So witzig reagieren Teenies auf Windows 95

Leider gibt es ja keinen Linux-Port, deshalb nutze ich dort eine Kombination aus Krusader und emelfm2.

emelfm2 ist einfach super praktisch. Habe ich das erste Mal auf der sysrcd entdeckt und war sofort verliebt (:

Der Midnight Commander darf für ernsthaftes Arbeiten natürlich auch nicht fehlen. Auf dem Androiden dann Ghost Commander, weil ich es quelloffen lieber mag und das bietet TotalCmd leider nicht.
 
Kann sich noch jemand ausser mir an GeoWorks erinnern? Das lief mit Basis MSDOS/NovellDOS, ich habe es ein paar Jahre (Anfang bis Mitte 90er) im Buero genutzt, GeoWorks-Office inkl, fuer alles, was anlag. compuserve etc, NortonCommander von DOS-Shell
Martin
 
Dos, Dosshell, Basic, Norton Commander, Gorillas, Nibbles, Edit, Das wahren noch Zeiten, da bekomme ich doch glatt lust, nen Ollen Pentium 2 Lappy in der Bucht zu Schiessen, und meine verstaubten Programme wieder hervor zu holen.

Windows 95 war danach ein echtes Highlight, was mich nicht davon abhielt auch weiter unter Dos und Co zu arbeiten.

:thumbsup:
 
Wahaa geil. :D

Also an den ,,Sie können den Computer jetzt aussschalten'' Schriftzug habe ich ja gar nicht mehr gedacht.
Aber als ich es gesehen habe, war mir das wieder bekannt! :D

Habe damals diesen Satz im Editor zu "Sie können den Computer jetzt ausschlachten" umgeschrieben. :eek:

PS: was immer wer sagt, Win 95 war der Hit. Wer hatte nicht DOS 6.2 mit seinen autoexec.bat und config.sys satt? ))
 
Windows 3.0 war doch richtig schlimm, ich fand W95 richtig toll bis ich dann zu NT4 wechselte ...
Ich kann mich noch an Diskusionen erinnern ob Windows sich je durchsetzten wird oder DOS weiterhin die Zukunft gehört :)
 
NT war seutlich schlanker und performanter als 95, aber 95 bot doch deutlich breitere HW Unterstützung

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NT war deutlich schlanker und performanter als 95, aber 95 bot doch deutlich breitere HW Unterstützung
 
Kennt ihre noch OS-Halbe? (IBM OS/2)

Ich nutze täglich (auch jetzt grade) eine Win98SE-PC gebaut aus feinster DOS-Hardware (DFI K6BV3+/66 Mainboard, AMD K6-3+@550MHz, 768MB RAM, TNT2/64+Voodoo1 GraKas und 2 echte ISA-Soundkarten in einem Highscreen Colani Bigtower).

In den 90ern war für mich der Sprung von Win3.11 zu IBM OS/2 (Version 2 auf ca. 20 Disketten, "Warp 3" kam auf CD) genial. Man konnte bei diesem "Profi-Betriebssystem" nämlich installierte Programme nachträglich(!) zum Aufräumen beliebig in andere Directories verschieben und alles lief weiter ohne Probleme. (Die Registry speicherte statt der Dateipfade in einer Zwischenebene Links auf Pfade, die bei jeder Dateibewegung (auch im DOS-Modus) automatisch im Hintergrund aktualisiert wurden.) Daher schockierte es mich gradezu, dass Windows 95 von M$ genau das nicht auf die Reihe kriegte und noch sturer als DOS und Win3.11 war. Gewöhnungsbedürftig war nur, dass es in OS/2 statt "Speichern" einen "Verwerfen"(?)-Button gab - durch bloßes Fenster schließen savete das Mistding immer. (Heutiger App- und Cloud-Scheiß scheint das leider ähnlich zu handhaben, weil man keinem DAU mehr zutraut den passenden Button zu finden.)

Wirklich widerlich wurde es nur, wenn OS/2 beim Booten Fehler fand; dann startete statt der GUI meist nur ein entsetzlicher Textmode-Editor namens "E"(?, ein Möchtegern-Emacs?) zum Bearbeiten einer ca. 100KB riesigen CONFIG.SYS-Datei, in der man manuell den fehlerhaften Treiber beseitigen musste damit die GUI wieder startet. :cursing:

Leider verweigerte OS/2 mit einer größeren Pestflatte (Upgrade von einer äußerst stoßempfindlichen 4GB Quantum Bigfoot auf 60GB Maxtor?) komplett den Dienst und ließ sich nicht weiter nutzen. Ich könnte mal irgendwann versuchen, es auf meinem IBM 760XD zu installieren, falls ich irgendwo eine passende Festplatte oder PCMCIA-Adapter kriege.
 
Zuletzt bearbeitet:
Win 3.11 war mein erstes Windows.

Vorher wollte ich aber immer Wing Commander zocken.
Habe mir um den Ram zu optimieren "QEMM von Quarterdeck" gekauft. Dann läuft auch Wing Commander, wenn man die 640kb (ich glaub das war Maximum) ausnutzen will.
Es hat einen Riesenvorteil wenn man die Basis kennt. Auch heute noch!
 
... ich nutze seit 1991 immer noch als CAD-Programm "MegaCAD 3.41 für DOS". Das hat mich durch die Ausbildung begleitet, durch die Meisterschule, obwohl dort versucht wurde, mich an ein aktuelleres System (VectorWorks) zu gewöhnen, Doch mit diesem schlanken DOS-prog. komme ich wunderbar klar, es läuft auf einem alten P4 unter Win7. Warum sollte ich mit viel Aufwand nach über 20 Jahren ein neues CAD-system lernen?
Leider läuft es nicht, bzw, nur mit zu kleinem Fenster in einer VM unter Ubuntu.

Also, Altes muss nicht unbedingt schlecht sein, wenn man auch Schulungskosten für Neues im Auge behalten muss.
 
Ich nutze täglich (auch jetzt grade) eine Win98SE-PC gebaut aus feinster DOS-Hardware (DFI K6BV3+/66 Mainboard, AMD K6-3+@550MHz, 768MB RAM, TNT2/64+Voodoo1 GraKas und 2 echte ISA-Soundkarten in einem Highscreen Colani Bigtower).

In den 90ern war für mich der Sprung von Win3.11 zu IBM OS/2 (Version 2 auf ca. 20 Disketten, "Warp 3" kam auf CD) genial. Man konnte bei diesem "Profi-Betriebssystem" nämlich installierte Programme nachträglich(!) zum Aufräumen beliebig in andere Directories verschieben und alles lief weiter ohne Probleme. (Die Registry speicherte statt der Dateipfade in einer Zwischenebene Links auf Pfade, die bei jeder Dateibewegung (auch im DOS-Modus) automatisch im Hintergrund aktualisiert wurden.) Daher schockierte es mich gradezu, dass Windows 95 von M$ genau das nicht auf die Reihe kriegte und noch sturer als DOS und Win3.11 war. Gewöhnungsbedürftig war nur, dass es in OS/2 statt "Speichern" einen "Verwerfen"(?)-Button gab - durch bloßes Fenster schließen savete das Mistding immer. (Heutiger App- und Cloud-Scheiß scheint das leider ähnlich zu handhaben, weil man keinem DAU mehr zutraut den passenden Button zu finden.)

Wirklich widerlich wurde es nur, wenn OS/2 beim Booten Fehler fand; dann startete statt der GUI meist nur ein entsetzlicher Textmode-Editor namens "E"(?, ein Möchtegern-Emacs?) zum Bearbeiten einer ca. 100KB riesigen CONFIG.SYS-Datei, in der man manuell den fehlerhaften Treiber beseitigen musste damit die GUI wieder startet. :cursing:

Leider verweigerte OS/2 mit einer größeren Pestflatte (Upgrade von einer äußerst stoßempfindlichen 4GB Quantum Bigfoot auf 60GB Maxtor?) komplett den Dienst und ließ sich nicht weiter nutzen. Ich könnte mal irgendwann versuchen, es auf meinem IBM 760XD zu installieren, falls ich irgendwo eine passende Festplatte oder PCMCIA-Adapter kriege.

Bei Interesse schau Dir mal zum Thema OS/2 meine folgenden Beiträge an, dazu habe ich es noch auf vielen anderen Geräten installiert (gehabt), z.B.: Sony Vaio Pro 13, Thinkpad X230T, Samsung Serie 7 Slate PC....

https://www.youtube.com/watch?v=2Aa_34MK-QU

https://thinkpad-forum.de/threads/196209-Das-T450s-und-IBM-OS-2-Warp

https://thinkpad-forum.de/threads/167801-Maximum-Warp-Thinkpad-701c-Schmetterling-fliegt-wieder!

https://thinkpad-forum.de/threads/113373-Thinkpad-Video-zu-OS-2-Warp-1996-bis-2011

https://thinkpad-forum.de/threads/98955-eComStation-%28OS-2-Warp%29-und-das-X200T-ein-Anwenderbericht-oder-Totgesagte-leben-eben-doch-l%C3%A4nger-%29


 
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