[quote='pibach',index.php?page=Thread&postID=410753#post410753][...]
Tätsächlich ist es andersrum. Man muss, wenn man (fast) ähnliches mit Windows erreichen will viel mehr Aufwand betreiben, bzw. vieles geht dort erst gar nicht (z.B. neuen Kernel compilieren). Bei Vista muss man ewig rumkonfigurieren, bis man die Dienste soweit hat, dass es ressourcenschonend läuft. Ubuntu funktioniert dagegen einfach. Da musst Du gar nichts machen. Der Standard Kernel von Ubunutu tut alles was du brauchst und es sind keinerlei Eingriffe nötig. Die Compile Beschreibung bracht man nur für Undervolting und HDAPS. Unter Windows muss man analog dafür RMclock benutzen oder einen Treiber des Herstellers. Linux in den aktuellen großen Dristibutionen ist für mich klar benutzerfreundler als Windows, gerade auch für Anfänger. [...][/quote]Deinen letzten Satz finde ich sehr wichtig / richtig. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ein echter Anfänger ohne Computerkenntnissen mit einem Ubuntu (wenn die Hardware richtig unterstützt wird) besser klar kommt als mit Windows XYZ, da man ja auch z.B. mit einem Grundsystem schon ohne Installation irgendwelcher Treiber / Software viel mehr anfangen kann. Allerdings geht es hier doch um Leute die von Windows nach Linux wechseln wollen. Gerade ein "erfahrener" Computerbenutzer (eigentlich ist er ja nur ein erfahrener
Windowsbenutzer) blockiert sich selbst mit Vorstellungen, wie ein Betriebssystem zu funktionieren hat (unter Windows gings ja schließlich auch so) - viele wollen sich halt nicht eingestehen, dass sie wieder (fast) von vorne anfangen müssen, wenn sie tiefere Einblicke ins System gewinnen möchten. Aber das steht noch viel besser / ausführlicher in dem Artikel "Linux ist nicht Windows".
Und sollte irgendeine Hardware nicht ohne weiteres unterstützt werden oder ähnliches stehen Linuxanfänger leider oft auf dem Schlauch, da die Herangehensweise an ein Problem doch eine komplett andere ist.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die meisten Menschen Computersupport aus ihrem Bekanntenkreis in Anspruch nehmen und bis auf die wenigen glücklichen mit ein paar Geeks im Freundeskreis haben die meisten mit Linux dann ein Problem. Dies verbessert sich zwar (zum Glück) mit der stetig wachsenden Verbreitung von Linux, doch der Windowssupport aus dem Umfeld ist halt einfach öfter / besser vorhanden.
Es ist zwar sowieso meist besser, wenn man sich selbst mit den Problemen auseinandersetzt, egal ob Windows, Linux, BSD, Mac OS (Warum hat das eigentlich noch keiner für das X40 vorgeschlagen??? Das schicke X40

schlägt doch auch im Design jedes Macbook!)

, Solaris

... Aber die Zeit bzw. das Interesse ist nicht bei jedem vorhanden und das kann man ja auch nicht erwarten.
Linux ist nicht die Lösung für alle Computerprobleme!