"Update" Der Stromnetzbetreiber will Zählerwechsel vornehmen, ich habe widersprochen ...

mit dem man externe Großverbraucher steuern/drosseln kann
Ich denke das passiert auch bei Privathaushalten die eine Wärmepumpe und oder eine Wallbox für das E-Auto besitzen. Das ist schon ein gravierender Eingriff in die Privatsphäre.
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wird Wasser NIE abgestellt.
Du irrst, in meiner Heimatstadt haben die Energieversorger ein ganzes Wohngebäude mit zig Wohneinheiten komplett von der Versorgung getrennt. Selbst die pünktlichen Zahler waren betroffen, weil die entsprechende Hausverwaltung die Zahlungen der Bewohner an die Energieversorger nicht weitergeleitet hatten, wenn alles an einem Strang hängt, trifft es jeden. Das Dilemma war, der Hausverwalter existiert nicht vor Ort sondern in einer hunderte von Kilometern entfernten Stadt, die derzeit sich in einer Insolvenzphase befand. Deren Bude konnte in den Wintermonaten auch nicht beheizt werden
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist schon ein gravierender Eingriff in die Privatsphäre.
Nein. Das ist ja Vertragsbestandteil für entsprechende Tarife.

Gibt es denn eine seriöse Quelle für die Existenz einer eingebauten "Abschalteinrichtung" zwecks Stromsperre? Dass Wärmepumpen oder Wallboxen vom Smart Meter angesteuert werden ist ja eine ganz andere Qualität.
 
Du irrst, in meiner Heimatstadt haben die Energieversorger ein ganzes Wohngebäude mit zig Wohneinheiten komplett von der Versorgung getrennt. Selbst die pünktlichen Zahler waren betroffen, weil die entsprechende Hausverwaltung die Zahlungen der Bewohner an die Energieversorger nicht weitergeleitet hatten, wenn alles an einem Strang hängt, trifft es jeden. Das Dilemma war, der Hausverwalter existiert nicht vor Ort sondern in einer hunderte von Kilometern entfernten Stadt, die derzeit sich in einer Insolvenzphase befand. Deren Bude konnte in den Wintermonaten auch nicht beheizt werden
Dann habe ich mal von einem Mitarbeiter unserer Stadwerke 'ne falsche Info bekommen.
Der hat mir gesagt, Wasser stellen wir nie ab, weil sich dann in den Leitungen Keime bilden können.
 
Abschalteinrichtung" zwecks Stromsperre
Wenn ich das jetzt in der Eile richtig verstanden habe, steht je nach Belastung des Stromnetzes eine Drosselung im Raume
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Zitat:

Wärmepumpen und Wallboxen können und müssen seit dem 1. Januar 2024 (unter bestimmten Bedingungen) vom Netzbetreiber über einen Smart Meter (intelligentes Messsystem) angesteuert werden können. Diese Regelung basiert auf § 14a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und zielt darauf ab, das Stromnetz bei drohender Überlastung zu stabilisieren, indem diese "steuerbaren Verbrauchseinrichtungen" (SteuVE) kurzzeitig in ihrer Leistung gedrosselt werden können.

Zitatende:

Quelle hier:

Dann habe ich mal von einem Mitarbeiter unserer Stadwerke 'ne falsche Info bekommen.
Hier vor Ort sind die Energieversorger nur Kompromissbereit wenn Du alternative Zahlungsmöglichkeiten anbietest, ansonsten greifen sie rigoros durch. Leider hat unsere Stadt die höchste Arbeitslosen- und Sozialhilfequote. Mit 15,1 % mit die Höchste. Fast jeder 5te Bürger ist bereits überschuldet und ich wohne im Nord-Westen Deutschlands. Aber das ist ein anderes trauriges Thema
 
Zuletzt bearbeitet:
Du irrst, in meiner Heimatstadt haben die Energieversorger ein ganzes Wohngebäude mit zig Wohneinheiten komplett von der Versorgung getrennt.
Das kann ich mir nur schwer vorstellen, weil § 33 AVBWasserV dazu eigentlich sehr deutliche Kriterien benennt und die Versorger da entsprechend der Rechtsprechung restriktiv entscheiden. Der bloße Nachweis der Überweisung an die Hausverwaltung würde - siehe Verordnung - den Versorger in die Pflicht nehmen, unverzüglich wie zu liefern.
 
den Versorger in die Pflicht nehmen, unverzüglich wie zu liefern.
Der örtliche Versorger hatte angemahnt und gedroht das Gebäude von der Versorgung zu trennen, der Hausverwalter hatte die von den Mietern gezahlten Gelder nicht weitergeleitet. Die Bewohner / Mieter gingen aus Protest auf die Straße um die Missstände öffentlich zu machen. Leider hatte sich der Hausverwalter nicht darum gekümmert und das Geld veruntreut, wie ich bereits schrieb, der Hausverwalter befand sich in der Insolvenz, das Geld verschwand in der Insolvenzmasse
So wie ich das verstanden habe, war der Hausverwalter der Kunde beim Energieversorger und der zahlte nicht.
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Das kann ich mir nur schwer vorstellen, weil § 33 AVBWasserV
Habe ich gerade mal nachgeschaut....
Zitat:

Punkt 1:
Das Wasserversorgungsunternehmen ist berechtigt, die Versorgung fristlos einzustellen, wenn der Kunde den allgemeinen Versorgungsbedingungen zuwiderhandelt

Zitatende:

Dann Zitat:

Bei anderen Zuwiderhandlungen, insbesondere bei Nichterfüllung einer Zahlungsverpflichtung trotz Mahnung, ist das Wasserversorgungsunternehmen berechtigt, die Versorgung zwei Wochen nach Androhung einzustellen

Zitatende:
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe ich gerade mal nachgeschaut....
Zitat:

Punkt 1:
Das Wasserversorgungsunternehmen ist berechtigt, die Versorgung fristlos einzustellen, wenn der Kunde den allgemeinen Versorgungsbedingungen zuwiderhandelt

Zitatende:

Dann Zitat:

Bei anderen Zuwiderhandlungen, insbesondere bei Nichterfüllung einer Zahlungsverpflichtung trotz Mahnung, ist das Wasserversorgungsunternehmen berechtigt, die Versorgung zwei Wochen nach Androhung einzustellen

Zitatende:


§ 33 Abs. 3 AVBWasserV
(3) Das Wasserversorgungsunternehmen hat die Versorgung unverzüglich wieder aufzunehmen, sobald die Gründe für ihre Einstellung entfallen sind und der Kunde die Kosten der Einstellung und Wiederaufnahme der Versorgung ersetzt hat. Die Kosten können pauschal berechnet werden.
Der bloße Nachweis der Überweisung an die Hausverwaltung würde - siehe Verordnung - den Versorger in die Pflicht nehmen, unverzüglich wie zu liefern.
Problematischer ist die Vertragspartnerschaft.
 
Problematischer ist die Vertragspartnerschaft.
Keines der oben genannten Punkte war zutreffend, weil monatelang niemand Zahlungen an den Versorger geleistet hatte und die Mieter deren Hausgelder an die insolvente Hausverwaltung überwiesen. Die Mieter wurden zuvor nicht über die Insolvenz informiert. Die Gründe für die Einstellung entfielen nicht weil die Hausverwaltung trotz Aufforderung nicht zahlte. Deshalb sah der Versorger keinen Anlass zu liefern.
Der insolvente Hausverwalter legte keine Nachweise eventueller Überweisungen dem Versorger vor, er war sozusagen nicht ansprech- schreibbar und wie bereits oben geschrieben, die Mieter wussten von nichts und das monatelang. Wer von den Mietern würde nochmal die Wasserkosten übernehmen bei den hohen Verbrauchskosten.

Ich denke mal dass diese Thematik durch Fachanwälte bearbeitet und gelöst wurde.
Aber was wollte ich ausdrücken ?
Die Versorger dürfen die Energieversorgung jederzeit einstellen auch wenn die juristischen Hürden sehr hoch angelegt sind.
 
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normalerweise schließt man doch den Vertrag selbst mit dem Energieversorger
So kenne ich das auch, Gas und Wasser auf jeden Fall, eventuell Strom, je nach Anbieter den man gewählt hat. Dann gehen allgemein Strom bei Wohnungseigentümer Gemeinschaften über die Hausverwaltung, vielleicht auch in Miethäusern. Wasserverbrauch geht über ISTA und Co. mit der Energieverbrauchsabrechnung die dann wiederum über die Hausverwaltung laufen.
Ich selbst habe nur Strom gesondert beauftragt
 
Hat man beim Wasser überhaupt "Wahlrecht"?
Imho ist da immer der ortsansässige Lieferant, Stadtwerke oder so fix und kann nicht frei gewählt werden.
 
Ich selbst habe nur Strom gesondert beauftragt
ich auch
Hat man beim Wasser überhaupt "Wahlrecht"?
nope
allgemein Strom bei Wohnungseigentümer Gemeinschaften über die Hausverwaltung
ist bei uns auch so, aber wenn die Hausverwaltung nicht zahlt, kann der Versorger ja wohl nicht auch den Wohnungen den Strom abdrehen. Drum finde ich den Sachverhalt wirklich erstaunlich. Zumal der Gesetzgeber das persönliche Wahlrecht durch das Verbot von Sammelkabelanschlüssen gestärkt hat. Drum ist es für mich echt schwer vorstellbar, dass nun ausgerechnet bei Strom das so gehen soll 🤔
 
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Wasserverbrauch wird nicht mit Smartmetern gemessen
Moment, ich erinnere :

nennt sich "Switch to Smart "

funkfähiger Mess- und Verteiltechnik
Heizkostenverteiler
Wohnungswasserzähler warm
Wohnungswasserzähler kalt

Funkmodule
Kommunikationseinheit
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den Wohnungen den Strom abdrehen. Drum finde ich den Sachverhalt wirklich erstaunlich
Das Thema betraf nicht das Abdrehen von Strom, sondern es ging um die Wasserversorgung
 
Moment, ich erinnere :

nennt sich "Switch to Smart "

funkfähiger Mess- und Verteiltechnik
Heizkostenverteiler
Wohnungswasserzähler warm
Wohnungswasserzähler kalt

Funkmodule
Kommunikationseinheit
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Firmen wie ISTA kosten eine Menge Geld. Wäre es nicht sinnvoller, die Technik selbst anzuschaffen und auszuwerten?
Eine Hausverwaltung bei vier Parteien ist doch auch eher Luxus. Oder ist die Stimmung untereinander so schlecht?

Ich weiss nicht, wie häufig bei den smarten Geräten die Übertragung der Werte an die Strom- und Wasseranbiete erfolgt. Ein Vorteil solcher Lösungen könnte sein, dass ein Feedback kommt, wenn plötzlich der Verbrauch gravierend ansteigt. Defekte Wasserleitungen z.B. sollten so recht schnell auffallen.
 
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