Umfrage: Einsatz von KI-Tools im Alltag und Beruf

Dabaqolof

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27 Mai 2023
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987
Moin allerseits,

KI-Anwendungen wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Copilot werden in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt, beispielsweise in der Textverarbeitung, Programmierung oder Recherche. Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen: Welche KI-Tools nutzt ihr, in welchen Bereichen setzt ihr sie ein und wie bewertet ihr ihren praktischen Nutzen?

Danke für eure Beiträge!
 
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Beruflich M365 Copilot, weil es halt dabei ist. Meist für kleinere Powershell Scripte oder Auswertungen / Zusammenfassungen.

Privat bis vor ein paar Wochen ChatGPT Pro. Mittlerweile gekündigt. Hauptsächlich für Angebotsvergleiche, Handwerkertipps im Neubau oder einfach mal ein paar Ausmalbilder für meinen Sohn.

Aktuell teste Ich eustella, aber seitdem die Bezahlmodelle da sind, ist das free Modell leider nicht wirklich nutzbar.
Deshalb nutze Ich nun privat auch meistens wieder M365 Copilot.

Heute hatte Ich mal gpt4all und Anything LLM auf meinem
Thinkpad getestet. Würde gerne ein paar Docs indizieren lassen um schneller die Sachen zu finden. Gpt4all lief auf meinem p14s nicht wirklich gut. Anything LLM läuft eigentlich recht flott. Nur das durchsuchen von meinen Dokumenten klappt leider nicht wirklich. Hauptsächlich handelt es sich um exportierte Bookstack Seiten. Evtl. Muss Ich die Dateien vorher etwas durch Copilot aufbereiten lassen. Naja, morgen mal weiterschauen.
 
Beruflich häufiger Copilot mit dem ChatGPT 5.5 LLM. Eigentlich nur für Gradle-Kram, weil ich das nicht sehr gut beherrsche.

Privat für HomeAssistant-Automationen und Dashboards simpel Gemini.
 
Nutze nichts dergleichen
Komm und spring in den Hochgeschwindigkeitszug der KI-Welt!. ;)

Und ich nutze ChatGPT für den alltäglichen Kram, wie Recherchen, das Generieren von unterschiedlichen Bildern etc.
Gerade probiere ich das „leistungsstärkste KI-Modell der Welt“: Claude Fable 5.
 
Viele Prozesse teilautomatisiert mit KI. Auf der Arbeit:

- Prüfung von Dokumenten
- Analyse von Ausschreibungen
- Vorbereitung der Ausschreibungsbearbeitung
- Regelmäßige Abfragen auf Systeme und Aggregation der Informationen

Privat:

- Coding Pipeline mit drei Agenten
- Vorbereitung Schul- und Lernmaterial für die Kinder

Ganz Allgemein:

- Diskutieren von Ideen / Brainstorming
- Darstellung von Prototypen
- Recherche und Informationsgewinnung

Ich verwende M365 Copilot, Claude, Gemini und OpenCode Zen
 
Als Entwicklungsumgebung nutzen wir Cursor mit Composer. Ergänzend kommen Claude Code, Codex und Gemini zum Einsatz – wir können also gewissermaßen den kompletten KI-Werkzeugkasten nutzen.

Die Code-Reviews übernimmt bei uns allerdings nach wie vor ein Mensch. So stellen wir sicher, dass der Code lesbar und wartbar bleibt und vor allem unseren selbst gesetzten Regeln entspricht.

Der Arbeitsalltag von Entwicklerinnen und Entwicklern hat sich im vergangenen Jahr dadurch dennoch spürbar verändert.
 
Vllt noch ergänzend testen wir aktuell auf der Arbeit noch EMMA (Kognitive KI). Die soll sofern möglich Schnittstellen zwischen unseren „modernen“ Programmen herstellen und die Abläufe automatisieren. Ist aber eher so etwas wie ein Automatisierungstool. Hat aber KI im Namen. :-D
 
Ich nutze das ganz gerne für Coding im Privatbereich... So hab ich z.B. meine private Foto-Website komplett von Claude bauen lassen (auf der Grundlage einer Publii-Vorlage inklusive einer integrierten Medienverwaltung)... Ebenso für Linux-Experimente und Homelab finde ich das echt hilfreich... Aber auch im geschäftlichen Bereich habe ich mir schon etliche Tools und Helferlein bauen lassen, die ich als Code-Illiterat alleine niemals auf den Schirm bekommen hätte...
 
Ich arbeite als Webentwickler und nutze das Modell qwen3.6 lokal zusammen mit PhpStorm. Es ist sehr hilfreich für Boilerplate-Code und am Ende einmal über mein Projekt drüberzugehen, potenzielle Fehler zu finden + Verbesserungsvorschläge zu machen.

Von kommerziellen Anbietern und Abomodellen lasse ich die Finger - dass da alle auf tokenbasierte Abrechnungsmodelle umstellen und die Kosten explodieren, sieht nicht nach einer Arbeitsweise aus, die eine langfristige Zukunft hat.

Ich versuche auch immer, so viel Code wie möglich selbst zu schreiben und das nicht komplett der LLM zu überlassen - und das, was die LLM schreibt, schaue ich mir immer im Detail an um es zu verstehen. Das war auch mal anders, für eine Weile war ich sehr abhängig von ChatGPT und hab das aus Bequemlichkeit alles selbst coden lassen. Allerdings habe ich mit Erschrecken festgestellt, dass meine eigenen Skills rapide abgebaut haben und diese Arbeitsweise ganz schnell wieder eingestellt.

Wenn (nicht falls) diese Blase platzt, möchte und muss ich auch ohne diese Tools noch meinen Job machen können - und ich denke, mit einem lokalen Modell (was eh immer ein bisschen für die Antworten braucht) und Selbstdisziplin bekomme ich das hin.
 
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Hi


Im Arbeitsalltag nutze ich hauptsächlich Grok, ChatGPT und DeepSeek.


ChatGPT setze ich eigentlich fast nur als Rechtschreib- und Grammatikprüfer ein (99 % der Zeit). Wenn ich mal echte inhaltliche Fragen stelle, kommt leider 9 von 10 Malen ziemlich wirrer oder falscher Kram zurück.

Grok nutze ich vor allem als Suchmaschine und für Hermes. Früher habe ich ChatGPT Codex für OpenClaw verwendet. Den Agenten setze ich hauptsächlich dafür ein, meinen eBay-Shop und das Inventar zu verwalten.

DeepSeek gefällt mir bisher am besten, weil es deutlich weniger halluziniert und bei OCR-Aufgaben spürbar zuverlässiger ist als die anderen.

Bei Screenshots funktioniert OCR meiner Erfahrung nach sehr gut. Ich habe aber auch versucht, reale Objekte damit zu erfassen, zum Beispiel gescannte Trays mit CPUs. Für solche Anwendungen wollte ich teilweise etwas automatisieren, aber am Ende hat es mich nicht richtig überzeugt, weil sich dabei immer wieder Fehler einschleichen.

Sehr praktisch ist es dagegen, wenn ich in der Konsole arbeite und mir ein Befehl nicht mehr erinnere. Dann kann ich schnell nachfragen und bekomme meistens die richtige Syntax. In diesem Fall Grok und Deepseek funktionieren gut.

Sehr hilfreich ist es auch bei der Recherche zu Labor- und Industriegeräten, zum Beispiel wenn ich herausfinden möchte, wie bestimmte Komponenten getestet oder zurückgesetzt werden können. Auch wenn ich Geräte zerlege, nutze ich KI manchmal, um mir erklären zu lassen, wie das jeweilige Gerät ursprünglich funktioniert hat, und um mögliche Teile zu identifizieren, die sich noch weiterverwenden oder verwerten lassen.
 
Nur Claude, entweder für Linux-Techsupport, oder um mir Infos aus dem Internet zu bündeln, z.B. zu wissenschaftlichen Studien.
 
Ich nutz(t)e ChatGPT zur Recherche. Nach über einem Jahr regelmäßiger Nutzung bin ich aber wieder etwas zurück gerudert, da die Fehler zum Teil nicht zu tolerieren sind. Faktisch muss ich jede Anfrage noch einmal zur Kontrolle nach recherieren.
 
Er ist verdammt gut. Er erledigt fast jede Aufgabe (Programmieren) ohne Rückfragen und besser als erwartet/gewünscht.
ChatGPT behauptet übrigens, dass es technisch unmöglich ist, eine Datei zu programmieren und dann als Download bereitzustellen.
Claude macht das hingegen immer ungefragt und stellt es als Vorschau im rechten Bildschirmbereich dar.
 
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