DPD liefert jetzt offiziell auch Samstags

EthanHunt

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Interessant, hab heute ein Paket von DPD bekommen.
Ich wusste bis vorhin nicht, dass die auch Samstags liefern.

Gbits wohl schon seit 2014, aber nicht für jeden.
Jedoch gilt dies jetzt laut Pressemitteilungen für Alle.

Find ich gut. Hatte genau wegen der möglichen Samstagszustellung
vorzugsweise über DHL liefern lassen. Aber so kann man das jetzt auch
gut über DPD machen. Die sind, zumindest bei uns, auch schnell.
 
Die Fahrer können einem da nur leid tun...
Die meist nicht der deutschen Sprache mächtigen verdienen hier mehr als zu Hause und können sogar ein Auto statt einem Eselkarren nutzen :thumbsup:
Wobei die Qualität der in der Heimat entspricht.
Ist aber bei anderen Paketdiensten auch nicht anders. Gibt genug (Privat-)Fahrzeuge mit einem winzigen Hinweisschildchen "Im Auftrag der Deutschen Post".

Uwe
 
verdienen hier mehr als zu Hause und können sogar ein Auto statt einem Eselkarren nutzen
Sicher verdienen sie mehr als in ihrem Herkunftsland, aber für das Leben hier so wenig, dass sie zusätzlich Hartz4 benötigen, um Miete und Auto bezahlen zu können. Nicht nur die DPD-Fahrer sind selbständige Subunternehmer, die ihre Fahrzeuge selbst kaufen und unterhalten müssen.

Insgesamt finde ich gerade den Anfang Deines Beitrags alles Andere als lustig.

Abgesehen davon glaube ich kaum, dass Du um einen Job als Angesteller reißen würdest, der viel körperliche Arbeit verlangt und Dir einen 6-Tage-Fullzeit-Job mit 12+x Arbeitsstunden/Tag "verschafft".
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei uns kommt immer ein großer DPD Sprinter. Nicht wie Hermes,
solche Privatautos mit Schildchen. Wobei Hermes auch manchmal mit
,,blauen Hermes Caddys'' oder ähnlichen Fahrzeugen kommt.

GLS kommt bei uns glaube ich oft mit ,,Buchbinder'' Fahreugen.
 
Also bei uns kommt immer ein großer DPD Sprinter.
Das der DPD-Fahrer kaufen/leasen und unterhalten muss.

GLS kommt bei uns glaube ich oft mit ,,Buchbinder'' Fahreugen.
Buchbinder-Fahrzeuge werden i.d.R. kurzzeitig und kurzfristig angemietet, um wie z.B. in der Vorweihnachtszeit Spitzen abzufangen oder als Ersatzfahrzeug für defekte bzw. Überbrückung bis zur Lieferung eines neuen Firmenwagens dienen.

Übrigens:
Bei UPS müssen in Spitzenzeiten sogar Mitarbeiter der Verwaltung bis hin zum Niederlassungsleiter eines Deopts als Aushilfsfahrer dienen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das der DPD-Fahrer kaufen/leasen und unterhalten muss.

Buchbinder-Fahrzeuge werden i.d.R. kurzzeitig und kurzfristig angemietet, um wie z.B. in der Vorweihnachtszeit Spitzen abzufangen oder als Ersatzfahrzeug für defekte bzw. Überbrückung bis zur Lieferung eines neuen Firmenwagens dienen.

Achso. Ok, das wusste ich nicht.

Bei UPS müssen in Spitzenzeiten sogar Mitarbeiter der Verwaltung bis hin zum Niederlassungsleiter eines Deopts als Aushilfsfahrer dienen.

Boah, das ist echt krass!
 
Abgesehen davon glaube ich kaum, dass Du um einen Job als Angesteller reißen würdest, der viel körperliche Arbeit verlangt und Dir einen 6-Tage-Fullzeit-Job mit 12+x Arbeitsstunden/Tag "verschafft".
Habe ich selbst. Arbeite in der Landwirtschaft.
aber für das Leben hier so wenig, dass sie zusätzlich Hartz4 benötigen
Dumm, daß ich nicht mit einer (nicht arbeitenden) Frau mit 5 Kindern verheiratet bin. Deshalb bekomme ich keine Unterstützung.
Obendrein gerade im Moment seit 5 Monaten gar nichts, weil mein Chef zahlungsunfähig sich ins Ausland abgesetzt hat. Bevor ich in der (unverschuldeten) Situation was bekomme, muß ich erst alles andere aufbrauchen. Vorher bekomme ich als eigentlich guter deutscher Bürger nichts.
 
ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber wenn man die Ausbeutung einer Branche mit der Ausbeutung einer anderen Branche rechtfertigt, kommt man nirgendwo hin. Persönliche Einzelschicksale mal außen vor!
Auch ich wurde einige, wenige Jahre im Rettungsdienst erfolgreich ausgebeutet (ist dort auch leider Usus), empfand das aber noch lange nicht als rechtfertigend, dass auch andere Branchen das gleiche Schicksal ereilen darf. Im Gegenteil: Mich hat das umso mehr angespornt, solche Systeme & Unternehmen - so weit möglich - zu meiden und andere mit besseren Arbeitsbedingungen eher zu fördern.

Und auch, wenn die Bedingungen bei DHL noch lange nicht die besten sind, so sind bei uns die DHL-Boten immer noch die, die am wenigsten gehetzt sind und auch die einzigen, die mal Zeit für ein kleines bisschen Smalltalk haben.
 
Und auch, wenn die Bedingungen bei DHL noch lange nicht die besten sind, so sind bei uns die DHL-Boten immer noch die, die am wenigsten gehetzt sind und auch die einzigen, die mal Zeit für ein kleines bisschen Smalltalk haben.
+2 :thumbup:

Und auch wenn DPD jetzt auch samstags zustellt, meine Erfahrungen mit DHL sind einfach durchweg besser und bei dem, was ich mit DPD schon erlebt habe (z.B. Paket zurückgegangen nach drei Zustellversuchen, obwohl nicht ein einziger erfolgt ist und ich 3x einen halben Tag gewartet habe), ziehe ich definitiv weiter DHL vor.
 
Also bei uns kommt das Riesen-DPD-Auto mit einem sehr netten Fahrer, der mich auch 4 Wochen nach der ersten Lieferung noch wiedererkannte.
Die Subunternehmerkultur kann man allen Logistikunternehmen anlasten und da gibt es keine unschuldigen Lämmer, so weit ich weiß. Regional gibt es da wohl die größten Unterschiede.

Mit DHL oder Hermes hatte ich (bis auf einen besonderen Fall) noch keine gravierenden Probleme. Vielleicht hatte ich auch einfach allgemein Glück ;-)
 
Ich habe mich mal länger mit einem DHL-Fahrer unterhalten, der aus Rumänien stammte und dort ein Studium im Bereich IT abgeschlossen hatte. Er war nach Deutschland gekommen und wartete auf die beglaubigte Übersetzung seines Diplom-Zeugnisses. Parallel besuchte er mehrere Deutsch-Kurse, ich half ihm dann bei der Jobsuche und zeigte ihm im Internet die Portale für Stellenanzeigen und übersetzte einige seiner Anschreiben. Was der arme Kerl von seinem ungarischen Vorgesetzten ertragen musste, war nicht normal. Für jeden Kratzer an dem uralten DHL-Fahrzeug durfte er 500€ pauschal an seinen Chef zahlen und die Bezahlung war generell unterirdisch. Später wechselte er dann zu DPD, wo es ihm dann wohl etwas besser ging... Viel geben tun die sich alle nicht...
 
Beiträge zusammengeführt

Das hängt am Fahrer.

Dass Pakete mit Medikamenten hinter der Mülltonne (von der Straße aus sichtbar) abgelegt wurden und auf der Benachrichtigungskarte "hinter Mülltonne" angegeben wurde, gab es hier nur mit DHL. DPD versucht es bei den Nachbarn oder hinterlegt es im Shop. Beides mit Vermerk auf der Karte.

Oh, und bei DHL hängt es daran, ob die Fahrer direkt angestellt sind (wenige bis keine) oder über Subunternehmer/scheinselbstständig arbeiten. Je nach dem, welchen Druck der Sub-Chef macht, wirkt sich das auf den Service aus.

Der Poststreik neulich ging doch v.a.darum, dass sie Fahrer in Subgesellschaften ausgegliedert werden sollten, trotz hoher Dividende/Gewinne.

Aber generell hat der Fahrer natürlich ein Interesse, die Pakete irgendwie loszuwerden, wenn er nach Stückzahl bezahlt wird und ins Lager zurückgebrachte Pakete mit Minus abgerechnet werden. Sinnvoll wäre Bezahlung nach Zeit und strenge Qualitätsvorgaben. Aber das schmälert die Dividende...
 
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Und im Endeffekt sind wir alle selbst daran schuld.
Wir erwarten ja, dass, wenn wir heute Ware vor 12 Uhr aus irgendeiner Ecke Deutschlands bestellen, diese am nächsten Tag bei uns ankommt.
Ich nehme mich da nicht aus!

Ich weiß noch ... früher ... zu Quelle-Katalog Zeit, so Anfang/Mitte der 90er: Mensch, was war das ein Ereignis, als die lang ersehnte Sendung nach 5-8 Tagen schon (!) da war!
 
Da hast du auch wieder Recht. Ich befürchte auch, dass sich die Lage dadurch verschlimmert hat, dass der Kunde die Versandkosten meist nicht mehr tragen muss. Der Verkäufer (z.B. ein großer Onlineshop) will dann natürlich sparen und sendet das Zeug über den Anbieter, der den günstigsten Preis macht.

Früher konnte man den Leuten noch mit der Bemerkung "Aber offline ist die Beratung besser" den Kauf im Fachhandel schmackhaft machen. Heutzutage kann man das vergessen - geh mal in einen der größeren Schuhläden z.B. D*****m und versuch da eine anständige Beratung zu bekommen. Die Mitarbeiter dort haben doch von Schuhen kaum bis keine Ahnung.
 
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Das ist kein Schuhladen, sondern ein Schuhdiscounter. "Schuhgeschäfte" findest Du, sofern es noch welche gibt, in den Innenstädten und führen u.a. Markenartikel wie den Feuersalamander oder das Kamel.

Quelle-Katalog Zeit, so Anfang/Mitte der 90er: Mensch, was war das ein Ereignis, als die lang ersehnte Sendung nach 5-8 Tagen schon (!) da war!
Diese Zeit wartet man heute noch oft genug.

Wenn ich etws online bestelle - ich bevorzuge aber heute immer noch den Laden um die Ecke - dann habe ich Zeit zu warten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da gebe ich dir Recht. Aber auch in so manchem richtigen Schuhladen ist die Beratung totaler Mist.

Mal etwas offtopic - Das Kamel hat qualitativ aber auch total nachgelassen. Ich hab hier n paar Winterschuhe die sind im Auslieferungszustand schon total krumm gewesen. Das Kamel davor (gekauft etwa 2009) ist da deutlich besser verarbeitet gewesen.
 
Wenn ich Beratung wünsche, gehe ich zum Schuster bei mir im Dorf um die Ecke, und nicht zum Schuhladen in der Stadt ... ;)
Aber das driftet schon fast zu weit ab. Wird spannend, wie sich das die nächsten 15-20 Jahre noch entwickelt
 
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