?
Wie habe ich dann auf meinem Desktop und meinem Notebook jeweils eine Windows 8 Upgrade-Lizenz mit angepasstem Partitionslayout installiert?



Und ich empfinde es als erheblichen Unsinn, zuerst auf einem PC ein System installieren zu müssen, was ich dort gar nicht drauf haben will, um dann auf ein System upzugraden, wobei das Upgrade ein Vielfaches der Zeit der Neuinstallation dauert. Das ist gnadenlos umständlich und kundenunfreundlich.
Dafür bekommst du die Upgrade-Lizenz deutlich günstiger als eine Retaillizenz.
 
bei dem ganzen Käse den ich eigentlich nur für wenige spezielle Anwendungssoftware brauche, hoffe ich das Virtualbox Parallels-Qualitäten bekommt und ich so einzelne Windows-Programme ins Docky legen und normal starten kann. WINE ist leider auch nicht soweit das alles läuft. Wenn Windows-Programme leichter unter Linux laufen, dann werden viele nicht mehr zögern. In einer VM läuft natürlich immer eine 30 Tages Testversion deren Zeitstempel sich mit einem einfachen Skript neueinstellt :thumbsup: - vergesst nicht das MS, Apple, Google ihr Geld mit Userdaten verdienen und diese auch schamlos an US Geheimdienste weiter geben. Da darf man doch wohl mal...
 
In einer VM läuft natürlich immer eine 30 Tages Testversion deren Zeitstempel sich mit einem einfachen Skript neueinstellt :thumbsup: - vergesst nicht das MS, Apple, Google ihr Geld mit Userdaten verdienen und diese auch schamlos an US Geheimdienste weiter geben. Da darf man doch wohl mal...
Nein, darf man nicht.
Dieses "der verhält sich falsch, also darf ich das auch"-Argument wurde schon im Kindergarten nicht akzeptiert.
 
Einige kommen mental aus diesem Alter aber niemals raus. Der hat meine Sandburg zerstört, also behalte ich seine Schippe, obwohl die Erzieherin sagt, ich solle sie abgeben... Irgendwie sehe ich da eine Analogie...
 
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