Welches OS für X41

Nemesis100

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20 Juli 2008
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218
Hallo liebe Gemeinde,
mal ne kurze Frage nach erfoglosere "Suche". Ist es möglich auch Vista auf dem X41 laufen zu lassen? Oder ist er zu Brustschwach?

Gruß
Nemesis
 
[quote='Nemesis100',index.php?page=Thread&postID=409596#post409596]Hallo dullivan,
ich habe mir mal den WIKI Eintrag angetan. Und da geht es doch schon wieder los. Ständig dieses patchen patchen patchen. Natürlich sehe ich auch bei Win... die Notwendigkeit der Aktualisierung in regelmäßigen Abständen (oder Täglich/Stündlich). Aber das funtzt dann automatisch. Wenn ich über Linux lese, fällt mir auf, das man alles manuell (mit dem nötigen Hintergrundwissen versteht sich) machen muß. Es war und bleibt bestimmt ein gutes OS, aber nicht für Jedermann. Und deswegen ja auch mein Aufruf. Ich will auch mal Linux sehen, aber nicht auf meine Kosten. Ich bin seit des C64 mit Computern vertraut und bestle gerne, aber immer dieses gefrickel mit dem System. Irgendwann muß mal gut sein. Soll jetzt nicht heißen, das ich Linux verurteile. Hat jemand mal ne Version für mich, die auch ohne o.g. Probleme funtzt?

Gruß
Nemesis[/quote]

Installier doch einfach mal ein aktuelles Ubuntu-System. Das patchen und sonstiges rumgefrickel bezieht sich doch ausschliesslich auf exotischere gewünschte Funktionen, die man so aber einbringen kann. Das Grundsystem läuft OOB problemlos. Allgemeine Patches und Updates der Sicherheit bezüglich läd und installiert auch Ubuntu völlig problemlos automatisch und schnell - in meinen Augen sogar problemloser als mit Windows (bei Linux hatte ich bisher keine Probleme mit automatisch eingespielten Patches - bei Windows sehr wohl).
 
[quote='dullivan',index.php?page=Thread&postID=409778#post409778]Hm, bist du dir denn sicher, dass du wirklich ein Linux willst?
[/quote]

Ich will kein Linux mehr. :P

Über den Schreiberling auch kein Komentar. :whistling:

Gruß
Nemesis
 
Habe mir gerade die Version Ubuntu Ver. 8.04.1 als Live CD erstellt. Werde die mal morgen auf meinem Lapi versuchen. Kann man diese Version paralel zu einem MS OS laufen lassen, auf der gleichen Patizion? Oder ist nach einer Installation der Rest futsch?

Gruß
Nemesis
 
Live-CD heißt, es werden keine Daten auf die Festplatte geschrieben, nur virtuelle Ram-Drives. Nach dem Neustart ist also alles wie immer.

Wenn du es installierstmüssen zwingend neue Partitionen angelegt werden, da Linux mit einem anderen Dateisystem arbeitet. Das kann entweder im freien Speicher deiner Festplatte passieren oder von grund auf. Wenn du geführt den Speicherplatz verkleinerst für Ubuntu installiert sich ein Bootmanager namens Grub - aus diesem kannst du sowohl Windows als auch Linux booten.

Dennoch empfehle ich dir vorher ein Backup der gesamten Festplatte mit einem Imaging-Toll um sie im Fall der Fälle komplett wieder herzustellen.
 
Ich habe jetz gerade den Namen Live CD so gebraucht, als wäre ich mir meiner Sache sicher. Habe von der Seite Ubuntu die Version down geloaded und gehe davon aus, nachdem ich aus der iso ne CD erstellt habe, das das jetzt ne Live CD ist. :S

Ist nicht so?

Lade mir gerade von der FedoraSeite die 3,9 GB große Datei und will diese als Vergleich mal versuchen. Ist das ne Live DVD?

Irgendwie ist mir mulmig bei dem Gedanken etwas falsch zu machen. Aber abbrechen kann man ja immer noch. Ich bin nur so fraglich, da ich keine Lust habe mein MS OS wieder neu zu machen. Danke für das Verständnis.

Gruß
Nemesis
 
Ubuntu fragt dich nach dem booten in einem Menü, ob du installieren möchtest oder halt als Live-CD. Steht auch extra erwähnt, dass keine Daten geschrieben werden.

Wenn das System vollständig geladen ist gibts dort aber nochmal ein Link zum installieren :-)
 
Warum ist die Version von Fedora soooooo groß, wie die von Ubuntu?

Gruß
Nemesis
 
Bei der Fedora 3.9 GB DVD sind halt alle Pakte mit dabei, wobei man nur die wenigsten braucht. Kann man bei Ubuntu alles online nachladen.

Und wenn dir mulmig ist: mach ein Backup (z.B. mit R&R auf eine bootbare USB Platte oder mit Acronis). Wenn dir Linux nicht gefällt, dann hast du in ner Viertelstunde wieder dein Windows drauf. Nichts leichter als das. Oder installier dir Ubuntu als Wubi Version unter Windows, da passiert dann sowieso gar nix und ist rückstandsfrei zu deinstallieren (Ubuntu CD nur während des Windows Betriebs reinschieben und nicht damit booten).
 
Hey, ich habe heute Ubuntu mal probiert. Ich muß echt sagen, das ich meine Aussage gegen Linux revidieren muß. Habe Ubuntu als Live CD getestet und bin voll zufrieden. Das einzige was nicht gefunztz hat ist die Auflösung. Hat nur 800 * 600 angezeigt und konnte, wollte sich nicht umstellen lassen. Ich habe gerade die Fedora Version gebrannt und werde sie morgen mal ausprobieren. Gibt es eine Möglichkeit unter Ubuntu die Auflösung manuell zu verändern (im System)? Acronis habe ich installiert. Werde vorher mal nen Save machen.

Gruß
Claas
 
[quote='Nemesis100',index.php?page=Thread&postID=409596#post409596]Hallo dullivan,
ich habe mir mal den WIKI Eintrag angetan. Und da geht es doch schon wieder los. Ständig dieses patchen patchen patchen.[/quote]
Tätsächlich ist es andersrum. Man muss, wenn man (fast) ähnliches mit Windows erreichen will viel mehr Aufwand betreiben, bzw. vieles geht dort erst gar nicht (z.B. neuen Kernel compilieren). Bei Vista muss man ewig rumkonfigurieren, bis man die Dienste soweit hat, dass es ressourcenschonend läuft. Ubuntu funktioniert dagegen einfach. Da musst Du gar nichts machen. Der Standard Kernel von Ubunutu tut alles was du brauchst und es sind keinerlei Eingriffe nötig. Die Compile Beschreibung bracht man nur für Undervolting und HDAPS. Unter Windows muss man analog dafür RMclock benutzen oder einen Treiber des Herstellers. Linux in den aktuellen großen Dristibutionen ist für mich klar benutzerfreundler als Windows, gerade auch für Anfänger.
Es gibt für mich im Moment nur 2 Argumente für Winodows, das ist a) Handschrfterkennung auf dem Tablet b) Office, da einen andere zwingen dies zu benutzen.
 
Hy @pibach,
ich möchte Linux nicht mit Win OS vergleichen. Ich habe mich hinreißen lassen, Linux (egal welche Version) "fangt jetzt nicht an mich auseinander zu nehmen, sorry Linux" zu instalieren. Mein perömlicher Eindruck (soll nicht kommentiert werden) (wirklich nicht) Ich habe mich versucht die ein oder anderen "Ersatz" OS zu versuchen. Dank "dullivan" bin ich mir sicher (laut seinem Link) das ich Linux den Rücken kehren werde. Für mich ist Linux eine reine Spielerei und für Leute die zu viel Zeit haben. Zum arbeiten ist Linux nicht zu gebrauchen. Vergebt mit bitte meine Meinung, ist nicht auf alle Anwendungsbereiche zu beziehn.


Hru0
Nemesis
 
[quote='Nemesis100',index.php?page=Thread&postID=410759#post410759] Dank "dullivan" bin ich mir sicher (laut seinem Link) ...[[/quote]
Dieser Link beschreibt eine stark diskussionsfähige Einzelsicht auf Linux, die ich diplomatisch als realitätsfern und unpassend bezeichnen würde.
 
Diese stark diskussionfähige Einzelsicht auf Linux, die du diplomatisch als realitätsfern und unpassend bezeichnen würdest, verspricht dem Leser allerdings nicht das Blaue vom Himmel und gaukelt eine fiktive Traumwelt vor, in der alles "einfach" funktioniert - so lesen sich zumindest deine Beiträge bezogen auf Ubuntu - sondern vermitteln an meiner Meinung nach durchaus gerechtfertigten Beispielen, was die eigentliche Intention von freier Software und auch den Linux-(Kernel)-"Hackern" ist. Dass manch einer nach der Lektüre des Textes jegliche Lust sich mit einem Linux intensiver zu beschäftigen verliert, verhindert doch nur übermäßige Enttäuschung und Frustration, wenn dann mal doch nicht alles so einfach funktioniert, wie ständig versprochen wird.

Selbstverständlich kann man ein Ubuntu/Fedora/Suse... mal eben testen, feststellen, dass mit der Live-CD das Nötigste an Hardware funktioniert und es dann spaßenshalber installieren, in der Hoffnung, einen Ersatz für sein (verhasstes?) Windows gefunden zu haben. Es folgt der unvermeidliche Standardpost in irgendein Forum, welche der alteingesessenen Windowsprogramme auch unter Linux funktionieren oder was die Alternativen sind, um dann mehr oder minder frustriert von der Antwort nach wenigen Tests wieder zu Windows zurückzukehren oder ein Linux zu verwenden, in dem man sich gerade so (sprich über ein paar graphische Administrationswerkzeuge) zurechtfindet und es sich ein wenig wie das alte Windows herrichtet.

In diesem Fall spricht doch nichts dagegen, dass sich der Betreffende lieber ein Windows XP (ganz bewusst XP, das ist nach 7 Jahren nicht veraltet, sondern endlich "stable") ordentlich konfiguriert (als Nutzer arbeiten, eigene Firewallregeln etc.) und nach möglicherweise etwas größerem Konfigurationsaufwand zum Einen so einiges gelernt hat (z.B. über TCP/IP und Paketfilter) und gleichzeitig in seiner gewohnten Umgebung weiterarbeiten kann.
Ich will damit nicht sagen, dass Linux schlecht und nicht geeignet wäre, aber um wirklich Spaß mit dem System zu haben, ist so einige Einarbeitungszeit und vor allem Interesse, sich mit einer Shell/Konsole zu beschäftigen, absolut essentiell. Wer das nicht möchte und es als "reine Spielerei" abtut, sei natürlich an dieser Stelle trotzdem dazu angehalten, es einfach einmal auszuprobieren - aber bitte nicht mit übermäßig hohen Erwartungen. ;)
 
Also ich finde den Artikel auch recht gut um einen Überblick zwischen Windows und Linux zu bekommen. Jedoch überzieht der Text auch ein wenig. Er bereitet zukünftige Nutzer darauf vor das man sich auseinandersetzen muss mit dem System und seiner Bedienung.

Jedoch (!) muss man bei Windows sich genau so mit einigen Dingen auseinandersetzen. Treiber Installationen und wenn was nicht geht nach Alternativen suchen. Viele Nutzer sind mit der Registry vertraut was auch ein Systemnaher Bestandteil ist.

Nemesis hat ja nun seine Meinung gebildet und das ist ja auch gut so =) Er hat versucht sich über Linux ein Bild zu verschaffen und hat seine Entscheidung getroffen! :)

Ich kann als Medieninformatikstudent nur sagen das Linux perfekt für mich ist. Jegliche Programmiersprachen können mit OpenSource Tools super gehandlet werden (Java, C, OpenGL etc). Wine handlet inzwischen Photoshop recht erfolgreich. Und für Software die es NUR für Windows gibt und die nicht emuliert werden kann habe ich VirtualBox installiert und ein XP reingeklatscht.

Also jedem das Seine solange man nicht von Vorurteilen geleitet wird und auch über den Tellerrand hinausschaut!
 
[quote='pibach',index.php?page=Thread&postID=410753#post410753][...]
Tätsächlich ist es andersrum. Man muss, wenn man (fast) ähnliches mit Windows erreichen will viel mehr Aufwand betreiben, bzw. vieles geht dort erst gar nicht (z.B. neuen Kernel compilieren). Bei Vista muss man ewig rumkonfigurieren, bis man die Dienste soweit hat, dass es ressourcenschonend läuft. Ubuntu funktioniert dagegen einfach. Da musst Du gar nichts machen. Der Standard Kernel von Ubunutu tut alles was du brauchst und es sind keinerlei Eingriffe nötig. Die Compile Beschreibung bracht man nur für Undervolting und HDAPS. Unter Windows muss man analog dafür RMclock benutzen oder einen Treiber des Herstellers. Linux in den aktuellen großen Dristibutionen ist für mich klar benutzerfreundler als Windows, gerade auch für Anfänger. [...][/quote]Deinen letzten Satz finde ich sehr wichtig / richtig. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ein echter Anfänger ohne Computerkenntnissen mit einem Ubuntu (wenn die Hardware richtig unterstützt wird) besser klar kommt als mit Windows XYZ, da man ja auch z.B. mit einem Grundsystem schon ohne Installation irgendwelcher Treiber / Software viel mehr anfangen kann. Allerdings geht es hier doch um Leute die von Windows nach Linux wechseln wollen. Gerade ein "erfahrener" Computerbenutzer (eigentlich ist er ja nur ein erfahrener Windowsbenutzer) blockiert sich selbst mit Vorstellungen, wie ein Betriebssystem zu funktionieren hat (unter Windows gings ja schließlich auch so) - viele wollen sich halt nicht eingestehen, dass sie wieder (fast) von vorne anfangen müssen, wenn sie tiefere Einblicke ins System gewinnen möchten. Aber das steht noch viel besser / ausführlicher in dem Artikel "Linux ist nicht Windows".

Und sollte irgendeine Hardware nicht ohne weiteres unterstützt werden oder ähnliches stehen Linuxanfänger leider oft auf dem Schlauch, da die Herangehensweise an ein Problem doch eine komplett andere ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die meisten Menschen Computersupport aus ihrem Bekanntenkreis in Anspruch nehmen und bis auf die wenigen glücklichen mit ein paar Geeks im Freundeskreis haben die meisten mit Linux dann ein Problem. Dies verbessert sich zwar (zum Glück) mit der stetig wachsenden Verbreitung von Linux, doch der Windowssupport aus dem Umfeld ist halt einfach öfter / besser vorhanden.

Es ist zwar sowieso meist besser, wenn man sich selbst mit den Problemen auseinandersetzt, egal ob Windows, Linux, BSD, Mac OS (Warum hat das eigentlich noch keiner für das X40 vorgeschlagen??? Das schicke X40 :love: schlägt doch auch im Design jedes Macbook!) ;) , Solaris :D ... Aber die Zeit bzw. das Interesse ist nicht bei jedem vorhanden und das kann man ja auch nicht erwarten.

Linux ist nicht die Lösung für alle Computerprobleme!
 
Heutzutage ist es für den durchschnittlichen Anwender doch kaum noch nötig sich mit der Shell auseinanderzusetzen.
Das "schlimmste" was passiere kann, ist dass die xorg.config händisch angepasst werden muss und selbst gibt es bei ubuntuusers.de ein bebildertes Wiki zu. :)

Außerdem ist ein radikaler Totalumstieg ohne Vorbereitung nie zu empfehlen. Alle Leute aus meinem Bekanntenkreis, die sich Linux mal etwas näher angeschaut haben, haben sich ein Dual Boot System erstellt um gleichzeitig das gewohnte Windows noch in der Hinterhand zu haben.
Über Alternativprogramme sollte man sich natürlich vorher Gedanken machen und ich denke, dass es für den Durchschnittsanwender(Office, Inet etc...) für alles eine Lösung unter Linux gibt.

Zum Thema Virenanfälligkeit und Updates...
Alle modernen Linuxdistributionen bringen einen Paketmanager mit, was auch gleich einer der größten Vorteile gegenüber Windows ist. :) Warum? Ein Paketmanager verwaltet, aktualisiert etc die gesamte installierte Software. Dies und der grundsätzlich andere Aufbau von Unix Systemen machen Linux weniger anfällig für Viren/Schadcode als Windows.

Alternativ wäre es für den einen oder anderen auch interessant sich Linux einfach erstmal in einer VM zu installieren und dort ein wenig "rumzuspielen". :)

Grüße
 
Ich habe auch Anfags Win XP und Ubuntu parallel drauf gehabt. Es hat 2 Monate gedauert da habe ich komplett umgestellt :) Am Anfang ist nen dual Boot wirklich gut damit man sich "sicher" fühlt und nicht alleingelassen.

Wenn man sich eingearbeitet hat kann man auch am besten für sich entscheiden ob man Windows oder Linux noch braucht!
 
Dank Euch all mit Euren Meinungen. Jedem seine, oder besser gesagt, wer suchet, der findet. Wir bleiben auf dem Boden und jeder so wie er meint. (Ich weiß, diese Aussagen sind allgemein) Über ein Pro und Kontra können nur die Fachleute entscheiden, und dann wird nicht einfach. Ich finde es trotzdem toll, das wir heute so viele Möglichkeiten haben. Kommt Zeit kommt Rat und auch bestimmt die richtige Wahl. Auf die richtige Wahl und immer viel Spaß beim ......

Gruß
Nemesis
 
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