Diese Billig-Ne(pp)tbooks. Noch mehr Elektro-Schrott braucht die Welt eigentlich nicht, Eee-Weitwurf-Orgien, wie bei den Handys, bleiben wohl nicht aus.
Klar, man kann die Netbook-Story auch realistisch betrachten. Nämlich, das die Dinger ein Technologie-Rückschritt hoch 10 sind, mit ROM-Partitionen anno 1997, ein frisiertes Handy ist kleiner und billiger. Ursprünglich als OLPC für die Dritte Welt bestimmt, gelangt dieses Fossil nun in Hände verirrter Techno-Jünger, die das Ganze ultra-hip finden. Und sooo billig, das man den Kram in den Hausmüll entsorgen kann, sobald der winz-Akku sein Ableben verkündet hat. Auf den Mist sollte die EU eine Sondersteuer verrichten, bzw so hoch verzollen wie 90 prozentigen Rum. Ohne Peripherie-Tools wie externe Festplatte, Maus, DVD/CD-Brenner, Netzteil etc. sieht der gemeine Netbook-"Nutzer" recht alt aus.
Ein Szenario könnte ich mir vorstellen: Schüler und gelangweilte Hausfrauen, die vorwiegend im Internet surfen und ab und an was Drucken, wenns hoch kommt auch mal Tabellenkalkulation und ein x-vid-Filmchen, dafür reicht die geballte Rechenkraft eines VIA-C7 oder Atoms noch aus. Dem Negroponte kommt angesichts dieser westlichen Massenverdummung die kalte K....e hoch, insbesondere wenn der ganze Dünnsinn das Produkt einer ehemals sehr guten Idee war. Wie auch immer, das wärs dann erstmal mit der green IT.
Ein gutes (gebrauchtes) Sub-Notebook ist in allen Belangen besser als jener überaus hip-hype Asus-Taschenrechner auf Pentium 1-Basis. Man kann sich einreden, das man es braucht.Genau so, wie man ein 16:10 Schminkspiegel eigentlich nicht haben will. Selbst nicht für € 298, 99 .
Aber wahrscheinlich bin ich nicht auf dem neusten Stand der Dinge und ein Spielverderber

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Yon