Lenovo kündigt an: ThinkPad 25th Anniversary Edition - ThinkPad Retro

Das T25 sieht mir eher nach Unfall aus, sowohl designtechnisch als auch preislich. Der Name lässt einen Nachfolger der berühmten T2x Serie vermuten, was es aber beim besten willen nicht ist.
 
Lenovo scheint tief zu stapeln, da sie anscheinend nicht an einen größeren Erfolg glauben - und auf den Geräten sitzen bleiben wollen sie anscheinend nicht.

Wenn die Leute sie mit Bestellungen überhäufen - ich denke, das kann durchaus etwas ändern. Aber das kann man natürlich nicht sicher sagen. Ich hoffe, dass es ein Erfolg ist. Trotz der unsinnigen Limitierung in Europa.

Wer den Erfolg möchte, muß auch bereit sein, etwas dafür zu tun. Mit dieser Vorstellung setzt sich Lenovo auf jeden Fall nicht dem Verdacht aus, die Kompetenz oder zumindest den Willen zu besitzen, ein sinnvoll modernes und dabei den klassischen Thinkpad würdiges Konzept auf die Beine stellen zu können. Dabei macht die Geschichte der Thinkpads dieses Unterfangen schon denkbar einfach, schließlich müßte Lenovo das Rad gerade nicht neu erfinden. Mit fehlendem Input aus dem Bereich der Nutzer, ist dieses Versagen sicherlich ebenfalls nicht zu erklären.

Eventuell sollte man sich bei Lenovo zunächst auf andere Art auf klassische Tugenden aus IBM-Zeiten besinnen und beginnen, den Mitarbeitern Notizbücher mit dem eingeprägtem Motto "Think!" auszuhändigen. Ich halte das für weitaus erfolgversprechender als die Strategie halbgare, zweite Aufgüße bekannter Hardware (die bereits bei Erscheinen zum einen Teil veraltet und zum anderen Teil unsinnig oder schlicht mies ist) als Aushängeschild für eine legendäre Marke zu verwenden.

Unter den derzeitigen Vorzeichen sehe ich persönlich keinen Anlaß, mich den Erfolgswünschen an Lenovo anzuschließen. Selbst wenn sie dran verrecken würden - müßte sich jemand anderes für Mit- bzw. Beileidsbekundungen finden.
 
.........Das ist die Erklärung, leider waren einfach nicht genügend davon vorhanden. Da muss man die Hersteller anklagen. ;-)....

Das mag für die Stückzahl des T25 stimmen. Sollte aber HP, Fujitsu oder Lenovo in eine ihre Hauptserien 4:3 oder 16:10 verbauen wollen, dann findet sich auch ein Hersteller, der die Displays (in gewünschter Qualität) baut.
 
Eventuell sollte man sich bei Lenovo zunächst auf andere Art auf klassische Tugenden aus IBM-Zeiten besinnen
Also ein perfektes Gerät für 5000 € anbieten und damit dann Geld verlieren?

Manche Leute scheinen zu vergessen warum IBM das ThinkPad-Geschäft verkauft hat. Mit den ThinkPads der frühen 2000er, der Generation T20 bis T40, die hier so beliebt sind, hat IBM keinerlei Gewinne gemacht. Im Gegenteil.

Unter den derzeitigen Vorzeichen sehe ich persönlich keinen Anlaß, mich den Erfolgswünschen an Lenovo anzuschließen. Selbst wenn sie dran verrecken würden - müßte sich jemand anderes für Mit- bzw. Beileidsbekundungen finden.
Wäre es besser wenn das Gerät kein Erfolg ist? Damit hat Lenovo dann den Beweis, dass die Leute die klassische ThinkPad-Tastatur sowieso nicht wollen.

"Verrecken" wird Lenovo nicht daran. Genau deswegen hat Lenovo ja kein Risiko hier eingegangen. Für Lenovo ist es entweder ein großer Erfolg oder eben nicht.

Sollte aber HP, Fujitsu oder Lenovo in eine ihre Hauptserien 4:3 oder 16:10 verbauen wollen, dann findet sich auch ein Hersteller, der die Displays (in gewünschter Qualität) baut.
Das wird kein Hersteller machen, weil das viel zu teuer ist und man sich somit einen Wettbewerbsnachteil verpasst. Insbesondere im Business-Bereich.

Ein Umschwung zu 3:2 (16:10 und 4:3 werden wohl nie zurückkommen) kann nur aus dem Consumer-Segment kommen.
 
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Also ein perfektes Gerät für 5000 € anbieten und damit dann Geld verlieren?

Manche Leute scheinen zu vergessen warum IBM das ThinkPad-Geschäft verkauft hat. Mit den ThinkPads der frühen 2000er, der Generation T20 bis T40, die hier so beliebt sind, hat IBM keinerlei Gewinne gemacht. Im Gegenteil.


Also wäre es besser wenn das Gerät kein Erfolg ist? Damit hat Lenovo dann den Beweis, dass die Leute die klassische ThinkPad-Tastatur sowieso nicht wollen.

"Verrecken" wird Lenovo nicht daran. Genau deswegen hat Lenovo ja kein Risiko hier eingegangen. Für Lenovo ist es entweder ein großer Erfolg oder eben nicht.


Das wird kein Hersteller machen, weil das viel zu teuer ist und man sich somit einen Wettbewerbsnachteil verpasst. Insbesondere im Business-Bereich.

Ein Umschwung zu 3:2 (16:10 und 4:3 werden wohl nie zurückkommen) kann nur aus dem Consumer-Segment kommen.

Das ist aber komisch, es gibt eine Firma, die bis heute noch genügend 16:10 Displays mit so ziemlich bester Qualität findet...Apple!
Ich sage mal so, die meisten Hersteller sind einfach auf diesen 16:9 Zug aufgesprungen, weil die Displays durch die Konsumer-Plastik-Bomber aus dem Media-Doof so viel billiger wurden, dass es einfach zu verlockend war auch diese Qualität in ihre gar nicht mal so billige Business-Geräte zu übernehmen.
 
.......weil das viel zu teuer ist .................Ein Umschwung zu 3:2 (16:10 und 4:3 werden wohl nie zurückkommen) kann nur aus dem Consumer-Segment kommen.

Was bedeutet "viel zu teuer"? "Früher" wurden doch auch solche Bildschirme hergestellt und verbaut.
Consumer wollen ja eher Breitbild, weil das kompatibler zu Filmen ist.
 
Manche Leute scheinen zu vergessen warum IBM das ThinkPad-Geschäft verkauft hat. Mit den ThinkPads der frühen 2000er, der Generation T20 bis T40, die hier so beliebt sind, hat IBM keinerlei Gewinne gemacht. Im Gegenteil.

Oberflächlich betrachtet schon, aber durch die ThinkPads nahmen die Kunden IBM nicht als trägen Riesen und Produzenten von Großrechnern wahr, sondern als innovatives Unternehmen:

Die pechschwarzen Laptops mit dem roten Knubbel namens Trackpoint waren vom Start weg die Business-Geräte, die ein erfolgreicher Geschäftsmann einfach haben musste. Frau Niemeyer lässt grüßen. Obendrein flogen sie bald mit in den Weltraum und lösten die Laptops von Grid ab. Kurz nach der ersten Demonstration auf der Comdex rief US-Präsident George H. W. Bush den IBM-Chef John Akers an und verlangte einen dieser sagenhaften Laptops für seine Frau Barbara.

IBM benutzte den durchschlagenden Erfolg der ersten Thinkpads, um neue Ideen zu verbreiten. So erschien 1994 mit dem Thinkpad 550 CD der erste OS/2-Laptop, für den der Filmemacher Francis Ford Coppola Werbung machte. Das Modell 701 mit der Butterfly-Tastatur schaffte es sogar ins Museum of Modern Arts. Natürlich gab es auch Rückschläge, etwa mit dem Thinkpad TransNote. Dennoch sind mit dem Auftritt im ersten "Mission Impossible" und Tom Cruise die Thinkpads Kinogeschichte geworden, mit Richard Stallman als berühmtesten Thinkpad-Nutzer ohnehin.
heise.de
 
Was bedeutet "viel zu teuer"? "Früher" wurden doch auch solche Bildschirme hergestellt und verbaut.
Consumer wollen ja eher Breitbild, weil das kompatibler zu Filmen ist.

Ich habe generell den Verdacht, dass der Hang zu Sehschlitzen und Chiclet-Tastaturen eine verdeckte, weltweite Erziehungsmaßnahme ist:
Sehschlitze verleiten zum passiven Filmgucken aller Art, verhindern das Lesen von Zeitschriften als PDF, und Chiclet-Tastaturen verhindern kreatives Schreiben, weil das Buchstaben-Tippen so entwürdigend ist.

So kann man sich natürlich auch eine Generation von Kultur-Analphabeten heranziehen! Denkt denn keiner an die Kinder? ;)
 
Was bedeutet "viel zu teuer"? "Früher" wurden doch auch solche Bildschirme hergestellt und verbaut.
Consumer wollen ja eher Breitbild, weil das kompatibler zu Filmen ist.
Ich denke das war auch ein Teil des Problems, sie haben einfach Arbeitsgeräte mit Plastikbombern vermischt und haben dann angefangen überall auch diese Displays zu verpflanzen, ein Display mit 16:9 macht im Büro/Arbeitsalltag eigentlich absolut keinen Sinn und ist in einem Gerät wie das T25, welches quasi das Design feiern soll, absolut fehl am Platz.
Lenovo hat zu krass den "Rotstift" angesetzt daher ist ein T470 mit etwas Umbau zum T25 mutiert und hat auch noch gleich eins der schlimmsten Fehler (das grottige Display) übernommen.
 
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@think_pad; Ich denke vor allem weil sie
1. die neueren Tastaturen als Fortschirtt sehen und
2. falls sie es gleich sehen würden, dass die Alte besser was, dann es ihnen viel Mühe bereiten würde, dies zuzugeben.
Wenn sie jetzt wieder die alte Tastatur bringen, bedeutet das soviel wie: "Leute, wir haben einen Fehler gemacht, unsere "Innovation" war Sch... , viel verbessern können wir eh nicht mehr am ThinkPad, vergebt uns bitte"

Naja, man sollte denke ich trennen zwischen Layout (6 vs. 7 row) und der Ausführung der Tasten (Classic vs. Chiclet). Die Sache mit dem geänderten Layout habe ich (und werde ich im Alter :Oldtimer: ) nicht mehr verstehen. Jedesmal beim Wechsel von Dockingstation+externer Tastatur auf Mobil mit interner Tastatur die Tasten suchen :wacko:

Insofern könnte man ja die Rückkehr zur 7Row mit Useability begründen und wenn es denn sein muß dennoch bei Chiclet (das war doch die schreibfreundliche Innovation) bleiben...

Just my two Cents
 
Was bedeutet "viel zu teuer"? "Früher" wurden doch auch solche Bildschirme hergestellt und verbaut.
Consumer wollen ja eher Breitbild, weil das kompatibler zu Filmen ist.
Früher waren solche Bildschirme auch der Standard und alles was hergestellt wurde. Heute ist der Standard im Notebookbereich (11" bis 17") 16:9, andere Format gibt es quasi nicht mehr.

Die wenigen Ausnahmen wie die Macbooks von Apple oder die Surface Notebooks von Microsoft nutzen Spezialanfertigungen. Die liefert jeder Displayhersteller natürlich gerne, aber das kostet eben auch wesentlich mehr.

Die meisten Notebooks im Massenmarkt nutzen Displays "von der Stange" - so auch ThinkPads. Displays, die man auch zwischen verschiedenen Modellen teilen kann. Lenovo kann die selben 15.6" FHD Displays im P51 wie in ihren Legion Gaming Notebooks oder im günstigen E570 verbauen. Das ist es, was Kosten senkt - Komponenten, die man bei vielen verschiedenen Serien einsetzen kann.

Wenn Lenovo nun ein Modell mit 3:2 ausstattet statt 16:9 ist es nicht nur ein Custom-Panel das an sich sehr teuer ist, sondern auch ein Panel, das man nur bei einem Modell nutzt.

Deshalb gab es von HP, Dell oder Lenovo bisher kein 3:2 Notebook. Der Vorteil dieser großen Hersteller ist ihr Volumen, das sie nutzen können um Kosten zu drücken - den Vorteil haben sie aber nur, wenn sie sich an die Standards halten.

Hersteller wie Microsoft oder Huawei haben dagegen kein Volumen, sondern sie müssen den Markt herausfordern. Daher ist es logisch, dass sie auch die Ersten mit 3:2 Notebooks sind. Und dass das im "Prosumer"-Markt passiert, denn hier ist der Konstendruck bei weitem nicht so hoch wie im Business/Enterprise-Segment, in dem sich ThinkPads bewegen.
 
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Was bedeutet "viel zu teuer"? "Früher" wurden doch auch solche Bildschirme hergestellt und verbaut.
Consumer wollen ja eher Breitbild, weil das kompatibler zu Filmen ist.
Die ewige Diskussion... Ich nutze einen Tiling Window Manager und da passt mir die Breite sehr gut.

Auch die restlichen angeblichen Verschlimmbesserungen.. Andere Mütter haben auch schöne (Töchter|Söhne), es gibt genügend Hersteller. Dennoch ist das X1C5 mein bisher bestes Laptop. Und ich habe bisher Fujitsu, Dell, HP und Apple auf dem Tisch gehabt.

Das ist doch alles ziemlich OT. Gerne nutze ich die wirklich tolle Tastatur des T23 oder T61, aber die neuen sind so schlecht auch nicht. Insbesondere nutze ich die TP Tastaturen lieber als externe, weil daran gerne gespart wird. Kombiniert mit dem Trackpoint ist das für mich sehr praktikabel. Jeder darf gerne seine Meinung haben, aber heute ist nicht alles schlechter und früher war nicht alles besser. Und umgekehrt.
 
Früher waren solche Bildschirme auch der Standard und alles was hergestellt wurde. Heute ist der Standard im Notebookbereich (11" bis 17") 16:9, andere Format gibt es quasi nicht mehr.

Die wenigen Ausnahmen wie die Macbooks von Apple oder die Surface Notebooks von Microsoft nutzen Spezialanfertigungen. Die liefert jeder Displayhersteller natürlich gerne, aber das kostet eben auch wesentlich mehr.

Die meisten Notebooks im Massenmarkt nutzen Displays "von der Stange" - so auch ThinkPads. Displays, die man auch zwischen verschiedenen Modellen teilen kann. Lenovo kann die selben 15.6" FHD Displays im P51 wie in ihren Legion Gaming Notebooks oder im günstigen E570 verbauen. Das ist es, was Kosten senkt - Komponenten, die man bei vielen verschiedenen Serien einsetzen kann.

Wenn Lenovo nun ein Modell mit 3:2 ausstattet statt 16:9 ist es nicht nur ein Custom-Panel das an sich sehr teuer ist, sondern auch ein Panel, das man nur bei einem Modell nutzt.

Deshalb gab es von HP, Dell oder Lenovo bisher kein 3:2 Notebook. Der Vorteil dieser großen Hersteller ist ihr Volumen, das sie nutzen können um Kosten zu drücken - den Vorteil haben sie aber nur, wenn sie sich an die Standards halten.

Hersteller wie Microsoft oder Huawei haben dagegen kein Volumen, sondern sie müssen den Markt herausfordern. Daher ist es logisch, dass sie auch die Ersten mit 3:2 Notebooks sind. Und dass das im "Prosumer"-Markt passiert, denn hier ist der Konstendruck bei weitem nicht so hoch wie im Business/Enterprise-Segment, in dem sich ThinkPads bewegen.
Naja Apple zahlt sicher für das Display nicht so viel mehr und die Thinkpads liegen ohne Rabatte auf ziemlich ähnlichem Preisniveau.
 
Aber objektiv betrachtet sind doch Thinkpads für das was sie sind, teuer, oder etwa nicht.
Immerhin sind es ja "nur" Teile von der Stange: Displays, CPUs, Grafikkarten, all das findet man genauso oder ähnlich auch in den 500€ Laptops. Dann bleibt doch nur noch das Gehäuse und die damit einhergehenden Eingabegeräte als Alleinstellungsmerkmal. Wodurch rechtfertigt sich der Preis von gut und gerne 2000€? Durch das Magnesium? Durch die 3 Jahre Garantie? Durch die lange Aufpreisliste?
 
Die liefert jeder Displayhersteller natürlich gerne, aber das kostet eben auch wesentlich mehr.
Die Frage ist, was "wesentlich" konkret heisst? Business-Notebooks gehen ja nicht an die Putzfrau und den Koch in der Firma, sondern an die qualifizierteren Mitarbeiter mit entsprechendem Gehalt. Wenn z.B. vom CIO nachvollziehbar begründet wird, dass Mitarbeiter produktiver arbeiten, wenn ihre Notebooks jeweils 100 EUR teurer sind, dann werden die teureren Notebooks auch angeschafft.
 
Also ein perfektes Gerät für 5000 € anbieten und damit dann Geld verlieren?
Manche Leute scheinen zu vergessen warum IBM das ThinkPad-Geschäft verkauft hat. Mit den ThinkPads der frühen 2000er, der Generation T20 bis T40, die hier so beliebt sind, hat IBM keinerlei Gewinne gemacht. Im Gegenteil.

Ich hoffe sehr, ich habe mich nicht gänzlich unverständlich ausgedrückt und gehe mal davon aus, daß auch Du das durchaus verstanden hast. Die suggestiv-rhetorische Frage nach den 5000 € ist freilich auch kein Argument für das vorgestellte Produkt und soll wohl nur meine ganz persönliche Meinung diskreditieren. Natürlich darf Lenovo alle Gewinne der Welt machen, nur fallen solche Gewinne niemanden in den Schoß und mit diesem Jubiläumsmodell haben sie sich einen solchen Erfolg - meiner Meinung nach - nicht so recht verdient.

Wäre es besser wenn das Gerät kein Erfolg ist? Damit hat Lenovo dann den Beweis, dass die Leute die klassische ThinkPad-Tastatur sowieso nicht wollen.
Es bestünde wahrscheinlich die Gefahr, das Lenovo es derart interpretiert, da hast Du recht. Das entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Es wäre vielmehr ein Beweis dafür, daß die Nutzer schlechten, alten Wein in neuen überteuerten Schläuchen verschmähen. Und zwar selbst dann, wenn der Deckel so fesch glänzt. Mir geht es jedenfalls genau so; ich würde ein klassisches Tastaturlayout sehr begrüßen. Ich bin jedoch nicht bereit dafür viel Geld in ein Konstrukt zu stecken, welches in vielen anderen Details an meinen Wünschen und Anforderungen vorbei geht.

"Verrecken" wird Lenovo nicht daran. Genau deswegen hat Lenovo ja kein Risiko hier eingegangen. Für Lenovo ist es entweder ein großer Erfolg oder eben nicht.
Wer den Erfolg wirklich will, sollte aber nicht so hasenfüßig daher kommen. Erst recht nicht, wenn man quasi eine Galionsfigur zur Feier einer Legende enthüllt. Wenn sie auf diese Weise erfolgreich sein wollen und können, sollen sie die Marke Thinkpad ruhig noch weiter verwässern. Im Gegensatz zu den Thinkpads an sich ist mir die Firma Lenovo vollkommen gleichgültig. Ich wollte nur sagen, wenn es anders kommen sollte, weine ich ihnen keine Träne nach.
 
Naja Apple zahlt sicher für das Display nicht so viel mehr und die Thinkpads liegen ohne Rabatte auf ziemlich ähnlichem Preisniveau.
Natürlich sind die Displays wesentlich teurer. Allerdings kann man das nicht wirklich aus den Verkaufspreisen ablesen, da in diese zu viele verschiedene Faktoren einfließen. Die Basispreise sind bei Apple auf jeden Fall höher.

Was man bei Apple aber auch bedenken muss: Sie haben im Prinzip nur drei bis vier Notebooks. Das bedeutet, dass das Volumen pro Modell um ein vielfaches höher ist als bei einem ThinkPad.

Lenovo hat ein riesiges Lineup um möglichst viele Kundenwünsche zu berücksichtigen, genau wie Dell oder HP. Das heißt aber auch, dass sich die Modelle gegenseitig kanibalisieren und das Volumen pro Modell dementsprechend niedriger ist. Bei Apple heißt es dagegen: Friss oder Stirb.

Aber objektiv betrachtet sind doch Thinkpads für das was sie sind, teuer, oder etwa nicht.
Nein. Teuer sind sie höchstens hier in Europa (wie so viele Technik-Artikel) und das Thinkpad 25 ist 300 € zu teuer - in Europa.

Früher waren ThinkPads noch wesentlich teurer und das sogar ohne Infationsausgleich.
 
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Aber objektiv betrachtet sind doch Thinkpads für das was sie sind, teuer, oder etwa nicht.
Immerhin sind es ja "nur" Teile von der Stange: Displays, CPUs, Grafikkarten, all das findet man genauso oder ähnlich auch in den 500€ Laptops. Dann bleibt doch nur noch das Gehäuse und die damit einhergehenden Eingabegeräte als Alleinstellungsmerkmal. Wodurch rechtfertigt sich der Preis von gut und gerne 2000€? Durch das Magnesium? Durch die 3 Jahre Garantie? Durch die lange Aufpreisliste?
Die "Teile von der Stange" erfüllen MIL-STD810 und haben es immerhin bis in die ISS geschafft.
 
Was den Einsatz im Weltraum angeht sind das doch nur noch Restbestände. Wenn ich es richtig mirbekommen habe wird aktuell eine andere Marke ins All geschossen?
 
Die "Teile von der Stange" erfüllen MIL-STD810 und haben es immerhin bis in die ISS geschafft.

Ohne die Teile der Militänorm zu kennen, die überhaupt geprüft und bestanden wurden, sagt das nun ja leider nichts (Werbesprech halt). Bis in die ISS haben es übrigens auch Mark Shuttleworth und Pseudomonas aeruginosa (ein Stäbchenbakterium) geschafft. ;)
 
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