ING stellt Girokonten in Europa um auf Abo-Modelle…

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Ganz grundsätzlich sind wir hier im Spannungsfeld IT <-> IT Security.
EC/Kreditkarten oder Sim-Karten sind aus Security Sicht sehr interessante Objekte, da steckt einiges an Technik drin.
Aber: Kosten darf es nix.
Was hat ein Auto vor 10 Jahren gekostet, was kostet es heute? Die erwartete Antwort ist 20% mehr oder sowas.
Was hat IT vor 10 Jahren gekostet, was kostet es heute (die Speicherkrise sollte man hier rausrechnen)? Die erwartete Antwort ist in etwa das gleiche. Und unter IT verstehe ich hier breit: Laptops, Handys, aber auch Internetanschlüsse, Handyverträge, Kreditkarten, Konten.
 
Was hat ein Auto vor 10 Jahren gekostet, was kostet es heute? Die erwartete Antwort ist 20% mehr oder sowas.
Was hat IT vor 10 Jahren gekostet, was kostet es heute (die Speicherkrise sollte man hier rausrechnen)?
:D Und? Würdest du sagen, dass das derzeitige Geschäftsmodell dieser Industrie, die diese teuren Autos herstellt, gut oder schlecht läuft?
 
nu sind wir aber wieder seeeehr weit weg vom Thema Abo-Modelle für Girokonten (außer du betrachtest deine monatlichen Belastungen für die IT oder die teuren Autos ;) )
 
Sein Punkt ist schon richtig: warum darf eine immens wichtige, höchstregulierte und sehr zuverlässige Dienstleistung wie Girokonto samt Zahlungsverkehr eigentlich nichts kosten, während für andere Dinge das Geld bei den Verbrauchern sehr locker sitzt?
 
Er beschreibt pointiert die beiden Extreme, was rhetorisch gerechtfertigt ist. Sind ja mitunter die lautesten Stimmen im Forum. Für ein "wir" fehlen mir die vielen User dazwischen, wo Fragestellungen auch mal differenzierter betrachtet werden.
 
Was hat ein Auto vor 10 Jahren gekostet, was kostet es heute? Die erwartete Antwort ist 20% mehr oder sowas.
Was hat IT vor 10 Jahren gekostet, was kostet es heute (die Speicherkrise sollte man hier rausrechnen)? Die erwartete Antwort ist in etwa das gleiche. Und unter IT verstehe ich hier breit: Laptops, Handys, aber auch Internetanschlüsse, Handyverträge, Kreditkarten, Konten.
Dass allein inflationsbedingt alles teurer werden muss scheint mir nachvollziehbar. Keiner von uns geht noch für dasselbe Geld arbeiten wie vor 10 Jahren. So funktionieren Markt und Kapitalismus nunmal.

Dass man sich aber daran stört, dass ein Anbieter, der derzeit noch mit Prämien für den Kontoumzug - ich möchte fast "aggressiv" sagen- wirbt und in der Hinterhand ein Abomodell mit Kosten hält, das verstehe ich als Verbraucher dann schon.
Das hat mich vor 3 Jahren genau aus den Armen der Sparkasse getrieben - der Zwang des Wechsels in ein teureres Kontomodell (9€/Monat statt 1€/Monat) mit dem Hinweis, dass da ja auch viel mehr Leistung bei sei. Der Wechsel ist mir über 3 Jahre erst angeboten, dann aufgedrängt und schließlich per Kündigung auferlegt worden. Gewechselt habe ich dann auch, aber eben die Bank gleich mit. Ich habe beim Wechsel zwischen ING, DKB und Comdirect geschwankt und bin Stand heute mit der Comdirect zufrieden.

Dass Leistung kostet, ist meiner Meinung nach nachvollziehbar. Und das darf die Bank gern so für sich durchkalkulieren. Ich als Verbraucher kalkuliere eben auch durch. Und wenn ich den "Service" (in meinem Umfeld haben seit meinem Ausstieg übrigens mehrere Filialen der Sparkasse geschlossen, der Service wäre also gar nicht mehr fußläufig erreichbar und an meinen 8€ liegt das tendenziell nicht) nicht brauche (ich war 20 Jahre Kunde und in den letzten 5 Jahren vielleicht 2mal am Schalter - beide Male, weil die Bank einen Fehler gemacht hatte), dann nehme ich eben eine Bank, die mir den benötigten Lieferumfang für meine Zahlungsbereitschaft anbietet.

Und da gibt es am Markt derzeit Anbieter, die mir ab einem Geldeingang X ein kostenfreies Girokonto anbieten - für die Banken ein Mittel, um an günstige Liquidität zu kommen. Die ING war bisher einer dieser Anbieter. Der Eingang lag mal bei 0€/Monat, später bei 700-800€/Monat und inzwischen sind es je nach Bank bis zu 1.000€/Monat.
Dieselbe ING hat in den vergangenen Monaten und Jahren regelmäßig Aktionen gefahren, in denen sie Tagesgeldzinsen für einen Zeitraum X angehoben haben für Geld, das ab Datum Y auf dem Tagesgeldkonto geparkt wurde. Auch das spricht in meinen Augen für einen Liquiditätsbedarf. Vor dem Hintergrund sehe ich das Abomodell eher kritisch.

Wenn die ING den Schritt in Deutschland gehen sollte, alle bestehenden Verträge in eines der Abo-Modelle überführen zu wollen, dann sehe ich in meinem eher preisbewussten Umfeld sicher Leute, die sich sagen, dass es dann wohl Zeit für einen Wechsel zu einer Bank ist. Das mag nicht repräsentativ sein, aber ich verfolge gespannt, was da so kommt.
 
ich bin da ganz bei dir. Aber das mit den Aktionen zum TG-Zins war und ist nur für Neukunden gedacht, nicht für Bestandskundschaft. Die schaut auch weiterhin dumm aus der Wäsche.

daher haben wir, wie ich schon erwähnte, via raisin TG-Konten in Schweden und Norwegen eröffnet. Gleiches gilt auch für Festgelder, da ist die ING auch nicht so wirklich die Bank, bei der man das unbedingt abschließen sollte.

Was okay ist, ist das Depot, denn das ist kostenlos.

Und zum Service: die ING war eine der letzten, die die Sofortüberweisung eingeführt hatte. Letztendlich konnte sie sich ja nicht wehren 😬
 
ich bin da ganz bei dir. Aber das mit den Aktionen zum TG-Zins war und ist nur für Neukunden gedacht, nicht für Bestandskundschaft. Die schaut auch weiterhin dumm aus der Wäsche.
Nicht ganz, meiner Erinnerung nach. Du krieg(te)st den erhöhten Zins über ein paar Monate doch immer für "Neugeld", also Geld, das bis dahin noch nicht bei der ING war. Das Ziel der Banken dabei ist zum einen natürlich die Neukundengewinnung aber zum anderen auch die Erwartung, dass Kunden dorthin geschobenes Geld auch nach dem Ablauf der Zinsaktion erst einmal liegenlassen.

Wenn man Konten bei unterschiedlichen Banken hat und bereit bzw. in der Lage ist, kann man solche Zinsvorteile also auch mitnehmen, indem man sein Geld von der einen zur anderen Bank transferiert.

Wenn man allerdings Geld für solche Verschiebeaktionen übrig hat, könnte man auch überlegen, es z.B. in den Anleihen-/Rentenmarkt zu stecken, wo es ein bisschen mehr Ertrag bei nur ein bisschen mehr Risiko (muss man halt nach guten ETFs/Fonds recherchieren) abwerfen dürfte.
 
Du krieg(te)st den erhöhten Zins über ein paar Monate doch immer für "Neugeld", also Geld, das bis dahin noch nicht bei der ING war. Das Ziel der Banken dabei ist zum einen natürlich die Neukundengewinnung aber zum anderen auch die Erwartung, dass Kunden dorthin geschobenes Geld auch nach dem Ablauf der Zinsaktion erst einmal liegenlassen.
So hab ich es auch im Kopf. Muss man natürlich abwägen, inwiefern sich das für die 4 Monate lohnt, den Aufwand zu betreiben. Wer keine Steuererklärung macht bekommt ggf. Ärger mit Freistellungsaufträgen usw.. Tagesgeldhopping ist ja ein kontroverses Thema im Bereich Aufwand/Nutzen.

Den Hinweis auf den Anleihen-Markt finde ich gut, aber dann ist es eben nicht mehr Tagesgeld und unterliegt nicht mehr der Einlagensicherung (dafür sind die Fonds-Anteile unabhängig von der Bank sicher und auch in beliebiger Höhe, das ist also nicht schlechter, nur eben anders).
 
Wer keine Steuererklärung macht bekommt ggf. Ärger mit Freistellungsaufträgen usw.

Nur wenn man munter überall Freistellungsaufträge verteilt, die in der Summe über den erlaubten Freibetrag hinausgehen. Ansonsten führen die Banken Abgeltungssteuer zzgl Soli und ggfs Kirchensteuer automatisch ab.

Aber das ist schon sehr OT.
 
Nur wenn man munter überall Freistellungsaufträge verteilt, die in der Summe über den erlaubten Freibetrag hinausgehen. Ansonsten führen die Banken Abgeltungssteuer zzgl Soli und ggfs Kirchensteuer automatisch ab.
Ich meinte den umgekehrten Fall. Unzureichend Freistellungsaufträge bei der Tagesgeldhopping-Bank führt zu Steuerlast. Ohne Steuererklärung gibt es das Geld nicht wieder und die Hopperei war umsonst. An dein Szenario hatte ich nicht gedacht, ist aber korrekt.

Edit:
Ich sprenge die Summe bei aktueller Zinslage nicht, und da ich sowieso die Erklärung machen muss wäre es bei mir beinahe egal, ob ich den Freistellungsauftrag nun im Zuge der Hopperei ändere oder nicht. Da geht mir dann natürlich Zinseszins bei monatlicher Auszahlung Verloren, aber dann wird es a) sehr OT, b) sehr nischig und c) viel Aufwand für mein bisschen Kapital.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geld für solche Verschiebeaktionen übrig hat, könnte man auch überlegen, es z.B. in den Anleihen-/Rentenmarkt zu stecken
nicht unbedingt, denn wenn man das Geld akut braucht und der Kurs gerade schlecht steht, ist man der Gelackmeierte. Drum einen gewissen Grundstock immer im Tagesgeld belassen und da lohnt sich das Hopping dann auf jeden Fall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um mal die Kurve zu bekommen zurück zum Thema: bisher sind ja überall die Sparbücher umsonst, auch bei der ING. Wer weiß denn schon, ob die da irgendwas in der Hinterhand halten.
 
Ja, kostenlos meine ich. Aber umsonst ist es ja auch irgendwie, da Geld zu parken. Zumindest bei den Banken in DE.
Ich kann da immer nur auf raisin verweisen, über die wir Tagesgeld haben in Schweden und Norwegen. Wird auch von Warentest oder Finanztip empfohlen
 
du meinst Systeme, die online auf das Konto zugreifen und dir dann darstellen, zb in einem Haushaltsbuch? doch, das gibts schon. Das kann zB dieser Finanzguru oder auch Outbank.
Jein, post #73, ich meinte schon echte Buchungsprogramme, d.h. "App auf dem Desktop/TP". Auf meine damalige Frage hieß es: nur ING-App via Smartphone oder login via Browser (Girokonto, an das die anderen Konten dran gehängt werden). Es gibt einige "externe" Programme, aber ING läßt/ließ die nicht zu. Ich verwalte alle Konten per "Bank-externem" Programm, d.h. Überweisungen, etc. Ist aber neue Baustelle, können wir überspringen.

Sorry, hier geht write schneller als read :-) *duck*
 
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