hallo zusammen,
prinzipiell ist es doch immer wieder das selbe, microsoft bringt was neues (ein größeres update langt da oft schon) und in den communitys wird das ganze kurz und klein gemacht. wenn dann direkt ein neues os ansteht, könnte man meinen dass das produkt schon vor dem launch dem tod geweiht ist weil es in der form keiner haben will, die leute schwören dann auf linux (das ich nicht lache) oder auf os x (für mich persönlich das peinlichste os das der markt zu bieten hat). sobald das produkt draußen ist werden die leute neugierig, testen das ganze an - und wie es der teufel so will - bleiben dabei. die ganzen guten vorsätze waren dann mal wieder nix. das höchste der gefühle ist doch, das ein linux mal parallel zu windows installiert wird, eine potentielle leiche mehr auf der festplatte da eh nur windows genutzt wird.
ich persönlich hab vor über 8 jahren komplett mit windows abgeschlossen, keine parallelinstallation zu windows sondern pur. ich muss dazu sagen, das ich schon weit davor aus jugendlichem basteldrang viel mit linux gemacht habe, somit fiel mir der komplette umstieg auch nicht sonderlich schwer - im gegenteil, es war wie ein befreiungsschlag. über die jahre hat es ms einfach geschafft mich an einen punkt zu treiben an dem ich keine lust mehr hatte, ich war bzw. bin auch nicht aus beruflichen gründen gezwungen eine native installation von windows zu haben, warum dann voll auf dieses os setzen? ich verfolge die entwicklung über vm`s weil ich mich genrell für betriebssysteme interessiere, mehr aber auch nicht. wenn ich mir heute ein ubuntu 11.10 mit unity (ja, richtig gehört, unity) anschaue dann erfüllt mich die entwicklung hinter linux einfach nur mit stolz, für mich ist das einfach nur qualität bzw. state of the art. egal ob es nun um die bedienung, die optik oder das allgemeine nutzergefühl (vielleicht zusammengefasst unter usability wenn man weit gehen möchte) geht - da wirkt windows und vor allem os x (zumindest aus meiner perspektive) gnadenlos schäbig dagegen.
was ich sagen möchte ist, das die leute einfach nicht konsequent genug sind, es wird geschimpft und debatiert aber anscheinend sind die wenigsten leute von ms so angepisst das ein umstieg in frage kommen würde, das lieblingsargument ist bis heute das man windows zum arbeiten braucht (und ich trau mich wetten das sie mit der richtigen hardware all ihre arbeiten auch bequem über ne vm machen könnten).
cheers,