Windows 7 Tuning für alte Kisten - was ist sinnvoll ??

elektron

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Hallo,

wie schon die Überschrift sagt, ich versuche mir gerade einen Überblick zu verschaffen in Bezug auf Windows7 und ältere Hardware. Also aktuell geht es um mein X41 - aber es gibt in meiner Umgebung noch mehrere ähnliche Mühlen dei denen sich diese Frage stellt.

"Tante Google" bringt etwa zur Suche "Windows 7 tuning Netbook" eine Unmenge an Infos - nur was ist sinnvoll und was ist u.u. völliger Schwachsinn ?
Hat jemand einen eventuell einen konkreten Vorschlag / Link zu einer vernünftigen Tuninganleitung?

Teilweise findet man auch Anleitungen auch die Installation auf der Platte bis in den Bereich um 3GB zu schrumpfen. Hat hier jemand Erfahrung ? Gut, so extrem muß es nicht sein, aber das eine oder andere GB auf der 40er oder 60er Platte dex X41 zu sparen wäre auch kein Nachteil...

Christian
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wir sprechen hier jedoch über TuneUp 2014... und dessen Funktionsumfang.

P.S.: TuneUp 2011 ist seit langem passé.


Nenn mir auch nur einen einzigen Grund, weshalb ich TuneUp 2014 (oder auch vergleichbare Software) einsetzen sollte bzw. welcher Vorteil mir dadurch entstünde...
Es mag ja schön sein, dass TuneUp 2014 keine Fehler produziert, jedoch würde mich ein messbarer Nutzen, den man nicht auch mit Bordmitteln erzielen kann, wirklich interessieren.
 
Nenn mir auch nur einen einzigen Grund, weshalb ich TuneUp 2014 (oder auch vergleichbare Software) einsetzen sollte bzw. welcher Vorteil mir dadurch entstünde...
Windows 8.1 kompatibel, neue intelligentere Reinigungsalgorithmen, neues vereinfachtes GUI und diverse Fehlerbehebungen... um nur vier davon zu nennen.
 
Windows 8.1 kompatibel, neue intelligentere Reinigungsalgorithmen, neues vereinfachtes GUI und diverse Fehlerbehebungen... um nur vier davon zu nennen.

Und welchen Nutzen bringt mir solche Software generell? Darauf wollte ich hinaus...
 
Und welchen Nutzen bringt mir solche Software generell? Darauf wollte ich hinaus...
Nach der Reinigung des Systems, stabilere und schnellere Ausführung des Systems/Programme inklusive Bootvorgang... und vieles vieles mehr. Gibt TuneUp 2014 ja in der 15-Tage-Trialversion. Einfach mal selbst austesten.
 
so... nun möchte ich auch kurz meinen senf zu tune up abgeben... (aber so langsam artet diese diskussion hier ja aus...)

ich verwende tune up schon seit jahren... denke so seit 2005...
nutze vor allem diese funktionen:
  • Speicherplatz freigeben...
    • alte Wiederherstellungspunkte löschen
    • nicht benötigte dateien löschen
  • autostart programme überwachen und einstellen
  • tune up disk space explorer
    • zum finden und löschen großer Dateien... hier lässt sich super der Speicherplatz der Festplatte analysieren...
  • 1-Klick-Wartung
    • diese läuft automatisiert und überprüft die registry und andere bereiche...

Ich hatte in der ganzen nutzungszeit von tune up bisher keine Probleme mit diesem Programm... sei es auf WinXP, Win Vista, oder Win7...
Letzten Endes ist es aber natürlich dem potentiellen Nutzer überlassen, ob er das Tool einsetzt oder nicht...
Ich mag einfach die Bündelung verschiedener Funktionen, die Windows meisten ebenfalls beherrscht, unter einer Oberfläche.
Zur Zeit verwende ich ein kostenlos erhaltenes Tune Up 2012. gab es mal in einer ComputerBild von 2013 :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das was mir TuneUp angeblich als "Mehrwert" bietet kann ich aber auch ohne Probleme mit Bordmitteln gratis machen. Meiner Erfahrung nach bringt TuneUp rein gar nichts im Vergleich zu den Reinigungsmöglichkeiten vom System und ich hab es seit ca. 2002 regelmäßig getestet.
Viele Versionen haben eine langsame überfrachtete Oberfläche und die Hintergrunddienste fressen selbst einen Haufen Leistung (mehr als sie bringen).

Dies ist nur meine Meinung, jeder soll sich seinen Rechner verschandeln wie er will. Aber wer bewusst und vernünftig mit seinem System arbeitet, der braucht keine Zusatztools, da alles auch mit dem System selbst geht bzw. es gibt auch kostenlose einfache Tools, man braucht sich nicht abzocken lassen (CCleaner zum Beispiel).
 
"Intelligente Reinigungsalgorhythmen"...ja, wäscht noch weißer, man muss nur dran glauben. Das klingt alles so, als würde die Software besser reinigen können, weil man noch mehr in die Ecken schaut und dadurch noch mehr "Dreck" findet.

Manchmal kommt es mir so vor, als sei für manche hier der Computer und das Betriebssystem ein reiner Selbstzweck. Nicht das, was man mit dem Computer machen will, steht im Mittelpunkt, sondern das "Tuning" des Systems. Hier noch ein wenig polieren, da noch ein wenig nachjustieren und dann läuft es bestimmt noch schneller. Völlig egal, was man mit dem PC eigentich machen wollte, die Hauptsache ist jetzt, dass kein überflüssiger Registry-Key das Auge stört und keine Kilobytes an irgendeiner Stelle durch überflüssige Dateien verschwendet wird.

Ich schieße mich nicht auf eine bestimmte Software oder eine bestimmte Version ein, Tuning-Software ist grundsätzlich problematisch. Beispiele? Wer mit Tuneup am Startbildschirm von XP Änderungen vornahm, konnte später kein Servicepack installieren. In den Microsoft Foren schlagen quasi täglich die Opfer dubioser Registry-Cleaner und Tuningprogramme auf. Besonders schön ist, dass als Tuningmaßnahme oft zuerst mal die Systemwiederherstellung gekillt wird, damit man dem Normaluser auch die einfachste Möglichkeit nimmt, den Unsinn wieder zu beseitigen. Irgendwelche Dienste werden kaputtgetunt und plötzlich klappt die Medienfreigabe im Netz nicht mehr oder nach der Anwendung des neustens Supercleaners gibts dann nur noch den BAD_CONFIG_ERROR Bluescreen, weil irgendwelche Zweige in der Registry so gründlich beschädigt wurden, dass das System das auch nicht mehr umgehen kann.

Die Zeiten, in denen Windows ein wackeliger Haufen Schrott war, sind zum Glück seit den Zeiten vorbei, seitdem kein DOS mehr drunter steckt. Mit jeder Windows Version ist es weniger notwendig, überhaupt noch irgendetwas manuell am System umzubiegen. Es defragmentiert selber, es optimiert den Bootvorgang, es aktualisiert und kann seine Hinterlassenschaften wegräumen. Und alles was man an Tuning-Tools aufs System jubelt, ist per se unnötig und dient in der Hauptsache dazu, die Einnahmen des jeweiligen Herstellers zu sichern. Und genau aus diesem Grund werden lustige Legenden wie die des grundsätzlich immer langsamer werdenden Systems hochgehalten, gegen die sich mit einfachsten Bordmitteln vorgehen ließe.
 
@all:

Benutze sowohl CCleaner wie auch TuneUp 2014. Beide kooperieren sehr gut. Mit "Boardmitteln" lassen sich diese Dienste jedoch sicherlich nicht ergänzen.


-----> Am besten selbst mal für eine gewisse Zeit austesten und dann ein Feedback geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
bezogen auf post #27 von der_ingo:

+1 :thumbup:

Diesem Plädoyer ist nichts mehr hinzuzufügen, aus meiner Sicht.
 
Würde mich jedoch SEHR interessieren, welche Probleme vor und nach dem Einsatz von TuneUp 2014 aufgetreten sind... und mit welchen Tools und Programmen etc.?
Registry-Cleaning ist gefährlich und bringt nichts. Wenn Fehler dabei auftreten, dann können sie teilweise erst nach Wochen, Monaten oder gar Jahren auffallen. Niemand wird einen solchen Fehler auf eine uralte Registrybereinigung zurückdatieren können. Bitte lies einmal:
http://www.derfisch.de/tuneup-wundermittel-oder-placebo-reloaded/
http://www.derfisch.de/tuneup-wundermittel-oder-placebo-html/

Und nein, soo viel können sie in der 2014er-Version nicht verbessert haben, dass sich das Tool plötzlich lohnen würde.

Zum Thema:
Windows 7 lebt von einer schnellen Festplatte. Guter Prozessor und viel RAM sind zwar toll, aber keine Notwendigkeit, solange die Mindestanforderungen nicht unterschritten werden. Was aber die Bootzeit/Arbeitsgeschwindigkeit signifikant beeinflusst, ist die Festplattengeschwindigkeit, denn Windows 7 liest und schreibt viel auf der Festplatte.

Ansonsten schalte ich meistens die folgenden Funktionen/Dienste aus, wenn ich Windows 7 auf einer alten Kiste installiere:
  • Windows Defender (wenn eine andere Antivirensoftware benutzt wird)
  • Windows Search bzw "Indexdienst", wenn die Suchfunktion nicht oft gebraucht wird
  • Superfetch - von der Grundidee eigentlich ziemlich gut, aber unter Windows imho nicht richtig umgesetzt

Außerdem alle unwichtigen Programme aus dem Autostart werfen. Regelmäßig kontrollieren, denn immer wieder mal kommt Software auf dem PC dazu. Effekte der Oberfläche kann man auch weitestgehend abschalten. Die bremsen das System zwar nicht aus, machen das Arbeiten aber gefühlt schneller weil man nicht durch das Einblenden warten muss.


Grüße
Thomas
 
@Helios: Achja, was kann dann TuneUp, was Windows selbst nicht kann?
 
bezogen auf post #27 von der_ingo:

+1 :thumbup:

Diesem Plädoyer ist nichts mehr hinzuzufügen, aus meiner Sicht.
Aus meiner Sicht auch nicht...
dash1.gif
... ausser Stichwort Ignoranz.
 
Man könnte Dir im Gegenzug natürlich nun vorwerfen, dass Du deine Investition in diese Software - so unsinnig sie auch sein mag - krampfhaft verteidigen musst... :whistling:

Beim X41 würde eine mSATA-SSD mit Adapter sich sehr gut eignen und zudem sich auch einem etwaigen neueren Gerät einsetzen lassen. Dieser Schritt dürfte mit Abstand am meisten Geschwindigkeit bringen, da braucht es kein Geld für sinnlose Software.
 
Könnte man, wäre jedoch nicht korrekt, da deine folgende "Anekdote" durchaus allgemein gehalten ist:

Man könnte Dir im Gegenzug natürlich nun vorwerfen, dass Du deine Investition in diese Software - so unsinnig sie auch sein mag - krampfhaft verteidigen musst... :whistling:
 
Los zurück zum Thema des TE, bitte nicht auf "Nebenschlachtplätze" ausweichen.

Meine Meinung ist, dass eine mSATA-SSD im Adapter und 2048 MB RAM schon an der nötigen Grenze sind, was die Möglichkeiten des X41 ausschöpfen, um Win7 zu nutzen. Ich habe hier letzte Woche einen Sony Vaio mit 1700MHz und nachgerüsteten 2048 MB RAM über das XP Dasein geholfen.

Es ist o. k., geht so, "Girly" ist zufrieden- unser/meine Performance Ansprüche sind offensichtlich andere...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, da gebe ich auch mal eben noch was von mir.....momentan mal zum Test ein Win7 auf eine 40GB IDE Platte an dem hier als Beispiel genannten T23 aufgesetzt und.....das läuft erstaunlich flüssig....nun käme zwar noch die Installation eines Webbrowsers, denn die Internetsecurity ist bereits installiert, also jene von dem Anbieter aus Deutschland, gewiss wird es sich da aber auch erst zeigen wenn ich denn mal zur Version 2014 update, die jetzige Version ist die von 2011 ;-), wobei das Gerät dann eigentlich ja nur wem zur Bildbetrachtung dienlich sein soll.

Ich vermute aber mit dem neuen Firefox wird auch Webbrowsing möglich sein, oder doch lieber auf eine Opera Version setzen?

Habe das eben mal ausprobieren wollen, da ja nun in diesem Bereich, also eben das T23 betreffend, nur Mint13-Maya bleibt, will man denn überhaupt auch noch in gewissem Umfang auf regelmässige Updates vertrauen können. Eben dann immer nur hinsichtlich universe Pakete, das ist mir nun auch bereits endlich klar geworden, aber immerhin etwas.....

Also denn, gewiss ist einfaches Webbrowsing und Bildbetrachtung mittels demjenigen was Win7 bereits mit sich bringt, dann auch noch auf dem T23 möglich.

Grüße,

Pandora
 
WIN 7 lief seinerzeit - wie ich bereits vorne geschrieben habe - auf meinem X40 mit 1,6 Ghz CPU. 1,5 GB RAM und der alten, langsamen Hitachi 40 GB 4200 RPM-HDD, brauchbar.

Sobald man das langwierige Booten (ca. 1 min 20 sec.) hinter sich hatte ging das alles flüssig, Surfen mit FF und Office problemlos.

Wenn dann noch eine SSD ins Spiel kommt ist das "Bootproblem" auch entschärft und ein X4x absolut vollwertig als Netbookersatz einsetzbar.

Die Krux ist die Grafikinstallation unter W7, aber da gibt es einen Workaround.
 
Hallo!

Also für den Normalgebrauch ist auch der Standard-VGA Treiber in Win7 für das T23 völlig ausreichend. Einzig bei dem Sound bekomme ich ein Ausrufezeichen angezeigt, aber um Sound geht es jener Person ja eh nicht, die es nun dann für einfach Fotobetrachtung und die ein oder andere Recherche im Internet zurückerhalten wird.

Grüßle,

PT
 
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