Preis/Leistung Thinkpads.....

electrochemist

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Ich weiss, dass ich mir mit dem Thread keine Freunde mache, aber eines muss ich mal loswerden:

Ich habe zu Weihnachten für mein Töchterlein ein Notebook bei amazon bestellt:

http://www.amazon.de/Acer-Aspire-5738ZG-Notebook-Pentium/dp/tech-data/B002MABEUQ/ref=de_a_smtd

....und bin gerade dabei, die zugemüllte Werksinstallation platt und nen sauberes Windows 7 Prof. drauf zu machen. Wenn ich an diesem Notebook sitze, fällt mir folgendes auf:

Dieses Teil, lächerliche 555 Euro teuer, ist wirklich über jeden Zweifel erhaben....zu dem Preis. Die Tastatur ist 1a, das Teil sieht geil aus; die Verarbeitung ist alles andere als schlecht; die Perfomance lässt auch nicht zu wünschen übrig (steht meinem T400 2765 TDG in (fast) nichts nach).

Die Frage, die sich nun stellt: Wo wurden die ca. 800 Euro Mehrpreis bei meinem T400 verbaut?????

Um es kurz zu machen: Ich bin mit meinem T400 mehr als zufrieden und habe es vor einem Jahr zu einem Hammerpreis von 650 Euro als 2 Wochen altes "Neugerät" bei ebay geschossen. Der (damalige) Internetneupreis von dem Teil betrug aber 1300 Euro. Sorry, aber ich komme zu dem Schluss, dass die TPs hoffnungslos überteuert sind.

Nur ein Statement......
 
Der Vergleich hinkt doch ganzschön. Das Acer spielt eher in der Liga eines R500, sowohl vom Gewicht als auch von der Größe. Preislich biste dann ab knappen 600 EUR dabei.

Der Mehrpreis beim T400 ist begründet durch:
- entspiegeltes Display (Rasierspiegel beim Acer)
- feineres Display (120dpi statt 100dpi beim Acer)
- schnellere CPU
- geringeres Gewicht
- flacheres Gehäuse
- längere Garantie
- TP-typische Features wie TrackPoint, ThinkLight
- PCMCIA/Expresscard zwecks Aufrüstung (eSata, USB3, UMTS..)
- Verarbeitung
- Supportqualität

Mal von so Features die Möglichkeit der Nutzung einer Dockinstation, oder nem 2. Akku / 2.HDD in der UltraBay abgesehen.

Wenn dir das nicht wert ist, dann kauf halt ein R500 oder eben ein Acer.

Grüße

Fabian
 
warum ein thinkpad kaufen?

für den professionellen Käufer:
+ lange Garantie, die man pro Jahr in ca 100 € umrechnen kann
+ gute Unterstützung (Treiber, ...) auf der Lenovo HP
+ weitgehend einheitliche Hard- und Software auch in verschiedenen Laptopklassen

für den privaten Käufer:
+ günstige gebrauchte Geräte und Ersatzteile aus den vielen Leasingrückläufern

dabei kann man den privaten Käufer zu den professionellen Käufern umgruppieren,
z.B. wegen Zeitmangel oder hohem Stundenlohn
 
[quote='tapf!',index.php?page=Thread&postID=729785#post729785]Der Vergleich hinkt doch ganzschön. Das Acer spielt eher in der Liga eines R500, sowohl vom Gewicht als auch von der Größe. Preislich biste dann ab knappen 600 EUR dabei.

Der Mehrpreis beim T400 ist begründet durch:
- entspiegeltes Display (Rasierspiegel beim Acer)
- feineres Display (120dpi statt 100dpi beim Acer)
- schnellere CPU
- geringeres Gewicht
- flacheres Gehäuse
- längere Garantie
- TP-typische Features wie TrackPoint, ThinkLight
- PCMCIA/Expresscard zwecks Aufrüstung (eSata, USB3, UMTS..)
- Verarbeitung
- Supportqualität

Mal von so Features die Möglichkeit der Nutzung einer Dockinstation, oder nem 2. Akku / 2.HDD in der UltraBay abgesehen.

Wenn dir das nicht wert ist, dann kauf halt ein R500 oder eben ein Acer.

Grüße

Fabian[/quote]Selbst ein R500 bietet ein Großteil dieser Eigenschaften.

Das Acer Gerät meines Kumpels befindet sich zur Zeit (seit stolzen 8 Wochen; wegen fehlender Teile) beim Service.
Frag den mal ob er sich je wieder ein Acer kauft.

Gruß
 
@tapf!:
Unterschreibe ist fast alles, bis auf die Verarbeitung. Die ist bei den T400 nun wirklich nicht gut. Auf der Arbeit habe ich an mindestens 3 verschiedenen Geräten gearbeitet. ALLE hatten Spaltmaße, wo ich nen Elefanten durchjagen konnte. Die Kiste quietscht und knarzt, das geht gar nicht. Vor allem nicht bei dem Preis!

Ansonsten passts aber, beim T400s siehts nämlich auch alles wieder gut aus.
 
[quote='puntohgt2008',index.php?page=Thread&postID=729822#post729822]Die ist bei den T400 nun wirklich nicht gut. Auf der Arbeit habe ich an mindestens 3 verschiedenen Geräten gearbeitet. ALLE hatten Spaltmaße, wo ich nen Elefanten durchjagen konnte. Die Kiste quietscht und knarzt, das geht gar nicht.[/quote]

Dem muss ich nun wieder widersprechen! Da habt ihr wohl Montagsmodelle bekommen. Wir haben im Herbst zwei T400 bei Andi bestellt und die Dinger sind ohne jeden Fehl und Tadel. Wobei ich nicht mit dem Lineal jedes Spaltmaß nachgemessen habe. Aber es war nichts auffällig und knarzen oder knacken kontte ich auch nicht bemerken. Die Dinger sind für den Alltag und viele unterschiedliche Benutzer gedacht, und diesen Anspruch erfüllen sie - bei uns - perfekt.

hajowito
 
Das muss dann wirklich so sein, und das gerade bei IBM... :D Das die nicht gemeckert haben! Den Kunststoff finde ich aber trotzdem sehr billig (Haptik und Optik), mein X40 sieht da um Längen besser aus.
 
[quote='electrochemist',index.php?page=Thread&postID=729783#post729783] Der (damalige) Internetneupreis von dem Teil betrug aber 1300 Euro[/quote]

Damals hat das Acer aber wahrscheinlich auch knapp 800€ gekostet.
Die 300-500 € Aufpreis für ein Thinkpad finde ich schon gerechtfertigt.

Rechtfertigungsgründe:
- Mattes Display und Gehäuse (ich will den Bildschirminhalt sehen und nicht mein Spiegelbild, zudem kann man mit dem matten LED-Display des T400 auch draußen arbeiten)
- Hochauflösendes Display
- Trackpoint und sehr gutes Touchpad, bei manchen Touchpads anderer Hersteller frage ich mich, wer sowas zur Produktion freigibt...
- Garantie (3 Jahre von Haus und günstige Erweiterungen)
- Leicht zu bekommende und auzutauschende Akkus in verschiedenen Größen
- Die besten Displayscharniere
- Gute Ersatzteilversorgung
- Gute Größe/Gewicht Verhältnis (15,6" und 2,8kg ist imho nichts für unterwegs)
- Ultrabay

In der Summe finde ich den Aufpreis absolut gerechtfertigt. Für den "normalen" Anwender ist ein Acer/ASUS etc. aber absolut ausreichend, das Ding fällt zwar nach 2-3 Jahren auseinander, aber dann wird halt ein neues Blödmarkt-Mega-Angebot für 500€ gekauft.
 
Hmm, ich muss auch sagen, dass mir momentan kein aktuell auf dem Markt befindliches (edel-) Thinkpad den Neupreis wert wäre.

Höchstens vielleicht das T400s. Aber das hat unschöne Auffälligkeiten (Lautsprecher...)

Die gebrauchten TPs werden dafür preislich immer interessanter!

.
 
Außerdem (Andy hatte mich auf dieses Argument aufmerksam gemacht, also sorry Andy, dass ich es hier erwähne) darf man eines nicht vergessen: Nach 2-3 Jahren kannst Du ein Thinkpad immer noch gut gebraucht verkaufen. Bei einem Acer oder Asus wird das deutlich schwieriger und man hat im allgemeinen einen deutlich höheren Wertverlust. Das sollte man bei der Anschaffung ruhig auch berücksichtigen, Stichwort TCO. ;)

hajowito
 
Ob ein Privatmann an die TCO denkt, weiss ich nicht, doch der Punkt des Zustandes nach drei Jahren ist in jedem Fall richtig: wenn man mal nen altes Vaio in Händen hält und daneben zum Beispiel ein X22, weiss man Bescheid!
 
[quote='hajowito',index.php?page=Thread&postID=729825#post729825][quote='puntohgt2008',index.php?page=Thread&postID=729822#post729822]Die ist bei den T400 nun wirklich nicht gut. Auf der Arbeit habe ich an mindestens 3 verschiedenen Geräten gearbeitet. ALLE hatten Spaltmaße, wo ich nen Elefanten durchjagen konnte. Die Kiste quietscht und knarzt, das geht gar nicht.[/quote]

Dem muss ich nun wieder widersprechen! Da habt ihr wohl Montagsmodelle bekommen. Wir haben im Herbst zwei T400 bei Andi bestellt und die Dinger sind ohne jeden Fehl und Tadel. Wobei ich nicht mit dem Lineal jedes Spaltmaß nachgemessen habe. Aber es war nichts auffällig und knarzen oder knacken kontte ich auch nicht bemerken. Die Dinger sind für den Alltag und viele unterschiedliche Benutzer gedacht, und diesen Anspruch erfüllen sie - bei uns - perfekt.[/quote]

Also ich hatte bisher nur ein T400 mal nen Monat zum Testen gehabt - also da knarzte nix. Die Verarbeitung war absolut i.O. - nur die Tastatur war etwas schlechter als bei meinem T41.

Zum Thema Vertverlust: Das gradmal 13 Monate alte Medion MD96370 meines Bruders konnten wir gebraucht für 400 EUR kaufen - und das bei 900 EUR damaligem Neupreis.

Grüße

Fabian
 
Also meiner Meinung nach ist die Verarbeitungsqualität vll bei der Timeline Serie von Acer noch gut. Aber an die Wiederstandsfähigkeit von einem Latitude oder einem Thinkpad kommen die meisten Geräte nicht dran.

Bestes Beispiel von meinem Freund. MSI spielte ungefähr in der selben Preisklasse wie das Acer, auch von der Ausstattung. Wir saßen im Zug und der Rechner war auf dem Schoß von ihm. Als wir fertig waren, wollte er das Display runterklappen. Hat es wie jeder normale Mensch oben angepakt... während des Schließvorgangs traute ich meinen Augen nicht.... Das Display ist gesprungen !!! Beim ganz normalen schliessen ! Einmal quer über das TFT... Ende vom Lied 2 Wochen Service und neues TFT verbaut.

Wenn ich überlege was mein TP aushält. Ich käme nichtmal im Ansatz auf die Idee, dass was mit dem Display passieren kann.

Zum Thema Preis/Leistung. Für mich hat sich der damalgie Neupreis von 1470€ gelohnt. Da ich die Garantie schon 4 Mal in Anspruch nehmen musste. Und die Abwicklung stets ohne Probleme und sehr schnell verlief.
Statt einem Ups MAnn kommt eben direkt der Techniker. Und das ist einfach Gold wert, wenn man nicht 2 Wochen ohne Pc da steht. Wenn ich das in Geld umrechne ... 2 mal Mainboard + 1 mal Tastatur + 1 Mal Lüfter .... für den Preis/Zeit der Reparatur hätte ich ein neues Nobo bekommen.

Mittlerweile finde ich die Preise für ein T400 auch nicht mehr so exorbitant. Wenn man die Geräte auch noch Gebraucht mit Garantie kauft ist man beim selben Preis wie das Acer.... Da fällt die Entscheidung nicht schwer welches genommen wird.

Weitere Vorteile :
  • Docking Lösungen (die nutzt du ja selber :) )
  • Ultrabay
  • Tastatur ! ganz großes Plus.
  • Trackpoint
  • Auflösung ( 1680*1050 will ich nicht mehr missen)
  • Thinklight....
Es sind die Detaillösungen die ein Thinkpad zu etwas besonderem machen.
 
etwa fünf jahre her: n kumpel von mir hatte mal ein neues acer (modell-keine ahnung) gekauft. nach ca 2 jahren ist die grafikkarte abgeschmiert - garantie war hinüber und selber reparieren unmöglich: das gerät konnte nicht mal aufgeschraubt werden! das gehäuse war verklebt - gesteckt, was auch immer. :thumbdown:
bin jetzt zwar auch kein hardware-pro, hab aber zusammen mit kumpels schon manche op an den kleinen schwarzen kennen und schätzen gelernt. denkbrett? da weiß man, was man hat, auch nach 6,7,8,9 jahren... :love:
 
Ich würde wetten das ein vergleichbares Acer beim gleichen Nutzungsprofil wie bei meinem Thinkpad schon nach drei Monaten aufgegeben hätte- solange man mit den Dingern nicht ernsthaft unterwegs ist, also jeden Tag dreihundert Kilometer Zug oder so kann man das eh nicht beurteilen, Thinki kann sowas halt. Wenn das Ding im Zug runterfällt oder mal wieder die niedliche kleine Praktikantin über das Netzkabel gestolpert ist denkst du bei dem Teil- scheisse, war das jetzt notwendig, hebst es auf und machst weiter- was dir aber garantiert nicht als erstes einfällt ist, huch, isses jetzt kaputt :thumbsup:
 
Die hervorragende Ersatzteilversorgung und der leichte Einbau sind auch für mich Gründe, um zum Thinkpad zu greifen.

Ein Freund von mir hat letzte Woche Wein über sein HP-Notebook gekippt. Gut, es war ein Consumer-Gerät, aber HP baut ja eher hochwertige Geräte. Trotzdem haben wir eine halbe Stunde gebraucht, um die Tastatur auszubauen. Das Bezel musste entfernt werden, war aber dummerweise außer mit Schrauben auch mit Clips gesichert, die ein beschädigungsfreies Entfernen fast unmöglich gemacht haben. Letztendlich hat er Glück gehabt, das Mainboard hat nichts abbekommen, mit einer neuen Tastatur sollte das Gerät wieder laufen. Trotzdem war die ganze Aktion im Vergleich zu einem Thinkpad extrem aufwändig. Wie es da erst bei Medion oder Acer aussieht, will ich gar nicht wissen.
 
Verarbeitungsqualität

Ist mein Eindruck richtig? Die Verarbeitungsqualität bei den TP lässt insgesamt stetig etwas nach???
Klar sind Thinkpads immer tolle Geräte, im Schnitt wohl schon besser als andere Mitbewerber auf dem Markt und wer hätte nicht gern immer z. B. die neueste T-Serie.

Wenn ich mir aber so die beiden Geräte in meinem Haushalt anschaue...

da ist das T23 in der Verarbeitung ne Ecke vor meinem T60. Nichts knarzt. Das Ding ist ohne Tuningtricks flüsterleise und hat ein zeitlos schönes Design und hat schon soviel mitgemacht.

Klar bin ich mit dem T60 auch noch zufrieden. Aber wenn ich die Unterschiede zwischen den Geräten weiter hochrechne kommt mir der Verdacht dass die da die da bei Lenovo leichtfertig das bisherige Alleinstellungsmerkmal "Qualität" gefährden könnten. Zumal andere Marken sicherlich gern von dem TP-Erfolg gelernt haben.

In welcher Generation kommt denn eurer Meinung nach der größte Sprung in punkto Qualität?
Mein Eindruck ist man sollte beim T61 auf jeden fall die Augen offen haben. Bei einem möglichst gut ausgestattetem T61 scheint mir die Zukunftsfestigkeit, von der Leistung her, im Vergleich zur Verarbeitungsqualität noch am ausgewogensten? Oder liege ich da komplett falsch??
 
Ich kann immernoch nicht verstehen warum ihr euch über die Verarbeitungsqualiät eines T400 im Gegensatz zu bspw. einem T2x mokiert.
Welchen Multiplikator muss ich nochmal verwenden um von dem aktuellen Preis eines neuen T400 (1000€) zum damaligen Verkaufspreis eines T20 zu kommen?
:wacko:
 
@Goldbeere:

Zum einen werden die Produktzyklen immer kürzer und zum anderen gibt es wohl auch kulturelle Gründe: In Asien widersprechen die Leute einfach seltener.
 
Auf Arbeit habe ich leider kein Thinkpad und auch leider! keine niedliche Praktikantin. Wär aber mal n vorschlag wert :D Dafür standen mir ein Fujitsu C Series und ein Kollege mit Aschenbechern als Brillengläsern zur Seite.
Eine unheilvolle Kombination.
Nach einer missglückten Showeinlage des Kollegen ist der Laptop ist aus ca. 1,50m höhe gen Erdboden gerissen worden. Das Keyboard-Bezel wird nun von einer Schraube weniger gehalten aber sonst ist alles noch io.
Das war aber nicht das erste mal, davor hat es sich aus der Tasche herausgemogelt. Seitdem wird es nur noch in einem Tanos-Behälter transportiert.
Mit den Ersatzteilen ist das so eine Sache, das finde ich bei den TP besser gelöst. (F/S hat die Ersatzteilversorgung per Outgesourcing vor die Tür gesetzt)

Edit meint: Für Handwerker wäre ein T-Modell wohl das bessere gewesen
 
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