Windows 7 Tuning für alte Kisten - was ist sinnvoll ??

elektron

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Hallo,

wie schon die Überschrift sagt, ich versuche mir gerade einen Überblick zu verschaffen in Bezug auf Windows7 und ältere Hardware. Also aktuell geht es um mein X41 - aber es gibt in meiner Umgebung noch mehrere ähnliche Mühlen dei denen sich diese Frage stellt.

"Tante Google" bringt etwa zur Suche "Windows 7 tuning Netbook" eine Unmenge an Infos - nur was ist sinnvoll und was ist u.u. völliger Schwachsinn ?
Hat jemand einen eventuell einen konkreten Vorschlag / Link zu einer vernünftigen Tuninganleitung?

Teilweise findet man auch Anleitungen auch die Installation auf der Platte bis in den Bereich um 3GB zu schrumpfen. Hat hier jemand Erfahrung ? Gut, so extrem muß es nicht sein, aber das eine oder andere GB auf der 40er oder 60er Platte dex X41 zu sparen wäre auch kein Nachteil...

Christian
 
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Moin,

@ #12 wegen T60 (Ich würde das Installieren von Windows 7 auf Geräten Pre X,T60 grundsätzlich nicht empfehlen und auf Linux umsteigen.)
Bei mir läuft ein ein R60 (Proz. T2500, 3 GB, SSD) unter WIN7 absolut flüssig. Ich denke bei der "Aufrüstung" ist WIN7 generell machbar.

Generell laufen alle anderen PC (R60, T2x, Dektop) unter XUBUNTU 12.04 bzw. 14.04 beta absolut genial
mfg

Michael
 
Aus meiner Sicht auch nicht... ... ausser Stichwort Ignoranz.
Er hat aber Recht - gucken wir uns doch mal genau die Features an die TuneUp bietet:
http://www.tuneup.de/fileadmin/templates/tu2013/images/screenshots/allfunctions.png

So:
- Programme: Programme deinstallieren und aus dem Autostart rausnehmen geht sehr einfach mit Windows Boardmitteln
- Festplatte: Windows 8.x defragmentiert und optimiert sich automatisch, ansonsten geht das auch mit Boradmitteln, genau wie die Fehlerüberprüfung
- Der Punkt "Usage Data" wird komplett durch die Windows Funktion "Bereinigen" abgedeckt
- Registry: Dazu braucht man sowieso nix sagen. Jegliche Registry Reinigung ist absolut unnötig und richtet mehr Schaden an als Nutzen
- Computer: Der Flugzeug-Modus und diverese Energiesparmodi kann auch mit Boardmitteln aktiviert werden - ansonsten "Turbo-Modus", der nichts bringt und Automatisierungen
- "Increase Performance", "Fix Problems" und "Optimize System Startup and Shutdown" Optimieren das System wohl mit Feenstaub
- Der komplette Abschnitt "Windows" ist entweder mit Boardmitteln leicht zu bewältigen "Prozesse beenden" z.B., oder das Erscheinungsbild ändern, und "Fix Common Problems" ist wohl das selbe wie "Fix Problems"

Fazit: TueUp Utilities ist eine Sammlung von "Optimierungs-Utilities", von denen geschätzt 90 % mit Boardmitteln einfach zu machen sind - die restlichen 10 % sind entweder Automatisierungen oder die Registry Reinigung, die Schwachsinn ist (und auch mit dem kostenlosen CCleander durchgeführt werden kann, aber immer noch Unsinn ist). Es ist zwar nett diese Übersicht zu haben, aber mehr auch nicht - dafür so viel Geld auszugeben ist IMHO vollkommen abwägig. Im Prinzip ist das Programm eher etwas für DAUs die sich unsicher sind wo sie dieses und jene Windows Boardmitteln finden und so für viel Geld diese Übersicht kaufen - und somit ein Stück Komfort. Problematisch ist bei dieser Nutzergruppe nur, dass sie mit dem Programm mehr kaputtmachen können, als das es Nutzen bringt. ;)

Ein modernes Windows hat solcherlei Optimierungen in der Regel nicht nötig, es defragmentiert sich selbst und die Mär vom "Geschwindigkeitsverlust nach einer gewissen Zeit" gilt höchstens noch bis Windows Vista. TuneUp Utilities ist meiner Ansicht nach herausgeschmissenes Geld. Anderen Nutzern "Ignoranz" vorzuwerfen, weil sie solcherlei Tools (begründeterweise!) ablehnen, ist schon ein wenig verwegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Helios hat aber auch recht: Ich ignoriere TuneUp-Utilities weil ich mit der 2011er-Version, welche ich sogar registriert besessen habe, schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Und als Folge davon habe ich mir, u.a. mit Hilfe des Forums hier, beigebracht, wie ich das alles mit Bordmitteln oder kostenlosen Tools machen kann, genau wie ibmthink das im Post vorher beschreibt.

Ich glaube auch nicht, dass die aktuelle Version von TuneUp mir den Mehrwert bringen würde (wenn überhaupt), der den Preis rechtfertigen würde.

Es gibt aber Tools, die ich aus eigener Erfahrung nicht mehr missen wollte, auch wenn dafür teilweise viel Geld angelegt werden muss. Exemplarisch nenne ich Acronis TrueImage oder den HDD Regenerator.

Beide sind nicht mit Gold aufzuwiegen, weil ich deren Funktionen NICHT mit WIN-Bordmitteln und kostenlosen Tools in der Qualität und mit dem gebotenen Komfort erreichen kann.
 
Niemand sagt was gegen sinnvolle Werkzeuge. TrueImage oder Tools zur Datenrettung fallen normalerweise auch nicht in die Kategorie "Schlangenöl".

Ich hab bisher noch keinen nachvollziehbaren Test von einer vertrauenswürdigen Seite gesehen, der Tuning-Suites irgendeinen sinnvollen Nutzen nachweisen konnte, der in passender Relation zum Preis und zum eventuellen Risiko steht.
 
Also das mit T23 und Win7 Prof in 32 Bit ist dann nach den ersten Erfahrungen wahrlich nicht so der Bringer....die Internetsecurity meldet mir immerzu was von eine Engine liefe nicht, dabei gibt es dann auf der Oberfläche der Suite selbst keinerlei Probleme zu verzeichnen....dann die trotz des SP1 noch heruntergeorgelten gut und gerne 360 MB an Updates, da ist die Kiste jetzt bereits schon mehr als 5 Stunden am herunterladen und installieren, mit zuerst einem Bluescreen während des Herunterladens. Beim zweiten Mal dann ging es....aber eben elendig ewig......nun ja, was will man erwarten, doch besser zumindest bei dem T23 bei Linux Maya bleiben.

Das wäre da nun das momentane Fazit, na ja, mal sehen wie es ist, wenn dann die ganzen Updates mal endlich auf die Kiste installiert sind...

Gruß aus der Nacht,

PT
 
Internetsecurity? Und dann auch noch mit mehreren Engines? Damit kann man ja schon schnelle Kisten zur Krücke machen. Ein Virenschutz geht auch in ressourcenschonender. Runter mit der Suite, MSE installieren, Windows Firewall aktivieren.
Normalerweise installiert man gerade auf langsameren Systemen auch zuerst die ganzen Updates und dann einen Virenscanner. Auch MSE wird man auf langsamen Systemen gerade bei solchen Installationen merken und andere Virenscanner haben die Angewohnheit, Updates gerne mal zu behindern.
 
Und welchen Nutzen bringt mir solche Software generell? Darauf wollte ich hinaus...

Der Grund, dass TuneUp 2014 sehr gut ist, ist ganz simpel. Er liegt in der einfacher Bedienung, besonders für unerfahrene Nutzer. Bringt das System zum schnellen Lauf. Was sollte man noch erwarten.
Der Laptop wird nach dem Einsatz nicht "fliegen" sondern schneller "laufen" . Darum geht es, oder ?
Er beseitigt den überflüssiger Müll aus dem System .
Außerdem bringt er das System nicht durcheinander wie andere" no name" Tools das tun.

Benutze sowohl CCleaner wie auch TuneUp 2014. Beide kooperieren sehr gut. Mit "Boardmitteln" lassen sich diese Dienste jedoch sicherlich nicht ergänzen.
Der CCleaner ist gleich gut.
Dass mit "Boardmitteln" auch viele Einstellungen man selbst vornehmen kann ist auch klar.
Aber für unerfahrene User bringt meistens die selbst ausgedachte Bereinigung und Optimierung mehr schaden als nutzen.
Der @Helios hat 100% recht , dass die beide Programme sehr gute Dienste leisten.

Stefan
 
Außerdem bringt er das System nicht durcheinander wie andere" no name" Tools das tun.

Es ist jetzt mehrfach ausgeführt worden, dass TuneUp offenbar die Registry zerlegt.

Die Argumentation hier ist ja echt der Knaller:

  • "das Programm ist gut, denn es macht nichts kaputt" -> super Kriterium!
  • überall allgemeine, nicht nachvollziehbare Angaben ("Programme starten schneller, allgemeiner Performancegewinn, aufgeräumt"), aber nichts Belastbares
  • "ich bin zufrieden" ist keine sachliche Aussage zur Qualität eines Programms

https://de.wikipedia.org/wiki/Schlangenöl ist bekannt, ja?
 
ich orientiere mich da nochmals am tread-Titel und ziehe mal das folgende Fazit:

irgendwelche Dateileichen aufräumen ist immer gut, das erledigt aber auch CCleaner kostenlos;

Registry tunen ist was für Fachleute, die es auch ohne TuneUp können, und da verführt die leichte Bedienbarkeit dieses Programms die nicht so ausgewiesenen Fachleute zu Schritten, die sie hernach bereuen;

alte Kisten wirklich tunen geht mit einem Flash-Massenspeicher ganz gut: CF-Karte oder SSD verleihen einem X31 oder X40 Flügel, ganz alte Kisten wie ein 600E pofitieren davon kaum; RAM aufrüsten hilft nicht so durchschlagend wie Flash-Speicher; das sind so meine Erfahrungen mit den genannten alten Kisten;

schlussendlich gibt es natürlich das ultimative software-Tuning, indem man sich von der Redmond-Abhängigkeit verabschiedet; ein modernes Linux ist einfach zu installieren und z.B. ein Linux Mint 13 xfce unterscheidet sich nur wenig in der Bedienung von XP, das bisher auf alten Kisten der Standard war .... und für den Neueinsteiger gibt es bei tiefergehenden Problemen den tollen support in der Ubuntu-Community oder hier im Forum; zusammen mit den genannten hardware-Aufrüstungen hat man dann ein super schnelles System
 
Der Laptop wird nach dem Einsatz nicht "fliegen" sondern schneller "laufen" . Darum geht es, oder ?
Er beseitigt den überflüssiger Müll aus dem System .
Außerdem bringt er das System nicht durcheinander wie andere" no name" Tools das tun.
Hm, hast Du schon die Links aus meinem Beitrag angeschaut? Nicht böse gemeint, aber das solltest Du tun. ;)

Registry tunen ist was für Fachleute, die es auch ohne TuneUp können...
Nochmal: Eine Registry kann man nicht tunen! Es ist eine Datenbank, in der es schlicht und ergreifend egal ist, ob da 20 Millionen unnötige Schlüssel liegen, oder nicht.

Beim Rest muss ich Dir aber zustimmen. Ich persönlich bereue den Umstieg auf Linux btw. nicht, auch wenn dieser nicht für jeden hier in Frage kommt.


Grüße
Thomas
 
Hm, hast Du schon die Links aus meinem Beitrag angeschaut? Nicht böse gemeint, aber das solltest Du tun.
Ich danke dir Thomas für die zwei Links.
Das habe ich auch getan-> die lange Beiträge gelesen.
Ich muss auch sagen, dass ich mich danach ein wenig unwohl fühle. Ein Paar Worte dazu, muss ich allerdings schreiben. Es wurde schon ein sehr anspruchsvolles System zum Test ausgewählt.
Trotzdem der Fazit ist erschreckend. Der erste bezieht sich zwar auf das Jahr 2009 und der andere Test sogar auf 2006, aber die negative Ergebnisse sind fast ähnlich.

Ich wollte eigentlich die kostenlose Version von TuneUp 2014 herunterladen und auf meinem wirklich einwandfrei laufenden R500 ( CPU T9500, HDD 500GB 7200U/min ,8GB DDR3 RAM,15,4"WSXGA+ CCFL Backlight Display) ausprobieren.
Nachdem ich die Tests gelesen habe ist mir die Lust vergangen.
Man könnte vielleicht das Programm auf einem frisch installierten Rechner vornehmem, mehr aber nicht. Es ist zu gefährlich.

Ps.
Vor ein Paar Jahren wollte ich mein Laptop mit CCleaner bereinigen und beschleunigen. Der Effekt danach war, dass ich mein Rechner neu installieren musste.

Grüße

Steafan
 
Respekt für die Einsicht! :thumbup:

Wo ist eigentlich der Threadersteller? :huh:
 
Im Anhang drei nette Bildchen, welche in TuneUp 2014 entweder manuell oder automatisch ausgeführt werden.

Und da hier anscheinend dermassen viele Profis vertreten sind, welche dies im Handumdrehen mit Windows Bordmittel ebenfalls zu Stande bringen, weiss ich ja jetzt, an wen ich mich wenden muss, sollten mal Probleme hinsichtlich dieser Thematik aufkommen.

P.S.: Hat hier jemand seine komplette Registratur stets im Kopf und kann diese innerhalb von Sekunden defragmentieren, so dass diese in ihrem Umfang teils im hohen, zweistelligen Prozentbereich schrumpft? Sind ja nur ein paar zehntausend Schlüssel/Unterschlüssel etc. :rolleyes:
 

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Was bringt Dir das Defragmentieren und Verkleinern der Registry? Sie wird dadurch nicht schneller, da sie eine Datenbank ist.


Grüße
Thomas
 
Was bringt Dir das Defragmentieren und Verkleinern der Registry? Sie wird dadurch nicht schneller, da sie eine Datenbank ist.
Verweiste, mehrfach eingetragene oder falsche Schlüssel werden entfernt etc. Die Stabilität des Systems erhöht sich und die Grösse der Registratur schrumpft teils immens.
 
Eine Registry hat man nicht zu defragmentieren oder zu verkleinern! Wie thom schon richtig sagte: Das ist eine Datenbank.

Schon mit manuellen Änderung an der Registry kann ein unerfahrener User das System erheblich beschädigen, ein Programm, was die Registry automatisch "optimiert" ist da auch nicht besser.

Im Anhang drei nette Bildchen, welche in TuneUp 2014 entweder manuell oder automatisch ausgeführt werden.
Den Browser kann man sinnigerweise im Browser selbst bereinigen - und Windows wird mit der systemeigenen "Bereinigen" Funktion bereinigt. ;)

Verweiste, mehrfach eingetragene oder falsche Schlüssel werden entfernt etc. Die Stabilität des Systems erhöht sich und die Grösse der Registratur schrumpft teils immens.
Das bringt bei modernen System leider ziemlich wenig: http://registryonwindows.com/de/cleaning-the-registry.php
 
Zuletzt bearbeitet:
jo, soll ich bzgl. Dateien aufräumen auch noch ein paar entsprechende nette Bildchen von CCleaner einfügen?

und an der Registry arbeiten: TuneUp bietet da nur dem nicht so firmen Fachmann die Möglichkeit, an Stellen einzugreifen, von denen er besser die Finger gelassen hätte

ich denke, das Thema ist ausdiskutiert und jeder kann sich seine eigene Meinung anhand der vorgetragenen Argumente bilden bzw. seine Meinung behalten
 
Die Stabilität des Systems erhöht sich

Allgemein habe ich dazu schon gesagt:

überall allgemeine, nicht nachvollziehbare Angaben

Konkret haben andere das widerlegt:

- Registry: Dazu braucht man sowieso nix sagen. Jegliche Registry Reinigung ist absolut unnötig und richtet mehr Schaden an als Nutzen
nach der Anwendung des neustens Supercleaners gibts dann nur noch den BAD_CONFIG_ERROR Bluescreen, weil irgendwelche Zweige in der Registry so gründlich beschädigt wurden, dass das System das auch nicht mehr umgehen kann.

Grösse der Registratur schrumpft teils immens

...was absolut egal ist.
 
Eine Registry hat man nicht zu defragmentieren oder zu verkleinern! Wie thom schon richtig sagte: Das ist eine Datenbank.

Schon mit manuellen Änderung an der Registry kann ein unerfahrener User das System erheblich beschädigen, ein Programm, was die Registry automatisch "optimiert" ist da auch nicht besser.
Funktioniert seit vielen Versionen einwandfrei. Sieht in TuneUp folgend aus: (siehe Anhang)


Den Browser kann man sinnigerweise im Browser selbst bereinigen - und Windows wird mit der systemeigenen "Bereinigen" Funktion bereinigt. ;)
Klar, mache ich natürlich auch. Der Witz der Partie ist, dass TuneUp 2014 selbst nach manueller Löschung aller vermeintlichen Spuren eines Browsers dennoch unzählig viele Überreste findet ;).



Wer kann sich denn nun die Registratur innerhalb kürzester Zeit einprägen? Fällt mir eigentlich nur Daniel Tammet ein.
 

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