Ist Lenovo ein Saftladen? Diskussion um Service-Qualität (Edit)

Puke

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Hi

der Lenovo Service bringt mich zum platzen.

Im Juli versagte das T42 meiner Frau seinen Dienst. nich schlimm dachte ich hast ja VOS. Lenovo angerufen und die Dame sagte mir mach ma den Test, jenen Test und versuch ma das. Alles erledigt, Lenovo zurück gerufen die schickten mir dann nen unfähigen Techniker. Der fands gut 1GB ram mit zu nehmen. Wieder bei Lenovo angerufen und den Ram zurück gefordert.

Ein paar Tage später machte mich Frau auf einen Bruch im Bezel aufmerksam. Mhm, beim genauen hinsehen stellte ich fest das auch drei der Screwplates fehlten.

Es erfolgte abermals ein Anruf bei Lenovo. Und da das dann unfassbare. Ja wissen Sie, der Bruch im Palmrest ist Ihr Problem aber für die fehlenden Plates
schicke ich ihnnen gerne einen Techniker. Boah.

Hab dem Herrn dann gesagt er soll´s stecken lassen.



soviel zum T42. Gestern kam mein X60 aus der Rep wieder. Super gefreut, neues Display. Beim genauen hinsehen festgestellt das dort auch wieder drei dieser Plates fehlen, ausserdem war die Tasta nicht richtig montiert. Diese war hinten nicht richtig eingerastet.

Also erfolgte wieder ein Rückruf bei Lenovo. Dort erzählt man mir, du kannst nich mehr reklamieren. Ich, hä, was willst du ?
Ja sie können nur innerhalb zwei wochen nach Rep reklamieren. Ich sach ihm, leicht aufgebracht, das Gerät kam gestern erst aus der Rep weil ich im Urlaub war. Er muss daraufhin Rücksprache halten. Wieder am Hörer meint er das Gerät wird abgeholt, worauf ich völlig durchticke und ihn frage ob er sie noch alle hat. Wieder 1 1/2 wochen in Rep wegen drei fucking Screwcpas, Pfennigsartikel.
Naja ich sach ihm lass sein und schick mir die Dinger zu, er nur trocken " ich kann ihnen doch nicht die Teile zuschicken ".

Habe das dann auch gecancelt. Da ich aber schon mal wegen eines Tausches T43/R60 Kontakt mit einem Herrn von IBM in Mainz hatte, wende ich mich jetzt an diesen. Er wird das denke ich auch wieder sehr schnell und undiplomatisch lösen.

so das war ein kleiner Erfahrungsbericht mit dem Lenovo Kundenservice, wenn man den so nennen will bzw. kann. Und ich denke nicht das ich kleinlich bin, ich will die Geräte nur in dem Zustand wieder zurück haben wie sie vorher waren !!!

So nen JD weggekippt, mir gehts wieder besser und ich bin was ruhiger.

Puke

Edit by Goonie: Titel-Edit
 
[quote='kipsta',index.php?page=Thread&postID=647527#post647527]Falls es Probleme gibt fahr ich mit meinen großen Brüdern und ihrem "Motorradclub" kurz rüber nach Heppenheim (40km) und klingel mal an der Tür :D[/quote]muahahah das wäre ein bild für die götter: rockerclub hält vorm service-shop, böser rocker geht rein....satteltasche auf....thinkpad raus *LOL*

btt: mich würden mal die positiven geschichten mit dem service interessieren! ich hab zurzeit noch ein dell xps 1330 und hatte vorher über den dell VOS auch nur schlechtes gehört. bei mir gabs drei servicefälle, aller superbequem abgewickelt!
 
[quote='bemymonkey',index.php?page=Thread&postID=648022#post648022][quote='drivingsouth',index.php?page=Thread&postID=647942#post647942][quote='zigallah',index.php?page=Thread&postID=647886#post647886]DELL support = unkompliziert, schnell, unbürokratisch und kulant. da kann sich lenovo etwas abschneiden. aber komisch, das wollte vor ein oder zwei jahren hier noch niemand glauben. wobei es etwas deutschlandspezifisch ist, der miese support.[/quote]

Dann hast du noch nie probiert für ein gebrauchtes Dell-Notebook aus dem Ausland Garantie in Anspruch zu nehmen. Die wollen da tatsächlich einen Besitzerwechselformular ausgefüllt haben. Versuch das mal, wenn man das Gerät bei nem Händler gekauft hat, der es wahrscheinlich per Palette von einer Leasingcompany erworben hat. Da is nix zu machen. Die 2 Jahre VOS konnte man dann vergessen. Da ist Lenovo doch sehr kulanter.[/quote]

Das ist wohl eher ein Spezialfall, oder? Es gibt ja oft Probleme bei Garantie mit Geraeten aus dem Ausland (jetzt nicht nur auf Laptops bezogen) - ich kenne das z.B. auch aus dem Audio-Equipment Sektor.[/quote]

Nö, so wie der schwache Pfundkurs anfang des Jahres hier von einigen zum Geldverdienen mit Thinkpadverkäufen genutzt wurde, wäre so ein Fall hier im Forum doch recht häufig aufgetreten.
Auch bei ebay gibts eigentlich hauptsächlich importierte Thinkpads von den großen PC-Verwertern zu kaufen.
 
Je billiger man wird, desto mehr muss in Support auch eingespart werden. Das Lenovo im Vergleich zu Dell oder HP dann nur noch in der dritten Liga spielt, ist ein Armutszeugnis. Und genau deshalb sollten auch wir als Verbraucher, Lenoo durch Nichtkauf einfach abstrafen. Es gibt viele gute Alternativen.
 
RE: RE: Dell Lobes-Hymne

[quote='bemymonkey',index.php?page=Thread&postID=647929#post647929][quote='Pegasus44',index.php?page=Thread&postID=647906#post647906]Ich kann mich der Dell Lobes-Hymne nur bedingt anschliessen, es bringt auch der beste Service nichts, wenn die Qualität der Notebooks nicht stimmt. Bei den neuen Serien gibt es massive Probleme mit Lüftern, Overclocking u.a., zudem scheint die Qualität der Notebooks sehr wechselhaft zu sein. Ich persönlich hatte bisher 1x mit dem Lenovo- und 3x mit dem Dell-Service zu tun und war mit beiden Firmen zufrieden.[/quote]Dir ist bewusst, dass dieses Forum mit genau solchen Beschwerden ueber (meist noch teurere) Thinkpads gefuellt ist, oder? Oder das offizielle Lenovo Forum... die Luefter-, Ueberhitzungs- und generelle Qualitaetsprobleme sind Thinkpads keineswegs vorenthalten. Da bin ich ja fast froh, dass ich nur nen SL gekauft hab, und nicht doppelt so viel oder mehr ausgegeben habe...[/quote]Die Probleme mit Lüfter und Overclocking beziehen sich auf die Dell Top-Business-Serien Latitude und Precision, vergleichbar mit T400/T500/W500. Zeig mir bitte, wo Du mir hier im Forum endlose Beschwerden über unsagbar laute Lüfter und ständiges Overclocking bei diesen Serien findest.

Die Lüfter-Probleme gibt es wohl eher bei der SL-Serie, für mich sind dies keine "echten" Thinkpads, sondern ein Zugeständniss an den Consumer-Markt.

Ich selbst konnte ein Dell Precision M4400 mit mehreren aktuellen Thinkpads (T400, T61) vergleichen, die Thinkpads sind viel leiser und es tritt kein Overclocking auf. Dies gilt auch für meine Thinkpads (T60, R60), die sehr leise sind und noch niemals die CPU von selbst heruntergetaktet haben.

Aus dem Dell-Forum: "Die Thinkpads haben 2 Heatpipes. Und das hat auch seinen Grund. Vielleicht kommt Dell da auch noch dahinter."

Bevor man Dell über den grünen Klee lobt, sollte man sich zuerst ein ausgewogenes Bild machen. Sicher ist der Dell-Service gut, ich habe wie gesagt mit Dell und mit Lenovo nur gute Erfahrungen gemacht, wobei ich den Dell-Service wesentlich öfter in Anspruch nehmen musste. Bei 2 Notebooks, die ungefähr gleich alt sind, steht das Verhältnis im Moment 4:1 ;)
 
Man lernt ja nie aus....klar, Overcklocking ist das Übertakten der CPU. Im Dell-Forum ist statt "Throttling" auch meistens von "Overclocking" die Rede, gemeint ist aber tatsächlich das Heruntertakten der CPU bei Überhitzung. Die neuen Dells sind also sehr schnell am "throtteln" ;(
 
RE: RE: RE: Dell Lobes-Hymne

[quote='Pegasus44',index.php?page=Thread&postID=648064#post648064][quote='bemymonkey',index.php?page=Thread&postID=647929#post647929][quote='Pegasus44',index.php?page=Thread&postID=647906#post647906]Ich kann mich der Dell Lobes-Hymne nur bedingt anschliessen, es bringt auch der beste Service nichts, wenn die Qualität der Notebooks nicht stimmt. Bei den neuen Serien gibt es massive Probleme mit Lüftern, Overclocking u.a., zudem scheint die Qualität der Notebooks sehr wechselhaft zu sein. Ich persönlich hatte bisher 1x mit dem Lenovo- und 3x mit dem Dell-Service zu tun und war mit beiden Firmen zufrieden.[/quote]Dir ist bewusst, dass dieses Forum mit genau solchen Beschwerden ueber (meist noch teurere) Thinkpads gefuellt ist, oder? Oder das offizielle Lenovo Forum... die Luefter-, Ueberhitzungs- und generelle Qualitaetsprobleme sind Thinkpads keineswegs vorenthalten. Da bin ich ja fast froh, dass ich nur nen SL gekauft hab, und nicht doppelt so viel oder mehr ausgegeben habe...[/quote]Die Probleme mit Lüfter und Overclocking beziehen sich auf die Dell Top-Business-Serien Latitude und Precision, vergleichbar mit T400/T500/W500. Zeig mir bitte, wo Du mir hier im Forum endlose Beschwerden über unsagbar laute Lüfter und ständiges Overclocking bei diesen Serien findest.

Die Lüfter-Probleme gibt es wohl eher bei der SL-Serie, für mich sind dies keine "echten" Thinkpads, sondern ein Zugeständniss an den Consumer-Markt.[/quote]

Sogar hier in diesem Thread findet man solche Beschwerden - irgend jemand meinte z.B., sein X60 wuerde wie ein Tornado blasen... Es geht mir allerdings auch nicht nur um Overclocking Probleme (und welcher Hersteller versichert denn, dass Overclocking gut geht? Ich glaube, Du hast da etwas falsch verstanden) oder Luefter, sondern auch so was an:

http://forums.lenovo.com/t5/T61-and-prior-T-series-ThinkPad/Audio-stutter-on-T61p/td-p/43413
http://forums.lenovo.com/t5/T400-T5...-driver-quot-amdkmdap-quot-crashes/td-p/60899

So was gibt's zu hauf - ja, zu einem funktionierenden Geraet gehoeren eben auch gute Treiber...

Ueber die Verarbeitung kann ich mich jetzt nicht so sehr beschweren - sogar mein SL500 ist nicht sooo schlimm (knarzendes Gehaeuse, wabbelige Tastatur, aber unhoerbarer Luefter und sonst bis auf die Treiber auch alles in Ordnung).

Latitude ist uebrigens schon lange keine reine Business-Serie mehr... Des Weiteren habe ich nie gesagt dass Dell es besser macht - sondern dass Lenovo dabei Einiges an Scheisse baut. :)


[quote='Pegasus44',index.php?page=Thread&postID=648064#post648064]
Ich selbst konnte ein Dell Precision M4400 mit mehreren aktuellen Thinkpads (T400, T61) vergleichen, die Thinkpads sind viel leiser und es tritt kein Overclocking auf. Dies gilt auch für meine Thinkpads (T60, R60), die sehr leise sind und noch niemals die CPU von selbst heruntergetaktet haben.[/quote]

Die paar Precision Notebooks die ich bis jetzt in der Hand hatte waren allesamt recht leise... klar, nicht gerade Studioumgebung-leise, aber auch nicht lauter als der Standard. Aber wie sagt man so schoen? The plural of anecdote is not data...


[quote='Pegasus44',index.php?page=Thread&postID=648064#post648064]
Bevor man Dell über den grünen Klee lobt, sollte man sich zuerst ein ausgewogenes Bild machen.[/quote]

Da hast Du natuerlich Recht. :)
 
So anruf vom IBM Techniker ob er vorbei kommen kann, da er gerade in der nähe ist.Wir werden sehen ob es mein Bildschirm diesmal unbeschadet übersteht :rolleyes:
 
Habe gerade noch eine Email zur Serviceumfrage bekommen. Die musste leider sehr sehr schlecht ausfallen...

Hoffentlich hilft es wenigstens was.

Centrino
 
Tür auf Bildschirm raus, Bildschirm rein und alles läuft ohne Kratzer :D Find den Service eigentlich echt okay, wobei die calling geschichte nach Rumänien echt nervig ist
 
[quote='Centrino',index.php?page=Thread&postID=650518#post650518]Habe gerade noch eine Email zur Serviceumfrage bekommen. Die musste leider sehr sehr schlecht ausfallen...[/quote]
Finde eben bei c't ein Herstellerranking vom 05.08.2009, was den Service ("Hotline-Zufriedenheit", "Reparaturergebnis", "Reparaturdauer" und "Reparaturversuche") angeht: http://www.heise.de/ct-tv/Hintergru.../artikel/2009/08/05/webcast/pruefstand/142340
In der Mitte der Seite gibt es eine Tabelle, wo die Veränderungen zum letzen Jahr sichtbar sind.

Lenovo von Platz 2 auf Platz 4 abgerutscht - HP von Platz 3 auf Platz 7 ...

Gruss Gustav
 
[quote='SuseR52',index.php?page=Thread&postID=647576#post647576][quote='bemymonkey',index.php?page=Thread&postID=647544#post647544]
Steht hier ein Router von d-link mit der Bezeichnung DIR-301. Wo er nicht steht, ist die d-link-Supportseite.Dort gibts nur einen DIR-300. Was muß ich machen, wenn ich wissen will, ob beides dasselbe ist? Erraten: aus einen dropdown-Menu, wo es keinen DIR-301 gibt, den Typ auswählen. Jetzt hoffe ich, daß einer von denen mitliest, damit ich eine Antwort kriege, die anders lautet als 'unseren Typ 301 kennen wir nicht.'

Deswegen verwende ich auch nach Möglichkeit kein Windows mehr. Damit fällt wenigstens der Ärger mit Microsoft weg.

Gruß
SR52[/quote]

Ich hatte mal einen D-LINK-VPN-Router, der nicht lief. Direkt nach dem Auspacken i.A. Dummerweise war ich bei meinem Kumpel zu besuch, 400 km weit weg, und der Router sollte im Keller montiert werden wo kein Handyempfang war und schnurlos sehr schlecht ging. Ich habe mich stundenlang mit dem Support gezofft die mir dummes Zeug erzählten und behaupteten, die von mir genannte Firmware gäbe es überhaupt nicht. Irgendwann viel später kam raus, das Dlink eine neue Firmware auf deutschen Geräten ausgeliefert hat und Niemand hat es mitbekommen. Letztendlich war das Ding hinüber. Ich habe weder Telefonkosten erstattet bekommen noch die Ware selber. Obwohl selbst der Großhändler druck gemacht hat. Und nu? Ganz einfach: Nie wieder D-Link, nie wieder Netgear und Linksys nur, weil sie mir nach einem Produktdesaster ohne Aufpreis ein sehr gutes Teil schickten und auch sonst sehr bemüht und erfolgreich waren!
Ich frage mich immer mal wieder, warum Hersteller glauben, guter Service sei teuer. Billig ist Service nur wenn er komplett verweigert wird, und die Marktsituation dies zulässt. Wobei man mit diesem Gedanken direkt im Telefonbereich landet. Guter Service ist in Wirklichkeit preiswert. Zwar kostetn gut ausgebildete Kräfte Geld, keine Frage. Aber wenn ein ausgebildeter Techniker das Doppelte kostet wie ein Vollpfostenhorst im Callcenter kann das billig sein, denn ggf. löst er die Probleme 4x schneller.
Das verwenden von aufbereiteten Ersatzteilen sehe ich nicht grundsätzlich als Hindernis. Wertmäßig betrachtet ist das ok, bei manchen Komponenten, Festplatten z.b. gelten bei diesen Teilen mitunter strengere Toleranzen als bei Fliesbandware. Nur bei Seagate aktuell nicht, aber das ist ein anderes Thema. Bei Autoteilen haben aufbereitete Ersatzteile nahezu neuwertige Qualität. Nur bei empfindlichen Dingen wie einem Mainboard kann ich das nicht nachvollziehen. Das Risiko, sich Ärger einzuhandeln ist doch vorprogrammiert. Kein Mensch repariert Mainboards, erstrecht nicht bei Notebooks. Klar kann man Flexingfehler reparieren lassen oder privat selber basteln. Aber wenn man als Hersteller an der Quelle sitzt macht das doch keinen Sinn mehr. Ich behaupte mal, bei einem Technikereinsatz ist die Anfahrt teurer als die Fertigungskosten eines nagelneuen Mainboards.
Unterm Strich ist der günstigste Weg, einen zuverlässigen Service hinzulegen. Wenn ich die Horrorstorys hier lese über 3 oder 4 Display- oder Mainboardwechsel. Da frage ich mich was billiger ist: Brutto 4x 10 Euro für einen Bastler oder 1x 18 Euro für einen guten Techniker. Wobei die Lohnnebenkosten proportional sind und die restlichen Kosten die Sache nur schlimmer machen. Abgesehen davon dürfte der gute Techniker auch beim einzelnen Einsatz schon erheblich schneller sein.
Der Imageschaden für die Firmen dürfte kaum zu beziffern sein.
Dell sollte echt überlegen, ganz schnell wieder einen Touchstick einzubauen in bestimmte Serien, denn wenn das alles so stimmt. dürften einige Thinkpad-Jünger demnächst konvertieren!
 
@Nikonfreak: Naja kosten von 18 euro beim IBM-Techniker sind eher Wunschvorstellung, der hat mir da Zahlen gennant von 150€ Anfahrtspauschale und dazu pro Stunde mehr als 80€ 8|
 
@ nikonfreak
auch hersteller haben geiz ist geil mentalität.
wenn einer der was zu sagen hat schlecht geschlafen hat, werden personallisten durchgegangen und zahlen verglichen.
unsereiner kann zwar über diese vorgehensweise nur den kopf schütteln, aber thats real life. wenn da nur 50ct/tag gespart werden kann, legen die hebel um und gehen über leichen...
 
[quote='mike71',index.php?page=Thread&postID=650767#post650767]@ nikonfreak
auch hersteller haben geiz ist geil mentalität.
wenn einer der was zu sagen hat schlecht geschlafen hat, werden personallisten durchgegangen und zahlen verglichen.
unsereiner kann zwar über diese vorgehensweise nur den kopf schütteln, aber thats real life. wenn da nur 50ct/tag gespart werden kann, legen die hebel um und gehen über leichen...[/quote]
Die Quittung hierfür erscheint danach im Jahresabschluss, wenn die Umsätze wieder einmal eingebrochen sind, weil Kunden wegen des schlechter werdenden Service abwandern.

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exakt.
aber das wird dann nicht auf den scchlechten schläfer umgemünzt, sondern auf die leute und schon darf der nächste ganz unten gehen, weil ja wieder geld gespart werden muss...
 
Die Beziehung "weniger Pesronal -> weniger Umsatz" lässt sich nicht schwarz auf weiß mit Zahlen beweisen. Deshalb existiert der Zusammenhang nicht; es muss woanders angesetzt werden.
 
[quote='DVormann',index.php?page=Thread&postID=650822#post650822]Die Beziehung "weniger Pesronal -> weniger Umsatz" lässt sich nicht schwarz auf weiß mit Zahlen beweisen. Deshalb existiert der Zusammenhang nicht; es muss woanders angesetzt werden. [/quote]
So pauschal wollte ich es auch nicht ausgedrückt haben. Es kommt darauf an, welches Personal eingespart wird. Wenn statt ausgebildeten Fachleuten "Billigkräfte" im Kundendienst eingesetzt werden, die an den Thinkpads bei Vor-Ort-Reparaturen mehr Schaden anrichten, als sie reparieren können, wurde der Rotstift definitiv an der falschen Stelle angesetzt.

Die alten "IBM"ler werden ausgedünnt und nur noch als Feuerwehr eingesetzt, solange sie nicht in Rente gehen. Ein sog. "Service-Techniker", der sogar sein Werkzeug vergisst und nicht weiß, wie man ein Displaybezel ohne Bruch ausbaut, ist für mich als Kunde eine Zumutung - da sch...ß ich auf die Garantie und repariere so etwas selbst - und muss mich allenfalls über meine eigene "Dummheit" ärgern, wenn ich "Bruch" verursache, was mir bisher selbst an den T6* Display-Bezeln noch nie passiert ist.

Gute, engagierte Händler sind neben den Kunden die Leidtragenden, da es dann für sie immer schwerer wird, einem "alten IBM-Kunden" ein neues Thinkpad zu verkaufen.

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[quote='kipsta',index.php?page=Thread&postID=650763#post650763]@Nikonfreak: Naja kosten von 18 euro beim IBM-Techniker sind eher Wunschvorstellung, der hat mir da Zahlen gennant von 150€ Anfahrtspauschale und dazu pro Stunde mehr als 80€ 8|[/quote]

Na klar, ich meinte ja auch nicht den Endpreis sondern den Brutto-Stundenlohn des angestellten Technikers. Aber die Anfahrpauschale (die mich trotz Branchenkenntnis umhaut) ist ja definitiv teuerer, als ein Mainboard aus eigener, laufender Fertigung. Wenn ein ordentliches Mainboard rd. 80 Euro VK kostet, dürftet nach üblichen Kallkulationen kaum mehr als 10-15 Euro tatsächliche reine Fertigungskosten anfallen. Wobei ich mal zugrunde lege, daß ein Notebook-Mainboard auch nicht mehr kostet, da weder Materialeinsatz noch die Stückzahlen ein Indiz dafür wäre. Glaube kaum, dass Asus mit jedem seiner ständig 50-70 verschiedener Mainboard-Modelle auf höhere Stückzahlen kommt als Lenovo, die zig Serien mit einem Typ abdecken...
Hierbei sind wir übrigens bei der Frage, warum Notebookhersteller selbst bei Mittelklasse-Geräten Preise für Ersatz-Mainboards aufrufen, die knapp an den Neupreis des gesamten Gerätes heranreichen. Ich habe ja Verständnis für Aufpreise hinsichtlich Lagerkosten und Logistik, aber wer bezahlt das denn noch?!? Privatkunden kaufen was neues, und Firmenkunden, die ernsthaft die eingesparte Windows-Neuinstallation einkalkulieren, haben sicher auch Alternativen. Also die Frage wer sich sowas ausdenkt.
 
das board für 80€ vk von lenovo zeigst du mir bitte.... unter 300€ bekommst du nämlich von lenovo keines!
 
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