ING stellt Girokonten in Europa um auf Abo-Modelle…

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Die Problematik des Verlusts von Souveränität durch Digitalgeld haben die jüngeren vielleicht weniger auf dem Schirm
ähm, Dir ist schon klar, dass Du auch bei Bargeld keine Souveränität besitzt 😉
dass der Altersdurchschnitt in diesem Forum etwas höher ist
bitte nicht verallgemeinern, nur weil hier einzelne in den 50er des letzten Jahrtausends hängen geblieben sind und ihre Rente am liebsten noch in der Tüte bekommen würden 🙈
 
Keine Kreditkarte oder noch nie eine gehabt? 🤔
Lies doch einfach nochmal, was ich geschrieben hab. Ich möchte steuern, wer welche Daten von mir bekommt. Die Girocard hat außerdem für Händler den Vorteil des wesentlich niedrigeren Disagios als bei einer Kreditkarte. Die besitze ich auch und setze sie z.B. ein, wenn jemand (meist Gastro) auf den falschen Dienstleister fürs Kartenterminal gesetzt hat, die Vorteile der Girocard nicht will und statt 0,25% lieber 0,85% Disagio vom Umsatz abdrückt, manchmal sogar bis 1,4% kartenunabhängig. Selbst schuld.
 
ähm, Dir ist schon klar, dass Du auch bei Bargeld keine Souveränität besitzt 😉

Es geht um mehr oder weniger Souveränität, sogar an Stellen wo uns diese Wahl noch gegeben ist. Dass wir grundsätzlich in Abhängigkeiten leben die nicht alle vermeidbar sind, ist klar.
 
dir wird aber niemand den Zugang zu deinem Bargeld verwehren (aus Gründen) wenn du es mal in der Hand hast.
nur nützt es mir wenig es in Händen zu halten, wenn der Staat entscheidet es ist nix mehr Wert…

Aber ich denke, insgesamt wurden diese Themen im Forum an verschiedenen Stellen gründlichst durchgekaut, dass wir hier nicht weiter diskutieren müssen.
Dass wir grundsätzlich in Abhängigkeiten leben die nicht alle vermeidbar sind, ist klar.
so ist es…
 
Diesen Spagat zu schaffen, alle „Lager“ unter einen Hut zu bringen, kostet die Banken vermutlich auch sehr viel Geld, dort zweigleisig zu fahren und Produkte für alle Ansprüche zu schaffen…. Interessant…. Habe ich noch nie drüber nachgedacht….
Ich mache mal ein Beispiel für einen Testfall: Sparbuch, das vor 30 Jahren zuletzt in der Filiale war, seitdem nichts mehr nachgetragen, sprich noch aus DM-Zeiten. Wenn der Kunde (Erbe) nun erscheint, muss das weiterhin klappen. Zu jedem Release zu testen. Jüngere Banken haben solche Altlasten natürlich (noch) nicht.
 
Danke für die Link. Mir wurden bei Rückfragen mit dem Personal höhere Beträge (%) genannt, teilweise schon gut doppelt so hoch. Ich habe - zugegeben - bei Gebühren "eine Macke", weil ich (leider) auch die Kosten abschätzen kann. In der Link wird "Geldzählen" als Zeitverlust herausgestellt. Buchhaltung inkl. Prüfung scheint wohl zeitlos zu sein ?? Mit den Gebühren wird nach meiner Einschätzung Geld verdient, und es werden nicht nur Kosten aufgerechnet. Aber ..... das wird OT. Die ING kocht auch nur mit Wasser und außer dem damaligen Smartphonezwang bzw. alternativem Girokonto kann ich nichts negatives zur ING beitragen. Per Telefonbanking reibungsloser Bankverkehr. Allerdings ..... lange her stimmt, aber ...... das ist immer noch so, sonst hätte ich evtl auch wieder ein Extrakonto dort.

Ich weiß, daß mein Brezen-Beispiel ein krasser Fall ist, aber.... ich stand daneben, das ist passiert und passiert sicher auch öfter (lt. Verkaufspersonal). Da stehen Transaktionskosten und Warenwert nun wirklich nicht mehr in einem sinnvollen Verhältnis. Man hatte anfangs zur Kartenzahlung ein Limit gesetzt, ab welchem Einkaufswert Kartenzahlung angenommen wird. Halte ich auch heute noch für sinnvoll, aber ........ da kommen wir in den Bereich der "Religionskriege". Ich habe etwas zu lange technische Vertriebsunterstützung mit gemacht, Schönrechnen wie paylindo.de kann ich ebenfalls sehr gut. Ich nehme aber mit, daß mir vermutlich zu hohe Gerätekosten erzählt wurden. Kartenzahlung verwenden wir schon, aber i.d.R. nicht unter 20-50 Euro, >50 fast immer und unterschiedlich (Bankkarten oder VISA-Kredit).
Sparbuch, das vor 30 Jahren zuletzt in der Filiale war, seitdem nichts mehr nachgetragen, sprich noch aus DM-Zeiten. Wenn der Kunde (Erbe) nun erscheint, muss das weiterhin klappen.
Hinter dem Sparbuch steckt ein Sparkonto, das ein klassisches Anlagenkonto bei der Bank ist. Man muß nicht eimal mehr ein Papier dazu haben, es ist lediglich eine "Besitz-Urkunde" (gültig, solange nicht offiziell widerrufen), bzw. wie vom Erben gefundene Bankkarte. Ich hatte in einem persönlichen Fall eine etwas ausgiebige Diskussion mit einer Filialchefin zu dem Thema, die nach Rückfrage in der Zentrale (Rechtsabteilung) zugänglicher wurde. Verwaltungsseitig ist ein Sparkonto ein Konto wie jedes andere, außer daß es nie negativ werden kann. Wir haben bei einer VR-Bank nur ein Sparkonto, zu dem lediglich der Kto-Eröffnungsantrag existiert, jährlich Zinsaufstellung und fertig. (Nutzen wir als Bezugskonto für Anlagen anstelle eines Girokontos).
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Bei uns in der Gegend steht an den Theken der unterschiedlichen Bäckereien, dass man doch BITTE bargeldlos zahlen möge, da es hier desöfteren Einbrüche in die Bäckereifilialen gegeben habe, um an die Geldtresore zu kommen. Das eingenommene Geld wird nicht mehr jeden Abend zu Bank gebracht und somit in Tresoren gesammelt.
Es gab auch schon Versuche mit Bezahlen am Automaten, so dass das allabendliche Zählen der Verkäufrinnen ausbleiben durfte. Das ist aber bei einem Versuch in einer Bäckerei geblieben.
Eine Freundin meiner Frau ist bei einer Bäckerei verantwortlich für 15 Filialen und die spricht von vielen Stunden Geldzählen pro Filiale im Monat, da ja immer zwei Verkäuferinnen das eingenommene Geld zählen müssen.
Ich bin zwar auch ein Freund von "nur Bares ist Wahres", aber wenn da ein Insider mit genauen Zahlen aufwarten kann, dann kann ich mich der Wahrheit nicht verschließen.
Übrigens, die Anzahl der Einbrüche in den Bäckereien kann man in der Zeitung nachlesen.
 
Die Großbäckerei mit lokalen Verkaufsstellen dürfte kaum ihre Konten bei der ING führen.
Unsere örtliche Sparkasse nimmt Bargeld nur noch entgegen und zählt dieses nicht. Die Zählung erfolgt dann gesammelt in der Hauptstelle in der Kreisstadt, wobei für jede Zählung 40 Euro Gebühr abgezogen werden. Das bringt unsere Bäckerei, Handwerksbetrieb vor Ort mit Verkauf in der Backstube, in arge Bedrängnis, denn wie teuer soll sie denn die Brötchen machen, um diesen Wucher bezahlen zu können?

Die Suche nach einem aktuellen Bezahlterminal gestaltet sich noch schwieriger, denn hier wissen die Anbieter natürlich genau, was die Sparkasse für die Entgegennahme des Bargeldes verlangt und preist dieses natürlich auf ihre Bezahllösungen mit ein. Zusätzlich müßte die erst sechs Jahre alte Kasse erneuert werden, da diese selbstverständlich nicht kompatibel zu zu den aktuellen Lösungen ist. Und wie teuer sollen die Brötchen noch werden, weil manche jetzt auch noch Wero einfordern?

Wundert Euch bitte nicht, wenn die letzten hochwertigen Handwerksbetriebe jetzt schließen.
 
Die Großbäckerei mit lokalen Verkaufsstellen dürfte kaum ihre Konten bei der ING führen.
Unsere örtliche Sparkasse nimmt Bargeld nur noch entgegen und zählt dieses nicht. Die Zählung erfolgt dann gesammelt in der Hauptstelle in der Kreisstadt, wobei für jede Zählung 40 Euro Gebühr abgezogen werden. Das bringt unsere Bäckerei, Handwerksbetrieb vor Ort mit Verkauf in der Backstube, in arge Bedrängnis, denn wie teuer soll sie denn die Brötchen machen, um diesen Wucher bezahlen zu können?

Die Suche nach einem aktuellen Bezahlterminal gestaltet sich noch schwieriger, denn hier wissen die Anbieter natürlich genau, was die Sparkasse für die Entgegennahme des Bargeldes verlangt und preist dieses natürlich auf ihre Bezahllösungen mit ein. Zusätzlich müßte die erst sechs Jahre alte Kasse erneuert werden, da diese selbstverständlich nicht kompatibel zu zu den aktuellen Lösungen ist. Und wie teuer sollen die Brötchen noch werden, weil manche jetzt auch noch Wero einfordern?

Wundert Euch bitte nicht, wenn die letzten hochwertigen Handwerksbetriebe jetzt schließen.

Die Bäckerei hat vor 6 Jahren noch Kassensysteme angeschafft, die nicht mit Kartenterminals kompatibel sind und möchte die 40€ Umtauschgebühr für Bargeld (wovon reden wir überhaupt? Pro Tag/Woche?) auf die Brötchen umlegen, weil die keine Lösung für günstige Bezahlterminals auftreiben können, weil vermutlich nur bei der Hausbank gefragt wurde?!

Es gibt mittlerweile Obdachlose, die mobile Kartenterminals verschiedenster Anbieter nutzen! Und die Bäckerei bekommt es nicht hin?!
Sorry, aber das ist natürliche Auslese…
 
@gatasa @Ravensberger der Aspekt Bar-Ablieferung ist mir durchgerutscht, aber ..... stimmt. Ich habe nicht sonderlich darauf geachtet, aber inzwischen sind in einigen Filiale die Münzzähler weg und es gab auch Aushänge, daß die Geldbomben-Annahme eingeschränkt wird. Dann noch höhere Gebühren ........... Es ist schon irgendwie eine S.........., daß die Banken inzwischen alles über Gebühren und Serviceeinstellung durch drücken, und letztlich daran verdienen. Ich mache erst seit Schalterschließungen (Coronazeiten mit 100%, inzwischen ist 40-60% Normalität) Online und Kassenautomat per Pin - ging relativ kostengünstig bis ~2020 alles auch ohne. Die Kassenautomaten stehen auch schon auf dem Abstellgleis. Ich hoffe nur noch, daß mir/uns Smartphone-Apps noch möglichst lange erspart bleiben. Souveränität über das eigene Geld ist zum Wunschtraum geworden ....... (Sorry, OT,...............) Es geht nicht um Verstehen oder Können, es gehen einfach Stück um Stück Freiheiten verloren.......... und das schmeckt mir nicht.

Da wir bei ING-Bank-Themen sind: m.W. läßt die ING-Bank Starmoney und ähnliche Online-S/W nicht zu, sondern ausschließlich eigene Anwendungen. War damals keine Alternative für das Extrakonto und mit ein Grund zu kündigen. Hat sich da was geändert ??
 
Wenn wir schon offtopic werden ,dann aber richtig.
Wie ist es zu erklären, dass man erst ab einem Betrag von 5€ per Karte / digital zahlen "darf". Empfängerkonto ist die DZ Bank AG.
Vermeintlich sind es "Strafgebühren" bei Eingang von weniger als 5 €. Ich halte das alles für Unsinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das dürfte an dem dortigen Kostenmodell für Kartenzahlungen liegen, bei dem wahrscheinlich auch ein Fixbetrag pro Zahlung anfällt.
Dieser fällt dann bei "Kleinstzahlungen" halt deutlich stärker ins Gewicht.
 
Das dürfte an dem dortigen Kostenmodell für Kartenzahlungen liegen, bei dem wahrscheinlich auch ein Fixbetrag pro Zahlung anfällt.
Dieser fällt dann bei "Kleinstzahlungen" halt deutlich stärker ins Gewicht.
Das dacht ich mir auch, mir gings aber eher um eine Bestätigung unser beider Verdachts :)
 
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Da wir bei ING-Bank-Themen sind: m.W. läßt die ING-Bank Starmoney und ähnliche Online-S/W nicht zu, sondern ausschließlich eigene Anwendungen. War damals keine Alternative für das Extrakonto und mit ein Grund zu kündigen. Hat sich da was geändert ??
du meinst Systeme, die online auf das Konto zugreifen und dir dann darstellen, zb in einem Haushaltsbuch? doch, das gibts schon. Das kann zB dieser Finanzguru oder auch Outbank.
 
... denn wie teuer soll sie denn die Brötchen machen, um diesen Wucher bezahlen zu können?
Hier kann man quasi bei jedem Hofladen, Bäcker, Selstbedienkühlschrank... mit Twint bezahlen
...Zusätzlich müßte die erst sechs Jahre alte Kasse erneuert werden, da diese selbstverständlich nicht kompatibel zu zu den aktuellen Lösungen ist.
Dann war die Kasse wohl ein grober Fehlkauf.
Und wie teuer sollen die Brötchen noch werden, weil manche jetzt auch noch Wero einfordern?
Der NDR schreibt:
"Niedrigere Transaktionsgebühren für Handel interessant

Für Händler sind die Gebühren für Transaktionen deutlich niedriger als beim Marktführer Paypal oder bei Kreditkartenzahlungen. Sie liegen meist um die 0,77 Prozent des Umsatzes, wobei die genaue Höhe je nach Bank und Vertrag variieren kann. Weiterer Vorteil: Das Geld kommt mit Wero sofort beim Händler an, was dessen Liquidität verbessert."

Die Sparkasse Karlsruhe schreibt:
"Einfach günstiger

Wero wurde direkt von Banken entwickelt, ohne Kreditkarten und Co. Dadurch ist Wero deutlich günstiger. Mit nur 0,77 Prozent Transaktionsgebühr rechnet sich jeder Verkauf. Und je mehr mit Wero gekauft wird, desto mehr steigt Ihre Marge."

Falls es wirklich nur die 0,77 Prozent sind, dann will ich sehen, wie man das mit Bargeldhandling unterbieten will.
Wundert Euch bitte nicht, wenn die letzten hochwertigen Handwerksbetriebe jetzt schließen.
Die schliessen wegen WERO oder Kartenzahlung?
 
Außerhalb dieser virtuellen Forenblase kennt kaum ein Mensch Wero, geschweige denn nutzt es. Ob jetzt meine persönliche Stichprobe oder dieses Forum die extremere Filterblase darstellt, sei mal dahingestellt. Ein Bezahlsystem funktioniert nur durch Netzwerkeffekte. Jeder muss es nutzen können. Aktuell haben es noch nicht mal alle inländischen Kreditinstitute geschafft sich überhaupt dazu zu äußern ob sie es einführen.

Wero ist jetzt nach Paydirekt, Giropay der dritte Versuch während Paypal diese Dienstleistung seit über 25 Jahren bringt.

Zu wenig, zu spät für einen Markt der bereits gesättigt ist, keine Funktionen die nicht schon längst von der Konkurrenz komfortabler abgedeckt werden. Das ist was der Normalo für sich erkennt.

Wir diskutieren hier z.T. über High-End-Hardware und Linux-Optimierungen, aber sobald es ans Bezahlen geht, mutiert die IT-Elite zum Sparkassen-Kunden von 1974. Wir sind schon eine seltsame Truppe aus Tech-Nerds und ewig Gestrigen, die in Teilen am liebsten noch beim Fräulein am Schalter den Überweisungsträger mit dem Kugelschreiber ausfüllen würden, während das Bargeld im Sparstrumpf auf die nächste Währungsreform wartet. :D

Die Romantisierung des analogen Bargelds in einem Hardware-Forum hat schon eine ganz eigene Ironie. :D

Ich nehme mich da überhaupt nicht aus und bitte nicht in den falschen Hals bekommen!
 
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