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Mal sehen, wo das alles hinführt. Ich fänd's am Ende auch gerechter, wenn es denn die Möglichkeit gäbe, sich zusätzliches Datenvolumen zu kaufen (à la 10 GB extra für €xx). Aber das bietet Vodafone nicht und bei der Telekom hab ich davon auch noch nichts gelesen.
Das scheint allerdings schon so zu sein mit den zubuchbaren Paketen. Allerdings ist es bisher nur ein Plan und es sind noch keine Preise bekannt.Mal sehen, wo das alles hinführt. Ich fänd's am Ende auch gerechter, wenn es denn die Möglichkeit gäbe, sich zusätzliches Datenvolumen zu kaufen (à la 10 GB extra für €xx). Aber das bietet Vodafone nicht und bei der Telekom hab ich davon auch noch nichts gelesen.
Ich finde das nicht schlimm. Letztlich ist das doch nur ein Schritt zur (nachvollziehbaren...) Preisdiversifizierung. Ich mit meinen 10GB Traffic im Monat kann dann künftig den 10€-Tarif nehmen, und mein Nachbar, der monatlich 9000 TB aus seiner 100Mbit-Leitung quetscht und dafür sorgt, dass bei mir am Wochenende abends bei schlechtem Wetter nichtmal das Thinkpad-Forum mehr lädt, muss eben den Super-Premium-Business-Vertrag bezahlen.
Findest Du nicht auch, dass Du das ein wenig einseitig siehst? Wenn es sich auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht rentiert, eine Ortschaft auszubauen, dann würde ich sie als Firma auch nicht ausbauen. Mit den 5€ mehr pro Monat finanziert eine kleine Ortschaft keinen DSLAM und erst recht keine 5km Aufgrabung inkl. neuem Glasfaserkabel. Selbst mit Zuzahlung nicht.Man sich auch mal vor Augen führen, dass die ganze Leitungen, die die Telekom da so für sich beansprucht vom Steuerzahler bezahlt wurden, als der ganze Laden dem Staat gehörte und die Telekom baut kaum was aus, zieht aber überall die Kohle ab!
Bei meinen Eltern werden den Leuten bis 16.000 Verträge verkauft, aber ankommen tut da kaum über 3.000, wenn man Pech hat, dann sogar nur 384kb/s. In der ganzen Nachbarschaft gibt es Firmen, die bis zu 1.000 Leute beschäftigen, die Leitung gibt im Betrieb gerade mal 2.000 her!
Es gab Aktionen mit den Unterschriften, die gesamten Firmen sind gemeinsam an die Telekom herangetreten und wären sogar bereit sich zum Teil an den Kosten zu beteiligen, wenn die Telekom auch 16.000 ausbaut und auch Netto diese drin sind, alles hat nichts gebracht!
1und1 wollte da auch seit Jahren was machen, aber kommt wegen der Telekom nicht vom Fleck, weil sich diese querstellt!
Das ist ja das schlimme, ganz besonders unter diesem Gesichtspunkt der Drosselung wegen zu viel Traffic. Die Telekom bezahlt für jedes GB an Traffic nämlich genau 0,00€. Genau: Nichts! Die Telekom ist groß genug, also ein Tier1-Provider. Und der Datenaustausch zwischen Tier1-Providern kostet nichts, so lange in allen Tier1-Peerings grob die gleichen Datenmengen in beide Richtungen übertragen werden. Das ist meist auch ungefähr der Fall. Und deswegen zahlt die Telekom nur für den Netzausbau, die Technik und den Strom. Die Auslastung spielt dabei keine Rolle. Es fallen nur die Fixkosten an, aber ob 1GB oder 1TB pro Monat pro User anfallen, ist kostentechnisch für die Telekom egal. Nur wenn die Netze durch den Anstieg an Datenvolumen ausgebaut werden müssen, fallen halt eben Kosten für diesen Ausbau an. Aber sind nicht genau dafür die fixen Kosten, die jeder Anschlussinhaber pro Monat bezahlt?Was kostet die Telekom denn nun wirklich ein Gigabyte Traffic?
@cuco
Das ist so nicht richtig. Zum einen werden an den Datenbörsen keine Volumina gehandelt, sondern Bandbreite (etwa 1MBit, was grob 250GB im Monat wären), zum anderen ist nur der Traffic zwischen den Knotenpunkten umsonst, nicht aber zum Kunden. Auch stimmt das Behauptete nur, wenn der Traffic eben annähernd gleich ist zwischen den Providern. Das aber ist schon lange nicht mehr so. Die Telekom klagt, dass sie weit mehr Daten durchleiten muss, als sie selbst "schickt".
Weiter muss Bandbreite (und damit Traffic) über den Tag verteilt betrachtet werden. Bucht ein Privatkunde eine 50MBit Leitung, wird er diese anders nutzen als ein gewerblicher Kunde, der sie zu Geschäftszeiten benötigt. Bei cleverem Ausbau könnte so der gewerbliche Kunde seine Leitung tagsüber voll nutzen, der Privatkunde abends und die Telekom müsste nur den Ausbau sowie die Kosten für eine einzige Leitung tragen. Buchen aber einhundert Privatkunden die 50MBit, klappt das nicht mehr. Dann muss theoretisch auch Bandbreite für einhundert Leute da sein, in der Praxis wird man aber vielleicht die Hälfte bereit halten. Das ist so ähnlich wie der Flieger, den die Fluggesellschaft überbucht, weil sie genau weiß, dass einige Passagiere nicht den Flug antreten.
Was aber, wenn nun immer mehr Privatkunden immer mehr Bandbreite in Beschlag nehmen? Dann muss die Telekom die Anschlüsse bis zu den Kunden ausbauen, was Geld kostet. Eine Drosselung hingegen würde der Telekom Planungssicherheit verschaffen. Sie müsste dann nur noch mit Maximalmengen rechnen (Gewährter Traffic X + Menge ab Zeitpunkt der Drosselung = ein deutlich geringerer Maximalwert als bisher).
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