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Ich stehe auch auf Touchscreen und habe meine Hoffnung in das GIgabyte M912 gesetzt. Aber Testberichten zu folgen, taugt das Gerät nichts, da es nur ein normales Touchscreen mit normalen Stift (ohne Digitizer) ist. Dies halte ich für den Alltag unpraktisch, da ich nicht mein Handabdruck gerne als Notiz hätte =)[/quote]
also da gibt es unterschiedliche Meinungen. Fraktion A) die "Scribbler" will mit dem Stift überwiegend Schreiben. Dafür taugt ressistive Technik nicht so gut (etwas zu viel Reibung, zu geringe relative Auflösung). Das "Vektorisieren" also störende Fehlerkennung der Handballenauflage ist bei kleinen Geräten aber unproblematisch, weil man die Hand auf dem Bezel oder einer Abstützung auflegt, nicht auf dem Display selbst. Man kann das Vertorizing auch sehr effektiv per Software filtern. In sofern nicht wirklich ein Nachteil. Fraktion B) die "Pieker" zu denen auch ich gehöre, nutzen den Stift gar nicht zum Schreiben (wenns mehr als ein Satz ist nehme ich sofort die Tastatur) sondern zum navigieren. Und da ist resistiv gegenüber induktiv deutlich zu empfehlen. Denn die absolute Genauigkeit ist viel höher. Ausserdem hat man geringeren Stromverbrauch (die hovering Wakeups kosten 1-5 Watt!) und ein gewisses Feedback durch die "weiche" Oberfläche. Und induktive Technik ist auch teuer, ca 200,- würde das alleine kosten (liegt am Wacom de facto Monopol). Soweit ich weiß gibt es Wacom Digitizer auch nur für 12". Induktive Technik wird es also auf lange Sicht nicht in preiswerten Netbooks geben (und es wäre auch nicht sinnvoll). Aber capazitiv wäre eine Überlegung, denn das lässt erheblich besser mit dem Finger zu bedienen - allerdings nicht mehr ordentlich mit Stift.