linux auf laptop

tigermike

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167
Hallo zusammen,
ich möchte auf meim Laptop Linux installieren

welches lässt sich einfach installieren was empfehlt ihr mir ?

Grüße
 
Kommt aufs Laptop an und wieviel Zeit willst du investieren?!

Bei relativ viel Leistung und wenig Zeiteinsatz (ich schmeiß mal kleiner DualCore + 2GB Ram in den Raum) würd ich ne fertige Distribution wie Fedora oder Ubuntu empfehlen.

Grüße
 
Also ich hab hier recht Erfolgreich Fedora 17 mit XFCE4 aufm T23 am laufen.

Das Teil hatte 512MB Ram und 1,13Ghz .. lief gut.

Grüße
 
Für Anfänger recht gut geeignet sind eigentlich alle ubuntubasierten Distributionen wie Mint, Kubuntu etc. , genau wie OpenSuSE oder Fedora. Debian und auf Debian basierende Distributionen können soviel Handarbeit verlangen, das ein Anfänger evtl. damit überfordert ist.

Recht gut wird Ubuntu hier thinkpasspezifisch von Linrunner unterstützt, so das ich für ein Thinkpad und einen Linuxanfänger eindeutig Ubuntu empfehle.

Grüße

ingo
 
@tigermike:

Ich empfehle eindeutig Mageia, das ich im neuen Blog-Beitrag hier im Forum beschrieben habe. Das läuft auch auf Single-Core mit jedem Desktop performant.

Gruß
enrico65
 
Äh...ähm...Das ergibt nicht so ganz Sinn, denn Ubuntu basiert auf Debian...:p

Ist mir auch gerade aufgefallen, war gestern Abend wohl doch nicht mehr wirklich aufnahmefähig. Aber für den Anfänger ist es ein riesenunterschied ob er nun ein Debian nutzt oder halt ein Ubuntu oder eine darauf aufbauende Distri wie Lubuntu/Mint oder so nutzt. Alleine der Aufwand in den Debians die Paketquellen für die Multimediapakete zu suchen und in die Sourceslist einzutragen kann für einen Anfänger schon überfordernt sein. Da tun sich die Buntus und Abkömmlinge sehr viel einfacher, auch weil sie viele Module sofort mitbringen, die im reinem Debian aus "Glaubensgründen" sofort nicht mitgeliefert werden.

wchere Grüße

ingo
 
Klaro, da stimm ich voll und ganz zu, nur statt Lubuntu vielleicht lieber x,k und normales ubunti, denn lxde ist ja auch nicht die Endanwenderfreundlichste Desktopumgebung.

Ja, ich würde auch zu was Ubuntumäßigem raten, wenn ich mir die entwicklung von Ubuntu und Canoncial anschaue, aber eher Mint als Ubuntu selbst.
 
Lubuntu hat allerdings den Vorteil, dass ein Windows-User ohne Anfangsprobleme beginnen kann, weil es so ähnlich ist und es läuft auch auf schwachen Rechnern performant.

Bei Ubuntu muss man erst Unity lernen.
Bei Xubuntu muss man erst mit zwei Panels umgehen lernen und
bei Kubunbtu habe ich die Aktivitäten nicht wirklich begriffen, habe mich aber auch nicht damit auseinandergesetzt.
 
Also Kubuntu finde ich von der Oberfläche her sehr ähnlich wie Windows...:p
 
Tigermike hatte angegeben, einen Single Core-Rechner zu haben mit 1,7 GHz. Ich nehme ganz stark an, das dürfte wohl eine Maschine um X31/X32, R40, R50 oder T40 herum sein. Bei diesen Maschinen wird teilweise von Ubuntu die Grafik nicht fehlerfrei unterstützt. Insbesondere die Radeon 7000 ist davon betroffen. Zudem muss man bei Ubuntu durchgängig den Parkmechanismus für viele Festplatten (sofern keine SSD verbaut ist) manuell anpassen, weil Ubuntu sehr aggressiv die Köpfe parkt und auf Dauer damit die Festplatte in die Knie zwingen kann. Das passiert alles bei Mageia nicht.

Gruß
enrico65
 
Auf dem laptop von tigermike sollte wohl jede linux-distro gut laufen, Probleme sehe ich maximal mit Gnome3/Unity-Desktop, egal ob ubuntu/fedora/opensuse/debian etc, weil dieses DE einfach zu hungrig ist
Ich habe hier nen alten t23 mit 768MBRAM ubd PentiumIII1000Mhz, da laufen linuxmint-debian/opensuse12.2/bodhilinux2.1 ohne Probleme. Ubuntu12.04 wollte sich nicht installieren lassen von live-cd, der installer brach ab, das soll was mit dem ausgelieferten pae-Kernel zu tun haben.
BodhiLinux2.1
http://bodhilinux.com/
basiert auf ubuntu, ist aber dank E17-DE sehr schlank und soll laufen auf alten Maschinen mit nur 256MBRAM
Sieht toll aus, ist sehr konfigurierbar und funktioniert bestens, zumindestens hier.

Gruss

Martin
 
@mrehm:

Ja, der PAE-Kernel ist nur für solche CPU's geeignet, die die erweiterte RAM-Adressierung unterstützen. Konkret sind dies alle Zweikern-Prozessoren ab dem Yonah. Der Dothan sowie Banias unterstützen dies noch nicht, der im T23 verbaute Tualatin ebenfalls nicht. Manche Distributionen liefern daher auch verschiedene Varianten mit und ohne PAE aus. Der User kann dann wählen.

Gruß
enrico65
 
*Kopfkratz*

PAE brauchst man doch eh erst ab >3GB bei 32bit.

Daher ist es egal obs in der CPU ist oder nicht ;)) Die von dir genannten Geräte / CPUs haben oft max. 2GB-Ram (ChipsetBedingt im Lappy)

Und sicher das PAE ne CPU-Erweiterung braucht?!

Afair ist es ne reine Software-Implementation was die Sache auch dementsprechend langsam macht, einzig der Chip auf dem Board muss es mitmachen.

Das Problem ist eher die vorhandenen Adressleitungen, nen alter i386 etc hatte afair nur 32, was maximal 4GB ausmacht. Der Pentium-Pro zb hatte schon 36 oder 38 und konnt somit >4GB ansprechen, also mehr als 32bit könnte, daher PAE.

Ich weiß die nächste Quelle ist hier nicht beliebt aber sie deckt sich mit meinem Wissen ;)):

http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension
 
Zusätzlich empfehle ich dringend, sich die Zeit für ein bischen Dokumentation zu nehmen. Obwohl ich für Umsteiger auch Mint Cinnamon und Xubuntu geeignet halte, neigen sichlich einige zum rumspielen und ausprobieren und dann schaut man sich schon mal ein dutzend Distris an. Bevor man seßhaft wird gehen vielleicht sogar noch mehr über den USB-Stick.Daher schadet es nicht, sich mit den Grundlagen eines GNU/Linux betriebenen Rechners vertraut zu machen (getreu dem alten Motto: GNU/Linux != (Windows || Apple)). Ohne etwas Interesse an Lektüre wird man mit dem Freien Betriebssystem wahrscheinlich eh nicht glücklich.Neben den einschlägigen Seiten + links auf Wikipedia (da kann man auch zwischen den Sprachen, soweit bekannt, wechseln - die Inhalte unterscheiden sich teilweise.) Suchbegriffe sind beispielsweise: Ubuntu, Linux Mint, Xubuntu, Freie Software, Unix, Fedora, Debian, Distribution, Desktop Enviroment ...
Leider haben Computer-Handbücher an Bedeutung verloren, seit möglichst viele von den Teilen verkauft werden sollen :/
Für Ubuntu hab ich auf die Schnelle eins gefunden http://ubuntu-manual.org/Hervorragend, sehr umfangreich und nützlich nicht nur für Ubuntu-Nutzer: http://openbook.galileocomputing.de/ubuntu/ Ich selbst verwende sehr häufig: man (und dann der Befehl, zbsp. man rsync [enter])
 
Zuletzt bearbeitet:
@blafoo:

Fakt ist, dass alle Maschinen, die nicht die Erweiterung der Paging-Einheit aufweisen in der CPU, nicht mit einem PAE-Kernel betrieben werden können. Es ist unerheblich, wieviel physischer Speicher verbaut werden kann oder verbaut ist. Hast Du z.B. einen R500 mit 2 GB RAM, so arbeitet der problemlos mit PAE-Kernel. Hast Du eine IBM IntelliStation M pro (mit Prescott-CPU) mit 4 GB RAM, so guckst Du in die Röhre. Auch auf allen R40/R50/R51/R52, X31/X32/X40/X41 und T40/T41/T42/T43 ist Ende der Vorstellung, wenn ein PAE-Kernel genutzt wird von der jeweiligen Distribution.

Technische Grundlagen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension

Gruß
enrico65
 
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