Hab mir was schönes gekauft/besorgt/schenken lassen

Auf einer Reise in den Harz habe ich diese Marke für mich enddeckt:
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Ich wusste gar nicht, wie gut Würstchen im Glas schmecken können (und knackig sind sie auch).
Wir haben dort dann eine kleine Firmenbesichtigung gemacht und den Werksverkauf beehrt. Das Museum war voller Geschichte und sehr interessant.

Jetzt musste ich erfahren, dass es denen nicht so gut geht :(


Es ist einfach so traurig...

Zuerst war Eberswalder dran und jetzt auch noch Halko...

 
Ich wusste gar nicht, wie gut Würstchen im Glas schmecken können (und knackig sind sie auch).

Mir hatten doch nüscht;-)

Es gab/gibt Vieles, was nicht schlechter oder besser war als aus "dem Westen". Zu DDR-Zeiten kam man an Manches kaum ran und/oder es wurde zu relativ hohen Preisen im Delikat/Exquisit verkauft. Ab 1989 lockte der Reiz des Neuen und Bunten, was jahrzehntelang ohne Verwandtschaft in der alten Bundesrepublik für die Meisten kaum zu bekommen war und irgendwann haben Etliche gemrkt, dass dort wie überall auch nur mit Wasser gekocht wird und das Beste daran die Werbung war - ist ja bis heute so. Qualität hat eben überall ihren Preis.

Ein Unterschied war ggf. noch, dass alleine aus Ressourcengründen die DDR-Produkte oft lange haltbar und leicht zu reparieren und zu warten waren und auch universal einzusetzen. Mit der DDR-Bohrmaschine wurden mit Erweiterungen sogar Rasenmäher, Schleifböcke usw. betrieben. Wer es nicht gleich selbst gemacht hat, der konnte in die Dienstleistung gehen, wo für relativ wenig Geld vom Regenschirm bis zur Küchenmaschine Reparaturen durchgeführt wurden.

Das Problem dabei war/ist, dass die ehemaligen DDR-Unternehmen auf einmal Konkurrenz waren und da bei vielen die Zeit bis in die 1990er gereicht hat, um sie systematisch an die Wand zu fahren (Common-Rail wurde z.B. in der DDR quasi bis zur Serienreife entwickelt, aber aus Kostengründen nicht mehr eingesetzt). Das deren Produkte aus den Regalen verschwunden sind, lag also nicht nur am Nichtkaufen der Konsumenten. Das hier aufzudröseln, ist aber nicht Sinn der Sache, denn erstens ist das OT und es gibt mindestens zwei Sichtweisen dazu.

Bemerkenswert ist daran auch, dass viele ihre damals vielleicht auch fast neuen Waren für eher Billiges westlicher Machart weggeworfen haben und jetzt hängt man dem Zeug hinterher. Selber hat sich bei mir auch Einiges aus dieser Zeit überlebt.

Was mir dabei auf den Kranz geht, ist allerdings diese übertriebene "Ostalgie", bei der vieles verklärt und überhöht wird, was mit DDR zu tun hat. Auch da mag ich die Gründe nicht hier debattieren, aber die Zeit ist vorbei und besser hat man einen sachlichen Blick darauf. Es gibt nie die Zeit, in der alles Gold ist, was glänzt.

Um da etwas zum Thema zu kommen, präsentiere ich mal mein Schmuckstück aus DDR-Zeiten, nämlich meine MZ TS 250/1 Baujahr 1981:

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Die Kleene war mein erstes Kfz überhaupt und notwendig, um als Schichter mehr oder weniger ganzjährig auf Arbeit zu kommen.
 
Ich find auch z.B. diese Superfest Gläser und die angebliche Geschichte bzgl. der Coca Cola Gläser dahinter gar nicht mal so uninteressant.
Auch unter den Gesichtspunkten, dass Corning in den 60ern eine Art superfestes Glas hatte und die DDR in den 70ern ebenfalls, wer jetzt an Gorilla Glas denkt, denkt wohl nicht daran, dass er sein Trinkglas auf den Boden fallen lassen kann, beim Handy klappt das aber ziemlich gut (z.B. Galaxy S24 Ultra, mit und ohne Hülle mehrfach getestet, unfreiwillig).
 
Kennt irgendjemand noch andere gute Wiener im Glas?

Nee, aber ich kann dir empfehlen, dir mal 'ne Dose Sauerländer zu zünden.

Hab ich letztes Jahr auch gemacht, auf'n Kahlenberg, sind somit jetzt auch offiziell Wiener 🫡
 

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in Wien kann ich nur empfehlen Sacher Würstel zu essen - schauen auf dem ersten Blick wie längere Wiener aus, schmecken aber um WELTEN besser 🤤
sind das die "hellen" würstchen?
Jetzt derailt das Ganze aber doch sehr :) Ich wollte nur auf dieses Kleinod der deutschen Lebensmittelindustrie aufmerksam machen und hatte gehofft, dass es hier weitere Unterstützer gibt :)
 
in Wien kann ich nur empfehlen Sacher Würstel zu essen - schauen auf dem ersten Blick wie längere Wiener aus, schmecken aber um WELTEN besser 🤤
Ich hatte nur an paar Eitrige mit an G’schissenen, an Buggl, an Krokodü, allerdings ohne 16er Blech 🫠 auch ein absoluter Klassiker.

Wir machen einfach Mal ThinkPad Treffen in Wien.
 

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sind das die "hellen" würstchen?
nicht wirklich - äußerlich sind die kaum von Wiener zu unterscheiden.
eh klar - wenn wir in Wien sind, wird sich eh von Wurstbude zu Wurstbude durchgefressen. Erstaunlicherweise sind die unscheinbaren an den Straßenbahnhaltestellen meistens die Besten.
Wir machen einfach Mal ThinkPad Treffen in Wien
das wär‘s 😃
 
Also ich wäre dafür, dass wir zum Leo gehen (https://wuerstelstandleo.at/ )- einer der ältesten, besten und zufällig bei mir vor der Tür, danach in die Monarchie, wo ThinkPad-Spinnerte im Kreise der Bewohner der Vorsorgewohnungen darüber nicht auffallen... und im Endeffekt organisieren sich die österreichischen TP-Fanatiker zu einer Wiener Gruppe.

Wo bleibt die OT-Abtrennung? :-D
 
Ein Unterschied war ggf. noch, dass alleine aus Ressourcengründen die DDR-Produkte oft lange haltbar und leicht zu reparieren und zu warten waren und auch universal einzusetzen. Mit der DDR-Bohrmaschine wurden mit Erweiterungen sogar Rasenmäher, Schleifböcke usw. betrieben.
Und heute haben wir Akkugeräte, die sich Akku und Ladegerät teilen. da kommt der Akku vom Akkuschrauber in den Rasenmäher.

Um da etwas zum Thema zu kommen, präsentiere ich mal mein Schmuckstück aus DDR-Zeiten, nämlich meine MZ TS 250/1 Baujahr 1981:
Die Kleene war mein erstes Kfz überhaupt und notwendig, um als Schichter mehr oder weniger ganzjährig auf Arbeit zu kommen.
ah, eine TS, also mit Teleskopgabel und Schwinge. Ich glaube, die ETS/TS haben keine so große Fanbasis wie ES oder ETZ. Letztere (und die ganz alten) sieht man auf Treffen häufiger.
 
ah, eine TS, also mit Teleskopgabel und Schwinge. Ich glaube, die ETS/TS haben keine so große Fanbasis wie ES oder ETZ. Letztere (und die ganz alten) sieht man auf Treffen häufiger.

OT: Die aus meiner Sicht nicht so schöne ETS mit dem Büffeltank war ja eine "halbe" TS, bei der man den Rahmen und Motor der ES mit Telegabel statt Schwinge weiter verbaut hat, dann kam die TS 250 mit neuem Rahmen und ES-Motor und 4-Gang-Getriebe und kleiner Gabel mit 16"-Vorderrad, die TS 250/1 hatte dann im neuen Rahmen den neuen Motor mit 5-Gang-Getriebe und eine stärkere Gabel mit 18"-Vorderrad. Danach kam die große ETZ usw.

Die ESsen und auch die ETZen waren halt zahlreicher, weil die quasi "ewig" gebaut wurden, wobei so Nischen wie eine 175er oder die Ur-ES inzwischen auch sehr selten sind. Ich fahre sie trotzdem gerne, denn erstens ist ein pflegeleichtes Maschinchen, das jeder fast vollständig selbst warten kann und bis auf das auch damals schon überholte Konzept Zweitakter waren die so schlecht nicht. Beim Emmenrausch in Kelbra war ich auch schon mit dabei.

Für die große Tour habe ich ja noch einen weiteren "Eisenhaufen", der aber auch schon ein Klassiker ist - eine FJ1200 von 1991. Die gebe ich auch nicht mehr her, weil sie auch absolut schrauberfreundlich ist, nahezu unverwüstlich und für mich auch der Inbegriff eines sportlichen Reisetourers, mit dem man zu zweit und dem halben Haushalt unterwegs sein kann. Sporttourer, die diesen Namen verdienen, gibt es außer den uniformen Reiseenduros oder im höheren Regal eines deutschen Herstellers kaum noch.

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Es gäbe noch ein paar Moppeds, für die ich durchaus ein Faible habe, als da wären eine XJ600 51J, die FJR1300, eine Triumph Sprint oder die 1200er Trophy und mein heimlicher Traum wäre noch die MZ1000ST. Aber wer die einmal hat bei den geringen Stückzahlen, gibt sie ja nicht mehr ohne Grund her. Letzten Endes stehen sie dann auch mehr rum, als sie genutzt werden und das ist nix für mich. Das Zeug muss schon bewegt werden und mit dem modernen Geraffel kann ich wenig anfangen.
 
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Ich habe noch ein wenig Klimbim für die Kamera geholt:
62mm-Hoya-UV-Filter
USB-C-Hub mit Cardreader und Ethernet
37mm-Objektivdeckel
Okular für OM-D E-M10
ECG-1-Handgriff für OM-D E-M10
USB-Kabel
Displayschutzfolie für OM-D E-M10
+1xZoll und Einfuhrabgaben für das 12-40/2.8
 
Im Darmstädter Woogsviertel hab ich mir die Tage ein T440s ergattert. War damals mein erstes TP, was mich aber zwischenzeitlich nach über zehn Jahren Dienst leider verlassen hatte. Damals mit einem i5-4200U und nun mit einem i7-4600U. Hatte mich die Nostalgie gepackt, es mir nochmal zuzulegen.

Gehöre jetzt nicht so zur Wurst-Fraktion, aber wenn dann eher gut gewürzte Sorten wie Chorizo oder Merguez.
 
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