Iran-Krieg: Alle AWS-Daten in Bahrain sind zerstört

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Mornsgrans

Help-Desk
Teammitglied
Themenstarter
Registriert
20 Apr. 2007
Beiträge
79.775
Wer Daten auf externen (Cloud-)Servern speichert, sollte sich angesprochen fühlen.

Ende Februar haben die USA und Israel einen Krieg gegen den Iran begonnen. Dieser wehrt sich, unter anderem mit Angriffen auf US-Infrastruktur in der Region. Dabei hat der Iran auch Rechenzentren der Amazon Web Services (AWS) des US-Konzerns Amazon.com beschossen. Wie wirksam diese Angriffe waren, zeigt sich jetzt, Monate später: Amazon muss Segel streichen.
...
Die jeweiligen Kunden werden auf ihre eigenen Backups verwiesen
Quelle: Heise

Dumm, wenn auch die Backups vernichtet werden, die wohl ebenfalls in diesen Rechenzentren gelagert werden.
 
Meine Daten sind so wichtig, dass ich mein 2. Backup zur Wohnung meines Sohnes trage. Das Backup Nr. 1 liegt im Keller in einem Hochregal oben. Also kein Problem mit Überschwemmung oder Bränden.
Alles andere kann ich nicht beeinflussen, z.B. Atombomben, Staatsstreich oder Asteroiden.

P.S.: Ich käme nie auf die Idee, meine Daten (selbst wenn sie verschlüsselt wurden) einer Klaut zu verantworten. Ich nutze lediglich OneDrive, um Daten (Reiseunterlagen, ua.) vrschlüsselt einer Gruppe zur Verfügung zu stellen. Nachdem alle die Daten haben, wird der Container wieder gelöscht.
 
Wo wohnt denn dei guter Freund?
In der Nachbarwohnung, die gemeinsam mit Deiner abbrennt?
Zwei Straßen weiter, wo das Haus von der selben Flut überschwemmt wird?
Am anderen Ende der Stadt, wo die selbe Atombombe einschlägt?
Im selben Land, wo beim nächsten Staatsstreich der selbe aufständische Mob tobt?
Auf dem selben Planeten, der vom selben Dinokiller-Asteroiden verwüstet wird?
Nein. Im Andromeda-Nebel, der mir ja deshalb regelmäßig das Hirn vernebelt !!
Wie weit entfernt "off-site" mindestens sein muss um wirksam zu sein, und wie weit es entfernt höchstens sein darf um praktikabel zu bleiben ist natürlich Abwägungssache. Aber ganz so trivial ist das mit dem Austausch von Datenträgern nicht für jeden.
Dann spielt doch wenigstens Auto-Quartett - wie vor ewigen Zeiten die Nachbars-Enkel in der Schule. Dann könnt Ihr zumindest die Tr(i)umpf-Karte unter der Schulbank austauschen.

Ja, ja - ich weiß - aber damals (TM) mussten dann die Eltern deswegen zum Schulleiter.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

jupp, meins liegt 10 Häuser weiter bei der Physiopraxis die ich eh jede Woche aufsuche und so wird einmal die Woche getauscht.
Genau so!

Keine Ahnung wie Du das siehst - Aber Daten, die es nicht wert sind wenigstens einigermaßen vernünftig gesichert zu werden sind es schon gar nicht erst wert überhaupt gespeichert zu werden.

@all
Die Lösung des Problemes heißt dann >dev0
Das spart Zeit und Geld.
 
Ich geh seit längerem weg von der Fremdcloud.
Wichtige ("kalte") Daten liegen als Backup auf Blu-ray. Das sind garnicht mal sooo viele TB.
Alles andere landet auf dem NAS. Und da ist noch Luft :B

1000054702.jpg
 
Ich weiß ja, daß mein "Mainframe" etwas nervt. Aber - einer meiner Kunden hatte (hat vermutlich noch) ein komplettes (damals Band-) Archiv in einen eigenen feuerfesten Bunker auf dem Land (richtig abseits in der Prärie). Da kann man notfalls auch ohne Netz die Bänder wieder holen. Archive in feuerfesten Räumen, die auch einen Haus-Zusammenbruch überstehen, haben etliche Firmen. Das kann man locker auch für eine Cloud realisieren. Deren Daten können auch ohne Leitung in heutigen Speicherblöcken abgeholt werden. (Die Bandarchive waren damals auch schon bedienerlos und automatisch.) Backups sicher auslagern gehört zum IT-Geschäft.
 
Keine Ahnung wie Du das siehst - Aber Daten, die es nicht wert sind wenigstens einigermaßen vernünftig gesichert zu werden sind es schon gar nicht erst wert überhaupt gespeichert zu werden.
Überhöhst du nicht gerade die Wichtigkeit deiner Daten nur um den Aufwand zu rechtfertigen?
Ich trage aller paar Monate mal das neueste Inkrement meiner Daten dorthin, wo eine externe Platte von mir liegt, wenn es sich lohnt ein neues Inkrement dahin zu tragen. Amsonsten habe ich mein wichtiges Zeug teils in der Cloud (Google... Ich sehe schon den kollektiven Puls hochgehen 😁) und teils lokal dupliziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Überhöhst du nicht gerade die Wichtigkeit deiner Daten nur um den Aufwand zu rechtfertigen?
Es ging hier ganz bestimmt nicht um meine Daten. Die würde ich zwar ungerne verlieren, aber im Forum sind durchaus einige unterwegs, die sich mit und über ihre Daten eine Existenz aufgebaut haben - und da ist jeder Aufwand die Mühe wert!
Ich trage aller paar Monate mal das neueste Inkrement meiner Daten dorthin, wo eine externe Platte von mir liegt, wenn es sich lohnt ein neues Inkrement dahin zu tragen. Amsonsten habe ich mein wichtiges Zeug teils in der Cloud (Google... Ich sehe schon den kollektiven Puls hochgehen 😁) und teils lokal dupliziert.
Bei mir liegt die zugegebenermaßen ausgeprägte Daten-Paranoia einfach daran, daß ich früher gelegentlich sehr viel Zeit mit der Aufarbeitung von nicht durch mich verursachtem Datenverlust verbringen musste. Da hat manch einer die Personalabteilung von innen gesehen, weil er entgegen der Vorgaben entweder nicht am vorgeschriebenen Ort oder nur schlampig gesichert hat.
 
Seit dem OVH-Brand mache ich nur noch Three-Point-Backups. Zwei in verschiedenen Rechenzentren außerhalb des Hauptsystems und ein weiteres an einem physischen Ort.

Da müsste schon ein globaler Krieg ausbrechen, damit das alles verlorengeht - und in dem Fall haben wir glaub' ich auch ganz andere Sorgen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben