So viele tolle Projekte und so wenig Zeit...
Mein weiterhin
nützlichstes Projekt ist mein eigenes Linux-Image (seit etwa 2023 oder 2024):
Ich pflege mein eigenes archiso-Profil, aus dem ich dann regelmäßig ein stark angepasstes
Arch-Linux-ISO-Image baue. Das kann ich definitiv empfehlen - das Resultat ist ein ganz spezifisch auf meine Anforderungen angepasstes Linux-System, dass ich als "digitales Taschenmesser" auf einem USB-Stick dabeihaben kann.
Da habe ich dann alle meine Dotfiles, Lesezeichen und Softwarewerkzeuge drin, über dmidecode erkenne ich, ob ich auf einem bestimmten Gerät laufe und nehme automatisch Anpassungen vor - d.h. von der Diagnose im Serverraum bis hin zum alten 27"-iMac als Wohnzimmerfernseher läuft überall das gleiche Image. Und ja, ich habe verschiedene Buildtargets, von unter 1GB ("minimal", ohne grafische Desktopumgebung) über ~4GB ("tools") bis hin zu ~12 GB ("extended", inkl. Nvidia-Treibern und CUDA). Geplant ist weiterhin, damit auch meine "
Linux-Tastatur" zu betreiben.
Persistenz ist möglich, copy2ram (booten und Datenträger abziehen) auch, aber normalerweise nutze ist es einfach als Arbeitsumgebung, die sich nach einem Reboot wieder in einem bekannten Anfangszustand befindet.
Gebaut wird das Image inzwischen auf einem 2U-Rackserver, der zuhause hochkant stundenweise unterm Schreibtisch werkelt. IPMI ist praktisch.