X300 friert ein...

banthon

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Ich habe seit 1,5 Jahren ein Lenovo Thinkpad X300 6478-15G mit 3GB RAM und Windows 7 Enterprise laufen.

Nun nervt mich zunehmend, dass das Laptop "einfriert", d.h. ich kann das Thinkpad nur noch ausschalten und neu durchbooten. Zuvor hatte ich WIndows Vista installiert, auch hier hatte ich das Problem, d.h. auch nach einer kompletten Neuinstallation und diversen Updates aller notwendigen Treiber tritt das Problem immer noch auf.

Das Schwierige an der Sache ist, dass ich nicht 100%ig sagen kann, was den Freeze auslöst - das Einzige was bei allen (?) Freezes verwendet wurde war WiFi. Teilweise friert das Ganze mitten während des Surfens ein, wenn ich per Trackpoint scrolle o.ä. Ich meine auch, dass es häufiger (aber eben nicht ausschließlich) auftritt, wenn ich auf Akku arbeite. Beides kann ich aber nicht wirklich 100%ig bestätigen - auch lässt sich das Ganze nicht gezielt reproduzieren - aber allein heute hatte ich das Problem 3x (dazu muss man sagen dass ich auf einer IT Konferenz bin, ich arbeite komplett auf Akku, fahre immer wieder in den Standby und wechsle regelmässig den WiFi AP.
Das ein oder andere Mal ist das auch passiert beim EInstecken eines USB-Sticks

Irgendwie nervt mich das. Ich habe im Internet zu diesem Szenario einige Beiträge gefunden, die ähnliche Probleme beschreiben - aber eben nicht identische Probleme.

Hat jemand einen Tip was das sein könnte - ich habe wenig Lust das Thinkpad zu Lenovo zu schicken und tagelang drauf zu verzichten (geht auch gerade nicht, ich bin in den USA und brauche das Teil....)

Ich freue mich auf jeden Tip !

Gruss aus Orlando !
 
Ich muss sagen, dass ich von deinem Durchhaltevermögen echt beeindruckt bin. Klar spielt da auch Geld eine Rolle und wozu ist Garantie sonst da. Aber die meisten Leute hätten den Laptop wohl einfach verkauft.
Wenn die Bodenplatte wirklich die Spannung abgeleitet hat, hätte es ja ein Streifen Klebeband zur Isolation getan.

Ich muss allerdings sagen, dass ich ähnliche Erfahrungen sowohl mit Dell und HP, als auch Apple und sogar der Telekom gemacht habe. Bei Straßenbauarbeiten bei uns vorm Haus haben die Herren wohl (wie ich vermute) eine Leitung angehauen. Seitdem ist die Dämpfung im Arsch und die Internetverbindung bricht zuverlässig in Intervallen von 10 Minuten bis ein paar Stunden ab. Die Sache mit der Dämpfung ist groß und breit dokumentiert, aber jedes Mal wenn man da anruft, machen die einen neuen Case auf und können nicht mehr in die alten Cases reingucken. Also muss ich jedesmal alles von vorne iterieren und sogar erzählen, was schon gemacht wurde. Und es tut sich nichts. Router getauscht, Router nochmal getauscht, Splitter getauscht, andere Leitungsenden aufgepatcht, neuer Port am DSLAM, noch ein neuer Router... hilft alles nichts. Aber ich wohne da auch nicht mehr lange und darum habe ich aufgegeben.

Also bleib am Ball!
 
Noch mal ein Update.

Inzwischne ist ein halbes jahr vergangen und mein X300 ist nie wieder eingefrohren beim einstecken von USB Geräten.

Und zwar lag es mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit einfach daran, dass unter den USB-Ports so kleine elastische Abstandshalter auf der Bodenplatte aufgeklebt sind. Diese haben ein Metalgeflech eingewoben und sollen laut Support die Spannung vom USB Port auf die Bodenplatte ableiten.

Wenn diese Platzhalter nicht absolut sauber platziert sind haben die keinen Kontakt zum USB-Port und der Rechner friert ein, wenn man ein Gerät (insbesondere mit eigener Stromversorgung) einsteckt.
Der Support wusste das wohl ursprünglich nicht, bei mir hat man erst zig mal das MB getauscht, dann wollten sie nicht mehr tauschen und behaupteten es sei kein Fehler und nach dem ich nicht locker gelassen habe wurden dann neue Bodenplatten verbaut, weil es darn liegt, dumm nur das an der ersten neuen Bodenplatte der Abstandshalter wieder nicht richtig kontakt hatte und der Techniker (und ich) nicht wusste das man darauf achten muss, erst bei der zweiten Bodenplattte haben wir darauf acht gegebenn und seit dem nie mehr Problem gehabt.

Die Theorie deckt sich auch damit, dass mein Rechner immer am gleichen Port abgeschmiert ist, eben da wo es keinen Kontakt hatte.

Tja, so waren 8 Vor-Ort einsätze und einiges an Nerven nötig, vermutlich hätte man nur die Pads zurechtrücken müssen und alles wäre gut gewesen - vielleicht hilft die Info ja jemandem, Google listet dieses Forum ja recht hoch.

Gruß

P.S.: Die Fehlende Grundfarbe am VGA-Port lag an einer Schraube die fachgerecht durch das Flachbandkabel gedreht worden war :thumbsup: .
 
Deine Nehmerqualitäten sind erstaunlich. Hoffe, der Rechner macht jetzt keine Anstalten mehr ;)
 
Deine Nehmerqualitäten sind erstaunlich. Hoffe, der Rechner macht jetzt keine Anstalten mehr ;)

Danke, aber was will man machen, ich wollte das X300 gerne behalten weils mir vom Konzept sehr gut gefällt und dann wollte ich nicht schon wieder für was neues löhnen müssen. Des Weiteren hat mich auch wirklich interessiert woran das Poblem liegt und nun ist es ja tatsächlich gelöst.

Das letzte halbe Jahr arbeite ich mit Windows 7 64Bit auf dem Teil, läuft jeden Tag ca. 10h, im Büro habe ich ein 1920x1200 IPS Monitor plus Maus und Tastatur dran hängen, da hat man einen vollwertigen Rechner, der Desktop meines Kollegen ohne SSD (selbst schuld) verhält da deutlich zäher. Bei Kunden oder wenn man mal eine Anlage konfigurieren oder was präsentieren muss ist das X300 immer dabei. Akkulaufzeit reicht mir, der Blickwinkel und Kontrast ist zwar eine Katastrophe aber die Auflösung ist echt ok, da hat man auch "in the field" brauchbar Platz auf dem Bildschirm. Das Ganze auf einem unschlagbar leichten und toll verarbeitetem Gerät. So kann ich alles auf einem einzigen Rechner machen und habe immer alles dabei ohne nachdenken zu müssen, dank Festplattenverschlüsselung sollten die Daten auch halbwegs sicher sein, wirklich wichtige Sachen habe ich aber trotzdem in TC-Container, so ganz traue ich den Chinesen nicht ;).

Als ich das X300 gekauft hatte war das schon ein tolles Angebot, 999€ für ein Subnotebook mit 3 Jahren Garantie und SSD, als SSDs in dieser Klasse noch 480€ im Handel gekostet haben. Nur wenn man dann nicht damit Arbeiten kann, weil es immer einfreirt bringt das natürlich herzlich wenig.

Die Service Katastrophe hat aber doch einen faden Beigeschmack hinterlassen, bin mir noch nicht sicher was ich mir als nächstes hole, ich denke das X300 wird noch eine weile bleiben, mit dem Gerät selbst bin ich momentan recht zufrieden und ich kenne kein Gerät das mir im Moment besser gefällt.

Gruß
 
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