Vista, ein nüchternes Fazit nach 1/2 Tag

T42p

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Nun, nach 1/2 Tag kann ich schon sagen dass Vista bei mir wieder herunterfliegt X( . Welche negativen Erfahrungen ich beim Umstieg gesammelt habe, möchte ich hier kurz erläutern, falls andere ebenfalls mit dem Gedanken spielen umzusteigen.

Sprachsteuerung
Selbst nachdem man die Software eine Weile trainiert hat, ist sie für Diktate praktisch unbrauchbar, da sie nicht das versteht was sie soll. Aus "Hallo" wird z.B. "Wallung".

User Account Control
Erst dachte ich das wäre nur am Anfang so schlimm, aber das "Feature" ist ja der Oberhammer X( Effektives und schnelles Arbeiten ist mit aktivierter UAC nicht möglich, selbst das Löschen, verschieben, Kopieren von Dateien muss mühseelig bestätigt werden, und zwar jedes Mal. Wer es schafft die UAC nicht abzuschalten muss entweder schmerzfrei sein, oder bekommt nichts mehr mit.

Sicherheitscenter
Schaltet man die UAC ab, hat man die ganze Zeit das rote Symbol des Sicherheitscenters in der Taskleiste, das einen bevormunden möchte.

TV-Karte
Noch nie ist meine TV-Software so oft abgeschmiert, manchmal wird nicht einmal die TV-Karte gefunden. Und dabei handelt es sich wohlgemerkt um die neuste Version von Treiber und Software, natürlich extra für Vista!

externe Soundkarte
Mein Soundblaster Live! 24bit external ist praktisch unbrauchbar geworden, sporadisch ist einfach kein Sound zu hören, dieses Problem läßt sich auch durch Neustarts nicht beheben, sondern mann muss die Soundkarte im Gerätemanager komplett entfernen oder deaktivieren, neu starten und wieder aktivieren. Nervig und nicht tragbar, schon gar nicht wenn man vorher den neusten Treiber für Vista von der Creative-Website heruntergeladen hat.

Datenübertragungsrate der externen Festplatte
Inzwischen habe ich bis auf 2, alle Updates auf dem Thinkpad die Lenovo für Vista vorgesehen hat. Trotzdem ist die Übertragungsrate meiner externen USB 2.0-Festplatte noch niedriger als die meines langsamen USB-Sticks. Lächerliche 4-5MB/s kleckern über die Leitung. Eine Frechheit! Bei XP war das 10fache drin.

Lenovo-Updates
2 Updates lassen sich bei mir partout nicht installieren, zum einen ein Registry Patch, zum anderen ein USB-Stromspar-Patch. Desweiteren habe ich kein WinDVD mehr und auch kein WinDVDCreator. Letzteres stört mich sehr da ich aufgezeichnete Fernsehsendungen damit oft auf DVD brenne und ich das Programm auf Grund der einfachen Bedienung schätze. Leider hat Lenovo/InterVideo hier wohl keinen Download für Vista-Upgrader vorgesehen, die Lizenz ist wohl nur für XP gültig, frage mich aber warum man trotzdem Vista-Updates für diese Software bei Lenovo beziehen kann.

Aero
Wenn man die Taskleiste etwas vergrößert (was bei mir sowieso der Fall ist), dann ist diese 3D-Flip-Ansicht völlig sinnfrei, denn schneller und übersichtlicher kann man eben doch per Taskleiste zwischen den Fenstern umschalten. Macht natürlich nicht so viel her. Optisch ist Aero aber auch nicht so toll wie ich es mir erwartet habe, zu einen unterstützen nicht alle Programme den Glas-Look, zum anderen ist das kein Glas sondern eher Milchglas, so dass die Transparenz im Grunde keinen Sinn macht, man kann ja doch nicht erkennen was hinter dem Fenster ist.

Arbeitsspeicher schnell aufgebläht
Keine Ahnung wie Vista das macht, aber 1GB ist bei mir praktisch immer an Arbeitsspeicher belegt. Momentan laufen nur Virenscanner und Firefox, wo sind die 1GB geblieben? Ein Blick in den Taskmanager gibt Hinweise. Explorer.exe (115MB), svchost.exe (130MB) und ein Hintergrunddienst des WMP den man nicht abschalten kann (33MB), sauen mit dem Arbeitsspeicher rum als gäbe es kein Morgen.

Das neue Startmenü
Noch ein etwas nerviger Zeitgenosse. Das neue Startmenü klappt ja nicht mehr wie früher komplett auf, sondern man sieht nur noch einen Teil der installierten Programme und muss dann scrollen. Dummerweise stehen ganz oben ca. 10 Programme die mit "Windows-" beginnen und die im Grunde kein Mensch ständig öffnen würde.

Windows-Mail
Jetzt kommt der Aufreger schlechthin! Der Nachfolger von Outlook Express (und man sieht es ihm deutlich an, da die Einstellungen fast identisch sind) unterstützt keine Hotmail-Email-Konten mehr. Entsprechende Nutzer werden aufgefordert doch bitte das browserbasierte Windows Live Mail zu benutzen. Hallo? Geht's noch? Wieso sollte ich meine Mails nicht mehr zentral abholen und verwalten können? Hotmail-Konten kann man zudem nur mit Outlook oder Outlook Express abholen, alternative Mailer wie z.B. Thunderbird versagen, da es sich weder um ein IMAP noch um ein POP3-Konto handelt.
Ein weiterer Schlag ins Gesicht ist, dass man im Gegensatz zu Outlook Express keine Option hat um beim Abholen der Mails die Originale auf dem Mail-Server zu belassen.


Fazit
Wenn man das alles so sieht fragt man sich wo die 6-10 Milliarden Dollar Entwicklungskosten geblieben sind. Gerade bei Systemeinstellungen ist vieles XP sehr ähnlich. Taskmanager und Gerätemanager z.B. haben keine Neuerungen erfahren, die Taskleiste ist immer noch die gleiche, nur eben neuerdings transparent und für den Start-Button hat man sich wohl geschämt. Die Sidebar ist nicht wirklich sinnvoll, ich konnte zumindest keine Vorteile für mich erkennen. Nicht einmal die Aktienkurse waren aktuell :D und beim Wetter schien sich das entsprechende Widget nur für Berlin zu interessieren. An allen Ecken und Enden wird man bevormundet, Einstellungen werden versteckt oder sind nur über Umwege zu erreichen. Das Schlimme ist, dass man bei Vista genauso viel frickeln müßte wie bei XP um es sich perfekt anzupassen, nur werden einem dabei ständig Steine in den Weg gelegt.
Und soooo stabil ist es jetzt auch nicht, mir ist zumindest schon 1x ohne Grund der Explorer abgestürzt, nur hat man das fast nicht gemerkt, da dieser wie der Blitz neu startete.
Die Hardwareanbindung von TV- und Soundkarten ist jedenfalls eine Frechheit! Diese bekommt von mir bestenfalls Alpha-Status.
Für mich war es das jedenfalls erst einmal mit dem Vista-Ausflug. Sobald 64bit alltagstauglich wird, muss man sich wohl leider wieder auf Vista einlassen, vielleicht hat man bis dato aber auch Glück und es sind genügend Leute zu alternativen Betriebssystemen gewechselt :( Ich bedauere die Leute die Microsoft für Vista auch noch hunderte von Euro in den Rachen geschmissen haben.
 
Original von StalafinDie sehr geringe Speicherauslastung meines ArchLinux ist einfach entzueckend. Selbst als ich noch unter Ubuntu war hatte ich, mit mehreren offenen Programmen im Hintergrund und dazu auch noch Compizfusion, eine Speicherauslastung von 400-500 MByte.

Was bringt dir Speicher, den dein System nicht nutzt?

Das Vista versucht den ohnehin vorhandenen Speicher für irgendwas sinnvolles zu nutzen ist doch kein Nachteil...

Würde sich Windows einfach im speicher breit amchen und dafür Anwendungsprogramme zum Auslagen zwingen, dann wäre das tatsächlich ein Nachteil, aber so ist es ja nicht.

Leerer Speicher erfüllt keine Funktion und ist demzufolge nutzlos...
 
Original von cyberbob
Für mich sind die Aussagen Bestätigung genug, bei XP zu bleiben... Demnächst soll ja auch noch das SP3 kommen und schlechter wird es dadurch bestimmt nicht werden.

Nachdem was man bisher lesen konnte, wird das SP3 lediglich eine Patch- bzw. Bugfix-Sammlung sein, von daher braucht man davon wohl nicht allzu viel zu erwarten.

Original von cyberbob
Was mich mal interessieren würde: Wo liegen denn nun die Vorteile bei Vista??? (von den Nachteilen hört man ja genug?)

Nur vom Lesen diverser Threads in diesem Forum: Schnelle und bessere Suche, sinnvollere Nutzung des Arbeitsspeichers (wobei da ja die Meinungen schon wieder auseinander gehen).

Das eigentliche Ärgernis in Sachen Vista ist doch folgendes: Wenn man sein System halbwegs gescheit auf seine Bedürfnisse angepasst haben möchte, kommt man wieder nicht um Workarounds, Bugfixes und teilweise recht komplizierte Treibergeschichten herum. Ich - als in diesem Fall gerne naiver Computer-Nutzer - muss doch von einem neuen OS, das über Jahre für viel Geld vom Quasi-Monopolisten Microsoft entwickelt wurde, erwarten können, dass genau diese Dinge abgestellt werden! Da hat sich doch nichts entscheidendes gegenüber XP getan bzw. andersherum formuliert: man ist von XP ohnehin schon einige Workarounds und das Verwenden von Software von Drittanbietern zur Verbesserung des OS gewohnt, zudem kann man relativ problemlos die meisten neuen Vista-Funktionen und Gimmicks inzwischen auch für XP bekommen. Warum dann also zu Vista wechseln?

Nochmal: Hauptgrund für mich das OS zu wechseln wäre die Aussicht, all die lästigen und umständlichen Dinge, oder zumindest einige davon, mit denen ich bislang bei XP konfrontiert bin, loszuwerden. Besteht diese Aussicht nicht wirklich, ist das neue OS schlichtweg nutzlos. Wenn ich auch weiterhin viel rumfrickeln will an meinem System, kann ich auch gleich zu Linux wechseln, da habe ich wenigstens einen viel größeren Einfluss darauf, was in/bei meinem System passieren soll.
 
@ barnes


Sehe das genauso, wie Du!

Solange ich keine entscheidenden Vereinfachung bzw. Verbesserungen davon habe, sehe auch ich keinen Grund zu wechseln...

Als schneller empfand ich es auf meinem X60s (mit Vista Business ausgeliefert und nach ca. 4 Tagen auf XP "abgerüstet")
jedenfalls nicht.

Das bringt´s eigentlich auf den Punkt...


Gruß
Trimmi
 
Gründe zu wechseln sehe ich bei Vista auch nicht wirklich. Das mag aber auch davon abhängen wie man die Neuerungen z.B. bei der Suche gewichtet.

Eine andere Frage ist aber, ob man wirklich auf XP downgraden sollte, wenn man ein Vista vorinstalliert auf seinem neuen Rechner findet (und noch eine alte XP Lizenz hat). Diese Frage würde ich nur dann mit ja beantworten, wenn man wirklich alte Hard- und/oder Software hat, die unter Vista nicht zum laufen zu bekommen ist. Ansonsten ist es m.E. deutlich einfacher die paar Sachen, die bei Vista stören (z.B. UAC), zu deaktivieren als eine Neuinstallation des Systems durchzuführen.
 
Wie sich *bei mir leider zu spät* herausstellte, braucht man keine "alte XP Lizenz"...

... Das Vista Business ist "ab Werk" downgradeable... Findet man aber auch über die SuFu...



Gruß
Trimmi
 
Original von Ecthelion
Eine andere Frage ist aber, ob man wirklich auf XP downgraden sollte, wenn man ein Vista vorinstalliert auf seinem neuen Rechner findet (und noch eine alte XP Lizenz hat). Diese Frage würde ich nur dann mit ja beantworten, wenn man wirklich alte Hard- und/oder Software hat, die unter Vista nicht zum laufen zu bekommen ist.

Nun gut, diese Aussage widerspricht sich ja nun mal selbst. :P Wieso sollte ein neuer Rechner mit vorinstalliertem Vista zu alte Hardware haben?
 
Original von Upulugutu
Original von StalafinDie sehr geringe Speicherauslastung meines ArchLinux ist einfach entzueckend. Selbst als ich noch unter Ubuntu war hatte ich, mit mehreren offenen Programmen im Hintergrund und dazu auch noch Compizfusion, eine Speicherauslastung von 400-500 MByte.

Was bringt dir Speicher, den dein System nicht nutzt?

Das Vista versucht den ohnehin vorhandenen Speicher für irgendwas sinnvolles zu nutzen ist doch kein Nachteil...

Würde sich Windows einfach im speicher breit amchen und dafür Anwendungsprogramme zum Auslagen zwingen, dann wäre das tatsächlich ein Nachteil, aber so ist es ja nicht.

Leerer Speicher erfüllt keine Funktion und ist demzufolge nutzlos...


:D :D :D

Sach mal, wirklich Ahnung hast Du nicht, oder? Ich brauche den Speicher sehr wohl fuer diverse Programme. Und die koennen dann auf wesentlich mehr Speicher zugreifen, wenn das Grundsystem nicht all zu viel braucht.

Und was die zweite Aussage angeht... jaja... gerade das is ja das Problem. Fuer die gleichen Anwendung brauchst Du mit Vista eine wesentlich staerkeres System. ;)
Es macht sich breit und zwingt dann andere Programme zum auslagern (sofern nicht genug Speicher vorhanden is... aber Du kannst nie genug Speicher haben; daher setzt im Moment so gut wie kein professioneller Entwickler Vista ein).
 
Original von Stalafin
Sach mal, wirklich Ahnung hast Du nicht, oder? Ich brauche den Speicher sehr wohl fuer diverse Programme. Und die koennen dann auf wesentlich mehr Speicher zugreifen, wenn das Grundsystem nicht all zu viel braucht.

Das Problem ist nicht, dass ich keine Ahnung habe, sondern dass Du das System der Vista-Speicherverwaltung nicht begriffen hast.

Wenn Vista auf einem 2 GB-System den Speicher bis an den Rand vollknallt (Achtung: Übertreibung), dann bedeutet das doch nicht, das Vista diesen Speicher tatsächlich braucht, sondern nur, dass es dort Dinge die sonst auf der Festplate liegen für schnelleren Zugriff zwischenlagert. Braucht ein Anwendungsprogramm diesen Speicher gibt Vista den doch automatisch frei. Dem Anwendungsprogramm ist es ziemlich egal, ob der Speicher der ihm zugeteilt wird vorher von Vista als Cache-Speicher verwendet wurde oder vorher völlig leer war.
 
Original von barnes
Original von Ecthelion
Eine andere Frage ist aber, ob man wirklich auf XP downgraden sollte, wenn man ein Vista vorinstalliert auf seinem neuen Rechner findet (und noch eine alte XP Lizenz hat). Diese Frage würde ich nur dann mit ja beantworten, wenn man wirklich alte Hard- und/oder Software hat, die unter Vista nicht zum laufen zu bekommen ist.

Nun gut, diese Aussage widerspricht sich ja nun mal selbst. :P Wieso sollte ein neuer Rechner mit vorinstalliertem Vista zu alte Hardware haben?

Vielleicht einfach weil, wie auch im Fall des Thread-Starters, bestehende ältere Hardware über USB oder Cardbus angebunden ist... Ergo: Meine o.a. Aussage widerspricht sich nicht selbst.

Sorry, aber bevor Du versuchst Dich über andere lustig zu machen ist ein wenig mehr Nachdenken angesagt... :P
 
Original von Upulugutu
Original von Stalafin
Sach mal, wirklich Ahnung hast Du nicht, oder? Ich brauche den Speicher sehr wohl fuer diverse Programme. Und die koennen dann auf wesentlich mehr Speicher zugreifen, wenn das Grundsystem nicht all zu viel braucht.

Das Problem ist nicht, dass ich keine Ahnung habe, sondern dass Du das System der Vista-Speicherverwaltung nicht begriffen hast.

Wenn Vista auf einem 2 GB-System den Speicher bis an den Rand vollknallt (Achtung: Übertreibung), dann bedeutet das doch nicht, das Vista diesen Speicher tatsächlich braucht, sondern nur, dass es dort Dinge die sonst auf der Festplate liegen für schnelleren Zugriff zwischenlagert. Braucht ein Anwendungsprogramm diesen Speicher gibt Vista den doch automatisch frei. Dem Anwendungsprogramm ist es ziemlich egal, ob der Speicher der ihm zugeteilt wird vorher von Vista als Cache-Speicher verwendet wurde oder vorher völlig leer war.


Mensch, geniales System... Hm, warte, MacOS und diverse Linux Distributionen machen das genau so...
Und warte, wenn man ansonsten keine Programme aufmacht, nur das reine Rohsystem, sprich, Sachen, die im Hintergrund laufen, dann brauchen beide doch weniger als Windows.

Hm, und der Swap-Speicher, den ich hier habe, ist auch nicht belastet... Merkwuerdig. Und ich hoere nicht einmal Festplattenzugriffe.


Ist diese Speicherverwaltung so eine neue Innovation von MS, wie auch das Tabbed Browsing im Internet Explorer? :D
 
Ich finde Vista auch völlig daneben, hab beide Systeme im Dualboot am Laufen auf meinem Desktop-Rechner. Von der Geschwindigkeit iss der Unterschied nicht so groß, doch ich benutze viele ältere Spezialprogramme, die unter Vista einfach nicht laufen. Was macht es für einen Sinn, ein neues OS so zu entwickeln, dass ältere Software nicht läuft ? Man kann teilweise auch keine neue Software kaufen, da es den Hersteller z.B nicht mehr gibt, die Anlagen des Kunden muss ich aber trotzdem noch betreuen usw...
Desweiteren find ichs furchtbar, wie die Softwarehersteller mit Ihren Kunden umgehen, z.B Aktivierungszwang, geht nur 3 mal, manchmal auch Dongle.
Deswegen finden z.B Produkte von Adobe und auch Symantec nur noch im Ausnahmefall auf einen Rechner, den ich zu verantworten habe. Von einem CAD-Programm war mal der Dongle defekt, dann konnte ich 1 Woche nicht damit arbeiten, und wir sollten für die Reparatur des Dongles 150 EUR zahlen ....usw.

Vista ist meiner Meinung nur dazu da, um die Kunden zu neuer Hard-und Software zu zwingen. Sozusagen so eine Art Absprache zwischen den Firmen, um den Umsatz am Laufen zu halten, und Programme ohne Aktivierungsmechanismus vom Markt zu verbannen.....


Gruß Andi
 
Jetzt habe ich die Vista Upgrade CD doch noch einmal in einer VM installiert (T60 1.8 GHz, 2GB RAM) und es ist fuer mich einfach nur eine bessere Oberflaeche. Wirkliche Neuerungen, die man benoetigt, konnte ich immr noch nicht entdecken. Obwohl der Vergleich hinken mag, aber Vista ist fuer mich, was Windows ME fuer Win98(SE) war: nur eine andere Oberflaeche, die wiederum neueste Treiber benoetigt oder aeltere Hardware einfach nicht mehr unterstuetzt. Eine noch ausladendere KlickiBunti Oberflaeche, wo Dialoge und Einstellungen hinter herausgeputzten, schniecken Buttons liegen. Diese Dialoge sind meist nichts anderes, als optisch veraenderte Windows XP bzw. Windows 2000 Boxen - also noch eine weitere vor der GUI - was soll denn das? Dieser Blumentopf ist fuer MS definitiv verloren. Schade um die 6 Mrd....

Gruesse, Torsten.
 
Original von Stalafin
Original von Upulugutu
Original von StalafinDie sehr geringe Speicherauslastung meines ArchLinux ist einfach entzueckend. Selbst als ich noch unter Ubuntu war hatte ich, mit mehreren offenen Programmen im Hintergrund und dazu auch noch Compizfusion, eine Speicherauslastung von 400-500 MByte.

Was bringt dir Speicher, den dein System nicht nutzt?

Das Vista versucht den ohnehin vorhandenen Speicher für irgendwas sinnvolles zu nutzen ist doch kein Nachteil...

Würde sich Windows einfach im speicher breit amchen und dafür Anwendungsprogramme zum Auslagen zwingen, dann wäre das tatsächlich ein Nachteil, aber so ist es ja nicht.

Leerer Speicher erfüllt keine Funktion und ist demzufolge nutzlos...


:D :D :D

Sach mal, wirklich Ahnung hast Du nicht, oder? Ich brauche den Speicher sehr wohl fuer diverse Programme. Und die koennen dann auf wesentlich mehr Speicher zugreifen, wenn das Grundsystem nicht all zu viel braucht.

Und was die zweite Aussage angeht... jaja... gerade das is ja das Problem. Fuer die gleichen Anwendung brauchst Du mit Vista eine wesentlich staerkeres System. ;)
Es macht sich breit und zwingt dann andere Programme zum auslagern (sofern nicht genug Speicher vorhanden is... aber Du kannst nie genug Speicher haben; daher setzt im Moment so gut wie kein professioneller Entwickler Vista ein).

Junge Junge, soviel Inkompetenz und FUD http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt kriegt man normalerweise nur von PRO-MS-Anhängern....
 
Probleme mit Vista...

Sprachsteuerung:
Dazu sollte man auch das komplette Traning durchlaufen das eine Gewisse Zeit
dauert, in 30 min ist das nicht zu absolvieren.
Ich bin in der Lage damit ohne weiteres schnell und sauber eMails und Briefe ohne großartigen korrekturen zu Tippen.[/quote]

Ich habe es auch versucht, nur habe ich aufgegeben... Habe sogar ein ordentliches Mikro angeschlossen. Soll mir das jetzt Hoffnung machen und ich probiere es nochmal?!

TV-Karte
Funzt bei mir einwandfrei, wenn diese natürlich nicht unbedingt für Vista geeignet ist gibts ärger, keine Frage. Leute mit etwas älterer Hardware sind schon gezwungen evtl. zu investieren, keine Frage.
y 2 cent...[/quote]

Funktioniert bei mir mit der eingebauten Karte auch super! NUR:
Ich bekomme jetzt eine Meldung in der Taskleiste:
Hardware sicher entfernen
"Wählen Sie das Gerät aus, das Sie entfernen bzw abdocken möchten, und klicken Sie auf Stoppen. Sie erhalten eine Benachrichtigung. wenn Sie das
Gerat sicher entfernen konnen
Hardwaregeräte:
AF9015 BOA Device an Port_#0004Hub_#0007 "


Lässt sich aber nicht deinstallieren, meine TV Karte ist ja eingebaut und funktioniert und über USB habe ich nichts angeschlossen! :baby:

Wie bekomme ich diese Meldung wieder weg?! Ebenso wie diese Firewall Meldung, wie mein Vorgänger schon beschrieben hat...

Hier sitzen doch die Profis... :evil:
 
Original von korben
Original von Stalafin
Original von Upulugutu
Original von StalafinDie sehr geringe Speicherauslastung meines ArchLinux ist einfach entzueckend. Selbst als ich noch unter Ubuntu war hatte ich, mit mehreren offenen Programmen im Hintergrund und dazu auch noch Compizfusion, eine Speicherauslastung von 400-500 MByte.

Was bringt dir Speicher, den dein System nicht nutzt?

Das Vista versucht den ohnehin vorhandenen Speicher für irgendwas sinnvolles zu nutzen ist doch kein Nachteil...

Würde sich Windows einfach im speicher breit amchen und dafür Anwendungsprogramme zum Auslagen zwingen, dann wäre das tatsächlich ein Nachteil, aber so ist es ja nicht.

Leerer Speicher erfüllt keine Funktion und ist demzufolge nutzlos...


:D :D :D

Sach mal, wirklich Ahnung hast Du nicht, oder? Ich brauche den Speicher sehr wohl fuer diverse Programme. Und die koennen dann auf wesentlich mehr Speicher zugreifen, wenn das Grundsystem nicht all zu viel braucht.

Und was die zweite Aussage angeht... jaja... gerade das is ja das Problem. Fuer die gleichen Anwendung brauchst Du mit Vista eine wesentlich staerkeres System. ;)
Es macht sich breit und zwingt dann andere Programme zum auslagern (sofern nicht genug Speicher vorhanden is... aber Du kannst nie genug Speicher haben; daher setzt im Moment so gut wie kein professioneller Entwickler Vista ein).

Junge Junge, soviel Inkompetenz und FUD http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt kriegt man normalerweise nur von PRO-MS-Anhängern....

:D

Wo ist denn die FUD? Ich habe Zweifel daran, irgendeine zu sehen, und fuerchte daher, dass Deine Aussage eher unsicher ist... xD

Meine Daten zur Speicherauslastung kann ich Dir schicken, wenn Du magst. Kann mir ebenso die Daten von Leuten hier von der Uni bezueglich Vista holen.


Die Sache mit den Entwicklern darf man nicht falsch verstehen - wenn ein Programm speziell fuer eine Plattform entwickelt wird, dann muss man sie natuerlich auch dafuer testen.
Aber nach meinem Praktikum bei einem groesseren deutschen Unternehmen, welches Softwareloesungen im Auftrag anderer Unternehmen entwickelt, hab ich den Verdacht (siehe Zweifel, erster Absatz), dass die Vista wie der Teufel das Weihwasser meiden werden.
Es sei denn natuerlich, es kommen Unternehmen, und wollen extra eine Softwareloesung fuer Vista... Was aber auch so ne Sache ist, wie wir alle wissen. (siehe einschlaegige Presse)
 
Hab heute auch meine ersten Erfahrungen mit Vista gemacht.
3 Stunden einen Notebook so einrichten, dass alles funktioniert und auch ein 60 Jähriger alles bedienen kann. Das war mit Vista gar nicht so einfach, somahl ich auch noch nie länger als 2 Blicke mit Vista zu tun hatte.
Jedesmal poppte so ne Sicherheitsmeldung auf, wenn man etwas kleines löschen wollte und man muss 2 Mal bestätigen. Und das dauert, weil auch ein System mit 2 GB Ram dafür zu langsam war.
ANMERKUNG: Es war ein originaler ALDI MEDION High Tech Laptop :D
Juhu was war das für ein Spass, jetzt weiß ich einen ThinkPad erst recht zu würdigen. Ich will ihn nun wirklich nicht mehr missen und XP ebenfalls nicht.
Das was ich von Vista gesehen habe und nun auch ausprobieren konnte, hatt mich nicht überzeugt. gerade für Einsteiger oder rüstige Rentner ist das glaube ich nichts. XP kann ich besser für ältere Menschen zurecht machen, aber das ist Geschmackssache.

Das wars von mir
schöne Grüße vom Flou
 
wenn man glück hat, läuft vista nach der sr1,
vielleicht aber auch erst nach der sr2.

vorher probiere ich es gar nicht erst aus, und rüste jeden Rechner,
der bei mir läuft resp. laufen wird mit XP aus. freiwillig.
der älteste darf sogar win 2k nutzen.

73, Volker
 
der ultmative Vista-Rentner Tip:

Sollten die mal irgendetwas suchen (Word, Internet, Rechner etc.) einfach in das Suchfeld eintragen, Vista findet das für rüstige leute...

Einen Brief oder eine email geschrieben und der Rentner findet aufgrund der Unkenntnis des Verzeichnisbaumes die Datei nicht mehr? Indexsuche...

Sorry, aber das Argument "für Rentner nicht geeignet" ist doch nun wirklich Blödsinn...
 
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