ING stellt Girokonten in Europa um auf Abo-Modelle…

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Moin, ich las heut bei Caschy im Blog, dass die ING in EU und auch wohl weltweit die Girokonten auf ein Abo umstellen will.


Da bin ich mal gespannt, was da auf uns zukommt.
Mein Abo-Modell heißt dann ING bye-bye. Bin seit 2009 bei denen.
 
Mein Abo-Modell heißt dann ING bye-bye. Bin seit 2009 bei denen.
Sowas ist schnell gesagt. Eine Alternative zu finden, wird schwer und im gewissen Maße auch ein Sprung ins kalte Wasser. Wenn man mit der ING bisher zufrieden ist, würde ich erstmal warten, welches konkrete Preismodell sie einem als Altkunden anbieten. Für akzeptablen (oder gar guten) Service kann man auch gern etwas bezahlen.

Grüße Thomas
 
Sowas ist schnell gesagt. Eine Alternative zu finden, wird schwer und im gewissen Maße auch ein Sprung ins kalte Wasser.

Am Ende ist das so oder so "egal". Irgendwo holen sie alle ihre Tantiemen ab, nur eben jeder auf seine Weise. Ob ich da jetzt keine Grundgebühren habe und dafür für jede Überweisung abdrücke oder eben einen 10er pro Monat als Kontoführungsgebühr liegenlasse und dann sonst nix "extra" zahle, spielt doch keine Rolle. Der "Trend" geht ohnehin in die Richtung, dass die Vereine so wenig Kundenkontakt als möglich haben wollen, nach Möglichkeit die Filialen reduzieren und ansonsten in ihren Elfenbeintürmen sitzen und das große Rad drehen.

Die haben ganz schnell vergessen, dass gerade die VR und Sparkassen mit der Kohle der "Kleinsparer" während der selbst verschuldeten Finanzkrise am besten durchgekommen sind. Jetzt wollen sie von diesem "Gelause" nix mehr wissen und guter Kunde bist Du nur, wenn Du fleißig und in Größenordnung in irgendwelche Fonds reinbutterst, damit das Monopoly läuft. Die normalen Konten und Sparbücher sind da einfach notwendiges Übel, von dem sie allerdings wissen, dass die ein guter Teil ihrer vorgeschriebenen Einlagensicherung sind.

Sorry für den Rant und mir ist auch klar, dass jedes Geschäft sich irgendwie rechnen muss. Aber die Banken haben inwischen auch echte Drücker- und Wegelagerermentalitäten, weil sie eben genau wissen, dass man als Kunde bei einem Wechsel tendenziell vom Regen in die Traufe kommt.

Das ist genau derselbe Blödsinn, wenn bei Strom, Gas, Internet usw. immer wieder gefaselt wird, dass man ja alle Weile einfach wechseln kann. Erstens fehlt vielen die Zeit und der Nerv dafür und zu oft entpuppen sich solche Angebote später als Lockangebote mit Fußangeln, aus denen man nicht mehr herauskommt. Da bleibe ich lieber bei einem seriösen Anbieter und habe zwar etwas höhere Kosten im Moment, dafür aber auf lange Sicht vielleicht die solidere und trotzdem bessere, weil dauerhaft günstige und vor allem berechenbare Lösung.
 
Das ist genau derselbe Blödsinn, wenn bei Strom, Gas, Internet usw. immer wieder gefaselt wird, dass man ja alle Weile einfach wechseln kann.
Und bei Konten ist das besonders problematisch, weil man dadurch sein Schufaranking schnell versaut. Durch fast zeitgleichen Umzug sowie Kontowechsel gings bei mir mal deutlich runter.
 
Seit 2006 bei der DKB und bislang 0 Euro Kontoführungs&Kartengebühren bezahlt. Das sind doch 20 stabile Jahre mit 0x0 Euro Kosten :D. Damals während meiner ersten Ausbildung als Fachinformatiker dort hin gewechselt. Davor Hypovereinsbank die irgendwie noch HBCI-Banking mit einer roten 3.5 Zoll Diskette für den RSA-Key und horrenden Kosten vermarktet haben und das noch nach dem Millennium. Vollkommen wahnsinnig.

Die DKB-Visa-Karte ist irgendwann weggefallen bzw. gegen eine Debit-Karte getauscht worden. Bargeld gibts kaum noch wo in meinem Leben. Selbst in München sucht man inzw. die Filialen. Aber seit Corona kann man auch seine 2.50 Euro mit der Karte beim Bäcker zahlen so what. Ist halt ein aussterbendes Business.

Also ich will die DKB gar nicht in den Klee loben aber die letzen zwei Jahrzehnte waren sie in der Lage ein rund um kostenloses Girokonto zu bieten mit Karten die mir ohne Kreditinstitutbindung erlauben Geld abzuheben und Auslandseinsatz ohne Fremdwährungsgebühr ermöglichen. Das ist dann doch stark wenn ich sehe wie hier manche für Einzelüberweisungen und Kartengebühren legen müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
das klingt doch super! wir sind seit 1999 bei der ING und haben schon alles erlebt, von Beschränkungen beim Abheben (max 1x im Monat kostenlos) bis Gebühren für die Girokarte.

Aktuell ist es so, dass das Depot bei denen seit Jahren kostenlos ist, die Gebühren für Kauf+Verkauf von ETF etc. sind okay, Sparverträge auf ETF kostenlos.

Sparbuch = Extrakonto ist bei der ING ein schlechter Witz, denn die sind immer sehr schnell mit der Zinssenkung, aber Zinserhöhung? pfff...
aktuell gibts 0,75%.
Daher haben wir via raisin Tagesgeldkonten bei Banken in Schweden. Da gibts akutell 2%
 
Sowas ist schnell gesagt. Eine Alternative zu finden, wird schwer und im gewissen Maße auch ein Sprung ins kalte Wasser. Wenn man mit der ING bisher zufrieden ist, würde ich erstmal warten, welches konkrete Preismodell sie einem als Altkunden anbieten. Für akzeptablen (oder gar guten) Service kann man auch gern etwas bezahlen.

Grüße Thomas
Habe noch ein Depot bei Consors, da ist ein Giro schnell eröffnet. Und dann mal gucken, wie es mit JP Morgan hierzulande weitergeht, da arbeitet jetzt ja ein ehemaliger DiBa-Entscheidungsträger. Bin da ganz entspannt.
 
Moin zusammen,
Ich habe mal grad bei Finanztip nachgeschaut zur DKB. Das Gemeinschafrskonto ist anscheinend auch kostenlos und inkludiert 2 Visa Debit Karten. So wie aktuell bei der ING.
Girokarten, die man ja leider immer noch braucht, kosten 1€ im Monat und sind günstiger als bei der ING.

Wir werden es beobachten
 
die aber nur Sinn machen, wenn die Bank Apple Pay unterstützt für diese Karten. Die ING macht das leider nicht.
und Girokarten ohne Maestro (so wie bei der ING) sind im Ausland so gut wie gar nicht benutzbar.
 
Sparbuch = Extrakonto
Hatten wir längere Zeit ohne Girokonto via Telefonbanking (anstatt nicht vorhandendem Smartphone). ING lag immer noch knapp über den lokalen Banken beim Extra-Konto. Wir haben gekündigt, weil Telefonbanking abgeschafft wurde und wir nur die Wahl zu Girokonto (SMS-TAN via Telefonier-Handy) oder Smartphone (App) hatten.
Mir sind Girocards lieber,
Haben wir lokal in einigen Restaurants: entweder Cash oder Bankcard, Kreditkarte no. Die Miete der Lesegeräte ist auch nicht ohne, deshalb bei manchen auch nur noch Cash. Bei einem (öfter besuchtem) Hotel bittet man sogar möglichst um Cash, nimmmt aber auch alles andere. Daß im Lebensmittelhandel und beim Semmelkauf durch bargeldlose Zahlerei alles teurer wird, scheint junge Eltern nicht mehr zu interessieren, keine Zeit-Streß. Kauf einer einzelnen Brezen zu 90 Cent per Smartphone-auflegen ist in, Gebühren ?? Was ist das denn ............ ??
 
Hatten wir längere Zeit ohne Girokonto via Telefonbanking (anstatt nicht vorhandendem Smartphone). ING lag immer noch knapp über den lokalen Banken beim Extra-Konto. Wir haben gekündigt, weil Telefonbanking abgeschafft wurde und wir nur die Wahl zu Girokonto (SMS-TAN via Telefonier-Handy) oder Smartphone (App) hatten.
na, das ist aber schon ewig lange vorbei ;)
Haben wir lokal in einigen Restaurants: entweder Cash oder Bankcard, Kreditkarte no. Die Miete der Lesegeräte ist auch nicht ohne, deshalb bei manchen auch nur noch Cash. Bei einem (öfter besuchtem) Hotel bittet man sogar möglichst um Cash, nimmmt aber auch alles andere. Daß im Lebensmittelhandel und beim Semmelkauf durch bargeldlose Zahlerei alles teurer wird, scheint junge Eltern nicht mehr zu interessieren, keine Zeit-Streß. Kauf einer einzelnen Brezen zu 90 Cent per Smartphone-auflegen ist in, Gebühren ?? Was ist das denn ............ ??
Restaurants oder gar Hotels, die nur Bares wollen, sind in meinen Augen verdächtig. Das macht man doch nur, wenn man Steuern "sparen" will.
Und die Geräte für bargeldloses Zahlen müssen ja nicht von der Hausbank sein, man kann da zB auch andere Anbieter nutzen. SumUp zb ist inzwischen weit verbreitet.

Und das Bargeld billiger ist als Kartenzahlung, ist nicht zwingend. Da muss abends das Geld gezählt werden (Sundenlohn) und zu Bank, die dann auch zählen (natürlich nicht für lau). Und Wechselgeld + Kleingeld einzahlen kostet auch. Mal abgesehen davon kann bei bargeldlosem Zahlen nix passieren in Richtung Raub abends im Dunkeln.

 
Und das Bargeld billiger ist als Kartenzahlung, ist nicht zwingend. Da muss abends das Geld gezählt werden (Sundenlohn) und zu Bank, die dann auch zählen (natürlich nicht für lau). Und Wechselgeld + Kleingeld einzahlen kostet auch. Mal abgesehen davon kann bei bargeldlosem Zahlen nix passieren in Richtung Raub abends im Dunkeln.


Danke!
Ich bin ein wenig verwundert, was hier teilweise in die Tasten getickert wird.
Einiges davon klingt danach, als wären die Mitte 10er Jahre oder teilweise sogar 90er zurück.
Ist nicht so hetzerisch gemeint, wie es vielleicht klingt, aber man merkt schon, dass der Altersdurchschnitt in diesem Forum etwas höher ist, als auf andern Plattformen, wenn hier die Vorteile von Bargeld gegenüber Kartenzahlung plötzlich Thema werden.
Vielleicht ist auch genau das die (auch finanzielle) Krux der Banken.
In anderen Foren/Plattformen nimmt man, im Privatbereich, nichtmal mehr das Wort Überweisung oder Filiale in den Mund. Auch Bargeld ist kein großes Thema.
Diesen Spagat zu schaffen, alle „Lager“ unter einen Hut zu bringen, kostet die Banken vermutlich auch sehr viel Geld, dort zweigleisig zu fahren und Produkte für alle Ansprüche zu schaffen…. Interessant…. Habe ich noch nie drüber nachgedacht….
 
Digitalgeld kostet so gut wie nichts. Bargeld ist politisch unbequem. Dass die Banken hier irgendwie den Ansprüchen der Kunden gerecht werden wollten halte ich für ein Gerücht. Die Problematik des Verlusts von Souveränität durch Digitalgeld haben die jüngeren vielleicht weniger auf dem Schirm. Alltag formt, was normal ist. Es ist schön, sich auf die positiven Seiten zu konzentrieren, bis es an einer sensiblen Stelle mal 'kneift'.
 
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