Arbeitgeber verbietet surfen am Arbeitsplatz

Noreia

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26 Sep. 2007
Beiträge
607
Salute,

uns hat man auf der arbeit jegliches privates surfen verboten.
Frage: Wie kann der AG berufliches surfen (Bestellungen in Online-System, Recherche etc) von privatem surfen (ebay, Thinkpad-forum etc.) unterscheiden?

Kann und darf der Arbeitgeber (ich bin nicht festangestellt, arbeite auf provisionsbasis bei einer Agentur) meinen USB-Stick, über welchen ich firefox-portable starte, scannen.

Wie kann ich verhindern dass der AG mitbekommt auf welchen Seiten ich privat surfe?

Danke und Grüsse
 
nein, mein job ist es, herumzusitzen und warten bis ideen kommen. und da stehen noch eine ganze reihe mehr "ablenkungen" bereit, die vom AB zur freien benutzung während der arbeitszeit angeboten werden... 8)
(aber ich arbeite nur vorübergehend da... ;) )
 
achja, was ich schon vorher sagen wollte, es gibt auch unterschiedliche jobs. und bei machnchen jobs gibts es internetverbot, obwohl es gar keine sensible daten gibt. usw.
 
Original von zigallah
achja, was ich schon vorher sagen wollte, es gibt auch unterschiedliche jobs. und bei machnchen jobs gibts es internetverbot, obwohl es gar keine sensible daten gibt. usw.

und was ist daran verwerflich? Es ist sein Recht.
 
http://www.msxfaq.net/konzepte/privatmail.htm
Mit privaten E-Mails genau der gleiche Kram. Der Arbeitsgeber dürfte das private Surfverhalten auch nicht mitschneiden, speichern usw. Da er aber Mitschneiden will, verbietet er einfach das private Surfen, um den geschäftlichen Datenverkehr mitschneiden zu dürfen. Das ist wohl mehr die Absicht des Gesetzgebers als des Arbeitgebers.
 
manchmal denkt ein AG auch für 20cents weiter. aber es stimmt schon, das ist keine pflicht oder so... :baby:
manche unternehmungen machen das, manche (noch???) nicht.
z.b. wenn die arbeiter von lenovo sich im internet tummeln können, dann stossen sie vielleicht auf dieses forum und so könnten sie 1. mitdiskutieren und 2. währen sie näher beim kunden und dessen problemen und wünsche und bedürfnisse usw.
manche unternehmer sind interessiert, dass sich ihre arbeiter selbständig denken und sich informieren und neue ideen miteinbringen (da ist das internet schon eine gute quelle), andere weniger...
 
hallo,
@zigallah: Für manche AG ist es aber besser, den Angestellten das Denken ganz zu verbieten, sonst hätten sie u.U. gar keine mehr,lol.:D
mfG
rudolfka
 
manche unternehmungen machen das, manche (noch???) nicht.
z.b. wenn die arbeiter von lenovo sich im internet tummeln können, dann stossen sie vielleicht auf dieses forum und so könnten sie 1. mitdiskutieren und 2. währen sie näher beim kunden und dessen problemen und wünsche und bedürfnisse usw.

bissel OT, aber dennoch:

Lenovo Mitarbeiter sind hier sehrwohl unterwegs. Nur verfassen diese ihre Beiträge anonym und kleben nicht unbedingt unter jeden Beitrag ihre Visitenkarten.

Für Marketinganalysen (Wünsche und Bedürfnisse des Kunden) ist dieses Forum in meinen Augen gänzlich ungeeignet. Lenovo interessiert sich für die Interessen der aktuellen Firmenkunden und nicht für Privatkunden, die zum größten Teil sich mit gebrauchten ThinkPads eindecken und der Gebrauchtmarkt interessiert Lenovo bestenfalls ansatzweise.
 
1. schon weiss, im fall und
2. war es ein beispiel und 3.
gibt es euch hier im forum mitglieder, die das denken besser anderen überlassen würden und dann gibt es auch noch mitglieder, die meinen, dass andere mitgleider das denken lieber andern überlassen sollten.
usw. usf.
aber über demokratisierung haben wir auch schon gesprochen...
 
Das ist jetzt natürlich nicht verbindlich, aber solange das nicht in Deinem Arbeitsvertrag steht und Du nichts zusätzlich unterschrieben hast ist so ein Verbot mWn nicht statthaft.

Und wenn Du unbedingt surfen willst empfehle ich JonDoPortable in Verbindung mit dem vorkonfigurierten FirefoxPortable, da dürfte es schwer sein rauszufinden wo Du warst. Zumindest ohne extremes Monitoring auf dem Client selbst. Das Du allerdings irgendwo warst wird sich relativ leicht feststellen lassen.

Zusatz: Mal abgesehen davon halte ich solche Verbote für sinnlos, das über die soziale Schiene kontrollieren zu wollen ist der falsche Ansatz. Wenn man sowas nicht will konfiguriert man seine Infrastruktur entsprechend und fertig.
 
hallo,
Ironie an: Ganz böse Menschen haben mal gesagt, Demokratie sei die Herrschaft der Unwissenden und Sozialismus sei, wenn alle nichts wüßten.. Ironie aus.
Es gibt sicher kleine Unternehmen, in denen der Chef gern ein ganz Großer wäre und große Unternehmen in denen die Chefs ziemlich kleinkariert sind. Glücklich der Angestellte, der in keinem dieser Unternehmen arbeiten muß. Gäbs mehr Arbeitsplätze wäre es der Demokratie natürlich förderlich, da die Abstimmung mit den Füßen erleichtert wäre.
In diesem Sinne: Ich bleibe Demokrat...
ich surfe...
ich muß die Folgen mit unbezahlter Mehrarbeit ausbügeln, wenn ich dabei meine Arbeit vernachlässige...
Aber leider gibt es auch seltene Arbeitsumgebungen, die immer wieder dafür herhalten müssen, den größten Unfug allen aufzuzwingen...
mfG
rudolfka
 
Mal abgesehen von irgendwelchen Regelungen, ist es denke ich ok, einige wenige Mal pro Tag seine privaten Mails zu checken oder kurz eine Nachrichtenseite zu überfliegen. In manchen Arbeitsverträgen steht auch explizit drin, dass man das Internet in begrenztem Rahmen privat nutzen darf, wenn es die Arbeit nicht ernsthaft behindert.
 
@Noreia

Hallo hast doch einen guten Boss, bei mir haettest Du schon den BOOT bekommen oder wuerdest mit der Zahnbuerste Deinen Arbeitsplatz REINIGEN.

Beste Gruesse
Freddy


:D
 
Original von soundofsilence
Das ist jetzt natürlich nicht verbindlich, aber solange das nicht in Deinem Arbeitsvertrag steht und Du nichts zusätzlich unterschrieben hast ist so ein Verbot mWn nicht statthaft.
Dann gibts halt ne Betriebsvereinbarung und fertig. Das OK kann auch der Betriebsrat, sofern vorhanden, geben.

Original von soundofsilence
Und wenn Du unbedingt surfen willst empfehle ich JonDoPortable in Verbindung mit dem vorkonfigurierten FirefoxPortable, da dürfte es schwer sein rauszufinden wo Du warst. Zumindest ohne extremes Monitoring auf dem Client selbst. Das Du allerdings irgendwo warst wird sich relativ leicht feststellen lassen.

Sobald die private Internet-Nutzung untersagt wurde darf der Arbeitgeber die Nutzung protokollieren und auswerten, ggf. zusammen mit dem Betriebsrat. Welcher Browser da genutzt wurde spielt da keine Rolle.

Allerdings sollte der Arbeitgeber auch mit entsprechenden Mitteln (Firewalling, Zwangsproxy mit Filterliste etc) vorsorgen...
 
Bei uns ist die private Internetnutzung nur in den Pausen ausdrücklich freigegeben sofern die Inhalte legal sind. Der Internetverkehr läuft über einen firmeneigenen Proxy. Beruflich ist der Netzzugang erforderlich. (Recherche etc)

Auf der letzten Betriebsversammlung wurde bekannt gegeben, dass die private Internetnutzung (e$ay) während der Arbeitszeit an Hand von Protokollen aufgefallen ist. Es wurde gebeten dies zu unterlassen. Eine personenbezogene Auswertung sei nicht erfolgt da eine solche Auswertung gegen Datenschutzregelungen verstoßen würde.

Kürzlich wurde eine Email an alle Mitarbeiter verteilt mit der Information, dass auf einem unserer Server auch private Daten (Urlaubsfotos für die Kollegen ...) gespeichert sind, und der Aufforderung, diese wegen der Kosten für Backups doch bitte zu löschen.
 
Original von DVormann
Kürzlich wurde eine Email an alle Mitarbeiter verteilt mit der Information, dass auf einem unserer Server auch private Daten (Urlaubsfotos für die Kollegen ...) gespeichert sind, und der Aufforderung, diese wegen der Kosten für Backups doch bitte zu löschen.
Das stimmt ja auch, richtiges Backup ist keine billige Sache. Bei uns gibt's ein Austauschverzeichnis, welches nicht gesichert wird und für solche Sachen gedacht ist.
 
Original von seeba
Original von DVormann
Kürzlich wurde eine Email an alle Mitarbeiter verteilt mit der Information, dass auf einem unserer Server auch private Daten (Urlaubsfotos für die Kollegen ...) gespeichert sind, und der Aufforderung, diese wegen der Kosten für Backups doch bitte zu löschen.
Das stimmt ja auch, richtiges Backup ist keine billige Sache. Bei uns gibt's ein Austauschverzeichnis, welches nicht gesichert wird und für solche Sachen gedacht ist.

Nicht nur das Backup - auch die Kosten pro Gigabyte gespeicherter Daten sind in der Regel deutlichst hoeher als auf einer privaten Festplatte. Redundanz kostet.
 
Original von Noreia
Salute,

uns hat man auf der arbeit jegliches privates surfen verboten.
Frage: Wie kann der AG berufliches surfen (Bestellungen in Online-System, Recherche etc) von privatem surfen (ebay, Thinkpad-forum etc.) unterscheiden?

Wenn er mitloggt ja, und das ist meines Wissens nach gestattet.

Kann und darf der Arbeitgeber (ich bin nicht festangestellt, arbeite auf provisionsbasis bei einer Agentur) meinen USB-Stick, über welchen ich firefox-portable starte, scannen.

Wie scannen?

Wie kann ich verhindern dass der AG mitbekommt auf welchen Seiten ich privat surfe?

Nicht auf der Arbeit private Seiten ansurfen?
 
Mal eine Frage am Rande, da ich kein Jurist bin...

MUSS das private Surfen am Arbeitsplatz expliziet (z.B. im Arbeitvertrag) verboten werden um ggf. dafür belangt zu werden?

Dein Chef kann dir ja theoretisch auch verbieten ein privates Handy mitzubringen, welches dich von der Arbeit ablenkt (z.B. eine Liebes-SMS von deiner Freundin oder ein Kumpel fragt ob du zum Videoabend vorbeikommst, etc.). Du könntest dir ja auch ein iPhone kaufen und im Internet surfen, was macht er dann? :rolleyes:

BTW: Wenn es dir allerdings expliziet verboten wurde, dann würde ich es auch lassen!
 
MUSS das private Surfen am Arbeitsplatz expliziet (z.B. im Arbeitvertrag) verboten werden um ggf. dafür belangt zu werden?

Soweit ich weiß, muss privates Surfen zunächst angemahnt werden und kann beim ersten Mal nicht als Kündigungsgrund herhalten.
Wenn das Verbot im Arbeitsvertrag steht sieht's vielleicht anders aus.

...dich von der Arbeit ableckt ... Liebes-SMS von deiner Freundin

soso. ;)
 
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