Allgemeiner Preissturz älterer Thinkpad`s

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xxx

Guest
Themenstarter
Ich finde es unglaublich wie stark die Preise "älterer" ThinkPad`s im letzten halben Jahr gefallen sind!

570 mit Base und auch 600`er im guten Zustand gibt es z.Zt für um die 50 eur, lediglich die Top Modelle mit voller Ausstattung kommen mit Glück auf ca 100 eur. T23 gibt es für 130 eur, x30 für 200 und selbst x31 bekommt man mittlerweile ab 260 eur!

Das hängt bestimmt den aktuellen Neupreisen für TP´s zusammen (x60s ab 750, x60t mit sxga na ja ihr kennt ja die Forum Angebote)

Ich kann mich nicht erinnern das es in den letzten Jahren mit dem Preisverfall in so kurzer Zeit so schnell ging!

xxx
 
Nun ja wenn man sich den Notebookmarkt mal anschaut, dann is das nicht verwunderlich. Es kommen immer günstigere neue Notebooks raus deren Leistung für Otto Normal verbraucher vollkommen ausreicht. Bin mal gespannt wie die Preise für die neuen TPs liegen.
 
Danke, dass Du mich mir nochmal in den Allerwertesten beißen läßt dafür, dass ich mit 2 Erweiterungen noch 1750€ für mein Thinkpad bezahlt habe :D
 
extrapolier das mal auf das nächste jahr... ich finde es ist momentan einfach eine schlechte zeit sich was neues und teueres zu kaufen da der markt zu sehr in bewegung ist.
deswegen wird mein nächstes notebook auch eins in der <1000€ klasse. da ist der relative presiverfall zwar genau der gleiche, aber der absolute ist hoffentlich erträglich.
 
das spielchen geht doch seit jahrzehnten so ... also wozu aufregen ... kaufen was man grad braucht bzw haben will und fertig ...
 
das spielchen geht doch seit jahrzehnten so

Nüchtern darüber nachgedacht, hast Du damit völlig recht.

Eigentlich rege ich mich wohl über was anderes auf.

Damals reichte mir mein T23 nicht mehr, zu lahm. Daher suchte ich bei den T40ern (ca. 400€ damals), landete wegen Flexing beim T43 (ca. 650€), fand nicht das passende. Dann kam ich von gebraucht auf Neugerät, wenn ich schon so viel ausgebe, und erwärmte mich für ein ganz klassisches T Modell mit 14 Zoll mit XGA (ca. 1150€). Dann dachte ich, dass ich eigentlich auch mal eines mit SXGA+ nehmen könnte, wenn ich schon so viel ausgebe. Die gabs aber nicht mit IGP sondern nur mit ATI Radeon. 14 Zoll sollten es bleiben. Und auf einmal war ich von ca. 400€ (damals) für ein gut ausgestattetes T4x bei einm T60 für 1600€ + VOS für 100€ und zweitem Akku (gebraucht, 50€) sowie zweitem Speicherriegel (50€), also 1800€, wenn ich schon so viel ausgebe 8|

Gerreicht hätte ein T43 mit IGP und XGA auf 14 Zoll. Naja, dafür sollte meines insgesamt sicherlich 4 Jahre inklusive VOS halten. Allerdings bin ich einfach zu technikgeil, um mir in nächster Zeit nicht noch ein X Modell zu kaufen 8)
 
ich hab 300 DM für 4 MB Speichererweiterung ausgegeben...

paar Jahre später

700 DM für nen 2fach cd brenner ...

paar jahre später

800 DM für ne 800MHz CPU

paar jahre später

1.200 euro für nen 18"TFT

paar jahre später

1.700 euro für nen T61

und es war bisher nix dabei was nicht kurze zeit danach nurnoch die hälfte gekostet hat ...
selbst das 3 monate alte T61 ist mitlerweile über 200 euro billiger geworden ...

so is das nunmal in der computerwelt ...

kauf das was du grad bezahlen kannst und grad haben willst und dann sei glücklich damit und lächel über den preisverfall ... ist wesentlich besser für die nerven :)
 
Genau so ist es. Weiß noch, wie mir jemand in 4. Klasse davon erzählt hat, wie sein Vater für paar Hundert Marcs 8 MB RAM gekauft hat. Waren das Zeiten...
 
Das die Sachen an Wert verlieren ist mir schon klar, nur das es so schnell geht ist schon erschreckend.

Na dann seh ich das mal mit einem lächelnden Auge und warte auf den schnellen Preisverfall bei den x60s :D

Spätestens wenn die x300 günstiger werden gehts wohl los. :rolleyes:
 
Einfach nicht darueber aergern!!!

Mein T60 kostete mich auch noch ca. 1600 Euro (Nov. 2006). Hinzu kam noch eine ePac mit Onsite Support fuer ca. 100 Euro. 1GB zusaetzlicher RAM: 120 Euro. Thinkpad Carrying Case: 80 Euro. Und da ich nun endlich auch eine halbwegs farbtreue Bildwiedergabe fuer meine Fotografiejobs haben wollte - bitteschoen: 100 Euro. Meine DSLR habe ich noch fuer 950 Euro gekauft und kein halbes Jahr spaeter gabs einen Preisrutsch auf unter 700 Euro (Ausverkauf). Aber weisst Du was: ich aergere mich nicht darueber, denn in dieser Zeit habe ich hinzugelernt und schoene Momente als Bild eingefangen - das funktioniert nicht, wenn das Geld weiterhin auf der Bank liegt. So auch bei meinem T60, welches das nunmehr 5 Jahre alte Clevo 2700 (Baycom) abloeste. Ich brauchte es damals einfach und wollte/konnte nicht warten, bis es unter 1000 Euro fiel...gut - heute genuegt mir selbst die Rechenleistung eines X30 fuer normale Office Anwendungen und das T60 ist hauptsaechlich fuer Bildbearbeitung (RAM, CPU) und sonstige Grafikarbeiten im Einsatz. Ich habe keinen der beiden Kaeufe bereut. Zumal man nachher nie wieder auf den Preis des eigenen Geraetes schauen sollte ;)

Gruesse, Torsten.
 
Moin moin,
den Preisverfall gab es schon immer. Das was ich heute gekauft habe war morgen nur die Hälfte wert.
Ende der 80/Anfang der 90 Jahre kam alle 3/4 Jahr ne neue CPU auf den Markt. Das gleiche mit Grafikkarten. Heute sind die Entwicklungszeiten wenige Wochen.
Hinzukommt, dass der Markt heute gesättigt ist. Viele haben bereits ein Zweit- oder sogar ein Drittgerät.
Die ständige "Aufrüstterei" habe ich vor Jahren aufgegeben. Warum? Weil, wenn man ehrlich ist, man es häufig nicht braucht für die täglichen Arbeiten. Natürlich wäre es schön wenn man z. B. USB 2.0 hat, eine bessere und schnellere Grafikkarte, aber es geht auch so. Was waren das noch für Zeiten als es noch die Beschränkung des Speicher bei 640 Kb gab und man mit der Diskette durchs Büro lief und Daten austauschen musste. Ich gebe zu das der USB-Stick mit 8GB toll ist, aber mit weniger geht es auch! Auch hier ein tierischer Preisverfall. Die Gründe sind bekannt.
Und so wird es immer bleiben.
Mein T23 leistet gute Arbeit und ich denke so wird es noch lange so gehen.
 
[quote='verdi',index.php?page=Thread&postID=393749#post393749]7

700 DM für nen 2fach cd brenner ...

[/quote]

Eindeutig ein Schnäppchen.... :thumbup:

Für das erste Doublespeed-CD-Rom auf dem Markt hab ich seinerzeits 1,5 Kilo der alten Währung auf den Ladentisch legen müssen. ;(
 
Natürlich wäre es schön wenn man z. B. USB 2.0 hat, eine bessere und schnellere Grafikkarte, aber es geht auch so.

Und das darf man in keinem Kaufrausch vergessen ;(

---

ABER: Ich beobachte den PC Markt ca. seit 1994, in dem Sinne also noch nicht sooo lange. Lange Zeit war es jedenfalls so, dass die Entwicklung sehr schnell war und somit die heute gekaufte Technik kurz später schon nicht mehr aktuell. Das war damals noch besonders schlimm, weil sich die höhere Prozessorgeschwindigkeit auch stark im Office und Basic Multimediabereich auswirkte, wozu heute ja eigentlich ein "alter Gebrauchter" reicht. Allerdings zahlte man für einen kompletten Neukauf immer ca. 2000 DM. Das war 1994 so als ich mir einen 486er kaufte und auch im Jahre 2000 so, als ich mir einen PIII 800 kaufte. Mittlerweile ist dieser Betrag jedenfall im Desktopbereich halbiert.

Ähnliches gilt für die Thinkpads: Die Thinkpad's der T4xer Reihe blieben halt lange sehr teuer. Selbst kurz nach dem Sprung in die T6xer Reihe, gab es kein aktuelles T für unter 1400€. die T43 gabs als Sonderangebot für 1200€. Teils wurden T42er für so 900€ verkauft. Jetzt sind nicht nur die Neupreise sondern vor allen Dingen auch die Einstiegspreise gesunken. Wenn einem die Ausstattung recht egal ist, dann bekommt man heutezutage Thinkpads für Preise, dass es >>> und hier unterscheidet es sich in der Wertung

a. , dass es eine wahre Pracht ist.
c., dass man heulen könnte.
 
Ist doch hoffentl. jedem klar, daß mit elektronischem Gelump sehr schnell sehr viel Geld verbrannt wird - oder?!

schlimmste Erinnerungen (dabei war das im damaligen Verhältnis als "günstig" anzusehen)...
zur Blütezeit der 386/33... 486/33 + Board = 1600DM
4x16MB Speicher dazu = 1600DM
"endgültige Platte", als die meisen noch mit </= 512MB unterwegs waren... 4GB IBM SCSI-Platte DFHS (vertikal geteiltes Gehäuse) = 2000DM
 
[quote='skleinehakenkamp',index.php?page=Thread&postID=393794#post393794]
Ähnliches gilt für die Thinkpads: Die Thinkpad's der T4xer Reihe blieben halt lange sehr teuer. Selbst kurz nach dem Sprung in die T6xer Reihe, gab es kein aktuelles T für unter 1400€. die T43 gabs als Sonderangebot für 1200€. [/quote]
zu centrino-zeiten (2.generation) habe ich auch für einen schrottigen neuen amilo noch über 1000€ bezahlt - das war ein preisschlager... ist noch nicht so lange, dass man neue notebooks für 500€ bekommt...
 
Meine große Angst ist, dass durch neue Betriebssysteme wie etwa Vista die Einkernprozessoren bald nicht mehr reichen werden. Also mir hat der Stand von XP gereicht und es versteht kaum ein Normalverbraucher warum jedes Jahr ein neues Betriebssystem herauskommt.

Die Preise würden halt alle in den Keller gehen, wenn nicht immer neuere Geräte mit etwas mehr Leistung verlangt werden würden. Deshalb sollte sich dieser Effekt mit der Verbreitung von LINUX und Co. nicht mehr so stark zeigen, da ich davon ausgehe, dass diese Betriebssysteme nicht so viel Leistung brauchen (werden).
 
Ein paar Grundlagendaten:
* der grundsätzliche Preisverfall entsteht durch Moore's Law, alle 18 Monate verdoppelt sich die Zahl der Transistoren (bei gleichem Preis)
* den stärksten Preisverfall hat man zusätzlich immer in der Zeit des stärksten Marktwachstums (einer Innovation), der Notebook Markt wächst derzeit mit 30% p.a.
* hinzu kommt der Preisverfall für einzelne Komponenten, z.B. TFTs, die sind ebenfalls gerade im Zeitpunkt des größten Wachstums
* dies kommt zustande durch Innovationszyklen. Ob die jemals ein Ende bzw. eine Abbremsung erfahren ist offene Frage. Es wird davon ausgegangen, dass sich das eher noch beschleunigt
* die nächsten Zyklen stehen an: Penryn, Atom, capazitives Touch, Mini Beamer für Mobilgeräte, Multitouch Gesten, Flash/SSD, Wireless USB, WiMax, ...
 
[quote='leonida20',index.php?page=Thread&postID=393832#post393832]Die Preise würden halt alle in den Keller gehen, wenn nicht immer neuere Geräte mit etwas mehr Leistung verlangt werden würden. Deshalb sollte sich dieser Effekt mit der Verbreitung von LINUX und Co. nicht mehr so stark zeigen, da ich davon ausgehe, dass diese Betriebssysteme nicht so viel Leistung brauchen (werden).[/quote]
Interessanter Punkt. Ich würde hier einen gegenteiligen Effekt erwarten. Denn:
* durch Linux sinkt der Preis, damit wird auch die Kundschaft preissensitiver (siehe MiniNotebooks wie EeePC)
* die Vielfalt steigt, die Konkurrenz bedingt einen Preisverfall
* die Entwicklung unter Linux ist deutlich schneller, dadurch kommen auch schneller Innovationen
* mit den neuen Funktionen entsteht mehr Bedarf nach mehr Leistung, bzw. nach besserer Effizienz (Rechenleistung/Stromverbrauch)
 
ich bin eigentlich recht froh das die preise so rasch fallen.ich habe noch nie gerne sofort neue teile gekauft.ich warte zwei monate oder auch mehr und bekomme dann die sachen zu einem besseren kurs als immer das topmaterial sofort bei erscheinen zu kaufen.ausserdem sollte man prüfen ob man das neueste wirklich braucht.hab ein t43 das ich "gepimpt" hab und bin vollstens zufrieden.ausgereift eben zu nem annehmbaren kurs.mit meinem festrechner sieht es genauso aus.opteron 185 auf sockel 939 mit ner 8800gts 640 mb.darauf laufen alle aktuellen games und programme.dieser schnelle produktwechsel hat den vorteil das die produkte schneller entwickelt werden und innovationen schneller den weg zum kunden finden.allerdings wird der kunde auch oft als betatester genutzt.
 
[quote='leonida20',index.php?page=Thread&postID=393832#post393832]Also mir hat der Stand von XP gereicht und es versteht kaum ein Normalverbraucher warum jedes Jahr ein neues Betriebssystem herauskommt.[/quote]Wenn ich Dich richtig verstehe, sind mit dem Begriff "Normalverbraucher" ja wohl mehrheitlich Windows-Nutzer gemeint, oder? Nun ja, XP wurde 2001 veröffentlicht, Vista 2006/07. "Jedes Jahr" halte ich daher für reichlich übertrieben...
Und selbst wenn man neben Windows auch Apples Betriebssysteme und die Linux-Welt miteinbezieht, so kommt nicht jedes Jahr irgendwo ein wirklich neues Betriebssystem heraus.
Aber in einem Punkt stimme ich Dir zu: XP reicht mir persönlich auch vollkommen aus und so wie es derzeit aussieht, wird das wohl auch noch in zwei Jahren so sein.
 
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