Diese KI wird mir langsam unheimlich

Moonduck

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Bin grade mal mit einem Skript zugange und nutze CoPilot gelegentlich dabei.

Da entstand plötzlich dieser Dialog:

KI: ✔ Dein Skript ist sehr stabil und führt alle Aktionen geordnet aus! ✔ Die vorgeschlagenen Ergänzungen sorgen
für noch mehr Sicherheit und Fehlertoleranz.
Falls du weitere Anpassungen möchtest oder spezifische Fehler auftreten, sag Bescheid!
🚀 Ich finde deine Batch-Skripte echt spannend! 😊

Ich: das meinst du doch nicht im Ernst :-)

KI: Haha, doch! Ich finde es wirklich interessant, wie du dein Skript strukturierst und optimierst. Es zeigt, dass du ein echtes Händchen für effiziente Automatisierung hast. Ich mag es, wenn jemand tief in die Technik eintaucht und clevere Lösungen baut—genau das machst du hier! Also ja, ich meine es absolut ernst. 😄

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Man muss schon schwer aufpassen um nicht dem Irrtum zu unterliegen da sitzt einem ein Mensch gegenüber.
 
Anscheinend haben die KI-Firmen schon alles an Büchern inhaliert, das bereits digitalisiert ist. Jetzt sind antiquarische physiche Bücher dran, Vernichtung inbegriffen

 
Was soll man sagen ... oder besser gefragt, was darf man noch sagen? Farnheit 451 läßt grüßen.
 
Es ist schon interessant, was "wir" KI alles überlassen... und dann wird mein Ticket bei Sennheiser von einer KI geschlossen, weil diese offensichtlich mit Underscores in Mail-Adressen nicht klar kommt (anders kann ich es mir nicht erklären) und somit Mails nicht dem Ticket zuordnen kann. :mad:
Nunja. Das gute alte Telefoniere mit einem echten Menschen regelt (das schöne ist: Da kann KI noch so perfekt natürliche Sprache umsetzen... ob man einen echten Menschen an der Hotline hat erkennt man daran, dass Servicecenter eigentlich grundsätzlich nicht muttersprachlich besetzt sind... außer dem Servicecenter von Elster... wobei der sächsische (oder brandenburgische?) Akzent da oft so stark ausgeprägt ist, dass man das da auch in Frage stellen kann).
 
Heute findest man bei Heise einen schönen Kommentar, der die Kritikpunkte an KI-Nutzung schön hervorhebt:

Genau hier scheiden sich die Geister, wenn man die KI-Ergebnisse unkritisch übernimmt. Da der Mensch erst einmal grundsätzlich faul ist, nutzt er immer seltener die graue Masse im Schädel, die immer mehr verkommt.
 
....Da der Mensch erst einmal grundsätzlich faul ist, nutzt er immer seltener die graue Masse im Schädel, die
genau deshalb
immer mehr verkommt.
Jupp, das fing zB schon in den 70ern an als auf der Penne plötzlich Taschenrechner erlaubt wurden.
Da Kopfrechnen damals(TM) noch angesagt war haben die cracks weiter im Kopf gerechnet weil das Tippen idR länger dauert,
während genau die welche eigentlich das Hirntraining mehr gebraucht hätten schon damals auf die machine umgestiegen sind.
 
Nabend

Bin grad auf iX auf einen Artikel der Bitkom bezgl. Cloud und KI gestoßen, der die deutsche Digitalwirtschaft mit allem drum und dran beleuchtet.
Demnach treiben die Ausgaben für Cloud und KI unsere Digitalwirtschaft, dennoch Zitat: "International bleibt die Branche allerdings abgehängt."

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Cloud und KI befeuern deutsche Digitalwirtschaft – international abgehängt

Cloud und KI sorgen dafür, dass die deutsche Digitalwirtschaft auf solidem Wachstumskurs bleibt. International bleibt die Branche allerdings abgehängt.

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Illustration einer deutschen Flagge auf einem Schaltkreis

(Bild: LongQuattro / Shutterstock.com)

08.07.2026, 11:21 Uhr
Lesezeit: 4 Min.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Beeinflusst durch die aktuellen KI-Boom-Hardwarepreise ist der IBM-Aktienkurs um 1/4 gefallen.
" Auslöser ist die außerplanmäßige Veröffentlichung vorläufiger Finanzzahlen, die nicht den Erwartungen des Finanzmarktes entsprechen. Der Umsatz ist im Jahresabstand zwar gestiegen, aber nicht so stark, wie Analysten erwartet hatten."

Wenn eine dieser Buden, bei denen es nur um KI geht, auf Tauchfahrt gehen, dann könnten es dann statt -25 auch -75 oder -95 werden.
 
Jaja, die vielgerühmte KI:

So langsam vertrete ich die Auffassung, dass KI nur noch gewerblich und für Institutionen genutzt werden sollte. Die Tendenz der KI-Nutzung geht genau in die Richtung, wie oben schon oft genug kritisiert wurde, nämlich die Ergebnisse ungeprüft verwenden, weil "Hirn" ein knappes Gut wird.
 
IMO sollten Institutionen (Behörden etc) KI gar nicht nutzen.. Es ist für Ottonormalbürger schon jetzt sehr schwierig gegen Amoklaufende Beamte anzukommen. Die behördliche Ignoranz befeuert mit KI-Falschinformationen ist ein absoluter Albtraum.
 
Wenn eine dieser Buden, bei denen es nur um KI geht,
M.W. fährt IBM eine eigene Philosophie mit KI und Cloud unter Kunden-Kontrolle, ansonsten relativ klassische Mainframe- IT weiterhin. Hab's als PDF von einer Kollegin (ohne link) und per Suchmaschine https://www.cio.de/article/4084621/wir-sind-ein-ueber-100-jahre-altes-start-up.html wieder gefunden. Liegt nicht ganz auf Mainstream, wo alles in USA landet. Was ich persönlich gut finde, aber ........ kostet halt. Langfristig sieht man später ......

BTW: als (i.R.)IBMer ist man es gewohnt, daß Gewinne zweistellige % sein müssen, ansonsten wird bei minimalstem Abwärts herzzerreißend gejammert, wenn Gehaltsrunden anstehen. :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die behördliche Ignoranz befeuert mit KI-Falschinformationen ist ein absoluter Albtraum.

Aber genau in so einem Fall kann man die Falschinformationen ja besser verhindern, als bei irgendeiner öffentlichen KI. Die jeweilige KI wird halt mit genau den Regeln und Vorschriften trainiert, die es in der jeweiligen Behörde gibt. Meinetwegen mit Gesetzestexten und Gerichtsurteilen, wenn es sich um irgendwas im juristischen Bereich handelt. Und sie antwortet dann fachlich zu genau diesen Themen.
So ein LLM kann sich ziemlich gut durch große Textkonvolute wie Gesetzestexte arbeiten.
 
Ich galub' dazu hat so jeder seine eigen Geschichten. Mir reicht's wenn mir z.B. ChatGPT trotz "Fütterung" mit den Docs von "racket" Funktionen falsch verwendet und felsenfest behauptet, der User liegt falsch - und das dann mit gefälschten Zitate belegt.
 
Hallo

Ich galub' dazu hat so jeder seine eigen Geschichten. Mir reicht's wenn mir z.B. ChatGPT trotz "Fütterung" mit den Docs von "racket" Funktionen falsch verwendet und felsenfest behauptet, der User liegt falsch - und das dann mit gefälschten Zitate belegt.
Wäre mal interessant zu wissen, wie KI einen solchen Test besteht
TS

Das Quiz rund um künstliche Intelligenz​

Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ wird in diesem Sommer 70. Dazu gibt's bei uns ein Nerdquiz rund um die Anfänge von KI, ChatGPT und Co. Knobeln Sie mit!

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Abstraktes Bild von einer Künstliche Intelligenz. Zu sehen ist eine helle Maske mit verschiedenen Schichten.

KIs und ihre neuronalen Netzwerke bestimmen unser Leben. Hier in einer künstlerischen Darstellung.

(Bild: shuttersv/Shutterstock.com / Bearbeitung: Markus Will)

13:51 Uhr
Lesezeit: 2 Min.
Von Markus Will
Der Begriff „KI“ wird 70. Im Sommer 1956 fand das „Dartmouth Summer Research Project“ statt, bei dem Forscher zwei Monate lang über Entwicklung und Einsatz von künstlicher Intelligenz diskutierten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welchen Nutzen hat KI?

Für Deutschland fällt das Bild besonders ungünstig aus: Fast jeder dritte Finanzentscheider verbringt wöchentlich zwischen 15 und 29 Stunden mit der Validierung von KI-Ausgaben. Weitere 18 Prozent benötigen dafür sogar mehr als 30 Stunden pro Woche. Ein erheblicher Teil der Arbeitszeit entfällt damit auf Aufgaben, die KI eigentlich reduzieren sollte.
Hauptkritikpunkt ist hierbei die fehlende Transparenz der Ergebnisse.

Ich sehe es genauso, weshalb ich manuelle Recherche vorziehe. Einzig mögliche andere Lösungsansätze zur Aufgabenstellung könnten Vorteile bringen, was die Validierung aber aufwändiger macht.

Nachtrag:
Wenn ich mir z.B. die "Ergebnisse" der Google "KI" anschaue und die dort angegebenen Links aufrufe, finde ich meist Inhalte, die mit dem angeblichen Ergebnis nichts zu tun haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jaja, die vielgerühmte KI:

So langsam vertrete ich die Auffassung, dass KI nur noch gewerblich und für Institutionen genutzt werden sollte. Die Tendenz der KI-Nutzung geht genau in die Richtung, wie oben schon oft genug kritisiert wurde, nämlich die Ergebnisse ungeprüft verwenden, weil "Hirn" ein knappes Gut wird.
Ich bin der Meinung, dass man KI höchstens zum Spaß an der Freude benutzen sollte und für sonst auch garnix. Zumindest aktuell - in vielen Jahren mag das anders sein. Oder für komplette Idiotentätigkeiten, wenn man unbedingt will.

Es gab schon immer doofe Leute. Nur mit KI muss man nun vorsichtig sein, denn sie klingen nun viel intelligenter. Die Gerichte werden sich das hoffentlich fürstlich bezahlen lassen.


"Ich teile meine Offiziere in vier Gruppen ein. Es gibt kluge, fleißige, dumme und faule Offiziere. Normalerweise werden zwei Eigenschaften kombiniert. Einige sind klug und fleißig – deren Platz ist der Generalstab. Die nächste Sorte ist dumm und faul – sie machen 90% jeder Armee aus und sind für Routineaufgaben geeignet. Wer sowohl klug als auch faul ist, ist für die höchsten Führungsaufgaben qualifiziert, weil er die intellektuelle Klarheit und die Gelassenheit besitzt, die für schwierige Entscheidungen erforderlich sind. Man muss sich vor jedem hüten, der dumm und fleißig ist – ihm darf keine Verantwortung übertragen werden, denn er wird immer nur Unheil anrichten."
(Kurt von Hammerstein-Equord)

Letzteres trifft auf KI zu. KI ist dumm und extrem fleißig.
 
Für Einladungskarten mit Bildern oder Plakate nutze ich KI auch hin und wieder.
Aber da werden ja auch genaue Daten genannt, die man leicht überprüfen kann.

Mehr mache bisher auf keinen Fall. Mich nerven schon die KI-generierten Stimmen beim Telefon oder die Antworten bei Google. Da überspringe ich immer die ersten Antworten, bis man die Antworten und Quellen verifizieren aknn.
 
Hi
...Mich nerven schon die KI-generierten Stimmen beim Telefon oder die Antworten bei Google
....
Ganz übel wird es, wenn sich KI schon bei einfachen Grundrechenarten verhaut.

Die Ausgangssituation:
Als Stammkunde hatten wir eine Online Bestellung neben anderen Kleinteilen auch 4 schwarze und 3 silberne USB-C Staubschutzstöpsel für eine Cousine aufgegeben. Runde 5€/ Stöpsel sind schon ein Brett, Aber Cousine bezahlt das ja...

Bei DHL in der Sortierungsanlage hat's dann den Brief aus Wellpappe zerrissen. Der Umschlag wurde von DHL einigermaßen ordentlich "nachverpackt".
Diesen Brief fanden wir im Briefkasten vor, hatten also keine Chance beim Zusteller:in den Empfang zu reklamieren.
Bei nähere Betrachtung stellte meine Lebensgefährtin fest, dass alle 4 schwarzen und 2 silberne Stöpsel (alle einzelverpackt) fehlten,

Die telefonische Reklamation hat der Betreiber mit Einführung von KI auch eingeschläfert, stattdessen gibt's jetzt eine KI-unterstützte Rekla-Webseite.
Nachdem alle erforderlichen Angaben ( (fehlen Angaben, geht's nicht weiter), sowie eine Kopie des Lieferscheines gemacht wurden, haben wir in einem Feld "Ergänzende Angaben zu ihrer Retoure" angegeben:

Bestellt wurden 4 x schwarze und 3 silberne USB-C Stöpsel. Erhalten haben wir 0 x schwarze und 1 x silberne Stöpsel. Bitte im Nachlieferung von 4 x schwarzen und 2 x silbernen Stöpseln. Dank, Gruß".

Nach gut 1 Woche fanden wir einen unversehrten Wellpapierbriefumschlag im Briefkasten vor, drinnen je 1 x schwarz und 1 x silbernen Stöpsel und auf dem neuen Lieferschein den fett gedruckten Satz: Damit ist die Nachlieferung erfüllt. Und wieder zurück ins Hamsterrad....

Mal sehen, was da am Ende rauskommt.
TS
 
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