Wird Windows 9 kostenlos erhältlich sein? Gefahren für Datenschutz?

Helios

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Microsoft arbeitet derzeit an seinem neuen Betriebssystem. Das für PCs, Tablets und Smartphones ausgelegte Windows 9 soll 2015 erscheinen und könnte für viele Nutzer gratis sein.

Gut möglich, dass bis zum Launch des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 9 keine grossen Verbesserungen mehr für das bestehende Windows 8.1 veröffentlicht werden. Dies berichtet die Microsoft-Beobachterin Mary Jo Foley auf zdnet.com.

Kompletter Artikel:
20min - Wird Windows 9 kostenlos erhältlich sein?

Am 12. August 2014 erscheint zudem das Update 2 für Windows 8.1
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Problem ist ja das fast kein Privat-Nutzer mehr Windows Lizenzen kauft bzw. in den letzen Jahren gekauft hat, entweder werden diese inkl. mit dem PC mitgeliefert oder über MSDN/Studenten oder dunklere Kanäle "beschafft".
Jeder benutzt Windows als BS und alle schimpfen zuerst drauf uns später ist die Version mal wieder die Beste die es gab, siehe z.B. Office 2003 zu 2007/2010.

Daher würde ich es wirklich begrüßen wenn PC´s generell ohne BS verkauft werden würden, so wird man automatisch gezwungen entweder den Preis für Windows zu bezahlen und somit die Arbeit zu würdigen oder die Arbeit aufnehmen und
nach Linux migrieren.

Generell ist aber immer wieder zu beobachten das "freie" Software immer mit "gratis" Software verwechselt wird.


Das einzige, wo sich Abo-Lizenzen wirklich durchgesetzt haben, sind wohl Virenscanner. Aber auch nur, weil man ja tatsächlich einen dauerhaften Service (Aktualiserungen von mindestens den Signaturen) bucht. Selbst nach Ablauf der Lizenz kann man dann weiter nutzen, bekommt halt nur keine Update. Das ist was anderes als Software, die eh nur alle paar Jahre Updates erhält aber nach Ablauf des Abos nicht mehr nutzbar ist.

Virensoftware ohne Updates verliert auch noch seine letzte Daseinsberechtigung, warum sollte auch nur irgendjemand so etwas weiter benutzen wenn es nichtmal mehr vor den bekannten Bedrohungen schützt?
 
Alles was dir gehört ist die Lizenz
Die allerdings endgültig (wenn ich will, kann ich mir auch heute noch jederzeit einen Rechner mit Windows 95 aufsetzen, sofern ich denn eine Lizenz zur Verfügung habe)
Das Problem, welches ich in der Abovariante sehe, ist die Verfügbarkeit der eigenen Arbeit!
Erstelle ich ein Dokument, oder eine ausführbare Datei für ein solches System, muss ich damit rechnen, dass nach Ablauf der Lizenz kein Zugriff mehr möglich ist :(
 
Denke jetzt mal, dass es eventuell eine Abo-Variante geben könnte, jedoch primär auf die Einzel- oder Mehrfachlizenzlösung gesetzt wird. So hört es sich für mich nach dem Durchlesen des Artikels zumindest an.

Selbst bin ich gegen eine Abo-Variante. Ich persönlich möchte dies schlicht und einfach nicht. Zumindest nicht beim Kauf eines Betriebssystems.
 
Die allerdings endgültig (wenn ich will, kann ich mir auch heute noch jederzeit einen Rechner mit Windows 95 aufsetzen, sofern ich denn eine Lizenz zur Verfügung habe)
Ginge das mit einem aktuellen Windows (nach XP) auch noch? Also wenn MS den Support eingestellt und die Aktivierungsserver deaktiviert hat, kann man dann noch ein Vista/7/8 installieren?

Das Problem, welches ich in der Abovariante sehe, ist die Verfügbarkeit der eigenen Arbeit!
Erstelle ich ein Dokument, oder eine ausführbare Datei für ein solches System, muss ich damit rechnen, dass nach Ablauf der Lizenz kein Zugriff mehr möglich ist :(
Das Problem besteht nicht wirklich, bzw. es werden dann im Wesentlichen die gleichen Lösungsmöglichkeiten bestehen wie heute auch schon:
1. Dokumente in portierbaren oder gleich offenen Formaten erstellen.
2. Software im Quellcode vorhalten und idealerweise gleich in einer portierbaren Sprache schreiben.
3. Backups machen (in BS-unabhängigen Formaten).

Was eventuell wegfällt ist die Möglichkeit ein altes System nochmal aufzusetzen um die Punkte 1 und 3 nachzuholen. Wenn man das machen muss ist man aber ohnehin in einer ziemlich prekären Situation und sollte diese Notlage vielleicht dazu nutzen seine Arbeitsweise zu überdenken.

Ich denke aber, dass sich das Problem so in Zukunft eh nicht mehr stellen wird. In Zukunft wird es Standard sein, dass jeder seine Daten in irgendeiner Wolke speichert, so wie es heute Standard ist, dass jeder Windows verwendet. Der Wolkenschubser wird sich dann im Bedarfsfall um die Migration kümmern. Natürlich wird es dabei zu kleineren Problemen kommen, aber die wird man hinnehmen, so wie man heute die Unbequemlichkeiten bei jedem BS-Wechsel hinnimmt.
Wer dann noch seine Daten lokal speichert wird genau so ein schrulliger Außenseiter sein wie heute diejenigen die kein Windows verwenden und bei der Problembetrachtung weitgehend durch's Rost fallen.
Wenn du dann mit deinem lokalen Altdatenbestand an Dokumenten (inkl. Liebesbriefen) und Bildern (inkl. denen von der Hochzeitsnacht) ankommst und bemängelst, dass du die Daten nicht in irgendeiner Wolke bei einem Fremden lagern willst, wird man dir mit dem freundlichen aber bestimmten Hinweis dass es dafür keinen Support gibt zu verstehen geben, dass das ganz allein dein Problem ist.
 
Ginge das mit einem aktuellen Windows (nach XP) auch noch? Also wenn MS den Support eingestellt und die Aktivierungsserver deaktiviert hat, kann man dann noch ein Vista/7/8 installieren?
Das weiß wohl nur Microsoft. Das einzige Betriebssystem von MS, dass man aktivieren musste und dessen Support ausgelaufen ist, ist bisher nun mal nur XP. Und deren Aktivierungsserver laufen noch: http://www.golem.de/news/microsoft-...er-windows-xp-bleiben-online-1401-104063.html
Alle anderen Systeme werden noch supportet und daher laufen natürlich auch die Aktivierungsserver.
Was passiert, wenn die XP-Server offline gehen, ist natürlich fraglich... Immerhin kann man - im Gegensatz zu Abo-Software - bereits installierte Varianten dann trotzdem weiter benutzen. Problematisch wird es dann nur bei Neuinstallationen. Wen ich MS wäre, würde ich dann einen Patch zum Download anbieten, durch den die Aktivierung abgeschaltet wird. Allerdings muss man dann natürlich den Download für den Patch vorhalten ^^
 
Das weiß wohl nur Microsoft. Das einzige Betriebssystem von MS, dass man aktivieren musste und dessen Support ausgelaufen ist, ist bisher nun mal nur XP. Und deren Aktivierungsserver laufen noch: http://www.golem.de/news/microsoft-...er-windows-xp-bleiben-online-1401-104063.html
Brauchte XP auch schon eine Online-Aktivierung?
Ich meine mich daran zu erinnern, dass ich mal ein XP (höchstens SP1, vermutlich eher davor) auf einem Rechner ohne Internetverbindung installiert habe. Das ist aber schon ewig her und es könnte auch noch ein 2k gewesen sein.
 
Brauchte XP auch schon eine Online-Aktivierung?

Internet oder Telefonaktivierung waren Pflicht, nur der Zeitraum für die Aktivierung war glaube ich anders bzw. ab Windows 8 muss man den Key schon bei der Installation eingeben, WinXP ging im Zweifel die Installation noch als "Testversion" mit späterer Aktivierung.
 
Internet oder Telefonaktivierung waren Pflicht
Außer, der Key war in der SLIC-Tabelle hinterlegt, wie z.B. bei ThinkPads und einigen Desktop-PC-Herstellern.

Generell war die Aktivierung ab Windows XP erforderlich. Win2k lief noch ohne Aktivierung.
 
Oder eine VL-Version. Dort war der Aktivierungsprozess nicht enthalten.
 
Ich denke aber, dass sich das Problem so in Zukunft eh nicht mehr stellen wird. In Zukunft wird es Standard sein, dass jeder seine Daten in irgendeiner Wolke speichert, so wie es heute Standard ist, dass jeder Windows verwendet. Der Wolkenschubser wird sich dann im Bedarfsfall um die Migration kümmern. Natürlich wird es dabei zu kleineren Problemen kommen, aber die wird man hinnehmen, so wie man heute die Unbequemlichkeiten bei jedem BS-Wechsel hinnimmt.
Wer dann noch seine Daten lokal speichert wird genau so ein schrulliger Außenseiter sein wie heute diejenigen die kein Windows verwenden und bei der Problembetrachtung weitgehend durch's Rost fallen.
Wenn du dann mit deinem lokalen Altdatenbestand an Dokumenten (inkl. Liebesbriefen) und Bildern (inkl. denen von der Hochzeitsnacht) ankommst und bemängelst, dass du die Daten nicht in irgendeiner Wolke bei einem Fremden lagern willst, wird man dir mit dem freundlichen aber bestimmten Hinweis dass es dafür keinen Support gibt zu verstehen geben, dass das ganz allein dein Problem ist.
Und genau das kann ich mir bei Firmen und Behörden mit einem gewissen Sicherheitsdenken nicht vorstellen.
Zum Beispiel nutzen die Polizeibehörden in fast allen Bundesländern noch Windows XP und werden Win 7 überspringen, um gleich auf Win 8 (oder den Nachfolger) zu gehen.
Und Cloud bei der Polizei, nee, da möchte ich nicht einmal drüber nachdenken.
Oder bei diversen mir bekannten Softwarefirmen. Die werden sicher kein KB in einer Cloud, die dann noch US-Amerkanischen Recht unterliegen, ihre neuen Gedanken anvertrauen. Auch wenn die Daten verschlüsselt sind. Wo man einsteigt, kann man ja bei der NSA oder dem britischen Pendant nachfragen.

Gruß in't Huus

gatasa
 
Internet oder Telefonaktivierung waren Pflicht, nur der Zeitraum für die Aktivierung war glaube ich anders bzw. ab Windows 8 muss man den Key schon bei der Installation eingeben, WinXP ging im Zweifel die Installation noch als "Testversion" mit späterer Aktivierung.

Umgekehrt
 
Wen ich MS wäre, würde ich dann einen Patch zum Download anbieten, durch den die Aktivierung abgeschaltet wird. Allerdings muss man dann natürlich den Download für den Patch vorhalten ^^

Diesen Patch gibt es schon, seit es XP gibt. OK nicht von Microsoft :cool:. Da XP damals das erste BS war, dass ich mir legal kaufte, wollte ich es natürlich vorher ausgiebig testen, was durch diesen Patch dann auch möglich war, und auch immer noch möglich wäre.
 
Diesen Patch gibt es schon, seit es XP gibt. OK nicht von Microsoft :cool:. Da XP damals das erste BS war, dass ich mir legal kaufte, wollte ich es natürlich vorher ausgiebig testen, was durch diesen Patch dann auch möglich war, und auch immer noch möglich wäre.
Das das gegen die Lizenzbedingungen von Microsoft verstossen dürfte und vermutlich auch gegen geltendes Recht ignorierst du einfach, hmm?

Solange Microsoft selber nicht eine Testversion anbietet, ist so etwas nicht rechtmäßig.
 
Diesen Patch gibt es schon, seit es XP gibt. OK nicht von Microsoft . Da XP damals das erste BS war, dass ich mir legal kaufte, wollte ich es natürlich vorher ausgiebig testen, was durch diesen Patch dann auch möglich war, und auch immer noch möglich wäre.

Genau da sind wir wieder beim Thema, niemand gibt heute Geld für Betriebssystem aus (max für die OEM Version), auch wenn du dir die Lizenz gekauft hast, 90% der anderen haben dies nicht.
Daher ist ein alternatives Zahlungs-/Lizenzierungsmodell von Microsoft doch nur verständlich.


Und genau das kann ich mir bei Firmen und Behörden mit einem gewissen Sicherheitsdenken nicht vorstellen.

Trotzdem werden doch auch bei der Polizei die Daten in der "Cloud" gespeichert, es ist ja nur eine "private" Cloud so wie das Intranet bei vielen Firmen.
Das die Daten da konsistent und in Zukunft verwendbar sind ist Aufgabe der Administration.
Aber bei Programmen und Dokumenten habe ich eigentlich noch nie wirklich erlebt, das etwas sich nicht mehr öffnen lässt.
 
Aber bei Programmen und Dokumenten habe ich eigentlich noch nie wirklich erlebt, das etwas sich nicht mehr öffnen lässt.
Dann versuch doch mal DTVR unter Windows 8 (von mir aus auch unter Windows 7 ;) ) ohne Tricks wie XP-Modus, DosBox oder einer virtuellen Maschine zu starten (und das Spiel ist nicht mal 20 Jahre alt)

Ich kenne durchaus die Praxis alte Systeme (oder zumindest die Lizenzen davon) aufrechtzuerhalten, um Zugriff auf ältere Buchhaltungs- oder Firmenspezifische Software (und somit auch der zugehörigen Daten) zu gewärleisten.

Wenn ich schon alleine das Geschrei bei dem einwandfrei (natürlich offline) weiterlaufenden Windows XP anschaue,
möchte ich nicht wissen, was los wäre, wenn eingelagerte Systeme schon nach 2 oder 3 Jahren nicht mehr verfügbar(upgradebar) sind,
weil die Lizenzen jährlich verlängert werden müssen und der böse Admin das ausgerechnet bei der jetzt so dringend benötigten Maschine verschwitzt hat ;)
OK, er wurde ja auch selbstverständlich nicht dafür bezahlt,
da man in der Verwaltung sicher war, dass die Daten in der Cloud auch vom 5. Nachfolgesystem noch gelesen werden können (die Cloud kann ja zaubern :p )
Ganz davon abgesehen, dass die damals verwendete Cloudlösung vor 5 Jahren aus Sicherheitsgründen von dem neuen "super-mega-hyper-security-fluffy-unicorn-rainbow" abgelöst wurde ;)
 
Ich kenne durchaus die Praxis alte Systeme (oder zumindest die Lizenzen davon) aufrechtzuerhalten, um Zugriff auf ältere Buchhaltungs- oder Firmenspezifische Software (und somit auch der zugehörigen Daten) zu gewärleisten.

Das sehe ich ein und gebe dir durchaus Recht. Es gibt sicherlich System (z.B. Datenbanken von Banken) welche sich nicht praktikabel auf ein neues System aufsetzen lassen.
Aber aus meiner Sicht sind das jetzt 2 verschiedene Probleme:

1. Die Lizenz eines Systems läuft ab und man kann somit nicht mehr die auf dem System erstellten Daten/Dokumente anschauen/verwenden. -> Dieses Problem sehe ich nicht gegeben, da ich selbst erstellte Programme in QuellCode vorbehalte oder die Dokumente
in ein Format übertrage welches längerfristig genutzt wird oder aber wo fast schon garantiert ist das dieses in der Zukunft zumindest portierbar ist (PDF ODF etc.)

2. Das von dir angesprochene Problem, ein System kann nicht einfach verändert werden da es mit der Nachfolgetechnologie nicht ohne größeren Aufwand kompatibel ist. -> Stimme ich 100% zu, allerdings ist das auch heute schon ein Problem und hat eher wenig mit der Abo - Problematik zu tun. Interessant wäre im diesen Fall nur wie die Lizenzbedingungen greifen. Wird vielleicht nach EndofLife eines Betriebsystems die Lizenz nicht mehr kontrolliert? Damit könnten alte Systeme noch am laufen gehalten werden. Die Frage ist ob das dann auch ein erstrebenswertes Ziel ist.
 
Das das gegen die Lizenzbedingungen von Microsoft verstossen dürfte und vermutlich auch gegen geltendes Recht ignorierst du einfach, hmm?

Solange Microsoft selber nicht eine Testversion anbietet, ist so etwas nicht rechtmäßig.

Wollte ich mein legal erworbenes XP noch einmal aufsetzten, und dies wäre die einzige Option, um es zum Laufen zu bringen, wären mir die Lizenzedingungen sowas was von egal, das glaubst du gar nicht.
Zumal Microsoft nicht der einzige Softwarehersteller ist, wo bei einem legal gekauften Produkt, und vorhandenem Lizensschlüssel, es nur über mehr oder weniger legale Umwege möglich ist, das Programm hinterher auch wirklich ohne Einschränkungen zu nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@pubser:
Die von Dir beschriebene Variante steht aber nunmal hier nicht zur Diskussion, daher ist es müßig, über XP-Aktivierungs-"Varianten" zu diskutieren.
 
Wollte ich mein legal erworbenes XP noch einmal aufsetzten, und dies wäre die einzige Option, um es zum Laufen zu bringen, wären mir die Lizenzedingungen sowas was von egal, das glaubst du gar nicht.
Lustig, wie sich die Geschichte verändert. Deine ursprüngliche Aussage war, daß du Windows XP VOR dem Kauf getestet hast:
Da XP damals das erste BS war, dass ich mir legal kaufte, wollte ich es natürlich vorher ausgiebig testen, was durch diesen Patch dann auch möglich war, und auch immer noch möglich wäre.
 
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