Neues Macbook vorgestellt

z60mphil

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http://www.bild.de/digital/computer/notebook/das-kann-apples-neues-macbook-40098984.bild.html

Den designbegeisterten Hipstern wurde ein neues Objekt vorgestellt. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Apfelfirma oftmals die Trends frühzeitig durch einigermaßen brauchbare Produkte in den Mainstream etablierte.

Andere Hersteller werden nachziehen müssen was hier beim Macbook als "tolle" Neuerung gefeiert wird, das wäre:
Laptophöhe

Ansonsten eigentlich nicht wirklich neues. Der noch kleinere USB - sowas mögen doch nur apfelanhänger, oder?

Discuss!
 
Mein Senf:

- ich finds pervers, dass sie über 4/5 Jahre versucht haben, Thunderbolt unter das Volk zu bringen, was nun gar keine Rolle mehr zu spielen scheint
- das Gerät ist ootb so fürs Arbeiten eigentlich nicht nutzbar, es sei denn, es gibt in der nahen Zukunft USB-C-Sticks, denn Datenaustausch per Stick oder HDD ist nunmal gang und gäge
- man wird dazu verdonnert Cloud-Dienste (iCloud) zu nutzen
- Selbst mit Adapter kann man nur einen originalen USB-Port benutzen - das stößt an seine Grenzen wenn man Dateien von externem Medium a auf externes Medium kopieren muss/will
- außerhalb des Apple-Universums ist man im Arbeitsumfeld komplett aufgeschmissen, nicht mehr nur softwareseitig, nun auch noch über die fehlenden Schnittstellen
- Preis
- Preis der Adapter

+ schöne Optik (abgesehen vom Gold)
+ das Trackpad macht Sinn, das Klicken ist eigentlich mMn seit Langem obsolet
+ anscheinend dolles Display
+ für den durchschnittlichen couch-Surfer und mal-Texte-Schreiber wird es gut ausreichen
+ Masse

Apple geht mMn mit diesem Gerät in einer Richtung, die so oder so unvermeidbar ist - weniger Ports, weniger lokale Daten, mehr Cloud. Aber der Übergang ist mir zu krass. Ein Gerät, dass ich ohne Adapter im Arbeitsumfeld nur stark eingeschränkt benutzen kann, macht für mich keinen Sinn. Es ist ein iPad mit Tastatur und Trackpad zu hohem Preis. Mehr leider eben nicht. Das wird die Leute nicht davon abhalten das Teil trotzdem bis zu grün werden zu kaufen. Schade ist es wohl trotzdem. Denn ein USB3.0 oder Micro-USB-Port hätte wohl noch irgendwo hingepasst..

P.s. dieser Beitrag wurde von einem MacBook aus geschrieben
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil die Tendenz, und da bei allen Herstellern, meiner Auffassung nach immer mehr in Richtung Cloud und nicht lokale Daten geht. In den neueren Geräten werden die USB-Ports immer rarer (liegt auch an den Gehäuseabmaßen). Alle Software-Produzenten bieten mittlerweile Cloud-Systeme an.

Quintessenz - Ich gehe davon aus, dass wir in 10 Jahren nicht mehr alle mit einem physischem Speicher-Medium (USB-HDD,USB-Stick) in der Tasche rumrennen werden, um adhoc Daten austauschen zu können. Auch wenn es manchmal/oft/häufig der handlichere Weg ist/wäre.
 
Wenn man in 10 Jahren flächendeckend Gigabit Up/Down hat, dann ja. Sonst nein.
 
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- ich finds pervers, dass sie über 4/5 Jahre versucht haben, Thunderbolt unter das Volk zu bringen, was nun gar keine Rolle mehr zu spielen scheint
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"Gar keine Rolle" ist nett formuliert, wenn es unter 11 Baureihen nun 1 ultramobiles Einsteigermodell (man könnte es auch als Netbook bezeichnen) ohne Thunderbolt-Anschluß gibt ...
 
USB an sich hat es ja trotz der Tatsache, daß Apple damals auf Firewire und später Thunderbolt gesetzt hat, zum dominierenden Allerwelts-System geschafft.

Nicht ganz richtig. USB 1.1 wurde von Apple 1998 massiv gepusht und hat sich dann ja auch durchgesetzt. Apple hatte auch damals radikal mit einem Standard (ADB) gebrochen, was auch auf Unmut gestossen ist.

Das Interessante an der Adoption des neuen USB Standards ist, dass ausgerechnet Apple vom proprietären Netzteilanschluss wegkommt. Auch wenn Apple selber relativ teure Dongles anbietet, haben Drittanbieter nun die Möglichkeit interessante Dockinganschlüsse oder Dongles anzubieten. Das wird einerseits den Preis drücken und andererseits sind da bestimmt ein paar interessante Lösungen drunter.

Ob die aktuelle Version ein kommerzieller Erfolg wird oder nicht ist für Apple gar nicht so entscheidend. Sie haben ein Zwischending zwischen iPad und Macbook Air lanciert, das wohl eher als Konkurrenz zum Surface zu verstehen ist. Diese Kategorie wird Schritt für Schritt weiterentwickelt werden, bis das Produkt sitzt. Sowohl der iMac als auch das Macbook Air und das iPad waren in der ersten Version noch nicht auf den Punkt gebracht, wurden dann aber konsequent weiterentwickelt und sind jetzt sehr ausgereifte Produkte, die sich gut verkaufen.

Und last but not least: Apple verkauft sich nicht wegen ein paar Fanboys gut. Apple verkauft sich gut, weil es den Geschmack der Massen trifft. Auch ich gehöre zu den Personen, die ein X230 "schöner" als ein Macbook 2015 finden - aber da gehöre ich zu einer sehr kleinen Minderheit. Für die weniger techologieafinen Zeitgenossen sind Thinkpads hässliche schwarze Klötze und MacBooks deutlich eleganter.
 
Das Interessante an der Adoption des neuen USB Standards ist, dass ausgerechnet Apple vom proprietären Netzteilanschluss wegkommt. Auch wenn Apple selber relativ teure Dongles anbietet, haben Drittanbieter nun die Möglichkeit interessante Dockinganschlüsse oder Dongles anzubieten. Das wird einerseits den Preis drücken und andererseits sind da bestimmt ein paar interessante Lösungen drunter.

Da wird aber sicher wieder irgendeine Drittanbietersperre drin sein, sie iDevices mit den "Kennungswiderständen"... klar, ist einfach zu umgehen, aber immer noch proprietär.
 
Wo ist das Problem? Die einen geben ihr Geld lieber fuer ueberteuerte 16GB-Ram Riegel aus, die anderen wollen lieber ein Prestige-Objekt um damit zu posen.

Und zum einzigen USB-Anschluss: Kauft man sich halt einen vergoldeten USB-Hub fuer 130 Euro, ist doch alles Wurscht, die Leute haben ja das Geld wie man sieht. :thumbsup:
 
Die einen geben ihr Geld lieber fuer ueberteuerte 16GB-Ram Riegel aus, die anderen wollen lieber ein Prestige-Objekt um damit zu posen
Sowohl für den Kauf dieser 16GB-Riegel (die angesichts des technischen Aufwands, der dafür erforderlich war, und der geringen Menge, die derzeit angeboten wird, einen gerechtfertigten Preis haben) als auch für den Kauf des neuen MacBooks gibt es gerechtfertigte Gründe, die weit über "posen" und "Prestige-Objekt" hinausgehen. Aus meiner Sicht also ein weiterer eher sinnfreier Beitrag Deinerseits.
 
Bin ich hier der einzige der das Teil recht günstig findet? 1300$ ist doch gar nichts.
 
Für die weniger techologieafinen Zeitgenossen sind Thinkpads hässliche schwarze Klötze und MacBooks deutlich eleganter.

Und nicht nur für die. Im Thinkpad-Forum wird gerne vergessen / verdrängt, dass inbesondere (!) bei technologieaffinen Menschen MacBooks eine enorm hohe Akzeptanz haben. Man gehe mal auf eine Konferenz zum Thema Softwareentwicklung: sogar dort, wo es eigentlich um Windows-Lösungen geht, sieht man eine relevante Menge an Macbooks (mit Windows dann halt).

Auf JAX, GWT.Create und ähnlichen Konferenzen, die ich erleben durfte, ist der Mac-Anteil eher bei 80%.

Auch ich, jemand der von 2000 bis 2013 Thinkpads täglich benutzt hat (Entwickler), fand den parallel laufenden Mac aufgrund seiner Hardware und vor allem dem OS wesentlich eleganter (deswegen hatte ich privat immer Macs).

Was gibt es besseres als ein 2011er 17" MacBook Pro mit mattem FullHD Display und Unibody-Gehäuse? Wenn Apple das mit aktueller Technik so herausbringen würde: ich würde das erste mal in meinem Leben vor einem Apple-Store campen.

Mein 13er Air ist einfach ein fantastisches Gerät. Ich möchte es nicht missen (matt wäre sehr nett, wobei sich das bei dem Air sehr in Grenzen hält).
 
Bin ich hier der einzige der das Teil recht günstig findet? 1300$ ist doch gar nichts.

Ich weiss jetzt nicht, ob ich auf dem "Ironie-Schlauch" stehe, aber ich finde es im Vergleich zu anderen qualitativ hochwertigen Laptops auch nicht überzogen teuer. Man denke an die Preise, die bei der Einführung des MacBook Airs verlangt wurden. Damals kostete ein Air über 3000 CHF - das MacBook kommt jetzt auf knapp die Hälfte.
 
Ich weiss jetzt nicht, ob ich auf dem "Ironie-Schlauch" stehe, aber ich finde es im Vergleich zu anderen qualitativ hochwertigen Laptops auch nicht überzogen teuer. Man denke an die Preise, die bei der Einführung des MacBook Airs verlangt wurden. Damals kostete ein Air über 3000 CHF - das MacBook kommt jetzt auf knapp die Hälfte.

Das mit dem Franken und dem Euro ist im Moment so eine Sache :D

In DE sind quasi alle Apple Laptops in den letzten Tagen 100-150 Euro teurer geworden (kein Wunder bei dem Euro-Kurs...)

Es gibt wohl kaum ein Gerät am Markt, mit dem man das aktuelle Macbook sinnvoll vergleichen kann, aber angesichts der gebotenen Leistung finde ich den Preis im Vergleich zu Yoga3 Pro, Dell XPS 13, aktuellem X1 Carbon durchaus sehr sportlich.

Im Grund genommen verbieten sich solche Vergleiche: der Mac ist ein Fashion-Statement, pot. Käufern ist Preis/Leistung sicherlich nicht sonderlich wichtig. Mir wäre es zu teuer, aber ich bin auch nicht Zielgruppe.
 
Ich denke es sicherlich ein klein wenig mehr als ein Fashion-Statement, auch wenn es das für einige zu sein scheint. Ich persönliche kann meine Mac’s aus den letzten Jahren aber durchaus auch als echte Arbeitstiere bezeichnen…
 
Wie hat es jemand anders woanders ausgedrückt? "Wenn Du bei Apple Geräten mit dem Preis argumentierst, dann ist Deine Arbeitszeit zu billig."
Ihr seid einfach nicht die Zielgruppe - ich auch nicht. Consultants (die das Gerät dann als Arbeitsgerät gleich mal steuerlich absetzen) und ein schickes ultramobiles Gerät wollen auf dem ihre gewohnte Umgebung läuft - die eben Verwendung für ein Ipad mit Tastatur und OSX haben sind die Zielgruppe.
Wer mehr Power braucht nimmt weiterhin das MBP. Das Air ist jetzt halt so ein Mittelding.
Und wer im Moment nichts neues braucht wartet eh die nächste Generation ab.
 
Es gibt wohl kaum ein Gerät am Markt, mit dem man das aktuelle Macbook sinnvoll vergleichen kann, aber angesichts der gebotenen Leistung finde ich den Preis im Vergleich zu Yoga3 Pro, Dell XPS 13, aktuellem X1 Carbon durchaus sehr sportlich.

Im Grund genommen verbieten sich solche Vergleiche: der Mac ist ein Fashion-Statement, pot. Käufern ist Preis/Leistung sicherlich nicht sonderlich wichtig. Mir wäre es zu teuer, aber ich bin auch nicht Zielgruppe.
ich argumentiere mal aus meinem Kentnissstand Macbook pro 2010 und X220: wenn man da apple mit Birnen/thinkpad nach (Gebraucht-) Preis vergleicht, fällt zunächst auf, dass gleiche hardware (Prozessor, RAM, ...) bei apple mindestens um Faktor 2 teurer ist; das Bedienkonzept ist dafür bei apple in sich schlüssig und gut, was man bei den neueren thinkpads X230 und X240 nicht mehr sagen kann, aber vielleicht hält der leichte Aufwärtstrend ab X250 ja an; insofern würde ich apple nicht als reines fashion statement betrachten und die (neueren) thinkpads in den Himmel loben;
was bei apple etwas deutlicher als bei den thinkpads ins Auge sticht: die neueren Teile sind nicht mehr aufrüstbar und reparierbar und bei diesem neuen apple book ist man wegen Anschlüssen eben noch ein bisschen stärker auf die cloud und auf Adapter angewiesen; insgesamt für apple wohl noch Ansätze für mehr Gewinn und mehr Kundenbindung
 
Bin ich hier der einzige der das Teil recht günstig findet? 1300$ ist doch gar nichts.
Klar, der Preis ist natürlich absolut gerechtfertigt für dieses bessere Netbook - vor allem, wenn man bedenkt, dass es ja nur 400 $ mehr kostet als das MBA 11 (dessen Größe es in etwa entspricht), und, bis auf den Bildschirm natürlich, in vielen Bereichen schlechter ist - absolut günstiger Preis! :thumbsup: :facepalm: In Deutschland geht es ab 1450 € los, das ist wahrlich richtig günstig... :p

was bei apple etwas deutlicher als bei den thinkpads ins Auge sticht: die neueren Teile sind nicht mehr aufrüstbar und reparierbar und bei diesem neuen apple book ist man wegen Anschlüssen eben noch ein bisschen stärker auf die cloud und auf Adapter angewiesen; insgesamt für apple wohl noch Ansätze für mehr Gewinn und mehr Kundenbindung
Dieses Gerät geht noch einen Schritt weiter - das Mainboard hat fast Handy-Größe und selbst die SSD ist auf das Mainboard aufgelötet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn einer auf leicht und leise steht, dann ist das für ihn topp...
Wenn er damit sonst rein gar nichts macht. Nicht nur die "Anschlussvielfalt" macht dieses Gerät nutzlos, auch die Leistung - ich habe ein Core M Gerät, und ich kenne dessen Grenzen. ;)

Übrigens: "Topp"? Selbst "The Verge" schreibt ja die Tastatur ist schlechter als im MBA (und das will schon was heißen). Wer sagt eigentlich, dass alle Apple Geräte top sind, ohne dass sie irgendwelche Tests durchlaufen haben?

Gibt genug Geräte die zum selbem Preis oder für weniger Geld mehr können.
 
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