Mir wäre ein Portreplikator wie bei den leichteren Toughbooks lieber - auch per Kabel angeschlossen, aber nicht per USB, sondern mit einem kleinen proprietären Stecker, über den dann alles mögliche laufen kann (inklusive Stromversorgung), ohne dass man an die USB-Spezifikationen gebunden wäre. Die bisherigen Dockingstationen, insbesondere die Ultrabases, finde ich von der Qualität her ziemlich peinlich. Klar, sie funktionieren, aber für den Preis würde ich mehr erwarten als diese knirschenden Plastikkisten.
Auf die leichte Erreichbarkeit von Akku und Festplatte im X300 würde ich nicht verzichten wollen. Sicher käme man auch durch Aufschrauben dran, aber das sehen die Hersteller eher ungern in Bezug auf die Garantie. Und wenn mal etwas ist und ich das Notebook einschicke, dann nehme ich auf jeden Fall die Festplatte heraus, da den Hersteller meine Daten nichts angehen. Bei einem versiegelten Gerät wird das dann hakelig.
Das interne Metallskelett im X300 gleicht hoffentlich eventuelle Gehäuseschwächen aus, aber Gewissheit werden wohl erst Erfahrung und "Crashtests" bringen. Ob das MBA da wirklich im Vorteil ist, bezweifle ich: Einen vergleichbaren "roll cage" hat es nicht, und Aluminium ist ja auch nicht übermäßig stabil im Vergeich zu anderen Materialien. Irgendwo (macrumors.com?) gibt es einen langen Thread über MBAs die auf kippeligen Füßen stehen - gab es bei der X-Serie ja auch schon öfters. Die Leute zeigten sich dann aber erfreut, dass man das Wackeln durch beherztes Geradebiegen des Air-Gehäuses beheben konnte...
Björn