[erl.]OS-Partitions-Chaos: Ich blick nicht mehr durch!

ole258

Active member
Themenstarter
Registriert
2 Sep. 2010
Beiträge
2.241
Hallo zusammen,

was ich eigentlich als 15-Min-Job geplant hatte, ist jetzt fast abendfüllend geworden:cursing::

Hier meine aktuelle Datenträgerverwaltung...1 HDD mit 7 Partitionen und 1 RAM-Disk (unwichtig!)

Verwaltung.jpg start.jpg

Auf C: ist Win8 als Produktiv-System komplett fertig installiert und konfiguriert.

Auf G: ist Win7 Ex-Produktiv-System.

Plan ist: Da C: zu klein ist...G: löschen und C: zu vergrößern!

Problem ist nun natürlich, dass G: als aktive, primäre Systempartition eingetragen ist, was im Prinzip dann C: sein sollte. Habe aber keinen wirklichen Plan, wie ich C: zur aktiven, primären Systempartition machen kann:confused:.

Wie bekomme ich die Aktion hin, ohne dass mein Win8 auf C: flöten geht???

Vielen Dank für Tipps.:)

Grüße

ole258
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber nicht nach der "reinen Lehre":

Wenn Du mit 1. Systempartition, 2. DOS/WIN3.1 , 3. WIN9X und 4. einer erweiterten Partitionen für die Systeme NT 4.0, WIN XP, WIN7 und WIN8 rechnest, bekommst Du Probleme, weil das "alte" FAT32/NTFS nur vier logische Partitionen pro Container erkannte.

Als Laie lasse ich es Dir durchgehen, aber durch die Prüfung kommst Du damit bei mir nicht... :)

Welche "reine Lehre"?

Was FAT32 mit Partitionen macht ist mir egal, es gibt NTFS und damit keinen Grund mehr FAT32 zu verwenden. (USB-Sticks, SD-Karten mal außen vor)

Fakt ist: Mit Windows XP lassen sich auch mehr als 4 Partitionen in einer erweiterten Partition anlegen, was Windows auch selbst so vorschlägt.
 
Zuletzt bearbeitet:
whoa das ist ja hier mal ausgeartet :blink:
Eigentlich wär's ja ganz einfach gewesen: überflüssige Partition löschen, die anderen verschieben und erweitern(so wie man grad lustig ist :p )
Das alles geht mit gparted (von einer linux live cd) in einem Rutsch ;)
und wenn dann Windows nicht mehr startet (weil der Bootloader auf der gelöschten Partition lag) eine Systemstartreparatur und alles ist gut :)

Ob so ein System dann standardkonform ist... Pfeiff drauf, hauptsache es funktioniert und man hat es so wie man's haben will:whistling:

Und nur so nebenbei: ein Multibootsystem mit 10 oder mehr Linuxuiden, XP, WIN7 und WIN8 (hachja man brauchts nicht aber wenn man es haben will :D ) hat sicher mehr Partitionen, die deutlich komplexer zu durchschauen sind.

Zur 100mb Partition: Lass sie drauf, die ist versteckt, wird benötigt und ist im normalen Betrieb unsichtbar ;)
 
Es wäre schön, wenn man die Diskussion etwas weniger verbissen führen könnte, weil es ja eigentlich darum ging, ole zu helfen, sein System neu aufzusetzen!

----------------------------------------------

Unter FAT und FAT32 gab es früher die Regel, dass maximal 4 Partitionen auf eine Platte kamen, von denen drei erweiterte sein durften, die jeweils 4 logische Partitionen enthielten: Macht effektiv 13 Partitionen.

Unter NTFS war es dann irgendwann möglich, neben den Startpartitionen nur noch eine erweiterte Partition anzulegen, die beliebig viele logische Container enthielt. Die Besonderheit bestand auch darin, dass man unter NTFS Betriebssysteme auf logischen Laufwerken starten konnte, insofern diese sich ihre Bootinformationen aus der Startpartition abholten.

Wieder später hat man jene 100 MB große Startpartition erfunden, in der sich die Bootinformationen für alle Betriebssysteme befinden, aber auch Informationen über Systemwiederherstellungspunkte etc. pp.

Lange Zeit haben sich auf Platten sowohl FAT als auch NTFS Partitionen befunden, deshalb hat man die FAT-Konventionen für Partitionen eingehalten und dies bezeichnet man als "reine Lehre". So konnte man z.B. nicht nur WIN95 (DOS-Kernel), NT 4 und XP auf einer Platte haben, man hatte sogar ein z.B. PartitionMagic oder ein DOS-basiertes Backupprogramm vorn auf der DOS-Partition, mit dem man nun seinerseits die NTFS-Systeme patchen oder "backuppen" konnte; es war der Vorläufer der LINUX-Life-CD. Auch aus diesem Grund hielt man die "reine Lehre", (bei gravierenden Fehlern auch als die "reine Leere" umgetauft), strikt ein.

Heute muss man nur noch wissen, dass man alle logischen Container komplett löschen muss, bevor man eine erweiterte Partition killen und das Betriebssystem auf der primären Partition vergrößern kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lange Zeit haben sich auf Platten sowohl FAT als auch NTFS Partitionen befunden, deshalb hat man die FAT-Konventionen für Partitionen eingehalten und dies bezeichnet man als "reine Lehre". So konnte man z.B. nicht nur WIN95 (DOS-Kernel), NT 4 und XP auf einer Platte haben, man hatte sogar ein z.B. PartitionMagic oder ein DOS-basiertes Backupprogramm vorn auf der DOS-Partition, mit dem man nun seinerseits die NTFS-Systeme patchen oder "backuppen" konnte; es war der Vorläufer der LINUX-Life-CD. Auch aus diesem Grund hielt man die "reine Lehre", (bei gravierenden Fehlern auch als die "reine Leere" umgetauft), strikt ein.


Heute muss man nur noch wissen, dass man alle logischen Container komplett löschen muss, bevor man eine erweiterte Partition killen und das Betriebssystem auf der primären Partition vergrößern kann.


Damit ist die "reine Lehre" heutzutage aber überflüssig. Keiner verwendet mehr FAT32 in seinen Festplatten, womit deine ursprüngliche Behauptung "mehr als 4 verboten heul" auch überflüssig ist. Wenn du das tatsächlich noch unterrichtest (?) würde ich deine Lehre als veraltet bezeichnen.
 
ole zu helfen, sein System neu aufzusetzen!
Als ich offline ging, gings noch drum eine Partition zu löschen und an eine bestehende anzugliedern (nur so nebenbei)

Heute muss man nur noch wissen, dass man alle logischen Container komplett löschen muss, bevor man eine erweiterte Partition killen und das Betriebssystem auf der primären Partition vergrößern kann.
Man kann die Container auch verkleinern und verschieben (dies ist aber aufgrund des tiefen Systemeingriffs nur bei einer vorhandenen(aktuellen und funktionierenden) Komplettsicherung anzuraten!
Der Windows Dateimanager lässt das zwar nicht zu, aber mit GParted (und vermutlich auch dem Paragon FP-Manager) ist das in der Regel kein Problem.
 
@supertux:

So "einfach" isses leider nur auf'm Papier.

Die Rep.Funktion von WIN is für'n Popo..."Ihr System konnte leider nicht repariert werden..."

Das mit den Partitionen verschieben geht mit Paragon auch in einem(!) Rusch, nur dauert der Rutsch 3-4h (da sämtliche Daten verschoben werden!!!) und da hänge ich jetzt voll drin!

Muss die Aktion jetzt aber laufen lassen um keinen Datenverlust zu riskieren und muss dann hinterher noch mal den ganzen Mist neu machen. Eigentlich weiß ich mit meiner Zeit auch besseres anzufangen!
 
Damit ist die "reine Lehre" heutzutage aber überflüssig. Keiner verwendet mehr FAT32 in seinen Festplatten, womit deine ursprüngliche Behauptung "mehr als 4 verboten heul" auch überflüssig ist. Wenn du das tatsächlich noch unterrichtest (?) würde ich deine Lehre als veraltet bezeichnen.

  1. Auf Systemhauptplatten mag das so stimmen. Aber schon dann, wenn jemand wegen der Mac-Kompatibilität eine USB-Festplatte als FAT32 betrieb und trotzdem davon ein Betriebssystem starten wollte, ging das Theater wieder los. Es schadet nicht, wenn man ein Automatikauto fährt, trotzdem die Gangschaltung zu können.
  2. Das "verboten" habe ich Kursiv und in einen Berliner Slang gesetzt, und bezog sich auf die vielen, vielen Partitionen, die umgangssprachlich "verboten gehören". Es war nicht als Verbot gemeint, sondern süffisant, wie man hier sagt.
  3. Ich unterrichte nicht und meine Lehre ist nicht veraltet, sondern universell.
 
Die Rep.Funktion von WIN is für'n Popo..."Ihr System konnte leider nicht repariert werden..."
Dieses Problem hatte ich bisher(zum Glück) noch nicht (bzw. nur bei einer Platte die einem Sturz zum Opfer gefallen war)
Eigentlich halfen bei mir bisher spätestens die beiden Befehle "bootrec /fixmbr" und "bootrec /fixboot" (daher aber auch die Warnung mit der Datensicherung)

und da hänge ich jetzt voll drin!
viel Erfolg dabei und dass danach dein System so ist wie du es dir vorstellst *daumendrück*
 
bei mir bisher spätestens die beiden Befehle "bootrec /fixmbr" und "bootrec /fixboot"

Das kannte ich gar nicht! Ich habe es über das Grafik-UI von Win8 versucht...vorher Wiederherstellungsstick erstellt und dann die Rep-Option ausgewählt.

viel Erfolg dabei und dass danach dein System so ist wie du es dir vorstellst *daumendrück*

Danke, obwohl mich das nervt wie die Hölle - diese (unnötige) Warterei! War schon mehrfach versucht, das Ganze einfach abzubrechen...
 
Unter FAT und FAT32 gab es früher die Regel, dass maximal 4 Partitionen auf eine Platte kamen, von denen drei erweiterte sein durften, die jeweils 4 logische Partitionen enthielten: Macht effektiv 13 Partitionen.

Unter NTFS war es dann irgendwann möglich, neben den Startpartitionen nur noch eine erweiterte Partition anzulegen, die beliebig viele logische Container enthielt. Die Besonderheit bestand auch darin, dass man unter NTFS Betriebssysteme auf logischen Laufwerken starten konnte, insofern diese sich ihre Bootinformationen aus der Startpartition abholten.
Da verdrehst Du in Deiner Erinnerung aber einiges. Die Partitionstabelle ist absolut unabhängig davon, welches Filesystem innerhalb der Partitionen verwendet wird. Es waren im PC-Bereich mit der MBR Struktur seit Einführung der Festplatte schon immer maximal vier primäre oder bis zu drei primäre und eine erweiterte Partition. Die Anzahl der logischen Partitionen in der erweiterten Partition war Anfangs nur durch die mögliche Anzahl der Laufwerksbuchstaben begrenzt.
 
Irgendwo weiter vorne hat jemand schonmal den Acronis Disk Director erwähnt. Damit wäre der ganze Spass in einer halben Stunde erledigt gewesen, ohne Neuinstallation und die ganze Diskussion hier.
 
Irgendwo weiter vorne hat jemand schonmal den Acronis Disk Director erwähnt. Damit wäre der ganze Spass in einer halben Stunde erledigt gewesen, ohne Neuinstallation und die ganze Diskussion hier.

Das ist auch ein normales, windowsbasiertes Festplattentool wie Paragon.

Nur weil Acronis drauf steht, geht's auch nicht schneller...
 
Da verdrehst Du in Deiner Erinnerung aber einiges. Die Partitionstabelle ist absolut unabhängig davon, welches Filesystem innerhalb der Partitionen verwendet wird. Es waren im PC-Bereich mit der MBR Struktur seit Einführung der Festplatte schon immer maximal vier primäre oder bis zu drei primäre und eine erweiterte Partition. Die Anzahl der logischen Partitionen in der erweiterten Partition war Anfangs nur durch die mögliche Anzahl der Laufwerksbuchstaben begrenzt.

Du hast wahrscheinlich recht. Ich habe mein Wissen damals aus dem Handbuch für PartitionMagic bezogen, mit dem wir die Partitionen vor der Installation angelegt haben, kann es aber gerade nicht finden! (Statt dessen fiel mir PC-Anywhere32 in die Hände, auch gelb.)
P.S. Ich bin mir nicht sicher, ob der Wikipedia-Artikel korrekt ist. Es wird z.B. weiter unten auch behauptet, PartitionMagic hätte keine Größenänderung der Partitionen zugelassen, was definitiv nicht stimmt.

Aber Du hast trotzdem recht, wie ich gerade herausgefunden habe:
-=Keine Angst vor primären und erweiterten DOS-Partitionen=-

Um nun eine oder mehrere Partitionen einzurichten, rufen Sie Menüpunkt 1 auf.
Zu dieser Option gibt es wiederum drei Funktionen:

1. Primäre DOS-Partition erstellen
2. Erweiterte DOS-Partition erstellen
3. Logisches DOS-Laufwerk in der erweiterten DOS-Partition erstellen

Und schon habe Sie es mit dem schönsten PC-Kauderwelsch zu tun: primäre
und erweiterte DOS-Partition? Wie bitte? Im Prinzip ist es gar nicht so
schwer: Jedes PC-System benötigt eine Partition, von der aus das System
gestartet (gebootet) wird. Dies muss immer eine primäre DOS-Partition sein.
Zusätzlich muss die Boot-Partition eine "aktive Partition" sein.

Eine primäre Partition erhält einen Laufwerksbuchstaben, meist C:, und ist
nicht mehr weiter unterteilbar. Dazu dient die Option "Primäre DOS-Partition
erstellen". Das Programm weist ihr den Typ "PRI DOS" zu.

Zusätzlich zur primären Partition können Sie mit der Option "Erweiterte
DOS-Partition erstellen" auch noch einen zweiten Partitionstyp einrichten
(FDISK kennzeichnet ihn mit "EXT DOS"). Das müssen Sie sogar, wenn Sie auf
Ihrer Festplatte noch weitere logische Laufwerke definieren wollen. Denn nur
die erweiterte Partition kann in mehrere logische Laufwerke unterteilt werden.
Dazu verwenden Sie dann die Option "Logisches DOS-Laufwerk in der erweiterten
DOS-Partition erstellen". Die Reihenfolge lautet also: Zuerst die primäre
Partition anlegen und dann die erweiterte. Danach legen Sie die
Laufwerksbuchstaben fest.

Bis zu 23 logische Laufwerke lassen sich so einrichten. Warum gerade 23?
Da Laufwerke unter Windows mit den 26 Buchstaben des Alphabets gekennzeichnet
werden, aber C für die primäre Partition und A: und B: für die
Diskettenlaufwerke reserviert sind, bleiben noch 23 Buchstaben für 23 weitere
logische Laufwerke übrig. Auch CD-ROM- oder DVD-Laufwerke erhalten
Kennbuchstaben aus diesem Buchstaben-Pool.

http://www.pcwelt.de/forum/showthread.php?73912-Frage-zu-Partitionen
 
Zuletzt bearbeitet:
So, Paragon ist fertig.

System läuft und die Struktur sieht so aus:

1. Primär: System Reserv. Partition (100MB)
2. Erweiterte Partition (hat keinen Buchstaben)
2.1 Logische Part. C: mit Win8
2.2 Logische Part. D:
2.3 Logische Part. E:
2.4 Logische Part. F:
...
...

Was spricht dagegen?
 
So, Paragon ist fertig.

System läuft und die Struktur sieht so aus:

1. Primär: System Reserv. Partition (100MB)
2. Erweiterte Partition (hat keinen Buchstaben)
2.1 Logische Part. C: mit Win8
2.2 Logische Part. D:
2.3 Logische Part. E:
2.4 Logische Part. F:
...
...

Was spricht dagegen?


Eigentlich nichts, nur die "reine Lehre". :)

P.S. Ist eigentlich mehr abstrakte Kunst als Informatik...
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich nichts, nur die "reine Lehre". :)

P.S. Ist eigentlich mehr abstrakte Kunst als Informatik...

...aber ich lasse mich ja gerne be"lehren":)

Verwaltung.jpg

Man kann über die Acronis-Produkte sagen was man will, aber die funktionieren echt top!

Habe jetzt mit dem DiskDirector, kurzer Hand, die logische Part. mit Win8 in eine primäre umgewandelt.

Ob die ganze Aktion mit Acronis tatächlich nicht schneller gagangen wäre, will ich lieber nicht überlegen:mad::facepalm:

In jedem Fall ist das Thema jetzt erledigt und ein kompletter Sonntag ins Land gezogen:cursing:

Trotzdem herzlichen Dank, an alle die Geduld bewiesen haben und geholfen haben:thumbup:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich installiere das aber nie, sondern boote direkt von der CD.
Genau und dieses Bootsystem ist linuxbasiert. Ich weiß allerdings nicht, ob Acronis in diesem schwierigen Fall wirklich schneller gewesen wäre.


GParted hat bei mir jedenfalls einmal zu oft Mist gebaut und Paragon ist des Öfteren an der Hardwarekompatibilität gescheitert. Acronis ist in der Regel flotter und kommt sogar mit so manch exotischem Software- oder Hardware-RAID zurecht. Ich liebe OpenSource, aber in dem Fall hat sich bei mir einfach die kommerzielle Lösung bewährt.

Negativ ist nur, dass man sich für das Bearbeiten von Partitionen mit installierten Serverbetriebssystemen die teure Fassung kaufen muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
...aber ich lasse mich ja gerne be"lehren"!

Ich auch! ...und hätte gern noch die exakte Programmversion von diesem Wunderpartitionswandler. Man kann nie wissen, ob nicht irgendwann eine logische Partition vor der Tür steht und etwas von mir will! :)
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben