Hibernate braucht Strom !?

Roger66

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Hallo,

ich habe mein T23 erstmals über Nacht im Hibernate-Modus von XP home SP2 zurückgelassen. Nach ca. 24h waren 11% vom Akku aufgefressen. Ich dachte bislang, dass der Ruhezustand völlig stromlos arbeitet :(.

Das Einschlafen und Aufwecken ging ohne Fehlermeldung und mit dem üblichen Laufbalken vonstatten. Der Akku ist nach mehrtägigem Nichtgebrauch im ganz ausgeschalteten Zustand sonst immer noch auf 100%, einen Defekt schließe ich deshalb aus. Bios und EBC sind aktuell. Alle MS-Patches eingespielt.

Hat jemand ne Idee, wo ich da mal suchen könnte ?

Gruß
Roger
 
Hallo

zu1. 1x :
Ich bin erheitert .
Wenn auch nicht so sehr vom 2. T23

Zu den Fakten :
Ich hiberniere gern meine Thinkpads .
(schon wg des coolen Bildchens mit dem Balken(98) ,
+ unter XP ist der T40/E7K100 in <11sec wach :)
Als da wären T40 T30 T23 2xT22 3xT21 div 600 div 570 etc
die verbrauchen aber ALLE keinen Saft .
Egal ob nun nach 2h oder 2Wochen, es ist lediglich die "normale Entladung zu beobachten
(speziell die fast toten akkus wären dann ja jedesmal auf 0 , + ich lasse sie immer drin )

Hatte das auf diesen Thread hin extra nochmal getestet, T40 30 + 23 ,
nix in der Richtung, dachte auch ich hätte das hier gepostet ....
Zu meiner (+ vielleicht auch allgemeiner) Erheiterung hatte die Ladung im T40 sogar zugenommen :
mit 99% eingeschlafen + 100% aufgewacht :)
Der Unterschied erklärt sich aber imo aus energiemanager/xpp und BMM/PM 98se , vielleicht unterschiedliche Messweisen.
(der 6er Akku hat noch gut 20Wh)

Um hja + mich zu wiederholen , die Info dass hibernation angesagt ist liegt auf den Platten , gut bei meinen 2HD-Thinkies zu sehen
(btw, der bofh lässt gerne Platten im Ultrabay einschlafen + im anderen Rechner aufwachen:)

noch mal :
hibernate braucht keinen Strom

Imnsvho mögliche Ursachen:
wol + flasch over lan etc pp ; defekte Hardware ?


M
fG tom_k
________
2648-DG1 98se..... 2x512MB 40/30GB sxga+ ath5001+ 240Wh etc
 
Naja, ich finde es nicht allzu erheiternd, hätte Hibernate gerne guten Gewissens genutzt.

Ich wiederhole mich zwar, aber ich hatte das T23 komplett gestrippt; Laufwerke, WLAN-Karte und Ethernet raus. Alle WOL-Optionen aus, älteres und neuestes Bios und EBC probiert. IBM XP-Image wieder eingespielt, alles dasselbe, mit geringer Variation des Verbrauchs.

Leider bleibt so nur noch ein Defekt am Board oder I/O-Panel. Ein eingetrockneter Elko ?

Wenn das normale Herunterfahren den Akku auf 100% lässt, der Ruhezustand den Akku jedoch fallen lässt, bleibt letztlich nach den Kriterien oben keine andere Schlussfolgerung.

Meiner braucht dabei mehr als doppelt so viel Strom, wie der des Kollegen. Bei mir ist es tlw. nach einer Nacht 6% Akkukapazität, beim Kollegen nur ca. 2%. Bei diesem bleibt der Akku übrigens beim normalen Herunterfahren auch bei 100%.

Lässt Du die Netzteile Deiner TPs eigentlich angeschlossen, wenn sie im Ruhezustand sind ?

Gruß
Roger
 
ich nicht und bei mir wird kein Strom gebraucht, hibernaten is "runterfahren" :)

wird einfach ein File auf der Platte angelegt mit den RAM daten, hab ich das nicht schonmal hier gesagt? :o
 
Hallo Roger66,

ich habe mir auf deinen Wunsch hin diesen Thread nochmal durchgelesen. Ich werde aus deinem Problem nicht schlau. Tatsächlich schicke ich zahlreiche T23 und T43 ohne Probleme (d.h. Stomverlust) in den Hibernate (nicht Stand-by!). Alle in unterschiedlichen Konfigurationen. Die dösen dann strom- und problemlos vor sich hin.

Früher hatte ich mit den Toshibas solche Probleme, aber das war auch der Grund, warum ich auf IBMs umgestiegen bin.

Vielleicht liegt es es an deinem Akku? Ist das ein Nachbau oder ein Original? Falls du es noch nicht gemacht hast - tausch den Akku doch mal mit dem deines Kollegen. Vielleicht liegt es daran.

Viel Glück,
G.
 
Moin,

auch ich finde nur eine mögliche Erklärung: es sind irgendwelche Alarmtrigger auf Netzwerkkarten (Wake-on-LAN, WLAN-Wakeup o.ä.) gesetzt.
 
@goonie:

Wenn der Akku beim normalen Herunterfahren per "Beenden" tagelang weiter auf 100% bleibt, sollte er doch o.k. sein, oder ? Auch habe ich es wechselweise mit Hauptakku und Ultrabay-Akku probiert - kein Unterschied.

Es werden zurück gerechnet immer knapp unter 20 mA aufgenommen.

Lässt Du Dein Netzteil dran, oder ziehst Du es ab ?
Könnte der entscheidende Unterschied sein. Ich ziehe es T23-seitig immer ab.


@frimp:

Nee, alle Wake-On-LAN-Optionen sind definitiv aus - Ethernet und Modem war sogar probeweise ausgebaut.

Gruß
Roger
 
Tja,

der Fehlerstrommöglichkeiten gibt es in der Elektrotechnik praktisch beliebig viele.

Von der diffundierten Eingangsschutzdiode im internen Netzteil, wo sich dann ein Strom Sperr-Richtungvon bis zu 20 mA aufbauen kann (na , so ein Zufall aber auch) bis hin zu irgendwelchen leitfähigen (Salz, Zucker, Schweiss) "Belägen auf diversen Leiterplatten. das kommt öfter vor, als man denkt.

Aber:

DER Effekt würde dann sowohl bei schlafendem Gerät (Hibernate=Suspend-to-disk) GENAU SO auftreten wie bei abgeschaltetem Gerät.

Da dem nicht so ist, scheidet meiner Meinung nach eine HW-Ursache aus; es MUSS also ein "konfigurationsabhängiger Effekt sein.
Irgend "ETWAS" was bei "aus" ganz, und bei "hibernate" nicht oder nur teilweise abgeschaltet wird.
Alles andere wäre unlosisch und es heisst ja schliesslich DAS Thinkpad und nicht DIE Thinkpad...
Selbstentladung des Akkus haben wir ja auch schon durch den "Entnahmetest" ausgeschlossen.
Und beim Hochfahren hängt ja das Netzteil wieder mit dran.
Und bei zwei Tagen wird der akku stärker entladen; ein nach dem Schlafzustand "zu spät" anspringendes Netzteil kann es also auch nicht sein.

Hier hilft jetzt wirklich nur noch try and error mit schrittweiser Demontage der [eingebauten] Peripheriehardware...

Nur meine Meinung.

Viel Erfolg!

Gruß
Anfänger

P.S. Du bist nicht allein! Mich würde das auch nerven. "Geht nicht, gibt's nicht!"
 
@all:

Danke für die konstruktive Beteiligung der letzten Postings !


@Anfänger:

Interessante Überlegung. Aber kann diese Diode nicht erst dann wirksam sein, wenn das Netzteil auch angeschlossen ist ? Dreck auf der Platine kann ich weitest gehend ausschließen, die habe ich genau angesehen, soweit man da dran kommt. Müsste beides IMHO auch beim normalen Herunterfahren wirksam sein.

Wie Du schon sagst, es muss funktionsabhängig sein.

Irgend "ETWAS" was bei "aus" ganz, und bei "hibernate" nicht oder nur teilweise abgeschaltet wird.
Perfekt formuliert :) . Leider aber von IBM nicht so perfekt dokumentiert ...
Ohne tiefer gehendes Wissen über die Unterschiede beider Abschaltvarianten - das dazu allg. bekannte Wissen außen vor - wird es kaum zu einer Diagnose kommen. Mich beruhigt jedoch etwas, dass mein Kollege das gleiche Phänomen nachweisen konnte.

Ansonsten funzt das Gerät einwandfrei. Manchmal kommt es bei "Neu starten", also Herunterfahren mit automatischem Neuboot zu einem langen und zwei kurzen Pieptönen. Dann muss er hart abgeschaltet werden, bootet danach aber wie gewohnt. Das macht er nur bei diesem "Neu starten" und nur sporadisch. Könnte da ein Zusammenhang mit dem Leckstrom bestehen ?

Gruß
Roger
 
Hallo,

ich habe jetzt einen anderen Kollegen mit Dell-Notebook (wenige Monate alter Centrino unter XP SP2) das gleiche Spiel machen lassen:
Er hatte nach 4h Ruhezustand eine Akkuanzeige, die von 100% ausgehend auf 98 % gefallen war.
Beim Herunterfahren bleibt hingegen auch sein Akku auf 100%.

Also scheint das doch eher normal zu sein ... ?

Gruß
Roger
 
@tuete

Ich bitte um Entschuldigung, wenn meine Anmerkung als Beleidigung aufgefasst worden ist - dies war nicht beabsichtigt.

Meine Bemerkung war als Folgerung gemeint: ....Denn was soll man von jemandem denken, der vergleichsweise beharrlich behauptet, dass "sein Auto im abgeschalteten Zustand in der Garage Benzin verbraucht..."

Ich gebe Dir Recht, dass man auf solche Dinge gar nicht erst posten soll... werde dies auch nicht mehr machen... - ist sowieso reine Zeitverschwendung...
 
Original von Roger66
@goonie:

Wenn der Akku beim normalen Herunterfahren per "Beenden" tagelang weiter auf 100% bleibt, sollte er doch o.k. sein, oder ? Auch habe ich es wechselweise mit Hauptakku und Ultrabay-Akku probiert - kein Unterschied.

Es werden zurück gerechnet immer knapp unter 20 mA aufgenommen.

Lässt Du Dein Netzteil dran, oder ziehst Du es ab ?
Könnte der entscheidende Unterschied sein. Ich ziehe es T23-seitig immer ab.

Hallo Roger,

also ich mache grundsätzliches alles stromlos, entweder per Steckerleiste (Dock) oder komplett abstöpseln (Maus raus, Stromstecker raus).

Ich muss dazu sagen, dass ich für T23 mit Ausnahme des Ultrabay-Akkus keine Original-Akkus verwende. In den ganzen Geräten sind alles nur Nachbauten bzw. refurbished-Akkus drin. Bis auf die Thy-Akkus, die mir nur Ärger machen, sind alle anderen ok.

Leider kann ich nicht so genau messen wie du. Ich verwende Hibernate auch nur sehr selten, weil XP sich dann doch öfter mal verschluckt bei WLAN (Huch, anderes Netz) oder USB-Devices.

Viele Grüße
G.
 
Danke für die Nachfrage. Leider nein :(.

Das Problem ist ohne weiteres wohl nicht zu beseitigen. Ich nutze Hibernate nur noch sporadisch, etwa wenn ich weiß, dass ich am gleichen Tag an ein Auto zur Onboard-Diagnose muss und dort nicht zu lange aufs Booten warten möchte. Oder wenn ich in Kürze das Notebook mit GPS-Maus im Auto zur Navigation nutzen will. Dann spielt die vorherige geringe Akkuentladung keine Rolle. Genau genommen könnte ich den Rechner dazu auch gleich im Standby lassen, das braucht auch nicht so viel mehr.

Längere Zeit kann ich das Teil leider nicht im Ruhezustand liegen lassen, dafür fahre ich es komplett herunter. Ich nutze den Ruhezustand am Desktop aber auch nur äußerst selten, von daher fällt mir das nicht allzu schwer ;) . Es gibt eh häufige Installationen/Updates etc., die sowieso einen Neustart erfordern. Und ich habe traditionell immer recht schnelle Platten verbaut und achte auf ein schlankes System, sodass die Bootzeiten sich in Grenzen halten. Nach dem Boot warte ich dann trotzdem noch auf den AVM DSL-Router, der 2 min für den Sync braucht :rolleyes:.

@Goonie:
Leider kann ich nicht so genau messen wie du.
Gemessen ist das nicht. Ich habe nur per Dreisatz aus der Akkukapazität vorher/nachher und der Zeit auf die Stromentnahme zurückgerechnet ;) .

Gruß
Roger
 
@roger66

"es gibt von MS einen Patch, der immer alle 4 Buttons beim Herunterfahren anzeigt"

wo gibt es das Patch (ich kenne die Option mit den 4 von anderen Laptops) ?

Könnte ich gebrauchen
MERCVR
 
Hmmmmm - ich habe mir den Thread nun nicht komplett duchgelesen - wollte aber anmerken das ich das Problem bei meinem R60 auch habe!

Wenn ich das in den Ruhezustand fahre, nuckelt es auch immer etwas am Akku.

-----------------

Ich kann das sogar hören :rolleyes: :)
Da läuft irgendein Schaltregler wenn er im Ruhezustand ist - wenn ich das Ohr auf das TP lege - in der nähe des LAN Ports - höre ich ein ganz leises fiepen. (nichts was stören würde - nur saugt das am Akku!)

Und ja ich bin mir sicher das desch vom TP kommt. Alle anderen Geräte habe ich probeweise abgeschaltet.

Irgendwas muss da also noch laufen im Ruhezustand - das war bei meinem alten Samsung nicht so - da lief nix - jedenfalls habe ich nix davon bemerkt.

Also würde mich auch mal interessieren wenn jemand eine Lösung findet!
 
Hallo

Also mein T30 xpp sp2 offenbar auch .
Sorry wg der Fehlinfo weiter oben , hatte ja auch recht vehement Richtung Nichtverbrauch gepostet.
Der Verlust liegt allerdings auch nur so bei max 3% , eher weniger, da meine 2 T30 Akkus echt fett sind
hatte ich es wohl als normalen Abbau interpretiert, der ja auch ausgebaut auftritt
(dieser beträgt aber meist nur um 1% , je nach Akkuzustand mehr)

Warum wird mir nicht klar, jedenfalls ist kein Saft nötig um Hibernate aufrechtzuerhalten :
Ne hibernierte HD wacht (je nach OS + Hardware;) auch im anderen Rechner auf
Ein hiberniertes TP versucht nicht mit anderer unhibernierter Platte aufzuwachen ,
kommt die alte hibernierte HD wieder rein wacht es auf als wär zwischendurch nix gewesen .
Imo eindeutiger Beweis dass alle hib-Infos auf Platte liegen (wie z.B. auch die für F11/aibm)

Könnte ein Hardwaredefekt sein , wenn es nur bei einigen Thinkpads auftritt.
Das bios kann auch noch ne rolle spielen , Version + Einstellungen.
Wenn es alle machen , "möglicherweise" ein F?hler im Schaltungsesign, oder ich bin zu doof den Grund zu checken.

Mein T23 (xpp sp2/98se etc) scheint es nicht zu machen , oder es liegt unter der Wahrnehmungsgrenze,
ne echte Verbrauchsmessung an den Kontakten hab ich nicht exerziert.

Die 570er sind allerdings auch recht verdächtig , da die Akkus aber so ausgenudelt sind ,
mach ich mal besser (noch) keine präzise Angabe ...

Das 560(98se) scheint nicht betroffen ; X20 fängt grad erst damit an

Patch wär gut , scheint aber nicht existent .
Akku raus ist eigentlich keine Lösung (oder würdet Ihr die Autobatterie id Garage abklemmen?)
bleibt der (Garantieverfall...) wieauchimmer Hack, der den Akku trennt , am besten noch automatisch ;)

MfG tom
 
Moin,

ich glaube ja immer noch an einen Fehler im BIOS, der dafür sorgt dass die eingebaute WLAN- bzw. LAN-Karte Saft bekommt, in der irrtümlichen Annahme, auf ein Wake-On-Paket vorbereitet zu sein.
Guckt man sich die Bugfix-Reports der BIOS-Versionen diverser Hersteller an, wäre das nix Neues...
 
Um dem zu entgegnen, hatte ich ja Ethernet-, Modem- und WLAN-Karte schon ausgebaut.
Ergebnis war das gleiche ...

Gruß
Roger
 
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