Sodele, endlich Rentner...

vermisse das keinen Tag
Ich auch nicht, hatte viel zu viel unangenehme Erinnerungen an die Intrigen, Neid und Missgunst unter den Kollegen , da war dann mein einziger Gedanke, bloß weg hier. Da kam die abschlagsfreie Rente wie gerufen. Deshalb schrieb ich bereits, dass ich mein Berufsleben komplett vergessen kann.
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ich gehe auch vorzeitig mit ordentlich Abzügen, aber das ist mir wichtiger als etwas mehr Rente zu erhalten.
Siehe meine Worte oben
 
und bevor das jetzt wieder in eine politische Diskussion abdriftet
Das schon, aber ein heutiger Renteneintritt mündet automatisch zu einer solchen Diskussion weil man sich wie bereits geschrieben umfänglich informieren muss um keine Nachteile zu erfahren
 
Bei mir auch, ohne die Krankheit wäre ich nächstes Jahr mit 63 in Rente gegangen!
Da kam der Zeitpunkt ja gerade richtig, nur ist es Schade, dass Du es nicht mehr bis zum 63ten geschafft hast, vielleicht wäre dann finanziell mehr drin gewesen. Die Unternehmer spielen da leider nicht immer mit, was ich hier nicht ausdiskutieren möchte
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was aber nicht unbedingt hier im Forum zu politischen Diskussionen ausarten muss.
Leider ist die Versuchung da wirklich groß aber wir befinden uns in einem technischen Forum und keinem politischen, danke für den Hinweis
 
ich denke da so wie einige von euch: Lethargie ist Käse! Daher bin ich schon dran an ein paar ehrenamtlichen Sachen, zB Energieberater und Patientenbegleitung im Krankenhaus.
Auch 1x wöchentlich Smartphone- und PC-Beratung für Ältere :ROFLMAO: kann ich mir vorstellen. Was es letztendlich werden wird, steht noch nicht ganz fest.
Aber deswegen Wecker stellen? Nöö, ich bin seit 1998 beim jetzigen AG und musste immer zwischen 5 und halb 6 raus. Das ist inzwischen einfacht anstrengend. Und dann pendeln mit 70-90 Minuten je Strecke....ein weiterer wesentlicher Grund, eher in Rente zu gehen.
 
Da kam der Zeitpunkt ja gerade richtig, nur ist es Schade, dass Du es nicht mehr bis zum 63ten geschafft hast, vielleicht wäre dann finanziell mehr drin gewesen.
Ich glaube nicht.
Hätte dann zwar ein Jahr länger "geklebt", aber 14,4% Abzüge.
Jetzt habe ich durch den SBA "nur" 10,8%.
Wäre wahrscheinlich ne Nullnummer geworden.
 
Dann gibt es noch Hoffnung, die Kinder sind einfach noch zu klein (2 und 4).
Die Kinder sind nicht zu klein, sondern es fehlt die Forderung nach Teilnahme.
Dein Vater sitzt bräsig rum, weil er keine Aufgabe mehr hat. Offenbar hat er keine Motivation, sich diese Aufgabe selbst zu suchen (siehe @Mornsgrans), also braucht er einen externen Motivator.

Hilf ihm deine Kinder über! Das lässt sich im Kleinen testen, z.B. bei einem Besuch wo er mal für ein paar Minuten/Stunden auf sie aufpassen muss, weil du etwas zu erledigen hast. Und es lässt sich möglicherweise mit der Zeit ausdehnen auf ein "Opa-Wochenende", an dem du mal dringend nötigen Urlaub von den Kindern machst. Das müssen auch nicht beide Kinder gleichzeitig sein, wenn ihm das zu viel ist.
Wichtig ist, dass das Ganze nicht als Almosen zu seinem Wohl rüberkommt, sondern dass er wieder das Gefühl bekommt, tatsächlich gebraucht zu werden. D.h., dass auch du dich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit perspektivisch darauf einlassen musst, ihm deine Kinder anzuvertrauen - ohne Netz und doppelten Boden.
 
ich kenne jemanden, der NIX macht, außer den ganzen Tag in der Bude hocken und lesen. Das wäre mir eindeutig zu langweilig.

Enkel nehmen würde ich gern, aber der wohnt fast 600 km weit weg. Da fahren wir nicht mal eben so hin. Aber auf der anderen Seite ist das auch nicht schlimm, denn somit wird man nicht "überredet", jedes Wochenende mal auf den Zwerg aufzupassen.
Es hat halt alles 2 Seiten.
 
Die Kinder sind nicht zu klein, sondern es fehlt die Forderung nach Teilnahme.
Dein Vater sitzt bräsig rum, weil er keine Aufgabe mehr hat. Offenbar hat er keine Motivation, sich diese Aufgabe selbst zu suchen (siehe @Mornsgrans), also braucht er einen externen Motivator.

Hilf ihm deine Kinder über! Das lässt sich im Kleinen testen, z.B. bei einem Besuch wo er mal für ein paar Minuten/Stunden auf sie aufpassen muss, weil du etwas zu erledigen hast. Und es lässt sich möglicherweise mit der Zeit ausdehnen auf ein "Opa-Wochenende", an dem du mal dringend nötigen Urlaub von den Kindern machst. Das müssen auch nicht beide Kinder gleichzeitig sein, wenn ihm das zu viel ist.
Wichtig ist, dass das Ganze nicht als Almosen zu seinem Wohl rüberkommt, sondern dass er wieder das Gefühl bekommt, tatsächlich gebraucht zu werden. D.h., dass auch du dich nach einer gewissen Eingewöhnungszeit perspektivisch darauf einlassen musst, ihm deine Kinder anzuvertrauen - ohne Netz und doppelten Boden.
Danke für den Beitrag. Das ergibt inhaltlich viel Sinn und ich schaue, was davon ich auf unsere Situation adaptieren kann. Ich hatte schon einen längeren Text verfasst, warum das schwierig wird, aber das passt weder hier hin, noch hilft es mir oder euch.

Mir ging es primär darum, dass ich mir wünschen würde, dass mein Vater seine (schon mit 63 begonnenen) Rentenjahre mit mehr Energie, mehr schönen Tätigkeiten und ein klein wenig mehr Selbstdisziplin nutzen würde, als er das akutell tut - so wie ich es hier von diversen Mitgliedern inklusive des TE immer wieder lese.

Die Botschaft sollte sein: Toll, dass ihr das so handhabt! Ich kenne ein Negativbeispiel, also macht weiter so!

Viele Grüße
 
Hi

was hier bislang nicht zur Sprache kam, sind die Baby-Boomer und deren Fachwissen, was mit dem schwarmartigen Aussscheiden aus den Firmen Löcher reißt.

War / ist bei meinem ehemaligen Arbeitgeber nicht anders. Ich hatte3 Jahre vor dem Renteneintritt nachgefragt, wie man mein Wissen "konservieren" wollte, ob es Nachwuchs zum Wissenstransfer gäbe. Keine Antwort, kein Interesse. Selbst auf mein Angebot u.U. länger zu bleiben, oder als Teilzeitler o.ä. kam nichts.
Im ersten Quartal '25 zeichnete sich ab, dass die Firma auf den Zug Richtung Effizienz und back-2-Profit aufsprang und heimlich anfing mal wieder das Personal zu dezimieren. Den wenigsten (langverdiente Leitendende) wurde ein Angebot unterbreitet, beim Rest (Fussabtreter, Treteimer, Personalnummern, Profitminderer) setzte man u.a. auf rausekeln, aber auch unter Androhung einer "Rauskündigungsklage" gezwungen, in Rente zu gehen. Und dann beschweren sich die Firmen über Fachkräftemangel, Dauer-Home-Officer und die Gen Z mit ihren markanten Ansichten.

In den letzten 2-3 Jahren hat sich die Firme extrem zu ihren Nachteil entwickelt. Folglich weine ich der Firma nach gut 27 Jahren bis auf einigen Leuten dort absolut keine Träne mehr nach. Die wenigen, zu den ich noch Kontakt halte, kann ich an einer Hand mit 4 Fingern abzählen.

An alle Rentner hier, genießt eure Freiheiten. Ihr habt euch lang genug ohne Wertschätzung lang gelegt. Denkt an euch und eure Zeit, die ihr noch habt

Gruß
T.S.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wozu braucht man Wissen, wenn's doch KI gibt? Und bei der laufenden deindustrialisierung ist Wissen sowieso Makulatur.
 
Wozu braucht man Wissen, wenn's doch KI gibt? Und bei der laufenden deindustrialisierung ist Wissen sowieso Makulatur.
Hallöle zwieblum

KI / AI zehrt und vor allem "überlebt" von dem Wissen, was über Generationen gesammelt und gepflegt wurde.
Dieses Werkzeug kann elegant und sehr schnell auf dieses Wissen zugreifen, daraus halbwegs logisch klingende Antworten zusammenschranzen.
Selbst bei der Auswertung vorhandener "Wisenstöpfe" stellt sich der überhypte "Heilsbringer für die Welt und Menschheit" (noch) ungeschickt an, wird aber mit jeder neuen LLM besser.

Wirklich neues "Wissen" erschaffen kann KI / AI (noch) nicht. Wird aber leider nur eine Frage der Zeit, genügend elektrischer Energie und menschlichem Denken sein.

Lasst uns hoffen, dass bei globalen Entscheidungen der menschliche Geist und Verstand das letzte Wort hat.

TS
 
Hund anschaffen. Haben wir seit ~50 Jahren. Der jetzige (Schäferhund) ist gerade 14 geworden, lahmt an den Beinen (Nerven, Hüfte ok) und hält uns immer noch oft Trab. Der hat seine festen Freß- und Spielzeiten, meckert wenn die nicht eingehalten werden, kippt beim Rennen nach dem Ball in Kurven öfter mal um und rennt wieder weiter ...... D.h. Hund sorgt für Struktur. Lange schlafen geht auch, aber mit "Hunde-Vorbehalt" -- immer macht der da nicht mit.

Grüße , auch von Ben (SV Oldie)

BTW: in jungen Jahren hatte er die Angewohnheit bei längeren Sitzungen am PC/Thinkpad einfach den Ball (Gummi-Vollball) auf die Tastatur "zu legen". Beim Amateurfunk-Ratsch saß er spätestens nach 5 Min neben dem Mikrofon und "quatschte" mit, zur Gaudi aller Beteiligten. Hund hält auf Trab, muß gerade mal wieder raus ....... Servus.
 
Ich bin zwar noch lange kein Rentner aber 2 Hunde habe ich - die geben tatsächlich viel Struktur. Ich gehe halt gezwungenermaßen 1x am Tag spazieren und einmal meine Partnerin, am Wochenende zusammen. Ich lasse die Hunde mehrfach am Tag in den Garten und bin dann mit denen kurz draußen, für geregelte Zeiten sorgen die auch.

Stelle ich mir als Rentner, um nicht lethargisch zu werden, optimal vor.
 
Ich mag Hunde, Tochter hat einen, Schwester hat auch einen, und Schwägerin dito. Allerdings würde uns das zu sehr binden, denn man kann den leider nicht immer so einfach überall mit hin nehmen.
 
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