X1xxe Testbericht zum Lenovo X121e mit AMD E-350 APU (NWS5QGE)

DerMaster

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Testbericht zum Lenovo X121e mit AMD E-350 APU (NWS5QGE)

Fotoalbum
http://www.flickr.com/photos/30226816@N05/sets/72157627224646279/show/


Testbericht als PDF
http://www.dateiupload.com/files/OWo1rOb5Do.pdf

Die Vorgeschichte
Alles begann mit der Suche nach einem kleinen mobilen Rechner. Netbooks sind meiner Meinung nach derzeit einfach überteuert und haben meist nur Glossy Oberflächen. Ein absolutes NoGo für mich. Das die Produktmanager und Marketingfuzzis es immer noch nicht geschnallt haben, dass solche Oberflächen absolut ungeeignet für Notebooks sind…Aber genug davon, ich kaufe solche Produkte einfach nicht und fertig. Aber sucht mal ein Netbook/Subnotebook mit Akkulaufzeit von >6h wo alles matt gehalten ist. Genau, sehr schwer zu finden.
Da ich schon lange Fan von Lenovo bin und sämtliche Notebooks die ich je von der Firma gekauft habe, noch immer ihren Dienst anstandslos verrichten, stand relativ schnell fest, dass es ein Lenovo werden sollte. Das S100 (Netbook) von Lenovo hat es leider nicht nach Deutschland geschafft. Also musste ich nach einem anderen Gerät Ausschau halten. Und siehe da, Lenovo stellt das X220 vor. Tolles Gerät mit super Ausstattung. Als Student hätte ich es ab 690€ bekommen können. Allerdings haben mich die Lüfterprobleme und die Intelprozessoren und deren CPU Zirpen davon abgehalten eines zu bestellen.
Kurz bevor ich mir trotzdem das Lenovo X220 bestellen wollte, erfuhr ich vom X121e. Ich muss dazu sagen, dass ich die Rechenleistung vom X220 mit i3,i5,i7 gar nicht benötige, da ich lediglich ein Subnotebook für die Uni (surfen, Präsentationen etc.) gesucht habe. Für das Arbeiten benutze ich ein SL510. Jetzt habe ich kurz nachgerechnet und bin zu der Entscheidung gekommen ein X121e mit E-350 zu kaufen und mein SL510 gegen ein T520 auszutauschen. Bingo.
Ergo, das Lenvo X121e mit AMD E-350 bei Cyberport bestellt und am 02.08.2011 geliefert bekommen. Bezahlt habe ich 391€ mit 8GB RAM und Nachnahmeversand.


Technische Daten
Prozessor AMD Fusion E-350 Prozessor (Dual-Core) 1,6 GHz, 1 MB Cache, 18 Watt TDP
Chipsatz AMD A50M
Arbeitsspeicher 8 GB DDR3-1333 SO-DIMM, DIMM1: Kingston KVR1333D3S9/4G, DIMM2: Samsung M471B5273CH0-CH9
Festplatte Seagate Momentus Thin 320GB 7200rpm, SATA II (ST320LT023/ST320LT007)
Display 29,5 cm (11,6") 16:9 HD LED Dispaly 1.366 x 768 Pixel 200 nit, 300:1 Kontrast matt, Hersteller LEN40D1; B116XW03, 0.3 MP High Sensitivity Webcam
Grafik AMD Radeon HD 6310 Grafik Shared VRAM, HDMI, VGA
Sound High Definition (HD) Audio, Conexant CX20582-11Z Codec, 2 Lautsprecher, Integriertes Mikrofon, Combo-Anschluss Mic-IN/Kopfhörer-OUT
Kommunikation 1x1 11b/g/n Wireless LAN PCI Express Half Mini Card Adapter, Gigabit LAN (10/100/1000 Mbit/s), Bluetooth, UMTS Ready
Schnittstellen 3x USB2.0 (1x powered),VGA, HDMI, Line-Out / Kopfhörerausgang, RJ45 LAN, Kensington Lock
Card Reader 4-in-1 Cardreader (SD, MMC, MS, MS pro)
Eingabekomponenten TrackPoint & Multi-Touch TouchPad, Keyboard in neuem Design
Akku 6-Zellen Lio-Ion mit Zellen von Sanyo, hergestellt am 14.06.2011, bis zu 8,4 Stunden Betriebsdauer, vorgesehene Kapazität 62,16Wh, vorhanden 63,83Wh
Netzteil 65W, 20V
Betriebssystem DOS, installiert ist Windows 7 Pro 64Bit und SP1
Abmessungen (B x H x T) 289,6 x 23,5 x 208 mm
Gewicht 1,5 kg, gewogen 1558g
Lieferumfang Notebook, Netzteil
Herstellergarantie/-service 12 Monate Bring-In

Erster Eindruck nach dem Auspacken
Immer wieder schön auf ein neues Notebook zu warten. Dank Semesterferien und Urlaub konnte ich auf den DHL Mann warten. 13:30Uhr konnte ich das Gerät in Empfang nehmen. Außer Netzeil, Akku Handbüchern und halt dem X121e befindet sich nichts in der Verpackung.
Ausgepackt… Erster Eindruck, beeindruckend! Die Haptik ist einfach nur fantastisch. Auch die Größe im zugeklappten Zustand ist optisch einfach nur nahe an der Perfektion. Die Softtouch Oberfläche auf dem Deckel lässt das Gerät absolut hochwertig wirken. Kein knarzen im geschlossenen Zustand. Lediglich der Deckel liegt an der rechten sowie der linken Seite nicht auf dem Unterteil (Handballenauflage) auf. Durch leichten Druck auf die Ecken kann man so das schmatzen der Gummifüße provozieren. Es ist allerdings so minimal vorhanden, dass es wahrscheinlich nur mir aufgefallen ist.
Die Scharniere machen beim öffnen einen sehr robusten Eindruck und halten das Display ohne Spiel in jeder Stellung. Zwar nicht so hochwertig wie bei den „großen“ Lenovos mit Edelstahlscharnieren, allerdings mit einem deutlichen Qualitätsvorsprung zu einem Acer oder den anderen Konsorten. Lenovo gehört einfach mit zu den Besten.
Der Displaydeckel lässt nur sehr schwer verwinden. Drückt man neben dem Display auf den Rand, so kann selbst bei starkem Druck kein invertieren generieren. Der Deckel macht insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Diesen hochwertigen Eindruck kann die Base Unit leider nicht vermitteln. Sie lässt sich leichter verwinden als den Display Deckel. Das ist allerdings auch der einzige Qualitätsmangel. Die Tastatur sowie den Palm-Rest lässt sich keinen Millimeter eindrucken. Kein knarzen, nichts. Insgesamt einfach überzeugend und wird selbst Kritiker überzeugen.
 
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DerMaster

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Windows 7 Pro 64Bit Installation
Dank meines Studiums bekomme ich einige Windows-Lizenzen zur Verfügung gestellt. Die Installation von Windows 7 64Bit mit Servicepack 1 verlief ohne Probleme und sehr schnell mit Hilfe eines Xbox HD Laufwerks, dass ich damals für 10€ bei Amazon geschossen hatte. Ein paar Tage zuvor habe ich sämtliche Treiber von der Lenovo Homepage heruntergeladen und anschließend nacheinander installiert. Anschließend noch all die Software installiert die man sonst noch braucht. Fertig. Keine Auffälligkeiten.

Eingabegeräte
Die Tastatur macht einen hervorragenden Eindruck und ich behaupte, dass es die Beste Tastatur ist mit der ich je gearbeitet habe. Ich verschreibe mich deutlich weniger als mit der Tastatur meines SL510. Die Lautstärke ist absolut in Ordnung. Die Leertaste klappert ausnahmsweise mal nicht. Der Trackpoint funktioniert wie er soll. Die linke Maustaste des Trackpoints ist irgendwie straffer als die rechte, was mir persönlich sehr gut gefällt, allerdings auch eine Serienstreuung darstellen sollte.
Das Touchpad gefällt mir nicht so gut. Aufgrund der integrierten Maustasten kommt es hin und wieder zu Fehlbedienungen. Markieren von Texten klappt nicht problemlos. Das kann eine Einstellungssache sein… Insgesamt vermisse ich die einzelnen Maustasten die bei Lenovo stets fantastisch waren. Auch das antippen eines Links ohne das Nutzen der Maustaste, also einfach nur antippen der Oberfläche, macht Probleme. Jedes mal „verspringt“ der Mauszeiger minimal. Fazit, es muss ja noch was zu verbessern geben. Ein Perfektes Gerät gibt es einfach nicht. Allerdings kann man damit arbeiten und der Trackpoint funktioniert einwandfrei.
Ein Bug ist mir auch bereits aufgefallen. Startet man das X121e nach dem Ruhezustand, funktioniert die Doppelbelegung der F-Tasten (Helligkeit etc.) ohne drücken der FN-Taste. Nervt bei Excel doch sehr. Dickes Treiberproblem!

EDIT 12.08.2011: Das Treiberproblem wurde zufriedenstellend gelöst. http://thinkpad-forum.de/threads/120560-X121e-Touchpad-Ultranav-macht-Ärger-...

IMG_8279.jpg

Bildschirm
Keine Pixelfehler!!! Das wird jedes Mal bei einem neuen Laptop von mir penibel überprüft. Jedoch scheint die Fertigung der Panels in den letzten Jahren so gut geworden zu sein, dass ich bei der Suche immer weniger Erfolg habe. Gut so!
Die Oberfläche ist zwar matt, jedoch irgendwie glatter als die vom SL510. Schwer zu erklären. Die Helligkeit ist gut. Jedoch konnte ich das Lenovo aufgrund des schlechten Wetters noch keinem Außeneinsatz bei Sonnenschein unterziehen. Abends sollte aber die Helligkeit 10/15 absolut ausreichend sein. Das Panel ist gleichmäßig ausgeleuchtet und hat keine besonderen Auffälligkeiten. Die Farben sind natürlich und weiß (LED sei dank) hat keinen Gelbstich. Die Auflösung ist mit 1366x768 für mich als Brillenträger angenehm. Viel höher sollte sie allerdings nicht sein. Auf jeden Fall besser als die 1024x600 der Netbooks.
IMG_8297.jpg IMG_8270.jpg
 
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DerMaster

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Gehäuse: Größe und Gewicht
Für die Uni brauche ich etwas mobiles und tragbares. Das x121e ist klein und mobil aber irgendwie schwer. Die nachgewogenen 1558g auf ein so kleines Gehäuse machen das Gerät einfach ganz schön „fett“. Zwar wiegt der Akku allein schon 300g aber ein Gesamtgewicht von 1200g wäre schon toll gewesen. Immer noch ok, aber hier liegt der Vorteil eindeutig bei einem Netbook.
Das Gerät sieht in geschlossenem Zustand einfach nur sexy aus. Geöffnet nervt der große Rahmen rum um das Display zwar ein wenig, allerdings muss man irgendeine Kröte schlucken. Ich persönlich nehme den größeren Rahmen in Kauf und verzichte liebend gerne für die Akkurolle.
Beim bestücken mit dem zusätzlich beiliegendem Ram-Riegel konnte ich zudem feststellen, dass die Wartungsklappe komplett aus Metall gefertigt ist. Hey, für solche Kleinigkeiten gebe ich gerne mehr Geld aus.

Akku
Akkulaufzeit war mir diesmal sehr wichtig. Wenn ich meinen Einsatzzweck näher betrachte, stellt sich schnell heraus, dass ich 6h+ benötige. Ich habe keine Lust das Netzteil mit in die Uni zu schleppen.
Bei dem Akku handelt es sich um einen 6-Zeller bestückt mit Zellen von Sanyo. Die vorgesehene Kapazität sollte 62,16Wh betragen, tatsächlich sind 63,83Wh vorhanden. Danke Lenovo!
So viel kann ich an der Stelle auch nicht zur Akkulaufzeit sagen. Ich habe ihn ja erst seit einem Tag. Diesen Test verfasste ich im Akkubetrieb. Bei einer Helligkeit von 10/15 und reiner Surf- und Office -Tätigkeit zeigte er mir 7h Restlaufzeit an. Das finde ich einen guten Wert, auch wenn ein Intel Pendant wohl länger durchhalten würde. Ich werde die Laufzeit noch eingehend testen und den Test ergänzen.

EDIT: Ergänzung zum Akku. Beim Film gucken und voller Helligkeit knackt er die 5h. Office sind so ca. 7h bei 2/3 Helligkeit. Surfen sollten bei mittlerer Helligkeit auch so zwischen 5-6h sein. Die Ladezeit während der Nutzung beträgt ca. 3h.


Geräuschkulisse
Mein Lieblingsthema. Für mich muss ein Computer immer „silent“ sein. Das gilt für Desktop-Rechner als auch für Laptops und Netbooks. Durch das Lenovo S10-3 bin ich angesichts der Betriebslautstärke sehr verwöhnt gewesen, da dieser 90% der Zeit passiv gekühlt lief.
Wie bei allen AMD Mobil-Prozessor habe ich mir schon vorab keine großen Hoffnungen gemacht, ein extrem leises Gerät zu bekommen. Aber, ich wurde eines besseren belehrt. Neben den Alu Kühlrippen, scheint wohl auch ein sehr leiser Lüfter verbaut worden zu sein.

Der Lüfter läuft zwar beim Netzbetrieb und während des surfens ständig mit, ist dabei aber so angenehm leise, dass er selbst mich als Silent-Fan überzeugen kann. An dieser Stelle sei angemerkt, der Lüfter des SL510 ist um einiges lauter. Beim Schreiben dieses Tests (Akkubetrieb) lief der Lüfter auch relativ häufig. Ich bin zwar der Meinung, dass er nicht so häufig laufen müsste, aber Lenovo schafft es ja eh immer erst mit einem Bios-Update den Lüfter perfekt einzustellen. Ich kann auch kein pulsen des Lüfters feststellen und bisher lief er lediglich auf kleinster Stufe. Die Luft, speziell im Akkubetrieb, bleibt jedoch relativ kühl.
Software zum drosseln werde ich nicht einsetzen, da ich es für nicht nötig erachte. Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass das Gehäuse absolut kühl bleibt. Warme Handballenauflagen sind nicht zu befürchten.
Das CPU whining, piesen, fiepen oder wie immer man das auch nennen mag, ist minimalst vorhanden. Das ist übriges auch ein Grund, warum ich die meisten Intel Prozessoren meide. Denn die haben das Phänomen weitaus ausgeprägter, als beim AMD E-350.
Also lasst euch gesagt sein, als Kenner des Problems werden nur Leute ein Problem damit haben, die regelmäßig mit einer Gesichtshälfte auf der Tastatur ihres x121e schlafen. Ich konnte das piepsen nur in einem Abstand von ca. 5cm feststellen. Steht der x121e auf dem Tisch war kein Geräusch wahrnehmbar. Es ist somit meiner Meinung nach kein Grund das Lenovo nicht zu kaufen.
 
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DerMaster

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Festplatte
Die Seagate Momentus Thin 320GB 7200rpm, SATA II (ST320LT023/ST320LT007) erzeugt mit ihren 7200rpm ein hörbares Grundrauschen im Vergleich zu einer 5400er Platte. Insgesamt empfinde ich das rauschen aber nicht als störend. Die Zugriffsgeräusche sind absolut dezent. Mein SL510 knattert um einiges mehr. Jedoch erzeugt die Drehung ein leichtes Pfeifen das, je nach Winkel zum X121e, herauszuhören ist.
CrystalDiskMark Ergebnisse.png

Prozessor APU
Ich habe schon seit längerer Zeit keinen AMD Prozessor mehr regelmäßig genutzt. Gerade im Notebook Bereich ist Intel, oder soll ich besser sagen, war Intel bisher immer die einzige Wahl für mich. Die Performance ist mit dem E-350 und 2x1,5Ghz für Office und Internet ausreichend, auch wenn er beim surfen teils zu 2/3 ausgelastet, was sich negativ auf die Laufzeit auswirken sollte. Auch wenn er vielleicht nicht so sparsam ist wie ein Intel, so ist er jedoch eindeutig der Preis-Leistungssieger. Allerdings halte ich den Core i3-2357M auch für eine gute Wahl. Bis jetzt habe ich ihn noch nicht getestet, will das aber mit einem direkten Vergleich nachholen.
Bei der Arbeitsgeschwindigkeit für Office und Internet wird ein Standard User keinen Unterschied zu einem Desktop System feststellen.
Beim Benchmark-Test mit Everest Ultimate 5.5.21 bekommen die E-350/K625 CPUs folgende Werte: WICHTIG: Everest ist nicht für den E-350 optimiert, deshalb sind die Werte mit Vorsicht zu genießen!!!
- CPU Queen Test E-350 4899Punkte, K625 5503 Punkte
- PhotoWorxx E-350 4234 Punkte, K625 6960 Punkte
- CPU Zlib E-350 15396 KB/s, K625 19.883 KB/s
Bei 3dMark 2006 erhält die CPU 1008 Punkte (E-350), 1176 Punkte (K625).
Lenovo x121e Windows Leistungsindex 4GB RAM klein.jpg

RAM
Standardmäßig waren bei dem von mir gekauften x121e 4GB DDR3-1333 RAM installiert.
Eigentlich total ausreichen, allerdings bekommt man derzeit für schlappe 20€ 4GB RAM dazu. Deshalb habe ich nun 8GB RAM installiert. Eigentlich zu viel, weil der Flaschenhals eindeutig bei der CPU liegt. Aber was man hat…

Grafikleistung
Neben der CPU wird die GPU immer wichtiger. Mit der E-350 hat AMD eine gute APU gebaut. Mit der Radeon HD 6310 kann man eigentlich alles machen, was man als Multimedia Konsument so erwartet. Full-HD Videos können ruckelfrei (getestet mit dem VLC Player 1.1.5) abgespielt werden. An einem Full-HD Fernseher konnte ich ihn bisher noch nicht testen, sollte aber auch ohne Probleme funktionieren. Dementsprechend steht einem gemütlichen Videoabend nichts entgegen.
720p Videos bei Youtube (also Flash) laufen absolut flüssig. Full HD Youtube Videos werden von mir nicht getestet, weil das totaler Schwachsinn ist. Oder guckt ihr euch Flash Videos über HDMI auf euerm 50“er an? Ne!
3DMark 2006 wurde mit einer Auflösung von 1280×768 ausgeführt. Das Ergebnis bescheinigt der verwendeten Hardware durchaus Spielambitionen.
Lenovo x121e Windows 3dMark06 4GB RAM 2nd.jpg
 
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DerMaster

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Lautsprecher, Mikro und Webcam
Beim Sound darf man von heutigen mobilen Computern bis auf wenige Ausnahmen nichts viel erwarten. Das gilt auch für das x121e. Absoluter Durchschnitt. Laut genug. Bass? Fehlanzeige! Was soll man dazu noch mehr sagen? Hier könnten alle Hersteller noch EINIGES verbessern und sich somit von der Masse abgeben. Ich glaube im Marketing nennt man das USP. Aber Lenovo hat das wohl noch nicht erkannt.
Webcam habe ich noch nicht testen können.

Netbook vs. X121e
Viele stellen sich bestimmt die Frage, ob sie ein Netbook kaufen sollen oder doch lieber ein Subnotebook. Die Frage muss sich jeder selber stellen. Ich kann hier nur meine Gründe kurz erläutern.
Ich war schon immer ein Fan von mobilen Computern. Mein erstes Subnotebook was ein 12“ Toshiba mit 166Mhz und 32MB RAM für 1000D-Mark.
Jedoch waren Subnotebooks seinerzeit immer dermaßen teuer, dass ich sie mir als Schüler nie leisten konnte. Deshalb habe ich mich riesig über den Asus EEE gefreut. Seit dieser Zeit wurden Mini-Notebooks endlich so „billig“, dass ich auch ohne schlechtes Gewissen zuschlagen konnte. Mein Preislimit für Netbooks liegt bei unter 300€. Denn darüber bekomme ich im Jahr 2011 mittlerweile so gute Substitiutionsgüter, wie zum Beispiel das ThinkPad x121e.
Nach nur einem Tag kann ich sagen, dass ich die Entscheidung noch nicht bereut habe. Klar, ein paar Gramm mehr mit sich rumschleppen will ja jeder vermeiden. Aber 1,558kg für ein 11,6“ Subnotebook ist zwar relativ schwer aber noch erträglich..
Im Vergleich zum Netbook ist die Leistung im Bereich Multimedia einfach überzeugend. Sämtliche Arbeiten laufen flüssig.

Fazit
Lenovo hat es geschafft einen Netbook-Konkurrenten auf den Markt zu bringen, der nicht durchweg aus Klavierlack besteht. Glückwunsch. Das war doch gar nicht so schwer oder!? Für 389€ (ohne Betriebssystem) ist es zwar nicht so günstig, bietet aber das beste Gesamtpaket. Metall-Service Deckel etc. Vor allem hat es Lenovo geschafft, endlich eine Akkulaufzeit mit AMD-Prozessor von mehr als 6h Office zu ermöglichen. Die Tastatur ist ein Traum. Die Verarbeitung ist, bis auf die leicht zu verwindende Base-Unit, überdurchschnittlich.
Für meinen Einsatzzweck Uni, Office, surfen und gelegentlich einen Film, ist das Lenovo X121e absolut perfekt. Ein X220 wäre bestimmt noch besser gewesen, das eingesparte Geld wird nun aber in einen T520 vom „Lenovo“ investiert. Mit dem Kompromiss kann ich gut leben. ;-)

Gruß,
FlipFlopFliegeätyahoo.de aka DerMaster
 
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letzter

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Man dankt für das ausführliche Review, und auch für die sehr ausführliche Bildergalerie. Das einzige Bild, was da fehlt, ist eins im laufenden Betrieb.
 

gerhen

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Klasse Review! Besten Dank! Ich warte noch auf die Intel Variante ;)
 

KalvinKlein

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Super Monster Artikel :)
Bei aller Euphorie ...Da sind 2-3 Bilder auf Flikr wo man die Seriennummer laut und deutlich lesen kann, da solltest Du schwärzen ...

Grüsse KK
 

Binary

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Vielen Dank für das tolle Review und die super Fotos! Hilft mir sehr bei der Entscheidung :D

mfg
 

M21

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Gutes Review.
Ich hoffe, dass meine SSD das Ganze dann noch beschleunigt, obwohl doch anscheinend eher die CPU limitiert.
Und das Review lässt mich auch nicht an meiner Kaufentscheidung zweifeln, danke.
Also vielen Dank dafür.
 

vickoxy

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Frage zum Lüfter. Du sagst dass der Lüfter von SL510 um einiges lauter als von X121e ist. Ich habe mein SL510 verkauft weil der Lüfter extrem laut war (aber nicht kaputt). Mein MAcBook Pro hat einen leisen Lüfter, der läuft auf 2000 RPM und den ich beim Tippen jetzt überhaupt nicht höre (d.h. von der Entfernung von ca.20 cm).
So, meine Frage - hörst du deinen Lüfter jetzt beim Tippen von 20-30 cm Entfernung?
 

DerMaster

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Gern geschehen! :)

Frage zum Lüfter. Du sagst dass der Lüfter von SL510 um einiges lauter als von X121e ist. Ich habe mein SL510 verkauft weil der Lüfter extrem laut war (aber nicht kaputt). Mein MAcBook Pro hat einen leisen Lüfter, der läuft auf 2000 RPM und den ich beim Tippen jetzt überhaupt nicht höre (d.h. von der Entfernung von ca.20 cm).
So, meine Frage - hörst du deinen Lüfter jetzt beim Tippen von 20-30 cm Entfernung?
Es kommt ja auf die Umgebungsgeräusche an. Wenn der Fernseher nebenbei läuft merkt man gar nichts.
Wenn alles ruhig ist hört man ein !!!ganz!!! leises rauschen was überhaupt nicht unangenehm ist. Kein hohes Pfeifen etc. Ich kann dich also beruhigen. Es ist absolut kein Vergleich zum SL510!!! Beim Tippen höre ich nur die Tastengeräusche.
Selbst mich als absoluter Silent Fan kann die sehr geringe Geräuschkulisse absolut überzeugen.
 

DesBrettsFehler

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Hey, klasse! Danke... kommt man ja schon fast wieder ins Grübeln ob so ein kleines nicht doch hilfreich ist....
 
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