Nachtwache der Bekloppten - das Biotop 2.0

puntohgt2008

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Auf Anregung von Ingo, hab ich den Thread mal umbenannt, war mal "Wie kommt es, das Ihr noch mitten in der Nacht im Forum seid?"

Wie im Topic erwähnt, warum seit Ihr noch so spät hier unterwegs? Ich bin auf Nachtschicht :D

Thx to Kopernikus, Titel "eingedeutscht" :D


Update 2: Nachtwache der Bekloppten - das Biotop 2.0 21.09.
Update 1: Nachtwache der Irren 20.09

DER Nachtschwärmer-Thread, bzw. das Foren-Nachtcafé Originalname
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also wenn dir die Wetter-App die (vorhergesagten) Wetterdaten liefert, was brauchst du Warnungen in Form von Sondersendungen, usw.? Du wirst doch noch eine Temperatur, Windstärke, Niederschlagsmenge, Bewölkung, usw. hinreichend ablesen können, oder? Und jetzt kommt es: Du wirst doch auch noch die entsprechenden Kausalzusammenhänge zwischen den abgelesenen Daten und einem daraus sich ergebenen ratsamen Verhalten intellektuell hinbekommen, oder? Ich jedenfalls bin seit ein paar Jahren aus dem Alter raus, wo ich ein Kindermädchen brauche, das mir erzählt, ich soll dahin gehen, wo es kühler ist bzw. für Abkühlung sorgen, wenn mir zu warm ist. Was kommt noch? Vielleicht "Wenn es drückt, bitte auf Toilette gehen!" oder "Wenn es lustig ist, bitte lachen!" oder "Wenn du müde bist, bitte schlafen legen; dazu bitte ein Bett benutzen!"?
Einatmen-ausatmen-einatmen-ausatmen-einatmen-ausatmen-einatmen-ausatmen-einatmen-ausatmen-... :ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
 
Ich habe keine Warn-App installiert. Es gab auch keine Broadcast-Warnung. Ich habe Android und Google zeigte mir eine Benachrichtigung(!), die beim Drauftippen eine Webseite öffnete.

Sagte ich das nicht?

"Solche Warnungen kommen ja auch gerne mal gar nicht über die NINA, sondern werden wie Reklame eingeblendet."

Da ist das Problem aber eher das Endgerät bzw. dessen Software aus dem Hause Google, welches auf der sich öffnenden Seite bestimmt passende Empfehlungen präsentiert hat. Man könnte es auch Werbung nennen. Deswegen sind reale Hinweise und Warnungen trotzdem nicht überflüssig.
 
Han grad den Backofen auf Pyrolyse gestellt und ohne offen gelassen um die Abkühlung zu genießen.
Ich bin gerade im Nachtschichtmodus und just aufgestanden...und war angenehm überrascht, als ich feststellte, dass der Rest der Wohnung spürbar kühler war als das Schlafzimmer. Bei einer Temperaturmessung stellte ich fest, dass das daran lag, dass das Schlafzimmer mit 33°C einfach nur wärmer war als der Rest der Wohnung, wo es nur 31°C sind.
 
Ohje, das klingt ja furchtbar. Wir sind auch aus der Mietwohnung zu den Schwiegereltern geflüchtet. Habe hier noch nicht mehr als 24,x Grad gesehen im Haus - ohne Klimaanlage. Ein Träumchen.
 
Nur zur Einmaligkeit der Dinge, die in den Medien immer wieder beschworen wird (von Journalisten <50, die noch nie erlebt haben ....): Wir hatten gegen Ende der 70er Besuch (vorheriger Wohnsitz) und sind beim Stadtausflug nach Frankfurt bei dortigen rund 40° auf der Zeil (Innenstadt) in den Botanischen Garten "geflüchtet". Im Kakteenhaus bei ~30° und sehr trockener Luft haben wir dann vergnügt "Stacheln gezählt" und wollten eigentlich dort bleiben.

Noch weiter zurück: Schulzeiten Nachkriegszeit bis Ende 50er (evtl. auch danach noch) - ab +25° war Schulfrei, ==> Schwimmbad oder als Indianer in den Wald.

Die erste Garten-Ballspielrunde mit Hund gerade geschafft, +37° und ohne Futter-Lockmittel wäre der noch eine Weile draußen geblieben.
 
Noch weiter zurück: Schulzeiten Nachkriegszeit bis Ende 50er (evtl. auch danach noch) - ab +25° war Schulfrei, ==> Schwimmbad oder als Indianer in den Wald.
https://thinkpad-forum.de/threads/nachtwache-der-bekloppten-das-biotop-2-0.73810/post-2481146 😉

Und wenn Du es Dir auch noch so schön reden willst, dass es früher auch schon so heiß war, die Daten sprechen eindeutig eine andere Sprache. Die Erinnerung ist da selten eine echte Referenz und btw, ich bin jenseits der 50, aber dass es morgens um sechs bereits 28° oder um neun 35° im Schatten hatte, ist eine ganz neue „Qualität“.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur zur Einmaligkeit der Dinge, die in den Medien immer wieder beschworen wird (von Journalisten <50, die noch nie erlebt haben ....): Wir hatten gegen Ende der 70er Besuch (vorheriger Wohnsitz) und sind beim Stadtausflug nach Frankfurt bei dortigen rund 40° auf der Zeil (Innenstadt) in den Botanischen Garten "geflüchtet".
Die höchste vor dem Jahr 2000 gemessene Temperatur in Deutschland war am 27. Juli 1983 mit 40,2°C in Gärmersdorf in Bayern.
Davor geben die Aufzeichnungen keine Temperaturen über 40°C her, sondern es folgt der 2. Juli 1952 mit 39,6°C in Neustadt an der Weinstraße.
"Um 40°C" ind FFM sind also mutmaßlich weniger als 39,6°C und das nicht flächendeckend sondern punktuell.

Edit: abgesehen davon sollte man noch hinzuziehen, dass wir die Temperaturen seit Mitte Juni haben. Nicht im Juli oder August.
 
Ja, und nu? Was machen wir jetzt? Wo liegt der Sinn in der Panikmache?

Meine gefühlte Evidenz als Ü50er sagt mir auch, dass es tendenziell wärmer geworden ist die letzten Jahrzehnte, etwas wärmer, und ganz bestimmt nicht so schlimm, wie die Panikprognosen von vor Jahren falsch vorhergesagt haben. Sollte nicht New York längst abgesoffen sein nach diesen Prognosen? Sollte nach diesen Vorhersagen Deutschland nicht längst schneefrei sein? Und davon abgesehen: Ich würde sogar behaupten, dass in der Klimaregion, in der Deutschland liegt, eine Erwärmung eher einen Gewinn darstellt, als einen Verlust. Deutschland gehört nämlich zu den eher kälteren Ländern der Welt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Probleme sind da um gelöst zu werden :)
Ja, so schaut es aus. Und das geht ganz einfach. Das oben genannte Problem "schwitzen" könnte durch eine Klimaanlage gelöst werden. Diese wird aber in der Panikpropaganda als Böse geframt. Also: "Alarm! Es ist zu heiß! Wir schwitzen! Aber Klimaanlage darfst du nicht nutzen, weil die böse ist!"
 
Sollte nach diesen Vorhersagen Deutschland nicht längst schneefrei sein? Und davon abgesehen: Ich würde sogar behaupten, dass in der Klimaregion, in der Deutschland liegt, eine Erwärmung eher einen Gewinn darstellt, als einen Verlust. Deutschland gehört nämlich zu den eher kälteren Ländern der Welt.

Wann gab es denn so Winter mit durchgehend Schnee bis in´s Flachland das letzte Mal in D? Inzwischen sind selbst die Skigebiete in den Gebirgen nicht mehr durchgehend schneesicher, sondern zunehmend auf Kunstschnee angewiesen, der aber nur bei ausreichend kalten Temperaturen hergestellt werden kann. Und die Betreiber ziehen sich das sicher nicht aus dem Hintern, weil sie Klimahysteriker sind.

Gewinn ist es schon jetzt keiner mehr, weil die Folgekosten steigen. Sagen auch keine Hysteriker, sondern die Versicherungen. Man kann sich gerne auch mal mit den Land- und Forstwirten unterhalten, die ihre Ernten bei ohnehin schon ständig sinkenden Erlösen durch Unwetter, Trockenheit wegen Wassermangel oder Verlusten wegen Notreife versenken durften oder den immer kaputteren Baumbestand. Sind natürlich auch voll die Gewinner dieser Situation.

Das hat mit Panikmache nichts zu tun, sondern es ist schlicht Zeit zu handeln.

D ist übrigens Teil der gemäßigten Klimazone.

Gefühlte Evidenz ist so btw. Nonsens. Evidenz ist nämlich etwas Nachweisliches. Manchmal kann man echt nur den Kopf schütteln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das oben genannte Problem "schwitzen" könnte durch eine Klimaanlage gelöst werden.
Wie viele kW aus fossilen Brennstoffen magst du denn auf das Problem werfen, bis wir 100% "klimaneutralen" Strom haben? Split-Geräte können bis maximal 55°C, Industrieanlagen bis 60°C überhaupt kühlen, darüber kann das Kältemittel keine Energie mehr an die Luft abgeben. Hast Recht. Da haben wir ja noch jede Menge Zeit. Bestimmt 30-40 Jahre, wenn wir so weiter machen.
 
Ich glaube es gibt drei Fronten. Die erste sagt der Mensch ist Schuld, dass es wärmer wird. Die zweite sagt der Mensch ist nicht Schuld, dass es wärmer wird und die dritte leugnet dass es überhaupt wärmer wird
 
Mal angenommen der Mensch ist nicht Schuld: rechtfertigt es das dann, dass wir nichts dagegen unternehmen?
 
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