Hardware Aufrüstung Desktop PC

Thomebau

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Hi,
der Rechner meines Vaters stößt so langsam leider ziemlich an seine Grenzen, daher wird es Zeit diesen ein wenig aufzurüsten.
Folgendes ist zur Zeit verbaut:
- 8Gb DDR3 RAM
- Samsung 840 SSD (128Gb)
- mehrere 3,5" HDDs (SATA)
- 1 5,25" DVD Brenner (SATA)
- AMD 6-Kern CPU (fragt mich bitte nicht welche genau)
- irgendein billiges mATX Board von Asus
- die in der CPU integrierte Onboard Grafik (reicht dicke!)

Im Grunde genommen braucht er nur mehr CPU Leistung und eine SATA 3 Schnittstelle damit er die SSD ausreizen kann.
Also ein neues Board + CPU.
Ich wollte so in Richtung Haswell i5 gehen, oder ist der Preis/Leistungs mäßig noch nicht so günstig wie die Vorgänger Generation?

Budget kann er noch nicht so genau festlegen, erst mal schauen was es so gibt und wie viel Leistungszuwachs das bringt zu seinem jetzigen System. Aber ich denke mehr als 250€ wird er eher nicht investieren wollen.
 
Natürlich weiss ich nicht wo genau der Flaschenhals sitzt obwohl mir schwant es wird die CPU sein.

Was aber die SSD betrifft, ich habe verschiedene Rechner mit SATA I bis III in Verbindung mit SSDs und würde blind in keinem Fall bei normaler Nutzung sagen können ob die SSD mit SATA I, II oder III angebunden ist.
 
Hallo,

was macht Dein Vater mit dem PC? Ist die SSD schon ziemlich voll, so daß häufig auf die normalen HDDs zurückgegriffen werden muß? Alleine das könnte den Rechner schon deutlich ausbremsen...

Servus,

Christian
 
Er arbeitet viel mit Fotos, und gerade da habe ich als Flaschenhals die CPU ausgemacht, die rennt einfach oft auf 80% und mehr Auslastung. Der Rechner wurde auch etwas flotter nach einer Übertaktung, aber da spielte irgendwann der RAM nicht mehr mit und wurde instabil.
 
Für 250€ wäre ja ein Quadcore I5 samt Mainboard drin.

Vielleicht solltest du vorher doch rausfinden welche CPU jetzt genau verbaut ist um sicherzugehen dass hier der Flaschenhals sitzt.
Oder woher weißt du dass das jetzige Board kein SATA 3 unterstützt?
 
DDR3 lässt auf einen Rechner schließen der nicht steinalt ist. Daher würde ich mich wundern wenn SATA der Flaschenhals sein soll.
 
Das muss er ja nicht zwingend sein, aber wenn neu, dann jawohl SATA 3...
Ich schaue am Wochenende mal nach welche CPU genau drin ist.
 
Er arbeitet viel mit Fotos, und gerade da habe ich als Flaschenhals die CPU ausgemacht, die rennt einfach oft auf 80% und mehr Auslastung.
Photobearbeitung wird beschleunigt durch viel RAM und viele Prozessorkerne (Intel sind besser als AMD) und dem richtigen Programm, dass mit vielen CPU-Kernen arbeitet. Z.B. Photoshop kann und macht das.
Photoshop braucht aber genügend Platz am Stück auf der Platte für die Auslagerung der Zwischen-Bilddateien. Also da mal nachsehen, was eingestellt ist.
Die CPU kann auch 80% ausgelastet sein, wenn sie Bilder zerstückelt auf der Platte verteilen muss... Sata 2 und viel Platz am Stück auf einer schnellen Festplatte reicht da.
 
AMD 6-Kern CPU (fragt mich bitte nicht welche genau)
Genauer wäre besser.
Ein 6-Kern PhenomII (oder gar FX6xxx) ist auf Höhe eines i7. Ein i5 wäre ein Rückschritt, auch wenn die Gesamtplattform neueren Datums.

mehrere 3,5" HDDs (SATA)
Mehrere HDD werden im gleichzeitigen Zugriff zum extremen Flaschenhals. Besser nur eine (große) HDD.

Uwe
 
80% auf einem Kern oder allen? Es gibt nur eine CPU Reihe mit 6 Kernen von AMD, den Phenom X6 und wenn es sich um gut parallelisierbare Prozesse handeln sollte, die wirklich 80% auf 6 Kernen machen, dann bumst das Ding auf jeden Fall auch die eine oder andere i5 CPU weg! Vielleicht ist die Kühlung schlecht oder hinüber (Das Teil hat mehr Abwärme als ein i7) und das Teil throttelt? Für Fotos und flüssig mit SSD ist die CPU allemal genug. Wo der X6 schlecht ist, ist halt die Single Core Performance, aber auch da reicht bei Fotos immer noch ein C2D mit SSD und 8GB RAM für alles nicht superanspruchvolles, ich glaube eher da ist was am System faul!
Wenn du sagen würdest der X6 muss weg, wegen Stromverbrauch, dann stimme ich Dir sofort zu, weil der kam mein ich ab Werk mit WaKü ;-)

Photoshop versucht in den neueren Versionen auch die eine oder andere Sache über die GPU zu regeln, wenn die Kacke is...Kanns auch das sein! Aber ein X6 hat echt Bums! Da kommste mit nem modernem i5 vielleicht 10-20% schneller weg! DDR3 is auch günstig, wenn er RAWs macht, dann einfach 32GB rein! Wie ist denn die RAM Auslastung?
 
Zuletzt bearbeitet:
als Flaschenhals die CPU ausgemacht, die rennt einfach oft auf 80% und mehr Auslastung.
Wo ist das Problem dabei? Du baust doch nicht irgendeine schnelle CPU ein und läßt die durch deine Bildverarbeitung nur zu 20% auslasten. Wenn deine Software vernünftig alle Kerne benutzt, wird die CPU bei rechenintensiven Sachen auch bis 100% ausgelastet. Ich persönlich halte zwar nchts von AMD CPUs, aber mit einem i5 wirst du dich nicht wesentlich verbessern, wenn überhaupt.
 
Was macht dein Vater denn konkret, wenn er "viel mit Fotos" arbeitet, und welche Software nutzt er dazu? Und welche Software läuft generell so auf dem Rechner? Was wird damit außer Bildbearbeitung noch gemacht?
Wie äußert es sich in der Praxis, wenn "das System an seine Grenzen kommt"? 80% CPU-Auslastung (auf einem oder allen Kernen?) sind je nachdem, was gerade gemacht wird, ja nicht per se ein Hinweis auf eine zu schwache CPU. Es wird eben bei Bedarf immer die Leistung genutzt, die zur Verfügung steht, wenn sie benötigt wird.

Was die Hardware betrifft, ist das System eigentlich noch ziemlich aktuell, und ich kann mir kaum vorstellen, dass hier tatsächlich eine Aufrüstung sinnvoll oder gar notwendig wäre. Je nach Nutzungsweise vielleicht noch am ehesten eine größere SSD, die vielen HDDs durch eine große ersetzen und evtl. noch mehr RAM, aber selbst das kann ich mir ehrlich gesagt nicht so recht vorstellen. Kannst du ausschließen, dass das System womöglich mit Malware infiziert ist? Im Zweifelsfall würde ich das System erstmal sauber neu aufsetzen, bevor ich mir Gedanken um neue Hardware mache.

Damit man dir bzw. deinem Vater wirklich sinnvoll helfen kann, müssten aber wirklich zunächst mal die obigen Fragen beantwortet werden. Außerdem wäre gut zu wissen, welche CPU konkret verbaut ist, wie voll die SSD und die HDDs sind und welches OS zum Einsatz kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein 6-Kern PhenomII (oder gar FX6xxx) ist auf Höhe eines i7. Ein i5 wäre ein Rückschritt, auch wenn die Gesamtplattform neueren Datums.
Der FX6100 ist um Längen schlechter als jeder aktuelle i5: http://www.tomshardware.de/cpu-prozessoren-apu-intel-amd,testberichte-241783-3.html
Im Single-Thread-Benchmark bringt er die Hälfte von aktuellen i5 oder ein Drittel von schnellen/aktuellen i7. Aber auch Multi-Threaded kann ein aktueller i5 50% mehr schaffen als der FX6100, trotz seiner 6 Kerne.
 
Der FX6100 ist um Längen schlechter als jeder aktuelle i5
Kann zwar im verlinkten Vergleich auf die Schnelle den FX6100 nicht finden,
aber 6*3,3 GHz gegen beispielsweise 4*3,2-3,6 GHz ( http://ark.intel.com/de/products/75043/Intel-Core-i5-4570-Processor-6M-Cache-up-to-3_60-GHz )
Auch wenn man einkalkuliert, dass aktuelle Intel Prozessoren höhere Effizienz pro GHz aufweisen, kann der Unterschied nicht sooo gewaltig sein.

Auf jeden Fall haben die AMD 6-Kerner in der Regel reichlich Leistung, ich würde in diesem Fall (da die CPU ja auch nur zu 80-90% ausgelastet wird) eher bei Grafikkarte oder den vielen verbauten HDDs ansetzen (evtl. lohnt sich ein Ersatz der HDDs gegen 1 oder 2 1TB Platten oder eine Auslagerung älterer Dateien auf ein externes RAID)
zudem können fast volle Platten (auch auf die SSD bezogen) ein System stark einbremsen
Auch eine Kontrolle des Systems auf Bloatware schadet bestimmt nicht (die größte Maschine nutzt nix, wenn 50% der Leistung in unnötigen Hintergrundprozesen verdampfen)
 
Meine ganz bescheidene und nicht repräsentative Meinung:


Ich persönlich halte zwar nchts von AMD CPUs
Endlich mal einer der es ausspricht......

Auf jeden Fall haben die AMD 6-Kerner in der Regel reichlich Leistung
Ja, gebe Dir vollkommen Recht. Nur schade dass AMD es nicht schafft daraus auch wirkliche Rechenperformance zu kreieren und es lediglich schafft die vorhandene Leistung in Krach (Lüfter) sowie Wärme umzuwandeln (darum muss der Lüfter ja auch soviel ackern...).
Die Dinger sind im normalen Alltag einfach nur grottenlangsam, egal wieviel Gigaherz da drauf gedruckt werden.
Nicht umsonst kosten die CPUs nur ein Viertel gegenüber Intel, und drückt genau das Rechenleistungsverhalten aus.....

Wir haben neulichst einem Kunden, der sich vor einem halben Jahr für relativ viel Geld einen Desktoprechner mit AMD A4-5300 CPU hat aufschwatzen lassen und jetzt weitere Desktops für Office Tätigkeiten benötigte, einfach ein paar "olle" HPs mit einer C2D E8400 CPU hingestellt. Die Dinger laufen im Office Betrieb wesentlich geschmeidiger, obwohl die CPUs schon im Jahre 2008 vorgestellt wurden und die AMD Krücken von 2012 stammen.....
Siehe auch hier: http://cpuboss.com/cpus/Intel-Core2-Duo-E8400-vs-AMD-A4-5300
 
Kann zwar im verlinkten Vergleich auf die Schnelle den FX6100 nicht finden,
Dann schau nochmal...
aber 6*3,3 GHz gegen beispielsweise 4*3,2-3,6 GHz
Auch wenn man einkalkuliert, dass aktuelle Intel Prozessoren höhere Effizienz pro GHz aufweisen, kann der Unterschied nicht sooo gewaltig sein.
Doch, siehe Link.

Extra für dich schreib ich mal ein paar Werte raus:
Cinebench R15, single threaded:
AMD FX-6100 3,3GHz: 70,1
AMD Phenom II X5 1055T 2,8GHz: 85,4
AMD Phenom II X6 1100T 3,3GHz: 92,4
Intel Core i5-2400s 2,5GHz: 112,3
Intel Core i5-3330 3GHz: 115,1
Intel Core i5-4430 3GHz: 124,7
Intel Core i5-3550 3,3GHz: 132,2
Intel Core i5-3470 3,2GHz: 133,4
Intel Core i5-4670k 3,4GHz: 145,1
Intel Core i5-4690 3,5GHz: 150,9
-> Single-Threaded liegen alle getesteten 4-Kern i5 vor den 6-Kern AMDs. Sogar der 2400S mit 65W TDP - halb so viel wie die Phenom. Und auch der FX hat eine 50% höhere TDP als der 2400s. Interessant auch, dass der Phenom II schneller ist als der FX - aber gut, 95W TDP vs. 125W TDP, da muss ja auch ein bisschen was in Rechenleistung und nicht nur in Wärme umgesetzt werden.
und noch zum Vergleich:
Intel Core i7-4790k 4GHz: 173,1

Cinebench R15, multi threaded:
Intel Core i5-2400s 2,5GHz: 352,7
AMD FX-6100 3,3GHz: 371,0
Intel Core i5-3330 3GHz: 418,7
AMD Phenom II X6 1055T 2,8GHz: 423,8
Intel Core i5-4430 3GHz: 449,7
Intel Core i5-3470 3,2GHz: 483,6
Intel Core i5-3550 3,3GHz: 488,2
AMD Phenom II X6 1100T 3,3GHz: 493,8
Intel Core i5-4690 3,5GHz: 522,0
Intel Core i5-4670k 3,4GHz: 539,8
-> Auch hier kann der FX-6100 ausschließlich den 2400S überholen - und das nur knapp. Trotz 50% höherer TDP, 2 Kernen mehr, 2 Threads mehr und 800 MHz höherer Takt. Traurig, dass da der Abstand so marginal bleibt. Nur die "alten" Phenom II mit 6 Kernen können mit den i5 mithalten, müssen sich nur von den "Topmodellen" aus der i5-Reihe geschlagen geben. Aber auch hier muss man bedenken, dass die Phenom II eine mehr als 50% höhere TDP und 2 Kerne/2 Threads mehr haben als die Intel.
und noch zum Vergleich:
Intel Core i7-4790k 4GHz: 844,0

Ich finde das (leider) vernichtend für AMD. Bei 50% mehr Kernen/Threads und 50% höherer TDP können sie zum Teil gerade so eben mit manchen i5 bei Auslastung aller Kerne mithalten.

Bei ähnlicher TDP hat ein aktuelles Modell (FX-6100) dagegen keine Chance gegen alle i5 trotz 2 Kernen mehr. Single-Threaded können die AMDs nicht einer einzigen Intel i5-CPU das Wasser reichen.

So traurig das ist, aber AMD-CPUs kann man höchstens aus Preisgründen empfehlen. Keinesfalls aber aufgrund der Leistung oder dem Stromverbrauch.

Ich bleibe also dabei: i5-4690 hat verglichen mit dem FX-6100 die knapp 2,2-fache Leistung single threaded, ein i5-4670k verglichen mit dem FX-6100 die knapp 1,5-fache.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Dinger laufen im Office Betrieb wesentlich geschmeidiger, obwohl die CPUs schon im Jahre 2008 vorgestellt wurden und die AMD Krücken von 2012 stammen.....
Der Vergleich hinkt aber etwas (oder hast du den AMD-Desktop auch neu aufgesetzt?) auch die restliche Hardware ist bei solchen Office-Kisten oft ausschlaggebend (eine SSD ist ein Quantensprung und auch Grafik und RAM können gewaltige Unterschiede ausmachen)
Ich hab vor kurzem für jemanden einen Desktop mit AMD FX8 CPU, reichlich RAM, dedizierter Mittelklassegrafik und SSD aufgesezt und die Kiste rennt auch nicht spürbar langsamer als mit einem aktuellen i7 und das bei nahezu halbem Prozessorpreis ;)
Mal schauen, welche Figur die C2Ds in 'nem halben Jahr bei identischer Nutzung machen.

Zudem hat hier noch keiner erwähnt, dass sich beim Wechsel von AMD auf Intel sicherlich das Betriebssystem nicht einfach portieren lässt (schon bei Generationenwechseln auf ähnlicher Prozessorarchitektur ist ein Neuaufsetzen ratsam, beim Wechsel von AMD auf Intel umsomehr)


Und eigentlich geht's hier ja nicht um AMD vs Intel, auch Stromverbrauch und Abwärme sind eher zweitrangig,
eher geht's darum, ob der bereits vorhandene Prozessor das System merklich einbremst und das wage ich zu bezweifeln,
zudem der Threadersteller "nur" von 80% CPU-Last spricht, zugleich auf integrierte Grafik setzt und viele HDDs im System hängen!


P.S: von Benchmarks halte ich generell wenig (die wenigsten davon nehmen normalen office-Alltag als Grundlage und nur wenige unterscheden zwischen Spieleleistung, Video-/Grafikbearbeitungsleistung und purer Rechenleistung auf verschiedenen Berechnungstypen)
 
Zuletzt bearbeitet:
(oder hast du den AMD-Desktop auch neu aufgesetzt?)
Ja, beide Rechner wurden neu aufgesetzt. Und nein, im Intel basierten ist keine SSD drin, denn dann wäre es ja zu einfach.

Evtl. hat man ja gemerkt, dass ich nicht gerade ein Freund von AMD Desktop CPUs bin. Wie sagte Otto (Waalkes, falls den keiner mehr erkennt) damals schon: (Jedenfalls so ähnlich).
Solange ich zwei gesunde Hände habe kommt mir keine AMD CPU in den Desktop/Notebook.....oder war das keine Frau ins Haus ?

Ich finde das (leider) vernichtend für AMD. Bei 50% mehr Kernen/Threads und 50% höherer TDP können sie zum Teil gerade so eben mit manchen i5 bei Auslastung aller Kerne mithalten.
Da sind wir zwei Beiden klar einer Meinung :thumbup:

Bei AMD gilt performancetechnisch immer: You got what you paid for. Kosten nur die Hälfte, leisten dafür aber nicht mal soviel.....
 
Wenn du sagen würdest der X6 muss weg, wegen Stromverbrauch, dann stimme ich Dir sofort zu, weil der kam mein ich ab Werk mit WaKü ;-)

Also der X6 braucht gar nicht soviel Strom, ein Phenom II X4/X6 ist im Idle deutlich unter 100W (mit kleiner Grafik oder IGP und 80+ NT durchaus 60W) und bei Last dann bei max. 200W im Alltag.

Ihn deswegen auszusortieren ist Quatsch, es sei denn sein Dad betreibt das professionell und braucht die Kiste >8h am Tag.

Weiterhin kommt es aufs Programm am, Lightroom skaliert wohl sehr gut mit vielen Kernen und hat sogar Nutzen von Hyperthreading (HT). Bei Photoshop kann das schon wieder anders aussehen (auch wenn beide Progs ausm selben Haus kommen)
http://www.pcgameshardware.de/CPU-Hardware-154106/Specials/CPU-fuer-Photoshop-und-Lightroom-1109093/

(https://www.youtube.com/watch?v=MRvQYVjLBKY)

Der Phenom II X6 1100T (hat 3,2Ghz, ein 1045T z.b. nur 2,7Ghz) ist hier 10% langsamer als ein i5 2500k. Ein FX 6350 aber sogar 2 Punkte besser als der i5.
Kommt also drauf an welche CPU wirklich verbaut ist.

Lohnen tut sich m.E. erst ein Core i7 bzw. ein Xeon mit 4 Kernen + HT.
Da muss man dann aber einplanen:
- 200€+ für die CPU
- 50€+ fürs Board
- 70 oder 140€ für 8GB/16GB RAM (oder man nutzt den vom Phenom)

Bevor man also umrüstet sollte man genau analysieren was bremst !
Mal CPU-Z anwerfen und schauen ob der volle Takt anliegt beim berechnen.

Meine ganz bescheidene und nicht repräsentative Meinung:
...und leider etwas uninformierte Meinung...

Endlich mal einer der es ausspricht......

Wir haben neulichst einem Kunden, der sich vor einem halben Jahr für relativ viel Geld einen Desktoprechner mit AMD A4-5300 CPU hat aufschwatzen lassen und jetzt weitere Desktops für Office Tätigkeiten benötigte, einfach ein paar "olle" HPs mit einer C2D E8400 CPU hingestellt. Die Dinger laufen im Office Betrieb wesentlich geschmeidiger, obwohl die CPUs schon im Jahre 2008 vorgestellt wurden und die AMD Krücken von 2012 stammen.....
Siehe auch hier: http://cpuboss.com/cpus/Intel-Core2-Duo-E8400-vs-AMD-A4-5300

Ob er sich den 5300 für viel Geld hat aufschwatzen lassen hat nichts mit der Leistung eines AMD zu tun sondern mit der Unwissenheit des Kunden von der Materie und dem Reinfall auf Werbung.
Im Intel Segment hätte er fürs gleiche Geld vermutlich nen Atom bekommen, na schönen Dank ;)

Bevor du alles über einen Kamm scherst solltest du dich besser informieren.
Der A4 5300 ist die allerkleinste APU für Sockel FM2. Zwar von 2012, aber nur ein Modul und quasi 2 Kerne. Das der nicht vor Leistung strotz hat man schon vor 2,5 Jahren rausgefunden:
http://www.computerbase.de/2012-11/alle-desktop-trinity-im-cpu-vergleichstest/
http://www.computerbase.de/2012-11/alle-desktop-trinity-im-cpu-vergleichstest/5/#abschnitt_gesamt

Im Mittel hat ein 3,4 Ghz Phenom II X4 70% mehr Leistung (je nach Takt und Multithreadnutzen liegt der X6 ähnlich).
Weiterhin hat man damals schon festgestellt das die 1 Moduler=2 Kerner recht träge wären, trotz hohen Taktraten, das steht da auch im Fazit:

http://www.computerbase.de/2012-11/alle-desktop-trinity-im-cpu-vergleichstest/14/
Ein mehr als drei Jahre alter Athlon II X2 für nicht einmal 40 Euro macht den neuen kleinen „Trinity“ immer noch etwas vor, wenn es um Prozessorleistung geht, obwohl diese von vielen Zusatzinstruktionen profitieren können, an die beim Athlon II X2 nicht einmal zu denken war. Die Realleistung der „Trinity“ mit einem Modul ist erschreckend schwach, so dass der drei Jahre alte „echte“ Zweikern-Prozessor Athlon II X2 trotz bis zu 500 MHz weniger Takt (3,3 GHz zu 3,8 GHz maximaler Turbo beim A6-5400K) in fast jedem Test die Nase vorn hat. Dies bestätigen nicht nur die Benchmarks, auch im realen Alltag steht man mit beiden Modellen oft genug vor der Frage, ob das Programm eventuell abgestürzt ist, oder doch noch weiter lädt. Natürlich bieten die beiden kleinsten „Trinity“ zusätzlich eine Grafikeinheit, doch wie unser paralleler Test zeigt, ist auch diese nur für den Minimaleinsatz geeignet.

Nicht besonders positiv zugegeben, aber es ist eben auch das Einstiegsmodell vom Sockel FM2 was damals 45€ und und heute 29€ neu kostet.
Dafür hat man zu dem Zeitpunkt den E8400 gerade mal gebraucht bekommen für das Geld und hat eben keine Grafik onboard die immerhin HD beschleunigen kann.

Und auch wenn ich die letzten 2-3 Jahre privat Intel gekauft habe (gebraucht), weil die Energieeffizienz besser ist und ich die bessere IGP nicht brauche und fast passive Kühllösungen mag, aber gibt es immer noch gute und günstige AMD CPUs.

Letzten Herbst habe ich einen Rechner gebaut der 9 ! Fernseher gleichzeitig ansteuern sollte, da war die praktikabelste Lösung ein AM3 Board mit 3 vollen PCIexpress x16 Lanes und einem FX 6300 dazu.
Und 3x ne AMD HD5450 Flex für je 40€ rein, sodass alles mit DVI (lange Kabel lagen schon) angsteuert werden konnte.

Bei Intel hätte allein das Board >100€ gekostet und als CPU wäre gerade mal so ein i3 drin gewesen.

Für inzwischen 57€ gibt es den FX4300 neu, 4x3,8Ghz da gbit es nichts zu meckern. Selbst wenn der hier und da ne Ecke langsamer ist als ein i3, der kostet aber mind. 100€ derzeit.
http://geizhals.de/?cat=cpuamdam3p


Unterm Strich bleibt:
Bevor der TE viel Geld in die Hand nimmt sollte erstmal analysiert werden wo es klemmt (volle SSD, konvertieren auf langsamer HDD, voller Takt) und dann kann man weiter sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei AMD gilt performancetechnisch immer: You got what you paid for. Kosten nur die Hälfte, leisten dafür aber nicht mal soviel.....
Also Preis-Leistungstechnisch hat AMD durchaus einiges an interessanten Prozessoren zu bieten, nur mit der Energiebilanz schaut's leider oft mies aus :(

Trotzdem bleib ich hier bei meiner Vermutung, dass ein Plattformwechsel bei ansonsten ähnlichen Leistungsdaten nicht die gewünschte Mehrleistung in dem Umfang bringt, den man von den entsprechenden Investitionen erwarten würde.

Was ist denn insgesamt in dem betreffenden Rechner verbaut und welche Software wird verwendet?
(eventuell lassen sich daraus Schlüsse ziehen wo der Flaschenhals liegt)
 
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