T540p T540p schlechter als ein Dell, Peinlich Lenovo!

Die ThinkPads kosten deutlich weniger als früher. Der PC-Markt dümpelt vor sich hin. Wie soll den Lenovo als Firma in dem schwierigen Umfeld über die Runden kommen?

Lenovo ist Marktführer, mach dir eher Sorgen um die anderen. Gut, mit der Aktion wir-wollen-#1-werden hat man sich vielleicht die wichtige Kundschaft abgesägt, aber das war sicher bekannt...

Offenbar ist die Mehrzahl der Kunden nicht bereit mehr für Laptops/Note- oder Ultrabooks zu zahlen. Was die "Business-Kunden" angeht, so ist es den Finanzabteilungen egal ob der TrackPoint rot (wie bei ThinkPad) oder blau (wie bei anderen) ist. Die Typen interessieren sich nur für die Kosten. Wenn Notebooks fordert, auf denen ihr Stepptanz machen könnt, dann wird die Finanzabteilung euch erst die Stepptanzschuhe streichen und euch dann ein Notebook mit günstigem Anschaffungspreis vorsetzen.

Da gibts nen feinen Unterschied zwischen zahlen wollen (Gerät verfügbar, kauft aber keiner) und zahlen können (Leute stehen mit Blankoschecks da, Gerät wird aber gar nicht angeboten). Wie lang haben die "paar unwichtigen" Privat-Enthusiasten rumgenölt, dass man doch bitte anständig aufgelöste Displays mit einem passablen Paneeltyp ALS OPTION anbieten möge. "Zu teuer" (wer bezahlts denn?), "kriegen wir nicht" (Wenn nicht die Nummer 1, warum hat Apple dann 16:10 fürs MäcBook und 4:3 fürs EiPäd?). Wenn das die breite Masse nicht kauft, was solls. Aber wenns gar nicht zu haben ist -> Sch....

"Schrumpfender Markt", man weint rum wie schlecht doch alles läuft. Aber von jedem kriegt man das gleiche vorgeworfen, einer macht ne Mini-Veränderung vor, alle machens nach, egal wie sinnvoll es war oder obs der Kunde überhaupt will. Wenn einem gar nix einfällt, schaut man einfach von den Jungs mit dem faulen Obst ab. Im verlinkten CB-Thread zum Test meint einer sogar, ein 16:10 Nicht-Apfel wär Kassenschlager, weil es durch die Bank NUR noch den totalen Sehschlitz gibt. Durchaus denkbar, ich werd auf kein Gerät mit 16:9 upgraden, wenns weniger als FullHD hat. Aber den deutlichen Vorzug hätte die Notlösung 16:10. Und jetzt greif ich mal ein beliebtes Thema auf: Ein neues TP mit alten Qualitäten*, inklusive 4:3, aber eben aktueller Technik unter der Haube. Mir bums, wieviele Firmen sowas für die 08/15-Arbeiten kaufen würden (eher...keine, mangels Akzeptanz), aber es gibt genug Leute, die privat und auch beruflich mit allen Mitteln an so ein Teil kommen möchten. Ganz davon abgesehen, dass es natürlich ein fettes Monopol hätte, nimmt man mal Toughbooks mit XGA aus. Ich hätt für so ein Ding immer Geld übrig, auch als armer Student. Richtig viel Geld. Aber man will halt jetzt lieber billige (?) Ultrabooks verkaufen. Und Tablets. Und 1001 andere Geräte, die sich vom Rest des Marktes nur durch das Logo unterscheiden.


*Passable Non-Chiclet-Tastatur mit sinnvollem Layout, Trackpoint mit Hardwaretasten, austauschbarer Akku, Dockingport und passende Stations, Clamshell mit Haken, Rundum-Wartbarkeit, Thinklight, Ultrabay für ODD, HDD, Akku und Schnittstellenkarten, Kühlungsdesign für Passivbetrieb bei Normallast, voller Hardwaresupport für Windows und Linux, funktionierende QS ab Werk + echten Support bei Problemen, ...
 
Und jetzt greif ich mal ein beliebtes Thema auf: Ein neues TP mit alten Qualitäten*, inklusive 4:3, aber eben aktueller Technik unter der Haube. Mir bums, wieviele Firmen sowas für die 08/15-Arbeiten kaufen würden (eher...keine, mangels Akzeptanz), aber es gibt genug Leute, die privat und auch beruflich mit allen Mitteln an so ein Teil kommen möchten. Ganz davon abgesehen, dass es natürlich ein fettes Monopol hätte, nimmt man mal Toughbooks mit XGA aus. Ich hätt für so ein Ding immer Geld übrig, auch als armer Student. Richtig viel Geld. Aber man will halt jetzt lieber billige (?) Ultrabooks verkaufen. Und Tablets. Und 1001 andere Geräte, die sich vom Rest des Marktes nur durch das Logo unterscheiden.
Wenn es genug Leute gäbe, warum gibt es dann keine 4:3 Displays mehr?
 
"Zu teuer" (wer bezahlts denn?), "kriegen wir nicht" (Wenn nicht die Nummer 1, warum hat Apple dann 16:10 fürs MäcBook und 4:3 fürs EiPäd?). Wenn das die breite Masse nicht kauft, was solls. Aber wenns gar nicht zu haben ist -> Sch....

Gute Frage, vielleicht weil Apple bereit ist ca. 50 € mehr auszugeben für ein 16:10 Panel. Die 50 € nehm ich mal an was ein 16:10 24" gegenüber einem 24" 16:9 kostet. In Wahrheit wirds vermutlich deutlich weniger sein.

Aber vermutlich kann man 16:9 besser "vermarkten".

Wenn es genug Leute gäbe, warum gibt es dann keine 4:3 Displays mehr?

Ich nehm mal weil es der Masse komplett egal ist.
 
Ganz ehrlich, ich bin sehr froh, dass die aktuelleren ThinkPads kein 4:3-Display mehr haben.
Mit 4:3 mit mehreren Fenstern zu arbeiten ist für mich im Vergleich zu 16:10 (halte ich persönlich für das optimale Seitenverhältnis) oder 16:9 (welches ich 4:3 immer noch vorziehen würde) deutlich erschwert.
 
Ganz ehrlich, ich bin sehr froh, dass die aktuelleren ThinkPads kein 4:3-Display mehr haben.
Mit 4:3 mit mehreren Fenstern zu arbeiten ist für mich im Vergleich zu 16:10 (halte ich persönlich für das optimale Seitenverhältnis) oder 16:9 (welches ich 4:3 immer noch vorziehen würde) deutlich erschwert.
Geht mir auch so. Wenn die Auflösung stimmt, sind die Breitbildformate fast so praktisch, wie es zu 4:3-Zeiten ein zweiter Monitor war (und Windows fördert das natürlich durch die Win+Pfeil nach links/rechts-Tastenkombination, die sogar viele nicht technisch versierte Nutzer aus meinem Umfeld für sich entdecken). Mich wunderte schon immer die Glorifizierung des UXGA-T61, wo es doch das WUXGA-W500 mit genauso viel vertikalen Pixeln gibt :)

Andererseits hätte man bei geringeren Bildschirmflächen und Auflösungen wohl mehr vom 4:3-Display, weil es dann auf die absolute Bildschirmhöhe ankommt, und da läßt 16:9 schnell das Sehschlitzfeeling aufkommen. (Nur ist 1366x768 immer noch besser als XGA. Wenn es nur mehr SXGA+-Geräte gegeben hätte...) Außerdem wirken die 4:3-Geräte wohl etwas kompakter. Insgesamt kann ich's schon verstehen; nur beim dicken, großen 15"-T61 halt nicht so.
 
Geht mir auch so. Wenn die Auflösung stimmt, sind die Breitbildformate fast so praktisch, wie es zu 4:3-Zeiten ein zweiter Monitor war
Das stimmt nicht - auch bei hoher Auflösung ist ein Unterschied zwischen 4:3, 16:10 und 16:9.
Das ist wie bei einem Ausdruck auf einem Stück Papier, der ist auch hochauflösend, aber wenn das Papier flacher ist, passt in vertikaler Richtung trotzdem weniger drauf.

Ansonsten soll meiner Meinung nach jeder seine Präferenz haben, und wenn jemand glaubt, dass 16:9 ihm den zweiten Monitor ersetzt oder für Filme besser ist etc etc, dann soll derjenige gern sein 16:9-Notebook kaufen und damit zufrieden sein.

Was ich allerdings etwas bescheuert finde, ist dass die ganze Notebook-Industrie bis auf Apple völlig einseitig eine 16:9 Monokultur aufzieht, und man überhaupt keine Möglichkeit hat, ein 16:10 (bis auf Apple) oder 4:3-Gerät zu kaufen. Es gibt einfach Leute, die überwiegend in vertikal strukturierten Dokumenten arbeiten, und für die ein möglichst hoher Bildschirm extrem nützlich ist. Nicht umsonst gibt's bei manchen Desktop-Monitoren die Pivot-Funktion. Dass da von den ganzen "Business-Herstellern" kein einziger an die armen Text-Arbeiter denkt, ist schon bezeichnend.

Gerade bei 12" und 14"-Geräten wäre eine 4:3-Option toll - da würde mit einem hochauflösenden Bildschirm einiges draufpassen und das Gerät wäre immer noch sehr kompakt.

Das einzig gute ist, dass man inzwischen mit den 15"-Retina Macbooks (als "große" Variante) und den Surface Pros mit MS Wedge Keyboard zum vertikal aufstellen (für unterwegs) einigermaßen taugliche Alternativen hat. Das Apple ist schon eine recht gute Lösung für ein großes Notebook (auch wenn ich der alten TP-Tastatur, dem Trackpoint und der Erweiterbarkeit nachtrauere) Und noch ein, zwei Jahre in die Richtung und das Problem mit dem vertikalen Text dürfte sich auch für portablere Varianten mit den Windows-Tablets zufriedenstellend gelöst haben. Zwar ohne Thinkpad, aber wenn's da nur noch 16:9, Bizarro-Tastaturen und keine vollwertigen Trackpoints gibt, dann ist das halt so.
 
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Der Test sorgt aber auch dafür, dass das XPS 15 besser dasteht. Da wird mit keinem Wort was über die Temperaturen, Geräuschkulisse etc. erzählt. Wenn ich mir ansehe was in dem XPS 15 an Hardware steckt und wie dünn das ist, dann kann das nichts werden. Da dürfte das T540p schon ziemlich im Vorteil sein.
 
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Der Test sorgt aber auch dafür, dass das XPS 15 besser dasteht. Da wird mit keinem Wort was über die Temperaturen, Geräuschkulisse etc. erzählt. Wenn ich mir ansehe was in dem XPS 15 an Hardware steckt und wie dünn das ist, dann kann das nichts werden. Da dürfte das T540p schon ziemlich im Vorteil sein.
Das 15er Retina MBP ist auch dünn und hat einen Quadcore - und ist bei normaler Nutzung nicht zu hören. Insofern kann das schon was werden, wenn man's richtig macht - ich hatte zumindest bisher noch kein Thinkpad, das genauso lange geräuschlos bleibt, Wenn man spielt oder anderweitig dauerhaft viel Leistung abruft sieht's natürlich anders aus, aber ich denke, das wird beim T540 auch nicht anders.
 
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Das T540p ist sicher nicht das gelbe vonm Ei, aber Computerbase Notebook Tests sind wirklich IMMER enorm schlecht, lest irgend einen älteren, es ist wirklich immer ganz mieses Niveau, und liest sich auch grundsätzlich so als wird nicht getestet sondern eine gefestigte Meinung wiedergegeben.
 
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Das die ThinkPads nimmer das sind liest man aber überall, da brauchts eigentlich auch keine Computerbase um das mitzubekommen.
 
Gibt es eigentlich irgendwo ein Gesetz das sagt:
Lenovo baut die besten Rechner?
Ich glaube eher nicht.

Ihr tut hier echt so, als wäre es selbstverständlich das Thinkpads immer besser sein müssen. Ich sehe das nicht so. Wenn ich sehe was DELL und HP so zusammenbauen, finde ich Lenovo hat mal gute Ideen (W700ds), gute Geräte (X300) und gute Technik (Trackpoint), aber das Sie immer führend wären habe ich nicht den Eindruck. Das hat jetzt nix mit Pro Apple zu tun, aber wenn ich sehe was die in kleine Gehäuse (zugegeben, mit viel Klebstoff) einbauen können, hut ab! Oder die Dreamcolor in HPs Workstations
 
Gibt es eigentlich irgendwo ein Gesetz das sagt:
Lenovo baut die besten Rechner?
Ich glaube eher nicht.

Ihr tut hier echt so, als wäre es selbstverständlich das Thinkpads immer besser sein müssen.
+1, ist bei manchen hier wirklich sehr ausgeprägt und auffällig!

Ein ThinkPad stand aber immer für Qualität!!!
eben, stand. Wobei ich den Untergang des Morgenlandes nicht so weit fortgeschritten sehe wie manch andere. Qualität ist doch nach wie vor gegeben, aber andere Hersteller haben nunmal aufgeholt, während Lenovo stehengeblieben ist oder teilweise abgebaut hat.
 
Ich sehe das etwas anders, es stimmt, dass manche andere Hersteller mittlerweile bessere Gesamtpakete abliefern, aber ich habe bisher noch keine andere Marke(unter den größeren) gefunden,
bei der man bei etwaigen Defekten/Aufrüstungswünschen leichter Hand anlegen könnte als bei den Thinkpads (auch dank den bis heute durchgängig verfügbaren HMM's) ;)
=>
1) Wer selber Hand anlegen will und was für die Ewigkeit sucht, ist immernoch bei den Thinkpads gut aufgehoben.
2) Wer hingegen ein möglichst kompaktes rundum sorglos Paket für die nächsten 3-4 Jahre sucht ist eventuell bei Apple, oder irgendwelchen Ultrabooks besser aufgehoben (ich hingegen könnte mit so einem verkapselten Ding nix anfangen).
 
  • ok1.de
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