Netzteil/Ladegerät via USB-C magnetisch gekoppelt anschließen?

bsthinkpad

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Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach Erfahrungswerten bzw. Kaufempfehlungen für ein magnetisch entkoppeltes USB C-Kabel zum Laden meines T16 AMD.

Hintergrund: Grundsätzlich finde ich es ja gut, dass die Netzteilanschlüsse nun normiert werden, aber so ein Typ C-Anschluss wirkt dann doch recht fragil. Ich mag mir gar nicht ausmalen was mit dem Board passiert, wenn man mal mit Schwung am Ladekabel hängen bleibt...

Daher die Überlegung, das Ladekabel über eine Magnetkupplung zu entkoppeln. Dann wird beim Stolpern halt die Verbindung unterbrochen, aber das Bord bleibt heil und das Laptop auf dem Tisch...

Wahrscheinlich wird mir da eine reine Ladefunktion ausreichen, da ich das Laptop im Wesentlichen mobil nutze, ohne externen Bildschirm etc. (Aber wenn es gute Kombikabel gibt, dann gerne auch die.)

Habt Ihr Empfehlungen für ein entsprechendes Kabel und ein dazu passenden (möglichst kompaktes) USB-Ladegerät?
Oder gibt es so eine Entkoppelungsmöglichkeit auch zum Aufstecken auf das originale Ladegerät (und wäre das überhaupt sinnvoll)?

Danke schon mal.
 
Wäre auch mal so ein Thema, dem sich die EU widmen sollte. Technisch sollte das ja problemlos machbar sein, das austauschbar zu gestalten.
Das wird gerne so leicht gesagt, aber so leicht ist es nicht. Damit es leicht austauschbar ist, braucht man irgendwo eine Steckverbindung. Und die Steckverbindung muss wiederum die Spezifikationen von dem, was da per USB-C übertragen wird, einhalten. Da die Datenraten bei USB3/USB4, ggf. Thunderbolt und DisplayPort 1.2/1.4/2.0 aber verdammt hoch ist, ist so eine Steckverbindung nicht trivial. Entweder muss man da verdammt viel Aufwand in eine Eigenentwicklung reinstecken oder auf einen etablierten Standard setzen - wobei bei letzterem dann, lustigerweise, USB-C in Frage käme. Aber das wäre für den Kunden wohl absurd, eine USB-C-Buchse, die via USB-C am Mainboard angeschlossen ist? Abgesehen davon hat jede zusätzliche Steckverbindung eine zusätzliche Dämpfung. Eventuell schafft man es, selbst mit einem zusätzlichen USB-C-Steckverbinder, überhaupt nicht mehr, die Spezifikationen der externen USB-C-Buchse einzuhalten. Ist also nicht so trivial, wie es aussieht. So eine "banale" Steckverbindung ist heutzutage weitaus komplexer und "hochtechnologischer", als sie vielleicht aussieht.
 
Ist also nicht so trivial, wie es aussieht. So eine "banale" Steckverbindung ist heutzutage weitaus komplexer und "hochtechnologischer", als sie vielleicht aussieht.
Naja, ist aber schlicht möglich.
Beispiele:
Framework Laptop (https://knowledgebase.frame.work/de/unterstutzt-der-framework-laptop-thunderbolt-rkjEJn4Jt)

Man bekommt für schlanke 5€ Adapter, die wunderbar mit Thunderbolt laufen (hab sie selbst im Einsatz mit einem Graphics-Dock): https://www.amazon.de/gp/product/B0B77CJD7T/

Super einfach ist es sicherlich nicht. Unmachbar aber auch nicht. Und gerade Ports, die für die Funktion des Laptops essentiell sind, sollten halt einigermaßen einfach tauschbar sein (ne Live-Steckversion wie bei Framework ist sicher nicht notwendig, aber es sollte auch kein feines Löten notwendig sein).
 
Naja, ist aber schlicht möglich.
Beispiele:
Ich habe nicht gesagt, dass es unmöglich ist. Ich habe gesagt, dass es großer Aufwand ist. Den Weg hat Apple hier durch die Eigenentwicklung einer Schnittstelle mit passenden Parametern genommen.

Das Framework-Laptop ist AFAIK ein bestes Beispiel für meine zweite Lösung: Sie nutzen für alles USB-C. Selbst Thunderbolt und USB-C-Ports werden also durch einen weiteren USB-C-Steckverbinder realisiert. Die Mainboards haben also fest verlötete USB-C-Verbinder auf dem Mainboard, genau wie bei Lenovo und den meisten anderen auch. Nur werden in diese dann proprietäre Erweiterungskarten gesteckt, die wiederum z.B. eine USB-C-Buchse haben können ("USB-C-Expansion Card"). Ist der USB-C-Stecker auf dem Mainboard kaputt, hilft auch hier nur ein Mainboardtausch. Aber hoffentlich muss die Hauptlast die Expanstion-Card tragen, die man wechseln kann, und nicht der Port auf dem Mainboard.

Man bekommt für schlanke 5€ Adapter, die wunderbar mit Thunderbolt laufen (hab sie selbst im Einsatz mit einem Graphics-Dock): https://www.amazon.de/gp/product/B0B77CJD7T/
Ob sie wirklich die Spezifikationen einhalten, ist manchmal fraglich. Aber funktionieren tun sie oft auch außerhalb der Specs noch. Aber ja, auch das hier wäre ein Beispiel für den Vorschlag "wir verbinden die USB-C-Buchse per USB-C".

Super einfach ist es sicherlich nicht. Unmachbar aber auch nicht. Und gerade Ports, die für die Funktion des Laptops essentiell sind, sollten halt einigermaßen einfach tauschbar sein (ne Live-Steckversion wie bei Framework ist sicher nicht notwendig, aber es sollte auch kein feines Löten notwendig sein).
Richtig, wie man sieht, ist es nicht unmöglich. Das habe ich ja auch nicht gesagt. Aber es ist aufwändig und/oder teuer in der Produktion und/oder kostet Platz.
 
Das wird gerne so leicht gesagt, aber so leicht ist es nicht. Damit es leicht austauschbar ist, braucht man irgendwo eine Steckverbindung. Und die Steckverbindung muss wiederum die Spezifikationen von dem, was da per USB-C übertragen wird, einhalten.
Kann man schon machen via direkt geklemmten Kontakt zwischen 2 Platinen, da sind dann auch deutlich höhere Bandweite und Leistung verfügbar - siehe zb LGA oder jetzt zB Dells CAMM.

Die Lösung (sowohl initialer Kaufpreis als auch Replacement-Board) dürfte aber deutlich teurer sein als im Schadensfall die Buchse umlöten zu lassen.
 
Die Magnetstecker sind ja ein prima Beispiel, was HF-technisch geht.
Die Pogo-Pin Adapter gibt es im Rasperry Store BerryBase. Sind leider auf 10Gbit limitiert, Strom keine Ahnung. Aber mechanisch das beste Konzept, da steckt auch fast nichts ineinander, nur ne winzige Lippe verhindert Verrutschen.
 
Ich habe für das T580 meiner Frau einen geraden magnetischen Adapter bei Ali gekauft. Soll 40G tauglich sein; aber aktuell unwichtig da es mir nur um die Entkopplung von Thinkpad und Stromkabel geht. T580 hat schon eine Flugeinlage hinter sich da jemand (nicht meine Frau) über das Stromkabel gestolpert ist.
Beim Abziehen bleibt der notebookseitige Teil wie erhofft im T580.
 
Sowas gerne auch mal mit einem neuen Kabel testen. Ich hab den Eindruck, dass die Kabel selbst bei weitem früher nachgeben.
Ja, da ich mehrere "Arbeits"-Plätze (also auch Sofa etc) Nutze, habe ich mehrere USB-C-PD-Ladegeräte und auch mehrere Kabel. Nutze also auch hin und wieder mal ein bisher seltener genutztes, erkenne aber kaum einen Unterschied.
 
Servus,


hat jemand schon Erfahrung mit dem Magtame Adapter gesammelt und ob der wirklich Thubderbolt mit 400Gbit geeignet ist? Wäre ja eine schöne Lösung für die externe Dock. Irgendwie mache ich mir immer Sorgen das unbekannte Hersteller es mit den Maßen nicht so genau nehmen und die Buchse verschleißt.

 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mir theoretisch vorstellen, dass es funktioniert, direkte Erfahrung mit denen hatte ich aber bisher nicht. Aber vom Preis her - und es scheint nicht furchtbar kompliziert zu sein, TB3/4 weiterzuleiten. Selbst die Adapter für unter 5€/Stück haben es bei mir problemlos mit dem Graphics-Dock geschafft: https://www.amazon.de/gp/product/B0B77CJD7T/

Im Zweifelsfall würde ich es einfach mal probieren.
 
Hat jemand schon mal TB4 zum laufen bekommen, da es ja z.B. mit USB 4 Kabeln nicht klappen soll.

Nur ein Graphics Dock benötigt ja keinen vollen TB Anschluss.
 
Dafür wird wohl ein Thunderbolt 4 Magnetadapter benötigt. Ob sich derzeit der Preis ($50) rechtfertigt?
 
Hätte ich gern getestet, aber bei mir bricht Paypal immer ab :( Sonst hätte ich das zum testen bestellt 🙈

Könnte jemand testen ob es möglich ist den gewinkelten Adapter zu bestellen, bei mir bricht es vor Paypal ab, ich würde demjenigen auch sofort das Geld überweisen. Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Adapter mit 24pin Kontaktkamm, die untereinander von verschiedenen Herstellern kompatibel sind, man braucht dann nicht den Stöpsel raus pulen, können bis TB mit 40gbit/s und 240w,angeblich. Beim Abknicken an der Breitseite dürften immer noch Kräfte entstehen, die auf Dauer nicht gut sind für Buchse und Kontaktkamm, beim Abnehmen über Schmalseite könnten irgendwann die Ecken vom Kamm rund sein, dann sollte der Adapter neu und die Stöpsel gibt es auch einzeln.
 
Egal wie sollte die Verbindung weniger Kräfte als ein Kabel aufnehmen.

Magrig würde ich gerne testen, aber bei mir klappt die Bestellung nicht. Könnte das mal bitte jemand testen?
 
Ja, die mit 24 Pogo Pins sind die aufwendigste Lösung, hab ich vorher nur in nem Shop für Raspis und Zubehör gesehen,vllt ist das dort billiger, BerryBase glaub.
Da sollte halt nix aus Metall an die total ungeschützten Kontakte kommen wg Kurzschlußgefahr. Sogar ein abgeblättertes Chromteilchen von nem Stecker oder so.

Die ESD-Empfindlichkeit dürfte so oder so steigen, früher sind dadurch haufenweise USB-A Ports bzw Mainboards verreckt.
 
Ich habe mir jetzt auch mal solche Magnetadapter gekauft. Da ich Thunderbolt-Fähigkeiten (Thunderbolt 3 und 4) benötige, habe ich ein paar Adapter verworfen, bei denen es laut Amazon-Bewertungen nicht klappt. Wobei es schon verwundert, denn die scheinen wirklich alle mehr oder weniger den gleichen "Kamm" als Kontakt zu nutzen. Ich bin dann jedenfalls bei den Adaptern von "HanCenDa" hängen geblieben und hab' mal die Variante 240W/rechtwinklig/mit Display gekauft. Die zeigt auch noch Spannung, Strom und Watt an. Kostenpunkt 29€ für zwei Adapter mit zwei Steckern, also ca. 14-15€ pro Stück.
Mein Eindruck bisher: Thunderbolt geht, die Werte auf dem Display erscheinen plausibel, der Magnet hält ok (//EDIT 1: wobei ich jetzt schon ein paar Mal gegen das Kabel gekommen bin, wodurch der Kontakt weg war - für mich könnte der Magnet also ruhig noch eine ganze Ecke stärker sein). Bei hohen Strömen (Richtung 5A) wird der Adapter deutlich merkbar warm, aber jetzt auch nicht kritisch heiß. Bei Strömen bis 3A merkt man dagegen kaum, dass er sich überhaupt erwärmt. Weiteres müssen Langzeittests noch zeigen. Klar, bei zu viel Hebel hilft aber auch der Magnet nix. Hatte den zweiten Adapter am Smartphone zum Laden nachts, bin aber offenbar gleich in er ersten Nacht blöd dagegen gekommen, so dass sich der Magnet bzw. der Kontakt minimal gelockert hatte. Keine Schuld des Adapters, aber das Smartphone war so nächsten Morgen noch genau so leer wie am Abend. Da stecke ich wohl doch lieber den Stecker ein weiterhin.
Interessant wäre aber wirklich nochmal der Adapter von Delock: https://www.delock.de/produkt/66433/merkmale.html Der arbeitet ja mit den besagten Pogo-Pins statt diesem "Kamm". Daher wären Vor- und Nachteile und insbesondere auch die Langlebigkeit spannend. Bei Berrybase ist man aber mit 35€ mit Versand noch deutlich höher als die HanCenDa-Adapter - und auch nicht lieferbar. Immerhin ist hier für 35€ offenbar nur *ein* Adapter drin. Bei Idealo findet man auch Händler, die den Adapter auf Lager haben, dann ist man aber bei über 40 und schnell auch bei über 50€. Für nur einen einzigen Adapter.

//EDIT 2: Habe nun auch nochmal ein paar Ladetests mit meinem Smartphone (OnePlus 13) gemacht.
- Mit einem Anker Prime GaN Charger (67W) scheint mein Smartphone Power Delivery mit PPS auszuhandeln. Die Spannung richtet sich offenbar nach der aktuellen Akkuspannung (zwei Zellen, daher ~7,x-8,x V, je nach Ladezustand des Akkus), der Strom geht Richtung 5A. Beide Werte laut Magnetadapter-Display. Die Leistung geht entsprechend Richtung 40-45W. Das deckt sich auch mit den Werten, die das Smartphone selbst anzeigt sowie dem, was das Smartphone laut Datenblatt maximal via Power Delivery kann. Hier also alles bestens, so wie es sein soll. Nur der Adapter wird warm, wie oben auch schon angemerkt.
- Mit einem OnePlus SuperVOOC 120W Dual Port Charger gibt es dagegen (erwartungsgemäß) Probleme. Das Gerät könnte zwar auch Power Delivery inkl. PPS, normalerweise würde das Smartphone hier aber SuperVOOC nutzen - was bei 11V auf bis zu 11A gehen kann. Bei meinem Smartphone eher ca. 9V/11A (100W). Das klappt aber erwartungsgemäß nicht. Schließlich liegt das Maximum des Adapters bei 48V und 5A. 11A würde den Adapter daher wohl rösten, daher korrekt, dass da keine 11A durchgehen. Stattdessen scheint aber auch der Fallback auf Power Delivery dann nicht mehr richtig zu klappen, zumindest ging es bei mir zwar wieder auf 7,x-8,x V, aber nur noch auf knapp 2A, also 15W maximal, runter.

Spannend wäre es also nochmal, den Test mit der Adapterversion ohne Display und damit ohne Messeinheit zu wiederholen. Mal schauen, ob dann 11A gehen würden. Wenn der Adapter rein passiv ist, könnte das klappen. Wenn er korrekt die Spezifikationen einhält, müsste aber auch der auf 5A begrenzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
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