Vista besser als sein Ruf

bjp

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Also, ich muß hier mal was loswerden:

Ich weiß nicht, warum hier (wie woanders auch) so viel über Vista gejammert wird. Habe es seit 4 Wochen auf meinem X61t (RAM auf 2 GB aufgestockt) und es läuft einfach super. Kein Absturz, keine Zicken. Hatte ja ursprünglich auch vor, nach einer kurzen Testphase mit verherendem Ausgang den Downgrade zu machen, aber das ist einfach nicht notwendig.
OK, ich muß dazu sagen, ich arbeite hauptsächlich mit gängiger Software (zu 90% gesamtes Office-Paket und Adobe CS3 Suite).

Gibt es hier jemanden, der mit Visat auch (ausnahmsweise) positive Erfahrungen gemacht hat?

Das soll jetzt ürigens nciht bedeuten, daß ich dem Meinung bin, alle User mit Vista-Problemen bilden sich die nur ein. Ich bin einfach selber positiv überrascht und würde gerne wissen, ob es anderen auch so geht oder ich

(1) bisher Glück gehabt habe

oder

(2) von meinem Anwendungsprofil so ne Art Ratte oder Stadttaube bin (d.h. absolut Anspruchslos).

Grüße ans Forum,
Björn
 
Original von Sequeler
Für mich als Tabletuser ist die überragende Handschrifterkennung der Grund für Vista. Wirklich ein Meisterstück und XP Tablet um Lichtjahre voraus.
Dagegen spricht die Akkulaufzeit, und da kann mir keine Zeitschrift was erzählen. Selbst ohne jedes (!) Gimmick von Vista fehlt eine Stunde.

Kann ich nur bestätigen... die Tabletintegration ist um Lichtjahre besser als unter XP.

Die Akkulaufzeit ist bescheiden, auch wenn ich mit etwas Bemühen in die Nähe der XP-Werte komme...

Die größten Probleme erlebe ich aber mit Anbietern wie Adobe, die mir weißmachen wollen, dass ich ja von CS2 auf CS3 upgraden kann, wenn's nicht geht. Das ist eine echte Frechheit. Ich wette ein Office 2000 kriege ich noch installiert...

Ach und da war noch das Netzwerk-Prob, miese Übertragungsrate von 4-6MB/sec bei einem Gigabit-Netz...
 
@ bip

Ich jammere nicht über Vista, ich will es nicht und brauche ich brauche es nicht.

All den armen Hunden, die ein neues TP kaufen und nach downgrades lechzen, sei hiermit meine Anteilnahme versichert.

Aber allen, die scharf darauf waren/sind, sei doch eine Frage erlaubt:

WARUM NUR ?

MfG
 
Vista = MacOsX-Kopie

Ich habe sowohl Windows XP Prof. als auch Vista Business auf meinem R60 und arbeite nur noch mit XP, Grund: es gibt nicht genügend Treiber und einige wichtige Programme laufen nicht. Auch nerven bei Vista die ständigen Bestätigungs-Fenster (wie im Kindergarten...), optisch ist Vista eindeutig eine MacOsX-Kopie, für mich gibt es keinen Grund Vista zu verwenden.

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Pfeiffreies, kühles und leises R60 ~ Core2Duo 1,83 GHz ~ 15" 1400 x 1050 ~ Seagate 120 GB-HD ~ ATI Radeon 1400 ~ WXP Prof. + Vista Business
 
Zum Glück ist auf meinem T60 kein Vista installiert.

Ich habe es zum testen auf einem Shuttle XPC installiert.
Die installierte Version ist die Ultimate.
Der Rechner ist in P4 3GHz HT, mit einem GB RAM.

Eigentlich war die Installtion recht problemlos, ausser mit der Soundkarte hat Vista so seine Probleme. Da der Soundchip schon 3 Jahre alt ist, müsste dieser eigentlich richtig erkannt und eingebunden werden.

Die Kieste läuft problemlos und stabil.

Was mich nervt ist die ewige bestädingungs Box für alles und nochmals alles. Dies ist wirklich Kinderkram!!!
Da ist man Admin, und hat immernoch zuwenig rechte um gewisse Ordner zu öffnen. Wa was soll das den, muss ich noch Super-Admin werden?!
Was mich auch nervt ist das ich einfach kein Share einricht kann welches auch läuft.

Naja Microsoft sagt ja auf der Homepage:

So wir Ihre Arbeit zu einem "WOW" Erlebnis!

Das kann mal wohl sagen, aber ich denke eher zu einem negativen WOW!!

Vielleicht wird ja das SP1 das auf anfangs Jahr kommen soll die Kinderkrankheiten etwas beseitigen.

Apropo Kopie von MAC OS/X, es gibt ansätze die kopiert sind, allerdings ist es eine schlechte Kopie. Die MAC User sind das sicher gleicher Meinung.
 
Original von Sequeler
Für mich als Tabletuser ist die überragende Handschrifterkennung der Grund für Vista. Wirklich ein Meisterstück und XP Tablet um Lichtjahre voraus.
Mein perfektes Betriebssystem wäre XP mit der Handschrifterkennung von Vista.

da kann ich zustimmen, bzw. hatte ich schon immer, aber zähneknirschend... ;)
 
Hier ist es genauso wie überall in den Foren. Wenige werden sich melden, die sagen Vista ist gut. Umso mehr die, die es schlecht finden...Ich komme durch die MSDNA in den Genuss von Vista. Bin zwar nicht von Vista begeistert, aber schlecht finde ich es nicht.

Hab vor kurzem auf 2Gb aufgerüstet (bei den Preisen ;-) muss das sein). Un dich muss sagen Vista läuft und läuft. Für ältere Programm, bei denen es keine Aussicht auf Lauffähigkeit bei Vista gibt habe ich meine Virtuelle Maschine mit XP. Ich muss sagen das läuft echt super...

Es muss einfach jeder für sich entscheiden...

Mousse-T
 
Vista ist besser als sein Ruf

Hi,

dann muss ich mich mal outen...
Ja ich habe noch andere Hardware als von IBM und nutze auch ein nicht quelloffenes Betriebssystem.

Zu Vista, es laeuft in meinem SpielePC (Pentium D, 2GBRam, 7600GT, MSI WLan) als Ultimate 64bittig.
Mit AERO und allen klickie-buntie Optionen...

Probleme habe ich damit nicht, ok mein Pinguin war auf diesem System etwas fixer und konnte den Aero-Effekt und ne Menge mehr schon vor Vista. Es laeuft stabil (teste hier auch meine selbstgeschriebene Software) und fluessig. Treiberunterstuetzung ist auch ok, man sollte sich den Hersteller vorher anschauen und checken ob es Treiber gibt (wie bei jedem anderen OS auch).

Ich hatte bisher keine nennenswerte Vorfaelle, ausser vlt. die MS-Hotline die mich fragte wie oft ich den noch aktivieren wolle (in der Ultimate ist eine Zweitlizenz fuer Virtualisierungen eingeschlossen) und die fehlenden versprochenen Extras.

Saemtliche meiner Geraetschaften laufen unter Vista, Standardsoftware (Office/Netzwerk/AntiViren) genauso und ich kann nicht klagen. Die Verwendung der Grafikkarte fuer die Oberflaesche (bis XP GDI) macht sich auch bemerkbar und war ein IMHO ueberfaelliger Schritt.
Natuerlich gibt es noch eine Menge zu verbessern, aber ich behaupte mal die Masse der Forenteilnehmer wuerde ohne die MS-Betriebssysteme vorm Computer wie der Ochs vorm Berge stehn
btw. auch mein erstes OS kam von MS (Beginner?s All-purpose Symbolic Instruction Code aufm C64)


Butzel
 
RE: Vista ist besser als sein Ruf

btw. auch mein erstes OS kam von MS (Beginner?s All-purpose Symbolic Instruction Code aufm C64)

auch btw: BASIC ist kein OS sondern eine Programmiersprache. Das OS kam damals von Commodore. Ach, das waren noch Zeiten... der C64 ließ sich auch so herrlich in 6502-Assembler programmieren. Das war damals mein zweiter Computer.
 
Ich finde Vista auch nicht soo schlimm wie es alle sagen, einige Verbesserungen hat es gegeben und ich werde wohl auch umsteigen wenn SP1 kommt.
 
Ich hab jetzt seit 4 Tagen Vista Business irgendwas auf meinem R61 mit 1 GB und T7100 und muß sagen... es nervt mich.
Allein das Hoch- und runterfahren dauert verglichen mit meinem Sempron 3000 mit 512MB RAM und XP ewig. Ausserdem wird seltsamerweise nach dem Anmelden alles geladen, dann ist die Sanduhr weg und dann wird nochmal begonnen, die Applikationen aus dem Autostart Ordner zu laden. Zwischendrin 'hängt' mein Browser oft einfach so und auch das Kopieren von Dateien dauert trotz abgeschaltenen Kaspersky ewig. Zwischendrin wird ab und zu mal der Bildschirm ganz schwarz.
Die Einstellungen für alles Mögliche sind auch sehr gut versteckt worden, z.B. Wählverbindung. Ging früher mal über Netzwerkverbindungen. Wos jetzt ist, hab ich schon wieder vergessen.
Schon mal auf in den Eigenschaften vom Arbeitsplatz links auf den Link zum Gerätemanager geklcikt? Da passiert bei mir ungefähr gar nichts. ERst über Systemsteuerung gehts. Warum?

Alles in allem muß ich sagen, dass MS da zusammen mit der HardwareLobby nen schönen Ressourcenfresser zusammengeklemptnert hat und das sich die Verbesserungen irgendwie in Grenzen halten bzw die 'Verbesserungen' an dem UI nicht wirklich gelungen sind. Von 98->XP wars ein riesen Schritt, der auch gelungen ist. Vista finde ich eher lächerlich. Hätte ich nciht den ganzen Transparenzscheiss schon abgeschalten, würde ich sagen, das ist ein XP ME.
 
Also ich hatte neulich auch wieder kurz Windows Vista ausprobiert und meine neue Theorie ist, dass Windows Vista den Download illegaler Software fördert!

Begründung: Man braucht von sämtlicher Software die allerneuste Version, denn ältere sind nicht Vista kompatibel!

Beispiel 1: Adobe Acrobat 7 ist nicht Vista kompatibel. Version 8 kostet in der Standard Version für Studenten ca. 140 Euro...wozu? Für nichts! Version 7 reicht mir vollkommen, aber mit einem anderen PDF Freeware Drucker hätte ich noch leben können. Die anderen PDF Features brauche ich kaum.

Beispiel 2: Maple 9 hat beim Installationsversuch auf Vista einen Bluescreen verursacht. Maple 11 ist zwar Vista kompatibel aber auch das kostet als Student wieder ca. 140 Euro und ich sehe es irgendwie nicht ein nur wegen Vista neue Software zu kaufen.

Ich kann mir vorstellen, dass manche Leute wegen solchen Problemen sich einfach die neusten Versionen irgendwie illegal besorgen. Ich habe zum Glück mit True Image meine XP Installation gesichert und hatte es dann innerhalb von 10 Minuten wieder am Laufen.

Bye bye Vista.
 
Ich denke mal es wird langsam mit Vista. Ich weiß noch das es bei mir auch 2 Jahre gedauert hat um zu XP zu wechseln.
 
Das denke ich auch. Jetzt wird genauso rumgenörgelt wie früher beim BS wechsel...

Ich sage das ich keine Probleme habe, mein Geräte Manager geht von überall auf ;-) und sonst keine beschwerden...Warten wir mal SP1 ab, dann wird es genug wechsler geben...

Mousse-T
 
Original von metacircle
Begründung: Man braucht von sämtlicher Software die allerneuste Version, denn ältere sind nicht Vista kompatibel!

Selten so einen Unsinn gelesen, sorry...

nur weil zwei Programme bei Dir nicht laufen, schließt du auf alle?

Also bei mir laufen selbst uralte Windows 3.x-Programme problemlos unter Vista...
 
Original von Unfug
Es gibt keine Viren, man kann sich nicht so schnell irgend einen Mist installieren...Es ist einfach sicherer.

Sicher wovor? Wieso sollen Win32 Viren an Vista abprallen? Klingt fuer mich wie aus der ComputerBloed entnommen.

Dabei bleibt die Usability von XP bisher erhalten.
Vista an ein von XP verschiedenes Bedienkonzept. Gerade User, die XP gewohnt sind, finden die "Bevormundung" von Vista einen Grund, auf XP zu wechseln.

Dann wird oft die Hardware ohne zutun installiert, dank des verbesserten Windows Update.

Ist doch heute bei XP- Treiberinstallationen nicht viel anders.

Gruesse, Torsten.
 
es stimmt schon, dass man schon immer prinzipiell an neuen bs herumnörgelte. das tat man aber früher aus dem alleinigen grund, weil es neu war, aber bei vista tut man es, weil es quatsch ist. :]
das unternehmen vista ist gescheitert :evil: und zwar auf elementaren ebene und nicht bloss wegen mangelnder treiberunterstützung oder so.
entweder bastelt ms rasch einen nachfolger, oder vista bedeutet das ende von ms.
 
Original von AndreasO
Bei uns in der Firma haben wir es letztes Jahr immerhin geschafft, von Win2k auf Win2003 Server umzusteigen. Das wird wieder für die nächsten 7 Jahre halten müssen.

Von W2K auf W2k3? Es gab doch Win2000 (Advanced) Server. Na egal. In Firmen wird auch solange wie moeglich mit irgendwelchen Upgrades gewartet. Bei uns wurde vor 2 Jahren WinXP auch nur eingefuehrt, weil es einige Software nicht mehr unter W2K lief. Selbiges mit XPSP2. Das ist seit 9. August 2004 erhaeltliche zweite Servicepack wurde auch erst vor weniger als 2 Monaten in der Firma deployed. Man ist sehr vorsichtig, denn jedesmal sind mehrere tausend Rechner fuer 2-3h lahmgelegt. Und die bange Frage, ob denn nachher noch alles problemlos laeuft, ist auch immer mit dabei. Mir hat es durch Patches und Hotfixes das Serverprofil derart zerfleddert, dass der Rechner neu aufgesetzt werden musste. Remote dauert dies schon 1-2 Tage, wo man ohne eigenen Rechner dasteht :) Das nur so am Rande und aus dem kleinen Naehkaestchen...

Gruesse, Torsten.
 
Original von metacircle
Also ich hatte neulich auch wieder kurz Windows Vista ausprobiert und meine neue Theorie ist, dass Windows Vista den Download illegaler Software fördert!

Begründung: Man braucht von sämtlicher Software die allerneuste Version, denn ältere sind nicht Vista kompatibel!

Solange habe ich mit Vista nicht gespielt, aber gibt es nicht wie bei XP und W2K einen Kompatibilitaetsmodus, den Programme nutzen koennen?

Gruesse, Torsten.
 
Ich verstehe nicht was daran schlecht sein soll, mit eingeschränkten Benutzerrechten zu arbeiten?
Das ist eine der wichtigsten (und eigentlich) simpelsten Ideen zum Thema Sicherheit. Unter Linux ist das seit Jahren Standard.
Die Linuxer lachen die Windowsuser seit Jahren aus, und selbst die Windowsuser selbst klagen über die Unsicherheit ihres Systems.

Eigentlich ist hier XP sogar unkomfortabler.
Unter XP musste mann wenn mann mit eingeschränktem Konto arbeiten wollte sogar den Benutzer wechseln, wenn mann eine Aktion ausführen wollte, die Adminrechte erforderlich machte.
(Gabs auch irgendein Script für glaube ich)
Viele Softwarehersteller haben sich nicht mal die Mühe gemacht, ihre Software darauf auszulegen, daß sie ohne Adminrechte läuft.

Was denkt Ihr wie "inkompatibel" XP wird, wenn mann aus Sicherheitsgründen mit eingeschränktem Benutzerkonto arbeitet.
(Und das ist nicht die Schuld von Microsoft)

Folge: Ein Haufen Software lief nicht mit eingeschränkten Benutzerrechten und die meisten Leute arbeiten mit ´nem Adminaccount.
Damals wurde Microsoft sogar vorgeworfen sie hätten das Konzept nicht konsequent genug umgesetzt.

Heute jault die Meute wegen der "nervigen" Popupfenster.

Das Popupfenster erscheint halt immer dann, wenn für eine Aktion Adminrechte benötigt werden (wenn ich das richtig verstanden habe), und der User muss halt entscheiden ob er das zulassen will oder nicht.

Ich denke jedenfalls daß es eine gute Idee von Microsoft war, auch wenn Vista sicher nicht der "große Sprung" ist der angekündigt wurde. (Sollte da als wichtigste Neuerung nicht eigentlich ein ganz neues revolutionäres Filesystem rein, was dann abgeblasen wurde?)

P.S.: Mit guter "Idee" meine ich nicht daß Microsoft das erfunden hat, sondern daß sie es eingebaut haben.
Das (Linux-)Betriebssystem Ubuntu zum Beispiel funktioniert schon länger genauso.
 
Original von zigallah
es stimmt schon, dass man schon immer prinzipiell an neuen bs herumnörgelte.

Aber bei keinem war es so extrem, wie bei Vista. Viele sehen in Vista einfach keinen Benefit fuer sich. Mir geht es genau so.

das unternehmen vista ist gescheitert :evil: und zwar auf elementaren ebene und nicht bloss wegen mangelnder treiberunterstützung oder so.

Aus dem Problem "Inkompatibilitaet" solle MS eigentlich gelernt haben. Als W2K kam, war die Treibersituation auch sehr durchwachsen. Einige Treiber gab es bereits zu Beta3-Zeiten (Nvidia, Hauppauge) und viele kamen erst 3-6 Monate nach W2K-Veroeffentlichung. Wenn man kein Gamer war, fuer den war W2K wirklich ein Segen. Was war ich froh, endlich wieder mit einem NT arbeiten zu koennen, was nun auch Multimedia beherrschte. W2K war damals eben die Wollmilchsau von MS, denn NT4 krankte am Alter und (fast) nicht vorhandener USB Unterstuetzung und den Win9x hatman mit WinME nun endgueltig gg. den Baum fahren lassen. All das lieferte die Steilvorlage fuer W2K, die XP nicht mehr wirklich hatte und Vista voellig fehlt.

Grusse, Torsten.
 
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