Linux -> Fazit

Dreamwalker

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Hallo,

habe mir jetzt seit ca. 1 Woche Ubuntu auf den Rechner gehauen, Vista aber noch nebenzu drauf gelassen. ( Auf meinem Thinkpad wirds auch gerade installiert :D )

Wenn ich jetzt Windoof benutze, bekomme ich jedes Mal fast einen Nervenzusammenbruch..
Einfach schrecklich :D... Und mein Windows ist relativ sauber installiert.. Aber andauernd diese Hänger, dann hängt sich diese Applikation wieder auf, einfach übel :D.

Linux läuft genau so, wie ich es will, es spurt einfach :D
Wenn ich ein Programm starten will, tut es das gottverdammt auch sofort und es läuft extrem stabil!

Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht?

Würde mich interessieren! :D

lg Dreamî

Ps: Benutze Ubuntu 7.0~ mit Gnome Desktop...
 
Original von Think_o_mat
Contra Linux: (rein subjektiv betrachtet)

-wird nur von Minderheit verwendet
mfg

das ist doch gerade der Vorteil: dann ist man uninteressant als Angrifssziel für Viren, Trojaner usw. undmuss sich nicht mit AV Scanner, Firewall usw. rumärgern. Aus genau diesem Grund verwende ich auch Opera als Browser und nicht Firefox, denn selbst wenn Opera mal eine Lücke hat (was seltener als bei Firefox vorkommt), dann wird diese aktiv so gut wie nie ausgenutzt da Opera User die Minderheit sind. Ich fühle mich ganz Wohl in der Minderheitengruppe Linux.
 
ja, das Spielzeug...die immer noch über 90% der weltweiten User lieben es :D soll es auch so bleiben!


@solarist

von der Warte aus betrachtet hast du vollkommen recht!

mfg
 
Original von Think_o_mat
Contra Linux: (rein subjektiv betrachtet)

-wird nur von Minderheit verwendet
-arbeitet nicht mit meiner Hardware zusammen
-frisst mehr Zeit wenn Probleme auftauchen
-ist für moderne Spiele inkompatibel
-hinkt moderner Hardwarekompatibilität immer hinterher


mfg
- bist Du ein Mainstreamer ?
- kauf Dir vernuenftige Hardware: Robotron im Thinkpad-Gehaeuse ist uncool
- Windows frisst mehr Geld wenn Probleme auftauchen - speziell, wenn diese Problem nicht mit einem Reboot zu loesen sind
- Spiele sind die einzige Existenzrechtfertigung fuer Windows
- Schon mal etwas von Wintel gehoert ? Dann weisst Du das Mickeysoft und Intel zusammenarbeiten und woher der Vorsprung kommt...
 
Nööö, ich bin absolut kein Mainstreamer. Ich finde Alternativen zur Dominanz von Onkel Bill gut. Aber bitte liebe Open-Sourcer, bringt doch endlich ein wirklich konkurrenzfähiges Produkt auf den Markt!!!

Ich mach's mir nur leicht-wie die meisten anderen auch. Energie kann ich dann in andere Projekte stecken.
 
Hi.
Zum Thema Ubuntu 7.10 kann ich mich auch nur positiv über Linux äußern. Wenn die Grafikkartenhersteller, allen voran ATI, mal das Treiber-Desaster beenden würden dann wär's perfekt. Habe Ubuntu auf meinem alten Maxdata 8100x installiert, leider friert das System ab und zu ohne ersichtlichen Grund ein ... vermutlich nur ein Grafiktreiber Problem, denn ATI hält es scheinbar einfach nicht für nötig nen Treiber für meine Mobility Radeon 9600 bereitzustellen, tja ist wohl noch zu neu ....

Leider stimmt es aber auch das spezial Anwendungen zu 99% auf Windows festgelegt sind. Insofern ist man hier einfach Opfer der Microsoft Produkt Strategie geworden.

Alles in allem .... ich finds gut, und wenn die Zeit reif ist bin ich ganz weg von Windows. Kann es kaum erwarten.


LL
 
...die Installation war schneller und unproblematischer als ein Vista-Recovery.!
 
@Volker
und alles hat gleich prima funktioniert ? keine Probleme mit Druckertreiber, Netzwerkverbindung, Scanner, Digi-Cam an USB, Cardreader, USB-Festplatte, Wlan, UMTS, Bluetooth etc... herzlichen Glückwunsch !

die Erfahrung kann ich leider nicht teilen...


mfg
 
Noch nicht alles durchgetestet:

Out of the box nach jetzigem Stand:
- WLAN (nutze ich ja gerade)
- Bluetooth
- LAN/Ethernet
- Sound (nach Änderung der Einstellung, ohne Nachinstallation)
- Scan über Officejet (HP-Paket installiert und gut)
- Druck über WLAN-Router auf angeschlossenen Kyocera-Laser geht

- Rest teste ich morgen durch

Bei der 6er Ubuntu lief das kang nicht so gut, drum bin ich wieder zu MS.

Ich spiele noch etwas weiter. Mein "Produktiv-System" werde ich jedoch nicht so schnell umstellen. Das ist mir noch zu riskant wenn ich, (was nicht ausbleiben wird) auch mal ohne wirkliche Ahnung an den Systemeinstellungen rumspiele (Linux-DAU). ;)
 
Sehr geehrte Herren,

auch Meine Wenigkeit ist sehr fasziniert vom Linux, genauer gesagt Kubuntu/Ubuntu Distributionen. An Software für diese im Verhältniss zu Windows sicheren und stabilen Systemen mangelt es nicht. Doch mit Sicherheit wird es bei steigenden Userzahlen auch vorbei sein. Ich würde sofort wechseln wenn Linux mein neues R61i genauso unterstützen würde wie mein altes T23. Deshalb ist und bleibt Windows in Sachen Hardware-kompatibilität =Benutzerfreundlichkeit im Großen und Ganzen auf Platz Eins.
 
Original von Volker1965
Noch nicht alles durchgetestet:

Out of the box nach jetzigem Stand:

- Bluetooth

Bei der 6er Ubuntu lief das kang nicht so gut, drum bin ich wieder zu MS.

Ich spiele noch etwas weiter. Mein "Produktiv-System" werde ich jedoch nicht so schnell umstellen. Das ist mir noch zu riskant wenn ich, (was nicht ausbleiben wird) auch mal ohne wirkliche Ahnung an den Systemeinstellungen rumspiele (Linux-DAU). ;)

Wie schaltest du das ein? FN-F5?
 
@17b
über den Bluetooth-Manger, Bluetoothmaus geht noch nicht, Filetransfer ja

SD-Card-Reader geht out-of-thebox
 
Die Diskussion, welches OS nun besser sei, ist müssig, und führt zu keinem Ziel. Auch konnte unter Linux keine Lösung gefunden werden, was das Klackern der Festplatte in meinem T43 beseitigen konnte. Es war nur dann weg, wenn der acpi-Modus abgeschalten war. Dann aber waren die Stromsparfunktionen auch abgeschalten, und das teil gönnte sich im Idle-Modus 21 Watt. Wenn alle Stromsparmechanismen aktiv waren, dann 17W im Linux-Btrieb, im WindowsXP-Betrieb 13 Watt... Display war immer gleich hell.
Da muß ich sagen, dass dieses Ubuntu 7.04 doch voller Bugs steckte...

Wie kommen manche Personen zu der Meinung, dass Linux stabiler als Windows laufen soll, ich habe eher das Gefühl, dass es andersrum ist, wenn wir mal von XP prof sprechen (iss bei mir noch nie abgestürzt, trotz mehrerer tausend Betriebsstunden).

Das Hauptproblem ist aber die fehlende Software in der Linux-Welt, weil es in meiner beruflichen Umgebung mindestens 10 Programme gibt, die nicht auf Linux laufen, sondern nur auf Windows. Und so ist das wohl bei den meisten Leuten, die den PC beruflich nutzen. Wer natürlich nur den Firefox und open Office und Gimp benötigt, der kann umsteigen, kommt aber spätestens dann an seine Grenzen, wenn er mal ein Navi kauft, und dazu eine Konfig- Software auf den PC starten muß.

Weil das alles so ist, lohnt es sich nicht, mit Linux aufs falsche Pferd zu setzen, und sich mit wochenlangen Einarbeitungsorgien zu beschäftigen, weil man nicht weiß, für was. Denn morgen könnte man ja schon wieder eine Software benötigen, die nicht läuft.
Und zwei OS nebeneinander finde ich ehrlich unnötig.
Solange es nicht alle Programme auch für linux gibt, halte ich das ganze nur für eine Spielerei für Leute, die zuviel Zeit haben, was aber nicht heissen soll, dass ich die Linux-Idee schlecht finde.
Leider ist das OS halt von einem ausgereiften Zustand so weit weg, wie München von Hamburg.

Gruß Andi
 
@Andreas

Ich mag Deinen nüchternen Ansatz und stimme zu, so lange wir hier von Privatanwendern sprechen. Für professionelle Anwender, Firmen und Spezialanwendungen sieht das wieder ganz anders aus.
 
Ich hatte ja auch mal überlegt, auf Linux umzusteigen bzw. mich damit anzufreunden - einige erinnern sich vielleicht an meinen Thread.

Leider muss ich sagen, dass ich nicht wirklich die Zeit gefunden habe, Ubuntu oder Kubuntu zu installieren - habe ein paar mal mit den Live-CDs gespielt.

Vielleicht bin ich geistig etwas "zu alt" oder einfach nur mit DOS und Windows aufgewachsen - ich habe mein Linux-Projekt erst einmal auf Eis gelegt. Es scheint tatsächlich etwas zu dauern, bis man damit warm wird... ich bin es noch nicht geworden und habe auch die notwendige Zeit nicht.

Habe mich wohl einfach zu lange mit dem Optimieren von XP auseinandergesetzt - es läuft völlig zuverlässig. Mit CCleaner einmal die Woche durchgewischt und dann noch defragmentiert und gut ist... Vielleicht ist der Leidensdruck nicht groß genug ;)

Irgendwann werde ich mich vielleicht noch einmal in die Linuxwelt stürzen, aber diese Konsole ist irgendwie (noch) nicht so mein Ding.

Grüße,
Cunni
 
Original von AndreasO
Weil das alles so ist, lohnt es sich nicht, mit Linux aufs falsche Pferd zu setzen, und sich mit wochenlangen Einarbeitungsorgien zu beschäftigen, weil man nicht weiß, für was.
Dies ist ein ideales Argument - nur andersrum.

Denke es ist mehr die Frage, was man gewöhnt ist. Dann kennt man die Lösungen des anderen Lagers nicht. Es gibt inzwischen auch jede Menge Navi Lösungen für Linux. Insgesamt ist die Zahl und Qualität der SW unter Linux eher höher als für Windows. Und es ist auch etliches darunter, für das es unter Windows keinen adäquaten Ersatz gibt. Schon gar nicht kostenlos. Die Einarbeitungszeit und der Pflegeaufwand ist unter Linux auch geringer (wesentlich). Und die Zukuftssicherheit sehe ich auch deutlich zugunsten von Linux.
 
Das Problem liegt doch an der Industrie, jede, aber auch wirklich jede Software ist standardmässig für Win geschrieben, man braucht doch nur eine Telefonanlage zu kaufen(nicht beim Blödmarkt, sondern z.B bei NT Plus oder ähnliches), und will diese auch konfigurieren, und schon steht man an, wenn man nur Linux auf dem Laptop hat. Soll nur ein Beispiel gewesen sein.

Ich empfinde das Linux irgendwie interessant, vom Aufbau nicht schlecht, aber leider sprechen rationale Gründe dagegen. Wenn man nur die emotionale Seite betrachtet, hätte Linux auch bei mir die Nase vorn.

Generell könnte der Privatanwender vielleicht Linux nehmen, wenn er nur Bildbearbeitung oder ähnliche Sachen macht.


Gruß Andi
 
Ich bin ausser mit einen Programm, eigentlich mit Linux in den letzten 3 Jahren ziemlich gut gefahren und habe keine merkbaren Einschränkungen gehabt. Für das eine Programm hatte ich Windows XP (jetzt Vista) über VirtualBox installiert und es läuft flüssig.

Aber das ist halt bei jeder Person verschieden. Man kann für die Softwareinkompatibilität nicht Linux schuldig sprechen, sondern die Softwarehersteller, die sich bis jetzt nur auf eine gleiche Betriebssystungebung eingestellt haben und mit der Zeit sich auch von jeglichen Programmierstandards der Bequemlichkeits(Kostenfaktor)halber entfernt haben.
 
Ich hab das gane mal hier etwas überflogen und kann echt nur sagen, dass die 'überzeugten' XP Nutzer Stumpfsinn reden. Sorry, ich verwende Linux jetzt seit knapp vier Jahren ausschließlich und bin vollstens zufrieden. Mit meiner Firmenkiste (XP) bin ich dagegen vollkommen unzufrieden. Unter Windows funktionieren einige Programme nicht mehr, der Rechner ist mittlerweile saulangsam und mir fehlen eine menge Funktionen, die meine Produktivität im Alltag erhöhen (Switchdesk, div. Tastenkürzel, Stabilität und ein funktionierendes Suspend!!!). Das Windoze Feeling auf dem Toshiba ist einfach grottig, der kratzt nur auf der Festplatte rum, alles ist langsam (1,5GHz, 1,5Gb Ram) und wenn Eclipse läuft oder mehr als zwei Programme, dann funktioniert der Suspend nicht 8o Außerdem haben sich aus irgendeinem Grund mittlerweile die Fn Funktionen verabschiedet. SMB ist im Explorer ein regelrechter Blocker. Generell ist der Explorer manchmal langsam und benötigt mehr als 10Sek.,um ein lokales Verzeichnis mit ein paar hundert Dateien anzuzeigen. An der Maschine liegt es definitiv nicht, denn mit einem Live Linux funktioniert alles hervorragend. Außerdem erfasse ich für meine Firma die Zeiten, die ich mit der Administration der Büchse zubringe... ist echt erstaunlich, was da an Zeit flöten geht. Unter L* bin ich definitiv produktiver und muss weniger administrieren. Meine Fedora Installation habe ich vor ein paar Tagen Durchgeführt. Wenn man sich eine halbe Stunde zeit nimmt für ein angepasstes Setup mit vielen Extrawünschen, dann ist man innerhalb von zwei Stunden bei einem Funktionierenden System, mit dem man arbeiten kann. Weitere fünf Stunden und ich habe meine dreitausend Applikationen eingereichtet, die man so gewohnt ist und oder benötigt.
Jeden Tag, den ich an einer XP Kiste sitze ist eine Reise in die Softwaresteinzeit für mich.
 
Also ich bin hin- und hergerissen! Darum verwende ich beruflich und privat XP und Linux, dabei aber nicht UBUNTU sondern SUSE und ZENWALK, letzteres ist in seiner minimalistischen Konzeption (slackware!) u.a. nicht nur darum reizvoll, weil da bei meinem t42 der Lüfter einfach stillbleibt (bei SUSE undenkbar!). Bei den Polemiken gegen XP kann ich nur entgegenhalten: Es gibt genug beste FREEWARE, um seine Registry etc. ausreichend sauberzuhalten und dann läuft XP doch sehr stabil und energiesparend. Abstürze kenne ich von beiden OS und das aber sehr sehr selten! Also seid doch alle froh, daß es beides gibt und man wählen kann! Gruß Taurellus
 
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