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zirkul' schrieb:das würde mich auch interessieren. Brennst du jede Woche eine neue CD (wegen Updates)?
Wie scannt man überhaupt mit Knoppix?
Aha? Worauf stützt du diese Behauptung?PBeck' schrieb:Man muss dem zugute halten, dass bei einer kommerziellen Software aber solch ein Fall wohl nie an die Öffentlichkeit gekommen wäre.
Das ist sicher richtig, aber wenn erstmal der Verdacht im Raum steht, würden sich die Firmen dabei überschlagen, zu zeigen, daß es solche Backdoors in Ihren Programmen nicht (mehr) gibt.PBeck' schrieb:Auch wenn letzteres der Fall wäre, würde es die Firma wohl für sich behalten - Negativ Presse.
Nee, klar.PBeck' schrieb:Auch im negativ Fall, bestand nur bei Open Source die Möglichkeit das Programmstück zu finden. Bei nicht öffentlicher Software hätte man diese Möglichkeit nie gehabt.
Es gibt die OPTION, den Quellcode zu untersuchen, aber praktisch passiert das bei den allermeisten Projekten nie. Da sehen sich nur die Leute den Code an, die daran entwickeln.PBeck' schrieb:Zu behaupten das kommerzielle Software deshalb besser ist, ist naiv. Jeder Mitarbeiter kann gekauft werden. Vielleicht sogar noch einfacher als Hobbyentwickler (trifft auf die großen Projekte wie Kernel und co. ja mittlerweile gar nicht mehr zu) die damit gar nicht ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Zur Vollständigkeit. Auch von Kaspersky gibt es eine kostenlose Notfall-CD (ISO-Datei) und verrichtet gute Dienste. Diese lässt sich unter folgendem Link downloaden:devlin' schrieb:Der Vorteil, von einer Boot-CD zu scannen ist, dass Rootkits sich nicht mehr so gut verbergen können, sowie
ein Mechanismus eines Trojaners nicht wie unter laufendem OS eine Vernichtung desselben verhindert.
moronoxyd' schrieb:Aha? Worauf stützt du diese Behauptung?
Im kommerziellen Umfeld hätte das ganze genauso aussehen können: NSA (oder wer auch immer) heuert Programmierer an, um Backdoor in kommerzielle Software einzubauen und zwingt diesen per NDA zum Schweigen. Nach Ablauf des NDA meldet sich der Programmierer, und es beginnt die Fragerei, ob da was dran ist undd ob das Backdoor in der aktuellen Version der kommerziellen Software noch enthalten ist...
Der entscheidene Punkt ist, daß der Programmierer in jedem Fall an die Öffentlichkeit gehen kann, unabhängig vom Lizenzmodell der Software.
moronoxyd' schrieb:Nee, klar.
Du weisst aber schon, daß Firmen Dritten unter bestimmten Umständen durchaus Zugang zu Ihrem Quellcode geben, ja?
Das läuft dann meist unter einem NDA, damit die Details nicht an die Konkurrenz gehen, aber Regiereungen, Militär etc. verlangen häufiger mal ein Audit einer Software, bevor sie sie einsetzen.
moronoxyd' schrieb:Es gibt die OPTION, den Quellcode zu untersuchen, aber praktisch passiert das bei den allermeisten Projekten nie. Da sehen sich nur die Leute den Code an, die daran entwickeln.
Und auch freiwillige Helfer können gekauft, überzeugt ("Du bist doch Patriot? Es geht um die Sicherheit unseres Landes!") oder bedroht werden.
Wenn du glaubst, daß quelloffene Software automatisch besser ist, bist du sehr naiv.
Allein der aktuelle Fall zeigt, daß es selbst bei Projekten, die so sehr auf Sicherheit achten wie OpenBSD, potentiell möglich ist, den Code zu kompromittieren.
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