Suche Software zur Fernwartung

Lokheizer

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Hallo!


Nachdem ich die Windows-eigene Remoteverbindung nicht immer verwenden kann bin ich auf der Suche nach einer alternativen Fernwartungssoftware. Dabei bin ich natürlich bereits auf TeamViewer gestoßen, allerdings läuft hierbei die Kommunikation über deren Server, zumindest wenn ich das richtig verstanden habe. Bei solchen Sachen bin ich naturgemäß immer ein wenig vorsichtig. Ist es mit TeamViewer auch möglich, sich auf einem Rechner im Hintergrund als Admin anzumelden und Wartungen durchzuführen ohne dass die gerade am Rechner arbeitende Person dadurch gestört wird?

Kennt sich hier jemand mit TeamViewer aus und kann dazu seine Erfahrungen posten?
Oder vielleicht kennt jemand Alternativen?
 
Nutze selbst primär TeamViewer. Ist für mich zur Fernwartung die erste Wahl und läuft tadellos :).
 
Ich kann dir UltraVNC empfehlen, wenn ich Zuhause auf einen Server etc. möchte schalte ich mich per VPN auf und nutze dann UVNC um mich auf meine Server aufschalten zu können. Hier läuft die Authentifizierung direkt ohne irgendwelche externe Server!
VPN kann mein Router nicht, und extra einen Server dafür einzurichten wäre zuviel Aufwand.

Damit gehen dann auch zwei gleichzeitig angemeldete Benutzer, insbesondere bei Mediacenter-PCs oÄ sehr empfehlenswert.
Korrekt, es handelt sich dabei um einen Terminalserver Patch....
Danke für den Hinweis. Öffnet dieses Vorgehen irgendwelche Sicherheitslücken?

Nutze selbst primär TeamViewer. Ist für mich zur Fernwartung die erste Wahl und läuft tadellos :).
Ich habe es vorhin in einer VM getestet. Mich stört aber immer noch, dass die Kommunikatin zu einem Rechner außerhalb meines Heimnetzwerks über deren Server läuft.
 
Ich habe es vorhin in einer VM getestet. Mich stört aber immer noch, dass die Kommunikatin zu einem Rechner außerhalb meines Heimnetzwerks über deren Server läuft.
Ja, dies zumindest ist der einzige Nachteil, falls dies wirklich einer darstellen sollte.
 
Danke für den Hinweis. Öffnet dieses Vorgehen irgendwelche Sicherheitslücken?

Nein

Ich habe es vorhin in einer VM getestet. Mich stört aber immer noch, dass die Kommunikatin zu einem Rechner außerhalb meines Heimnetzwerks über deren Server läuft.

Ob die Verbindung gerade über deren Server läuft lässt sich leider nicht einfach feststellen. Aber es ist nicht ausschließlich über deren Server, wenn die Verbindung zulässt wird auch direkt verbunden. Gab/gibt bei Teamviewer auch einen Port zum Weiterleiten, dann funktioniert das besser.
 
Statt TeamViewer gibt es auch Anydesk:
http://anydesk.de/bestellen
Das hatte "einposter" auch schon vorgeschlagen:
Gut gefallen hat mir der Teamviewer-Spinoff Anydesk http://anydesk.de/remote-desktop . Allerdings bremst auf dem Fremdcomputer gerne mal die Firewall den Zugriff; wenn die aus ist, klappt das alles sehr flott.
Allerdings hatte moronoxyd was dagegen:
Allerdings bremst auf dem Fremdcomputer gerne mal die Firewall den Zugriff; wenn die aus ist, klappt das alles sehr flott.
Aha? Ich muss die Sicherheit des Rechners kompromittieren, um mit diesem Tool zu arbeiten?
Damit disqualifiziert sich das Tool schon.

Außerdem ist es nur für Windows verfügbar.



Aber dann noch eine kleine Anekdote hier zu:
Allerdings muß ich zugeben, daß ich nach wie vor ein Freund der Turnschuhadministration bin
Klappt wunderbar, wenn der zu administrierende Rechner sich nicht im selben Gebäude befindet wie man selber :rolleyes:
Vorgeschichte: Mein Büro war außerhalb des Werksgeländes in einem Neubau. Aufgrund militärischer Sicherheitsstandards, die dort galten, weil zum Teil (wenige) Elemente fürs Militär gebaut werden, durfte keine einfache Netzwerkverbindung zum Werksnetz aufgebaut werden. Alles war nur über VPN erlaubt und so wurde eine kommerzielle Abwandlung von OpenVPN eingerichtet. Das ganze war dann ganz neu - leider zeigte sich, dass unter dem verwendeten WindowsXP zum Aufbauen der VPN-Verbindung Adminrechte nötig waren. Die hatte ich leider nicht. Bis das rausgefunden war, waren die Techniker aber ein paar mal an meinem Rechner am Werkeln. Die sonst übliche Fernwartung war ja eben nicht möglich... Gebracht hat deren "Werkelei aber nichts", weil sie von dem Problem auch nicht wussten bzw. es nicht fanden. Unter deren (Admin-)Accounts funktionierte ja komischerweise auch alles ;)

Als ich dann selbst gesucht und das Problem dann gefunden hatte rief ich wieder bei der IT an und mir sagte ein offensichtlich neuer diensthabender Techniker dann, dass ich mit dem Rechner vorbei kommen solle, das sei die einzige Möglichkeit. Fernwartung geht ja nicht und er habe mir bzw. meinem Benutzeraccount zwar inzwischen Adminrechte zugewiesen, aber so lange der Rechner bzw. das Benutzerprofil nicht mit dem Server synchronisiert wird, wird das nicht übernommen. Die Verbindung zum Server klappte aber ja gerade eben nicht wegen der fehlenden VPN-Verbindung. Ein Henne-Ei-Problem, was sich laut ihm nur lösen ließe, in dem ich den Rechner auf dem Werksgelände ans LAN hänge.

Was blieb mir anderes übrig, ich habe also alle Kabel abgezogen, den Desktop-PC unter den Arm geklemmt und mich auf den Weg zum Werksgelände gemacht. Am Eingangstor wurde ich zwar noch kurz komisch angeschaut, aber es war ok. Dann weiter zur IT marschiert. Insgesamt wohl ca. 15min. Fußweg mit meinem "Gepäck". Der "Admin" fiel dann aus allen Wolken: "Oh! Ich dachte, es ginge um ein Laptop!"...

Naja, dann kurz ans Netzwerk gehängt, gebootet, eingeloggt, wieder heruntergefahren und dann hatte ich auch lokal Adminrechte. Also Rechner wieder unter dem Arm geklemmt und auf den Weg gemacht. Dann fiel dem Admin ein: "Du kommst ja gar nicht wieder vom Werksgelände herunter, das Entfernen von Hardware ist verboten!". Also hat er noch kurz bei der Security angerufen und denen erlaubt, mich mit Rechner vom Gelände zu lassen. Dann bin ich zurückmarschiert, alle Kabel wieder ran und konnte endlich arbeiten.

So viel zum Thema "Turnschuhadministration" ;) Wobei: Es war schönes Wetter, ich hatte einen kleinen Spaziergang und ein bisschen "Muskeltraining" in den Armen und hinterher klappte wenigstens alles ;)
 
Noch ein Nachtrag zu Anydesk: Ich habe das Programm mal kurz ausprobiert.

Die Verbindung von meinem Windows Tablet zum Windows Notebook im WLAN funktionierte, die Übertragung der Steuersignale passierte gefühlt in Echtzeit, die Übertragung des Bildschirminhaltes aber kam mit deutlicher Verzögerung. Langsamer als bei TeamViewer in derselben Konstellation.

Die umgekehrte Verbindung von meinem Notebook auf mein Tablet wollte gar keine Bildschirminhalte übertragen, die Steuersignale kamen aber an.


Das Fazit aus meinem nicht repräsentativen Test: 50% Komplettausfall und geringere Performance als versprochen, dazu die bereits oben genannten Einschränkungen -> Die müssen noch fleißig an ihrer Lösung arbeiten.
 
So viel zum Thema "Turnschuhadministration" Wobei: Es war schönes Wetter, ich hatte einen kleinen Spaziergang und ein bisschen "Muskeltraining" in den Armen und hinterher klappte wenigstens alles

YMMD :thumbsup:

Das Fazit aus meinem nicht repräsentativen Test:

Hmm - ich habe vom T400 per WLAN auf den M57-Desktop meiner Gattin zugegriffen, der sich aber in einem anderen Netzwerk (anderer ISP) befindet. Signale wie Bildschirminhalt wurden synchron übertragen, kein Problem. Vice versa dito. Trotzdem hast Du recht, es muß noch viel Feintuning daran gemacht werden.
 
Was du mit Boardmitteln erreichen kannst, wäre direkt per RDP von extern drauf zu zugreifen.
Dazu musst du nur deine externe IP Adresse wissen oder du verwendest dynamisches DNS. Da gibt es einige kostenlose Anbieter wie no-ip.org oder myfritz wenn du eine Fritz Box verwendest.
Dann auf deinem Router die Portfreigabe von einem beliebigen Port von extern auf die ip adresse und den Port 3389 deines PC freigeben.
Fertig.
Unterstützt dein PC noch wake On LAN und du hast eine fritzbox, kannst du deinen PC über die Fritz box auch "aufwecken" und somit starten wenn du ihn brauchst.
 
Würde ich aber auf nen anderen Port legen, nach dem Standard-RDP-Port scannen die schon genug ausm Osten^^
Das nette an einer Fritz!Box mit WOL ist, du brauchst nicht mal auf die Weboberfläche drauf und das System anschalten, du setzt da einfach den Haken bei: "Diesen Computer automatisch starten, sobald aus dem Internet darauf zugegriffen wird." und das System fährt bei externem Zugriff von allein hoch, sehr bequem das Ganze:)
 
Für die Rechner in der Firma verwende ich RealVNC (Win XP) und UltraVNC (Win 7).
Auf die komm ich aber nur drauf, wenn ich mich auf den Router per SSH einwähle und die Verbindung tunnel. Damit ist von außen nix offen und ich kann trotzdem ran.

Für die Rechner in der weiten Welt habe ich den Kunden einen UltraVNC-SingleClick-Client zusammengebaut (gibts auf einer Seite von heise zum generieren). Dieser Fernwartungsclient verbindet sich mit meiner Domain, die auf einen DynDNS-Anbieter weiterleitet. Damit kann ich selbigen jederzeit austauschen, ohne die Clients zu ändern. Weiterhin ist daheim nur ein Port dafür weitergeleitet, damit kann ich leben.
 
Vielen Dank für eure Antworten!

Was du mit Boardmitteln erreichen kannst, wäre direkt per RDP von extern drauf zu zugreifen.
Dazu musst du nur deine externe IP Adresse wissen oder du verwendest dynamisches DNS. Da gibt es einige kostenlose Anbieter wie no-ip.org oder myfritz wenn du eine Fritz Box verwendest.
Dann auf deinem Router die Portfreigabe von einem beliebigen Port von extern auf die ip adresse und den Port 3389 deines PC freigeben.
Fertig.
Unterstützt dein PC noch wake On LAN und du hast eine fritzbox, kannst du deinen PC über die Fritz box auch "aufwecken" und somit starten wenn du ihn brauchst.
Notebook unterstützt WakeOnLan, allerdings gibt es bei mir kein LAN-Kabel (WLAN) und Fritzbox ist auch nicht vorhanden, sondern so ein österr. Telekom-Teil was nix kann.

Für die Rechner in der Firma verwende ich RealVNC (Win XP) und UltraVNC (Win 7).
Auf die komm ich aber nur drauf, wenn ich mich auf den Router per SSH einwähle und die Verbindung tunnel. Damit ist von außen nix offen und ich kann trotzdem ran.
Für die Rechner in der weiten Welt habe ich den Kunden einen UltraVNC-SingleClick-Client zusammengebaut (gibts auf einer Seite von heise zum generieren). Dieser Fernwartungsclient verbindet sich mit meiner Domain, die auf einen DynDNS-Anbieter weiterleitet. Damit kann ich selbigen jederzeit austauschen, ohne die Clients zu ändern. Weiterhin ist daheim nur ein Port dafür weitergeleitet, damit kann ich leben.
Kannst du das mal näher erläutern?

Ich muss noch den Patch von MS testen und habe gerade auf einem Gerät TeamViewer in Verwendung.
 
Man legt sich einen DynDNS-Account an (oder wie bei mir mehrere) und läßt sie vom Router aktualisieren.
Optional besorge man sich für 3,50 € im Jahr eine Domain [2], wo man über den DNS-Editor den jeweils aktuellen DynDNS-Anbieter hinterlegt.
Man mache auf dem heimischen Router ein Portforwarding eines ausgesuchten (möglichst nicht den default) Ports und leitet ihn auf den eigenen PC weiter.

Bei Heise [1] kann man auch einer Seite einen Single-Click-Client zusammenbauen, wo die Daten der eigenen Domain/DynDNS-Account hinterlegt sind. Diese gepackte exe-Datei ist auf den Kundenrechnern drauf und wartet auf den Einsatz.

Wenn jetzt jemand ein Problem hat, ruft er mich an, daß ich den Viewer starten kann, dann erst kann sich der Hilfesuchende zu mir verbinden und ich kann zuschauen und/oder eingreifen. Sobald ich das Fenster geschlossen habe oder der Nutzer sich abgemeldet hat, ist die Verbindung weg und alles ist gut.

[1] http://www.heise.de/netze/tools/fernwartung/
[2] https://www.goneo.de/domains/domain_plus.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du keine Kommunikation mit einem anderen Server haben möchtest, der außerhalb deines Netzwerkes ist, musst du etwas ala VNC nehmen, wo du den Server ja quasi selbst erstellst!
 
  • ok1.de
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