Win 7 - Farbraum begrenzen

Toscana

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tach,

ich hab mir jetzt einen Rechner mit großem Farbraum gekauft. Nur: ohne Farbmanagement ist das ja ne Zumutung. Die hab ich in Photoshop, aber die ganze Windows-Darstellung ist ja wohl extrabunt. Der Fernseher - auweia.

Ich hab erst seit heute Win7 und dachte, da könnte man den gesamten Farbraum für Normalanwendungen begrenzen. Aber geht das echt?
 
Ja, klar geht dies. Inwieweit kennst du dich im Gebiet "Farbraum" aus? Lies dies mal folgenden Artikel betreffend der Thematik Farbraum auf Wikipedia durch.

LG Uwe
 
Da klinke ich mich mal ein. Habe ja auch Monitore mit erweitertem Farbraum. Zwar lässt sich (nach Kalibrierung!!) damit auch unter Windows hervorragend arbeiten, ohne dass man sofort hinten über kippt ;) (auch wenn einige Farben in Windows 8 schon wirklich hart sind...). Aber manchmal würde ich mir wünschen, meine Bilder mal mit auf maximal sRGB begrenztem Farbraum anzuschauen, um einen kleinen Eindruck zu bekommen, wie das Bild auf einem normalen Monitor aussieht.
 
Tja Junge, wenn es dich dann mal nicht interessiert und mir nur selten blöde Kommentare entgegnen, frage eben andere User. Viel Spass und tschüss :p!!!
 
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Andere User meinen: Unhöflich und gehört beendet!:(
Thanks

tomstein
 
Andere User meinen: Unhöflich und gehört beendet!:(
wenn du das unhöflich findest, dann lies mal den entsprechenden Thread, von dem oben die Rede ist. Dann erkennst du vielleicht, wie unglaublich nervig es sein kann, wenn jemand ständig unqualifizierte Kommentare zu einem Thema gibt und auch nach mehrfachen Nachfragen einfach nicht auf das Thema eingeht. Wenn man zu einem Thema nix weiß - einfach mal Pause machen. Aber einen Thread mit nutzlosen Kommentaren zu torpedieren und damit unlesbar zu machen, das finde ich unhöflich.
 
Ich schließe daraus, daß es Dir auch noch nicht gelungen ist?

Vielleicht habe ich das Problem ja nicht richtig verstanden, aber es gilt doch Folgendes: Ein Monitor wird im Gerätemanager durch seine monitor.inf bestimmt, der gleich ein passendes Farbprofil mitbringt. Ist dieses Farbprofil bzw. sein Farbraum zu groß, und einfache Icons bzw. Grafiken sehen aus wie ein Gemälde, dann beschränkt man auch unter WINDOWS den Farbraum in der Farbverwaltung.
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farbraum.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Toscana,

ich finde Dein Auftreten in diesem Thread schon äußerst Merkwürdig, wenn ich das so beschreiben darf.

Eigentlich bin ich geneigt nicht zu antworten.
Dennoch ist es hilfreich zu wissen, in wie Fern Du Dich mit Farbmanagement auskennst.

Für diese Thematik ist das nicht zu verachten.

Wenn Du die Farben etwas im Rahmen halten willst, wirst Du wohl kaum um ein Colorimeter, die passende Software, sowie das Nötige Wissen auskommen.

Megalodon
 
Ich bin hier kein Fachmann, aber vielleicht kann ich einen Anstoß geben:

Vielleicht habe ich das Problem ja nicht richtig verstanden, aber es gilt doch Folgendes: Ein Monitor wird im Gerätemanager durch seine monitor.inf bestimmt, der gleich ein passendes Farbprofil mitbringt.
Die meisten Monitore werden von Windows mit einem Standardprofil betrieben, weil WIndows nicht mit einer riesigen Liste an Farbprofilen kommt.

Was der TE als ersten tun sollte, ist auf der CD, die dem Monitor (hoffentlich) beilag, bzw. auf der Webseite des Herstellers nach einem Farbprofil für den Monitor suchen.
Wenn er dieses Windows unterschieb wird das Aussehen (hoffentlich) schon besser.

Wenn ein solches Farbprofil nicht existiert oder der Effekt nicht wie gewünscht ist, kann man mit entsprechender Software und einem Messgerät (Stichwort "Spyder") ein eigenes Farbprofil erstellen.
Dazu gibt es hier im Forum schon ein paar Threads.
 
Das ist soweit richtig und sollte definitiv das erste sein, was man macht. Aber hier ging es darum, wie man den Farbraum dann begrenzen kann, also künstlich verkleinert - oder habe ich das falsch verstanden?
 
Aber hier ging es darum, wie man den Farbraum dann begrenzen kann, also künstlich verkleinert - oder habe ich das falsch verstanden?
Nein, das hast Du völlig richtig verstanden. Selbstverständlich habe ich den Bildschirm mit Meßgerät profiliert und das Thema Farbmanagement in entsprechend ausgelegter Software (Photoshop) ist kein Problem. Aber: z.B. meine Fernsehsoftware betreibt kein FM und mir ist auch nicht bekannt, daß die Filme mit Profil gesendet würden (das man dazu ja bräuchte). Also haben die Leute rote Gesichter. Die Windows-icons kommen ohne Profil und so weiter.

ich finde Dein Auftreten in diesem Thread schon äußerst Merkwürdig, wenn ich das so beschreiben darf.
das tut mir leid. Natürlich will ich keinen Ärger machen. Aaaber: gewisses Geschwätz geht mir einfach auf den Senkel und es war eben innerhalb nur eines Tages nicht das erste mal, daß Helios äußerst vollmundig etwas behauptet ("Ja, klar geht dies") und dann keine weiteren Fakten, geschweige denn Belege, beibringen kann und sich auf sämtliche Nachfragen nur windet. Mich nervt sowas, zumal ich meine, die Frage nicht sehr mißverständlich formuliert zu haben. Nur lesen sollte man schon vor unqualifizierten Antworten. Ich fühle mich mit solchen Links (Motto: "informier dich erstmal übers Thema...") etwas für dumm verkauft. Wenn ich überreagiert habe, bitte ich um Entschuldigung.

Dennoch ist es hilfreich zu wissen, in wie Fern Du Dich mit Farbmanagement auskennst.
ganz gut. Aber alle Profile nützen mir in Windows nix, wenn ich dem System nicht mitteilen kann, daß der "gedachte" Quellfarbraum für sämtliche Darstellungen kleiner sein soll als der meines Monis (etwa AdobeRGB). Bzw. daß alle Farben auf einen kleineren Zielfarbraum gemapped werden sollen. Funktional stelle ich mir etwas vor, das ähnlich funktioniert wie der Softproof in Photoshop. Da kann ich mir ja auf meinem Buntmonitor auch anzeigen lassen, wie das Bild z.B. im Zeitungsdruck aussähe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, das hast Du völlig richtig verstanden. Selbstverständlich habe ich den Bildschirm mit Meßgerät profiliert
Und wieso hast du uns das dann nicht mitgeteilt?
Wie soll man dir sinnvolle Ratschläge geben, wenn man nicht alle relevanten Informationen hat?
 
Aber: z.B. meine Fernsehsoftware betreibt kein FM und mir ist auch nicht bekannt, daß die Filme mit Profil gesendet würden (das man dazu ja bräuchte). Also haben die Leute rote Gesichter. Die Windows-icons kommen ohne Profil und so weiter.
Also, ich kann Dir zwar nicht sagen, wie man Win7 ein Farbprofil unterschiebt, aber zumindest sollte sich Windows beim Zeichnen von Icons daran halten. Ich benutze halt kein Windows....

Zum Thema Filme und Farbprofile kann ich aber etwas sagen, da ich in dem Bereich arbeite: Es ist zwar nicht so, dass ein Film ein Farbprofil enthält. Das braucht er aber auch nicht. Es ist allerdings so, dass Fernsehsignale und Videos in *definierten Farbräumen* gesendet und aufgezeichnet werden. Will sagen, die Primärfarben von Videoströmen sind sehr wohl genormt. Ebenso die Primärfarben von Bildern, wie etwa JPEG. Das Problem ist eher, ob die implemeniernde Software ("der Player") etwas davon weiß und vom Windows Farbprofil gebrauch macht. Vermutlich wird man dort von dem ganzen Dunstkreis "korrektes Farbmanagement" nicht viel halten, weil es deutlich die Ausgabe verzögert (das ganze ist recht nichttrivial), und insofern kommen die Filme sehr bunt herüber. Man kann höchstens versuchen, durch eventuell vorhandene Kontrasteinstellungen dem gegenzusteuern, aber farbtreu wird es wohl mit Consumer-Software nicht.

ganz gut. Aber alle Profile nützen mir in Windows nix, wenn ich dem System nicht mitteilen kann, daß der "gedachte" Quellfarbraum für sämtliche Darstellungen kleiner sein soll als der meines Monis (etwa AdobeRGB).
Doch, natürlich. Ein ICC-Profil dient genau dazu. Idealerweise enthält die Quelle ("das Bild") ein ICC-Profil oder - alternativ - ist in einem genormten Farbprofil abgelegt. Dieses ICC-Profil oder das Farbprofil beschreibt auf abstrakte Weise, wie das Bild von seinem eigenen Farbraum in den XYZ-Profil-Connection-Space umgewandelt werden soll. Ist jetzt im Player oder Betriebssystem das *korrekte* ICC-Profil des Monitors hinterlegt, so sollte (bei korrekt arbeitetem Farbmanagement) das Betriebssystem die Möglichkeit haben, vom XYZ "Profile-Connection Space" in den Monitorfarbraum zu übersetzen. Da jetzt beide Wege (Bild->XYZ und XYZ->Monitor) wohldefiniert sind, wird bei einem korrekt profiliertem Farbworkflow das Bild auf dem Monitor *richtig* und nicht knallbund angezeigt.

Sollte das nicht funktionieren, ist beim Farbprofil etwas defekt oder das Betriebssystem implementiert es nicht, oder nicht richtig. Will sagen: Man braucht nichts künstlich zu beschränken, das ergibt sich bei korrektem Farbmanagement ganz von allein.

Ob Windows sowas richtig machen kann entzieht sich meiner Kenntnis. Linux tut es nicht (um mal ein Negativbeispiel zu nennen).
 
Es ist allerdings so, dass Fernsehsignale und Videos in *definierten Farbräumen* gesendet und aufgezeichnet werden
in welchen denn? Und auch dafür bräuchte man dann natürlich eine Abspielsoftware mit FM oder eben die Systemweite Beschränkung auf diesen Farbraum.
Kontrasteinstellungen etc. im Player hab ich schon versucht, kann aber den Graus nur abmildern. Wenn ich Farbsättigung rausnehme bleiben die Gesichter rosa, wober der Rest schon fast Sepia daherkommt, weil mein Farbraum im Rot- und Grünbereich eben einen weiten Ausschlag hat.

Idealerweise enthält die Quelle ("das Bild") ein ICC-Profil
bei richtigen Bildern ja, aber bei den Icons wohl kaum. Beim Desktop etc...
Alles bekannt, was Du schreibst, aber...

Ob Windows sowas richtig machen kann entzieht sich meiner Kenntnis. Linux tut es nicht (um mal ein Negativbeispiel zu nennen).
Das ist der Knackpunkt. Erstens müsste Windows das überhaupt machen und zweitens bräuchte ich für alle Elemente auf dem Desktop ein Profil oder zumindest einen unterstellten Standard - z.B. sRGB.

Meine Frage geht eben dahin, ob ich Windows bewegen kann, irgendwas in der Richtung für mich zu tun.
 
Und wieso hast du uns das dann nicht mitgeteilt?
Wie soll man dir sinnvolle Ratschläge geben, wenn man nicht alle relevanten Informationen hat?
Gegenfrage: welchen sinvollen Ratschlag hätte ich mit dieser Information bekommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gegenfrage: welchen sinvollen Ratschlag hätte ich mit dieser Information bekommen?
Alle Hinweise auf Spyder und Farbprofile hätten unterbleiben können.

Ich arbeite seit Jahren im Support, und die meisten Probleme machen Fragesteller, die meinen, nicht alle Informationen liefern zu müssen. Informationen, die der Supporter nicht hat, kann er nicht in die Lösungsfindung einfließen lassen. Wenn er dem Fragesteller Dinge vorschlägt, die dieser schon probiert aber nicht erwähnt hat, sind beide Seiten genervt und beide Seiten verlieren Zeit.
 
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