Win 7 - Farbraum begrenzen

Toscana

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tach,

ich hab mir jetzt einen Rechner mit großem Farbraum gekauft. Nur: ohne Farbmanagement ist das ja ne Zumutung. Die hab ich in Photoshop, aber die ganze Windows-Darstellung ist ja wohl extrabunt. Der Fernseher - auweia.

Ich hab erst seit heute Win7 und dachte, da könnte man den gesamten Farbraum für Normalanwendungen begrenzen. Aber geht das echt?
 
Ich arbeite seit Jahren im Support, und die meisten Probleme machen Fragesteller, die meinen, nicht alle Informationen liefern zu müssen.

Da schließe ich mich moronoyxid an: Es geht weder um Kalibrierung, Farbräume für Photoshop, noch um WINDOWS-Farbprofile, sondern darum, Filme mit Hilfe eines farbtreuen PC auf einem Fernseher abzuspielen, auf dem Gesichter zu rosa aussehen.

Die Player bringen aber nun mal ihre eigenen Farbprofile mit, so wie das Photoshop auch macht. Außerdem gibt es zahlreiche Video-Nachbearbeitungspunkte in den Menüs, die genau solche Probleme regeln. Es bleibt in einem solchen Fall nichts weiter, als WINDOWS für die Ausgabe auf einem TV zu kalibrieren und danach einen Player einzurichten, der nur für die Ausgabe auf diesem TV vorgesehen ist. Alternativ kann man die Videos auch im TV-eigenen Player abspielen, der auf sein Display vorbereitet ist.
 
Gegenfrage: welchen sinvollen Ratschlag hätte ich mit dieser Information bekommen?
Abermals Gegenfrage: Denkste, du bekommst noch einen *lol*?
Deswegen ja auch meine anfängliche Frage, inwieweit du dich hinsichtlich dieser Thematik auskennst.


Post #4:
ach ja? und wie?

ein ähnlich qualifizierter Beitrag wie beim Thema TuneUp Utilities. Die Frage war, wie man diesen in Win7 begrenzen kann, nicht was ein Farbraum ist.

Post #15:
das tut mir leid. Natürlich will ich keinen Ärger machen. Aaaber: gewisses Geschwätz geht mir einfach auf den Senkel und es war eben innerhalb nur eines Tages nicht das erste mal, daß Helios äußerst vollmundig etwas behauptet ("Ja, klar geht dies") und dann keine weiteren Fakten, geschweige denn Belege, beibringen kann und sich auf sämtliche Nachfragen nur windet. Mich nervt sowas, zumal ich meine, die Frage nicht sehr mißverständlich formuliert zu haben. Nur lesen sollte man schon vor unqualifizierten Antworten. Ich fühle mich mit solchen Links (Motto: "informier dich erstmal übers Thema...") etwas für dumm verkauft. Wenn ich überreagiert habe, bitte ich um Entschuldigung.
 
Zuletzt bearbeitet:
JPEG Part 5 (aka JFIF) definiert ITU BT.601 als Farbraum, was genau der Farbraum von Analogfernsehen ist. Die meinsten Leute verwenden das aber falsch und benutzen stattdessen sRGB, was fast, aber nicht ganz dasselbe ist. Bluray und verwendet BT.709, welches einen etwas größeren Gamut hat, was fast, aber nicht ganz PhotoYCC ist, welches auf PhotoCD-Systemen verwendet wird. HDTV hat YPbPr, was auch wieder ähnlich zu 709 ist, aber einen Schwarzwert != 0 hat.... Will sagen, das ist alles sehr systemabhängig.

Und auch dafür bräuchte man dann natürlich eine Abspielsoftware mit FM oder eben die Systemweite Beschränkung auf diesen Farbraum.
Nochmal: Nein, bräuchte man nicht. Du bräuchtest eine Abspielsoftware, die die notwendigen Farbraumtransformationen *korrekt* ausführt, und nicht eine, die irgendwas beschränkt. Wenn die Software ganz blöd die Primaries von 709 (oder 601) auf die Primaries des Monitors legt, wird es knallbunt. Wenn die Software die Farbräume korrekt interpretiert, so sehen die Farben auch richtig aus. Das ist keine "systemweite Beschränkung", sondern ein systemweit korrekt implementierter Farbworkflow.


bei richtigen Bildern ja, aber bei den Icons wohl kaum. Beim Desktop etc...
Das hängt jetzt wieder vom Betriebssystem ab. Ich würde erwarten, dass ein vernünftiges Os einen Farbraum für seinen Desktop definiert. Das wäre dann sowas wie sRGB. Und dann würde das Betriebssystem die Icons in sRGB rendern und alles würde gut aussehen, nur eben im kleineren sRGB Gamut verbleiben. Was passiert denn, wenn Du das Farbprofil des Monitors (oft als .icm oder .icc Datei auf der "Treiber-CD") installierst? Ich meine mich zu erinnern, dass selbst Windows 2000 das interpretierte. Falls da nichts passiert, oder die Farben des Desktop(!) immer noch falsch aussehen, so stimmt entweder das Farbprofil nicht, oder im Windows oder Windows-Treiber ist etwas verstellt.

Was das Abspielen von Videos angeht so geschieht dies meist über Video-Overlays, d.h. die Graphikkarte blendet das Video direkt von einem Speicherbereich in den Desktop ein, ohne das Windows da groß die Chance hätte, dazwischen zu gehen. Hängt also dann am Abspieler. Bei Linux kann man die Abspielmethode einstellen, eventuell bei Deinem Windows-Player auch. Video-Overlay wäre dann bei unvollständiger Software nicht die richtige Wahl, aber es mag noch andere Methoden der Videoabspielung geben, die etwa die Graphikkarte zum Kopieren der Videodaten benutzen. Dort könnte dann Windows eventuell wieder den richtigen Farbraum einblenden. Wäre zumindest mal eine Idee, in der Richtung weiter zu forschen.


Meine Frage geht eben dahin, ob ich Windows bewegen kann, irgendwas in der Richtung für mich zu tun.

Siehe oben. Für den Desktop sollte es das schon tun, es sei denn, da ist was verstellt. Für das Abspielen von Videos ist das so eine Sache.
 
Nochmal: Nein, bräuchte man nicht. Du bräuchtest eine Abspielsoftware, die die notwendigen Farbraumtransformationen *korrekt* ausführt
Aber das habe ich doch geschrieben. Das ist doch Farbmanagement - Ausgangsfarbraum in den Zielfarbraum übertragen und dabei die RGB-Zahlen entsprechend anpassen.

und nicht eine, die irgendwas beschränkt.
entweder, oder! - so habe ich es auch geschrieben. Ich bin da meist schon sehr korrekt ;) Entweder FM oder ein auf den Quellfarbraum begrenztes Ausgabesystem, was im sichtbaren Ergebnis auf das Gleiche rauskommt.

Ich kuck mal, ob meine Software die von Dir genannten Farbräume irgendwo versteckt bereithält.

Alle Hinweise auf Spyder und Farbprofile hätten unterbleiben können.
Tut mir ja leid, wenn ich hier pingelig sein muß, aber die Frage war doch, welche Information ich bekommen hätte, nicht was unterblieben wäre.

die meisten Probleme machen Fragesteller, die meinen, nicht alle Informationen liefern zu müssen.
Wir können da gern drüber diskutieren, nur will ich hier weder als der Querulant noch als der Rechthaber rüberkommen. Ich habe alle Informationen geliefert, die m.E. für das eigentliche Problem relevant sind. Und meine Kenntnisse im Farbmanagement gehören da nicht zu, weil ich ganz konkret nach einer Windows-Funktion gefragt habe. Für eine Antwort ist es völlig wurscht, ob ich mein System kalibriert habe oder nicht. Natürlich wäre die Ausgabe dann nicht oberkorrekt, aber entscheidend ist, ob Windows das kann, wonach ich gefragt habe. Und wenn man das nicht weiß, braucht man sich nicht mit Links aufzuplustern von deren Inhalt man vermutlich selbst die Hälfte nicht versteht.

Abermals Gegenfrage: Denkste, du bekommst noch einen
von dir mit Sicherheit keinen Brauchbaren, ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir ja leid, wenn ich hier pingelig sein muß, aber die Frage war doch, welche Information ich bekommen hätte, nicht was unterblieben wäre.
Tja, da ist die Frage falsch, weil zu eng gefasst.
Es hilft der Diskussion auch, wenn man unnötige Fragen nicht stellt/stellen muss.
Das hättest du gewonnen.

Und ich hätte gewußt, daß ich dir nicht weiterhelfen kann, und keinen unnötigen Beitrag verfaßt.
 
Tja, da ist die Frage falsch...
ja, das sagen die Politiker den Journalisten auch immer. Ulrich Mayer hat hierauf mal schön geantwortet: "das ist meine Frage, Ihre Antwort bitte".

Der Rest sei akzeptiert. Ich denke nur (aus Erfahrung), daß Helios seinen Beitrag trotzdem verfasst hätte ;) Und das provoziert eben auch Ärger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Rest sei akzeptiert. Ich denke nur (aus Erfahrung), daß Helios seinen Beitrag trotzdem verfasst hätte Und das provoziert eben auch Ärger.

Du bist Dir, in aller Freundschaft und jetzt mal ohne jede Emotionen, offenbar nicht bewusst, dass eine Threaderöffnung wie...

tach, ich hab mir jetzt einen Rechner mit großem Farbraum gekauft. Nur: ohne Farbmanagement ist das ja ne Zumutung. ... Auweia!

... nicht gerade glücklich formuliert ist. Das ist, offen gesagt, etwas zu schnodderig, um Fachwissen über ein Fachgebiet wie Farbräume etc. abzugreifen. Es fehlt ganz einfach der Respekt gegenüber denjenigen, die Dir hier weiterhelfen sollen, denn deswegen hast Du ja den Thread eröffnet. Nicht nur Helios, wir waren alle etwas sprachlos ob des Tonfalls, aber klar: So etwas passiert uns allen nun mal im Eifer des Gefechts, gerade wenn man verunsichert vor einer einem technischen Problem sitzt. Wir haben alle mal unsere merkwürdigen Tage und dabei sollten wir es heute belassen. :D
 
achso...
Du findest so eine Anfrage respektlos? Da hätte ich ehrlich gesagt nicht mit gerechnet. Hatte nicht vor, jemanden zu beleidigen.
 
Zurück zum Thema: Da war wohl eine Darstellung zu bunt oder grell. Daher ein Tip: Windows kann den Bildschirm farblich einstellen, einfach mal suchen und machen. Von Eizo gibt es ein Testprogramm, wo man auch extreme Farbfehler erkennen und dann passend einstellen kann. Zuletzt hat der Grafikkartentreiber Einstellmöglichkeiten.
Am Beginn der Einstellungen erst mal alles auf Werk/Standard einstellen und dann modifizieren.
Sehr hilfreich wäre auch: Um welches TFT handelt es sich eigentlich? Hersteller? Typ? TN oder ISP? Und bitteschön: Welches normale Display hat einen übergrossen Farbraum? Das können meist nur die sündhaft teuren, kalibrierten Eizo's oder Nec. Normale Displays haben oft einen geringeren Farbraum, der meist in % angegeben wird; z.B. 95% von sRGB.
Weiter kann man Kontrast, Farbmitte, Helligkeit oder Sättigung u.a. direkt für das Display und nochmal bei den Einstellungen des Players modifizieren. Damit man aber weiss, was man tut, ist ein gewisses Grundwissen nötig, das man sich mal aneignen sollte, bevor man Antworter be-/verurteilt.
LG mccs
 
ja danke, ich verfüge über dieses Wissen.
Besonders dankbar bin ich für den äußerst zielführenden Tip: "einfach mal suchen und machen".
 
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