IT-Chefs zu Windows 8: "Nein danke!"

Naja, Extended Support geht bis 2023. So kurz ist das auch nicht. XP wird ja auch immer noch genutzt obwohl es schonin Extended Support ist.
Ja, aber zu dem Zeitpunkt wird Windows 9 seit einem Jahr draußen sein und der Windows 8-Support nur noch ein Jahr Laufzeit haben. Extended Support heißt: nur noch Sicherheits-Updates; wenn Deine Firma außerdem noch regulären Support haben will, muss sie separat dafür zahlen. Wäre ein relativ kuriose Entscheidung, zu dem Zeitpunkt auf Windows 8 zu setzen, sowas kommt normalerweise nur bei Firmen vor, bei denen die Mühlen so langsam mahlen, dass zu dem Zeitpunkt die Migration schon seit 2,5 Jahren geplant und vorbereitet wird und das Umschwenken auf die nächste Version so langwierig und teuer ist, dass man lieber für den Support zahlt als umzusteuern.
 
Bei uns (Bank/Versicherung 16.000 MA) dasselbe, es wird zum Jahresende auf W7 migriert, ebenfalls von XP. An WIN8 denkt da kein Mensch in der IT, es sei denn vielleicht für ein paar wenige Manager-Tablets.

Mein Firmen-T410 kam Anfang 2011 auch mit XP und hat einen W7-Sticker auf dem Palmrest ;)
 
Zuersteinmal muss für Unternehmen die Software die sie einsetzen auf Windows 8 verfügbar sein und auch vom Hersteller unterstützt/supportet sein. Davor muss man sich um den Einsatz von Windows 8 nicht so viele Gedanken machen.
Windows 8 hat gerade durch das von Dir genannte Klicki-Bunti-Metro-Design ganz erhebliches Vereinfachungs- und Einsparpontenzial für Unternehmen, und zwar dadurch, dass ein und dieselbe Unternehmensanwendung von Workstations über Tablets bis hin zu Smartphones laufen kann.
Da reden wir in ein paar Jahren nochmal, wenn die ISV nachgezogen haben. Auch nicht jede Anwendung macht auf 22" mit 1920x1200 gleich viel Sinn wie auf 10" mit 1366x786.
Und dass (x86-)Tablets wie ganz normale PCs ins Active Directory eingebunden und verwaltet werden können. Das macht das Leben schon leichter.
Ja, aber nur die x86-Exemplare auf dem kein Windows RT läuft. Windows RT kann man (warum auch immer) nicht ans AD anbinden. Für Windows-Telefone muss auch noch die gesamte Infrastruktur überhaupt erstmal entwickelt und etabliert werden.
 
Zuersteinmal muss für Unternehmen die Software die sie einsetzen auf Windows 8 verfügbar sein und auch vom Hersteller unterstützt/supportet sein. Davor muss man sich um den Einsatz von Windows 8 nicht so viele Gedanken machen.

Da reden wir in ein paar Jahren nochmal, wenn die ISV nachgezogen haben.
Sicher braucht das etwas Zeit, das ist bei jedem API-bezogenen Feature so. Aber das Feature im Betriebssystem, das die ganze Chose ermöglicht, ist heute schon vorhanden.

Auch nicht jede Anwendung macht auf 22" mit 1920x1200 gleich viel Sinn wie auf 10" mit 1366x786.
Mit solchen Auflösungsspreizungen lebt Unternehmenssoftware doch schon seit Ewigkeiten. Von 1024/1376 * 768 über 1280*1024, 1400/1680*1050, FHD, WUXGA, bis hin zu 2560*1600/1440 steht doch schon heute in vielen Firmen alles kreuz und quer. Und als Bonus obendrauf ein paar 60 -jährige mit schlechten Augen, die ihre Auflösung auf 800*600 heruntergeschraubt haben....

Ja, aber nur die x86-Exemplare auf dem kein Windows RT läuft. Windows RT kann man (warum auch immer) nicht ans AD anbinden. Für Windows-Telefone muss auch noch die gesamte Infrastruktur überhaupt erstmal entwickelt und etabliert werden.
Entwickelt werden muss da nicht mehr viel, das ist fast fertig und kommt Anfang 2013 raus: http://www.zdnet.com/microsoft-this...s-phone-8-devices-will-be-managed-7000003999/. Mal ganz abgesehen davon, dass bei den Tablets in Firmenumgebungen die x86-Variante sowieso deutlich mehr Sinn machen dürfte (allein schon wegen der Möglichkeit existierende LOB-Anwendungen darauf laufen zu lassen).
 
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Ich glaube auch das windows8 das Vista2.0 ist.

Die paar Rechner in der Uni, die noch Windows betreiben haben schon mit win7 Probleme, weil teilweise die Hardware nicht mehr läuft, so sachen wie RS-232 und Canbus.

Windows Xp versuche ich zu migieren, 2014 ist ja doch recht schnell da, aber bis 2020 reicht win7.

Microsoft hätte WIn8 nur als Phone und Tablet System rausbringen sollen und Win 7 enterprise weiter verkaufen, also wieder die Trennung machen wie früher mit home und business Linien.
 
Ich glaube auch das windows8 das Vista2.0 ist.
Glaube das ruhig weiterhin. Es ist aber nicht so. ;) Mag sein dass es von den Firmen nicht gut und im hohen Maße angenommen wird. Das hat aber weniger mit der Qualität von Windows 8 (also anders als bei Vista) zu tun, sondern vielmehr mit dem ungünstigen Zeitpunkt (Firmen migrieren immer noch zu Windows 7). Ansonsten ist Windows 8 aber für Firmen eigentlich genial, da MS hier endlich ein einheitliches Ökosystem aus PC + Handy und Tablet schafft.

Microsoft hätte WIn8 nur als Phone und Tablet System rausbringen sollen und Win 7 enterprise weiter verkaufen, also wieder die Trennung machen wie früher mit home und business Linien.
Warum wieder zurück in die 90er? Das mit der Trennung hatten wir schon alles und es trägt nur zur Allgemeinen Verwirrung bei.

Nebenbei können Privatleute Enterprise gar nicht beziehen. Wenn MS das so machen würde wie du es vorgeschlagen hast würde MS für Privatleute also nur noch Handys und Tablets verkaufen. ;)
 
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Zum Glück muss man nicht jeden Sch..., der in Redmont verzapft wird, mitmachen.
Bei uns wird XP noch eine ganze Weile laufen und langsam auf Win7 umgestiegen, wenn es neue Hardware gibt.

Mit Win8 werde ich es so halten, wie mit Vista: Downgrade
 
Hi,

eine OS-Version zu überspringen, solange die alte noch unterstützt wird, ist doch völlig normal - spart Geld und Nerven. Diejenigen Firmen, die noch auf XP unterwegs sind und spätestens 2013 migrieren müssen, wenn sie nicht ohne Updates dastehen wollen, werden doch kein Win7 mehr nutzen, wenn Win8 schon raus ist. Zumal wenn Win8 für läppische 30€ verkauft wird...
 
Sicher braucht das etwas Zeit, das ist bei jedem API-bezogenen Feature so. Aber das Feature im Betriebssystem, das die ganze Chose ermöglicht, ist heute schon vorhanden.
Eben. Und bis dahin ist Windows 9 da und die Leute migrieren dann von 7 auf 9, so wie sie jetzt von XP auf 7 migriert haben. Bis dahin sieht man auch welche Features sich bewährt haben und wo wirklich die Reise hingeht, auch was die Backends der Business-Applikationen angeht und solche herbeigeredeten Trends wie BYOD.
 
...na, da haben sie ja schon ordentlich Übung drin, nach der Vista-Pleite und dem zwangsverlängerten XP.
Wieso? Normal läuft das so, dass man sich ein neues Betriebssystem in Ruhe anschaut und dann eben migriert oder nicht. Insofern wurde, wenn Vista für schlecht befunden wurde, Vista nie supported.
 
Windows 8 ist Dir also zu blöd (soweit kann ich noch folgen) aber 2 Betriebssysteme parallel zu supporten nicht (kopfkratz)?
XP läuft einfach vor sich hin und muss nicht groß gewartet werden. Solange nur die Windows Updates kommen, passiert auf den Clients eh nix. Lenovo Updates bekommen die eh keine und so laufen die Systeme, bis EOL.
Programmänderungen und spezielle Anpassungen ersetzen nicht die des alten OS, sondern stehen eh immer ergänzend oder alternativ zur Verfügung. Der Bestand ist eh recht überschaubar - da geht es noch ;)
 
Ansonsten ist Windows 8 aber für Firmen eigentlich genial, da MS hier endlich ein einheitliches Ökosystem aus PC + Handy und Tablet schafft.
Bei uns in der Firma sind über 90% der Handy noch keine Smartphones und Tablets gibts fast garnicht.
Meiner Meinung nach brauchen/nutzen das nur die wenigsten wirklich produktiv.
 
Eben. Und bis dahin ist Windows 9 da
So lange wird es nicht dauern.

und die Leute migrieren dann von 7 auf 9, so wie sie jetzt von XP auf 7 migriert haben.
Firmen-Upgradepläne sind von so etwas normalerweise unabhängig. Man migriert dann, wenn die aktuelle Version aus dem Support läuft, oder wenn es gerade in die Ressourcenplanung passt. Oder wenn sonstige Umstände zur Migration nötigen. im Idealfall fallen mehrere Punkte zusammen. Die neuen Features eines neuen Betriebssystems haben in den aller seltensten Fällen die Folge dass der IT-Leiter spontan einen Samenerguss bekommt und den sofortigen Upgradebefehl erteilt.

Bis dahin sieht man auch welche Features sich bewährt haben
Ja, aber dann ist ja Windows 9 auch wieder neu und eine unbekannte Größe, so dass nach deiner Logik das Spielchen von vorne losgehen müsste...

und wo wirklich die Reise hingeht, auch was die Backends der Business-Applikationen angeht
Hä? Windows 7, 8, 9 oder 10 ist doch dem Backend egal.

und solche herbeigeredeten Trends wie BYOD.
LOL. Vielleicht in Kleinstfirmen, deren Eigenkapitalquote Richtung Null tendiert und bei denen Security, Softwareverteilung und ähnliche Themen völlig Wurst sind. Ansonsten bringt das doch für alle Betroffenen nur Nachteile.
 
...nur bis Ende Januar. Danach wird Win8 richtig teuer, im Vergleich zu Win7
Die meisten mittleren und größeren Firmen haben Abo-Verträge, die das Upgrade schon mit abdecken. Insofern sind die Softwarekosten fürs Upgrade eh bezahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
XP läuft einfach vor sich hin und muss nicht groß gewartet werden. Solange nur die Windows Updates kommen, passiert auf den Clients eh nix. Lenovo Updates bekommen die eh keine und so laufen die Systeme, bis EOL.
Programmänderungen und spezielle Anpassungen ersetzen nicht die des alten OS, sondern stehen eh immer ergänzend oder alternativ zur Verfügung. Der Bestand ist eh recht überschaubar - da geht es noch ;)
Hm. Normalerweise kenne ich das so, dass z.B. neue Softwareversionen, Treiberversionen und Betriebssystempatches erst mal zentral von der IT getestet und dann freigegeben werden. Da sind dann 2 Betriebssystemversionen gleich mal doppelt soviel Arbeit. Dann bedeutet XP auch maximal IE8, während 7 aktuell IE9 und bald IE 10 hat. Was bei intern eingesetzten Webanwendungen für Freude sorgt. Und so weiter.
 
So lange wird es nicht dauern.

Firmen-Upgradepläne sind von so etwas normalerweise unabhängig. Man migriert dann, wenn die aktuelle Version aus dem Support läuft, oder wenn es gerade in die Ressourcenplanung passt. Oder wenn sonstige Umstände zur Migration nötigen. im Idealfall fallen mehrere Punkte zusammen. Die neuen Features eines neuen Betriebssystems haben in den aller seltensten Fällen die Folge dass der IT-Leiter spontan einen Samenerguss bekommt und den sofortigen Upgradebefehl erteilt.
Was anderes habe ich auch nicht behauptet.
Ja, aber dann ist ja Windows 9 auch wieder neu und eine unbekannte Größe, so dass nach deiner Logik das Spielchen von vorne losgehen müsste...
Das war Windows 7 aber auch. Bzw Win 7 war eine Verfeinerung von Vista und eventuell wird es ja dann mit Windows 9 auch wieder so sein.
Hä? Windows 7, 8, 9 oder 10 ist doch dem Backend egal.
Wenn aber alles nur noch Web Applications sind, die in einer ominösen Cloud (gerne auch Private) hausen, dann reichen auch Chromebooks oder ähnliche Geräte.
LOL. Vielleicht in Kleinstfirmen, deren Eigenkapitalquote Richtung Null tendiert und bei denen Security, Softwareverteilung und ähnliche Themen völlig Wurst sind. Ansonsten bringt das doch für alle Betroffenen nur Nachteile.
Klar.
 
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